Oktober 2024

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Oktober 2024

Sicherheitswarnung der FAA: Rudersteuerung bei Boeing 737 unter Verdacht

Die US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) hat kürzlich eine alarmierende Sicherheitswarnung herausgegeben, die sich mit potenziellen Problemen bei der Rudersteuerung von Boeing 737-Flugzeugen befasst. Das Problem, das auf unsachgemäß montierte Ruderlager zurückzuführen ist, könnte zu einem blockierten Seitenruder führen und stellt somit eine erhebliche Bedrohung für die Flugsicherheit dar. Die FAA hat die Betreiber der Boeing 737 dringend aufgefordert, das Rudersystem ihrer Flugzeuge so schnell wie möglich zu überprüfen, um mögliche Betriebsrisiken zu vermeiden. Diese Warnung folgt auf eine Untersuchung des National Transportation Safety Board (NTSB), die auf einen kritischen Vorfall zurückgeht, der bereits im Februar dieses Jahres stattgefunden hat. Die Problematik im Detail Die Sicherheitswarnung, die am 6. Oktober veröffentlicht wurde, hebt besonders die Risiken hervor, die mit den Lagerungen des Drehmomentrohrs des Seitenruders verbunden sind. Diese Komponenten sind entscheidend für die korrekte Bewegung des Rudersystems. Wenn die Lager nicht ordnungsgemäß installiert sind, kann dies zu einer Blockade des Ruders führen, was die Steuerung des Flugzeugs erheblich erschwert. Solch ein Versagen könnte besonders kritisch beim Start und bei der Landung sein, wenn eine präzise Rudersteuerung unabdingbar ist. Die FAA empfiehlt den Fluggesellschaften, ihre Piloten darüber zu informieren, dass das Seitenruder während des Fluges oder bei der Landung möglicherweise blockiert oder eingeschränkt werden könnte, insbesondere aufgrund von Feuchtigkeit, die sich ansammeln und gefrieren kann. Dies unterstreicht die Dringlichkeit der Situation und die Notwendigkeit sofortiger Maßnahmen. Vorfall bei United Airlines und NTSB-Untersuchung Diese Warnung ist das Resultat der Untersuchung eines Vorfalls, der im Februar 2024 bei einem United Airlines-Flug auf dem

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ARBÖ empfiehlt Winter-fit-Check für Autofahrer

Mit dem Herbstbeginn und den damit verbundenen wechselhaften Witterungsbedingungen empfiehlt der ARBÖ einen umfassenden Winter-fit-Check für Autos. Nebel, Regen und schlechtere Lichtverhältnisse sowie nasse und rutschige Fahrbahnen erhöhen die Unfallgefahr. Der Check umfasst unter anderem die Überprüfung der Scheinwerfer, Bremsen, Batterie und Reifen. Besonders wichtig ist die Kontrolle der Bremsanlage und die Sicherstellung eines guten Grips durch geeignete Winterreifen. Auch Frostschutz, Scheibenwischer und Lenkung werden überprüft. Der ARBÖ bietet diesen Check für seine Mitglieder kostenlos an. Neben dem professionellen Check sollten Autofahrer selbst auf saubere Windschutzscheiben, regelmäßige Laubentfernung aus Lufteinlässen und angepasste Fahrweise bei rutschigen Straßen achten.

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Schulungen in der Luftfahrt: Sicherheit durch maßgeschneiderte Trainingslösungen

In der heutigen Luftfahrtbranche sind Sicherheit und Professionalität unerlässlich. Insbesondere in der Fliegerei, wo jede Entscheidung unter hohem Druck und in kritischen Situationen getroffen werden muss, spielt die Ausbildung der Crew eine zentrale Rolle. Die Tripl3 Sierra OG hat sich auf spezielle Trainingslösungen für Flugpersonal im Bereich der Business Aviation spezialisiert. Mit einem umfangreichen Schulungsangebot, das sowohl theoretische als auch praktische Komponenten umfasst, strebt das Unternehmen danach, die Sicherheitsstandards in der Luftfahrt zu erhöhen. In einem Sektor, der durch strenge gesetzliche Vorgaben geregelt ist, bietet die Tripl3 Sierra OG ein unverzichtbares Angebot für Airlines und Unternehmen. Die EASA (Europäische Agentur für Flugsicherheit) legt die gesetzlichen Anforderungen für die Schulungen von Luftfahrzeugbesatzungen fest. Diese Vorschriften sind entscheidend, um die Sicherheit während des Flugbetriebs zu gewährleisten. Besonders kleinere Betreiber stehen oft vor der Herausforderung, dass sie nicht über die nötige Manpower oder Ressourcen verfügen, um solche Trainings selbst zu entwickeln und durchzuführen. Hier setzt die Tripl3 Sierra OG an. Das Unternehmen bietet operator-spezifische Trainings an, die auf die individuellen Bedürfnisse der Airlines und Unternehmen zugeschnitten sind. Ein Highlight im Ausbildungsprogramm der Tripl3 Sierra OG ist das Wet Ditching Training, das jeder Pilot und jede Flugbegleiterin zu Beginn seiner Karriere absolvieren muss. Bei einer Notwasserung sind die Kenntnisse über den Umgang mit Notfallequipment von entscheidender Bedeutung. Die Teilnehmer lernen, verschiedene Schwimmwestentypen und Rettungsinseln (Rafts) zu bedienen und die richtigen Rettungsmaßnahmen durchzuführen. Diese Schulung ist nicht nur theoretisch, sondern umfasst auch ein intensives Praxistraining im Wasser. In einem realistischen Umfeld, in dem die Kandidaten

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Austro Control bietet Einblick in den Beruf des Fluglotsen

Am Samstag, dem 12. Oktober 2024, bietet Austro Control interessierten Personen die Möglichkeit, einen detaillierten Einblick in den Beruf des Fluglotsen zu erhalten. Der Recruiting-Day, der im Besucherzentrum von Austro Control in Wien stattfindet, ermöglicht es den Teilnehmern, die verschiedenen Bereiche der Flugsicherung kennenzulernen. Führungen durch den 360° Tower-Simulator bieten praxisnahe Einblicke in die Ausbildung. Fluglotsen geben dabei persönlich Auskunft über ihre Aufgaben, das Auswahlverfahren und die dreijährige Ausbildung, die mit einem hohen Gehalt und verantwortungsvollen Aufgaben einhergeht. Neben virtuellen Rundgängen und der Vorstellung der Radar-Arbeitsplätze werden auch Fragen zu den Anforderungen und dem Gehalt beantwortet. Austro Control sucht junge Menschen mit Matura, die stressresistent sind, im Team arbeiten können und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen besitzen. Bewerbungen sind laufend möglich, wobei ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchlaufen werden muss.

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Air Arabia: Expansionspläne mit A321XLR bis 2027

Die in Sharjah ansässige Low-Cost-Airline Air Arabia hat ambitionierte Pläne für die kommenden Jahre. Laut Geschäftsführer Adel Abdullah Ali wird die Fluggesellschaft voraussichtlich im Jahr 2027 ihre erste Airbus A321-200NY(XLR) erhalten. Mit diesem neuen Flugzeugtyp will Air Arabia ihre Reichweite erheblich ausweiten und Direktflüge von ihren Basen in Marokko und dem Nahen Osten in Länder wie Russland und Südafrika aufnehmen. Diese strategische Entscheidung könnte der Airline nicht nur helfen, neue Märkte zu erschließen, sondern auch ihre Wettbewerbsfähigkeit im stark umkämpften Luftverkehrsmarkt zu steigern. Geografische Expansion und strategische Ziele Air Arabia verfolgt eine klare Wachstumsstrategie, die auf die Erschließung neuer Märkte abzielt. In einem Interview auf der Veranstaltung Routes World 2024 in Bahrain erläuterte Ali, dass die neuen A321-XLR-Flugzeuge die Airline in die Lage versetzen werden, nicht nur innerhalb des Nahen Ostens, sondern auch nach Russland und sogar bis nach Südafrika zu fliegen. „In Marokko erwarten wir, dass wir in den Nahen Osten und weiter nach Russland kommen“, erklärte er. Ali betonte zudem das ungenutzte Potenzial Ägyptens als wichtiger Markt, der für Air Arabia von Bedeutung sein könnte. Mit dem neuen Flugzeugtyp wird Air Arabia die Möglichkeit haben, Langstreckenflüge anzubieten, die bisher aufgrund der Einschränkungen älterer Modelle nicht realisierbar waren. Die A321-XLR bietet eine höhere Reichweite und könnte damit die Airline in die Lage versetzen, Märkte zu bedienen, die bislang außerhalb ihrer Reichweite lagen. Dies könnte insbesondere für den Wettbewerb im europäischen und afrikanischen Luftraum von Bedeutung sein. Flottenmanagement und zukünftige Auslieferungen Aktuell verfügt Air Arabia über eine Flotte von 47

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Graz Airport erweitert sein gastronomisches Angebot mit Snackautomaten

Der Flughafen Graz hat sein Serviceangebot um vier neue Snackautomaten von Café+Co erweitert, die rund um die Uhr während der Öffnungszeiten des Flughafens zur Verfügung stehen. Diese Automaten bieten Getränke, Snacks und Jausen, die von österreichischen Herstellern, wie der Firma Krainer Wurst, geliefert werden. Der neue Self-Service-Bereich im öffentlichen Bereich der Ankunft bietet den Passagieren und Besuchern des Flughafens mehr Flexibilität bei der Verpflegung, auch in den Randstunden, wenn andere gastronomische Angebote nicht verfügbar sind. Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Graz Airport, betonte, dass die Erweiterung nach intensiven Überlegungen zur Verbesserung der Versorgung der Gäste und Mitarbeitenden des Flughafens umgesetzt wurde. Gerald Matzner-Holsmer, Geschäftsführer von Café+Co Österreich, hob hervor, dass die Zusammenarbeit höchsten Qualitäts- und Servicestandards entspricht und den Passagieren einen schnellen Zugang zu hochwertigen Snacks und Getränken bietet.

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Tus Airways unter neuer Mehrheitseigentümerschaft: Neuausrichtung und Expansion

Die zypriotische Fluggesellschaft Tus Airways, deren Heimatflughafen in Larnaca liegt, steht vor einer bedeutenden Veränderung in ihrer Eigentümerstruktur. Ami Cohen und Arnon Englander, beide Eigentümer der Holiday Lines Group, haben ihre Anteile an Tus Airways durch die Ausübung einer Kaufoption deutlich erhöht. Sie hatten Anfang des Jahres bereits 33,3 % der Anteile an der Airline erworben und werden nach dem Abschluss der aktuellen Transaktion gemeinsam 75 % des Unternehmens kontrollieren. Diese Transaktion markiert einen wichtigen Schritt für die zukünftige strategische Ausrichtung der Fluggesellschaft, die sich in einem hart umkämpften europäischen Luftfahrtmarkt positioniert. Übernahme und Expansion: Wer steckt hinter dem Deal? Cohen und Englander sind in der Luftfahrtbranche keine Unbekannten. Sie besitzen ebenfalls BlueBird Airways, eine griechische Fluggesellschaft mit Sitz in Irakleion, die auf Charterflüge spezialisiert ist. Ihre Erfahrung im Betrieb von Luftfahrtunternehmen sowie ihre finanziellen Investitionen sollen Tus Airways auf Kurs zu weiterem Wachstum bringen. Beide Investoren haben sich entschieden, den Anteil der verbleibenden Eigentümer Global Knafaim Leasing und Kenneth Woolley, einem US-amerikanischen Unternehmer mit zypriotischer Staatsbürgerschaft, zu reduzieren. Nach der Übernahme werden Global Knafaim und Woolley jeweils nur noch 12,5 % der Anteile an der Fluggesellschaft halten. Der Wert der Transaktion, die von Global Knafaim Leasing in ihren Unterlagen mit 2,1 Millionen US-Dollar angegeben wurde, zeigt, dass Cohen und Englander großes Vertrauen in das Potenzial von Tus Airways haben. Mit dieser Übernahme festigen sie ihre Position als Hauptaktionäre und beeinflussen künftig die strategischen Entscheidungen der Fluggesellschaft maßgeblich. Die Flotte von Tus Airways und aktuelle Tätigkeiten Tus Airways betreibt derzeit

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Icelandair verzeichnet im September 2024 Passagierzuwachs

Im September 2024 beförderte Icelandair rund 458.000 Passagiere, was einem Zuwachs von 10 % im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Besonders auffällig ist die Pünktlichkeitsquote der Fluggesellschaft, die mit 86,6 % den höchsten Wert seit 2009 erreicht hat. Diese deutliche Verbesserung um 5,6 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr wird als Ergebnis der Effizienzmaßnahmen und des Einsatzes des Icelandair-Teams gewertet. Von den Reisenden flogen 31 % nach Island, 16 % von Island, 48 % nutzten Island als Transit und 5 % reisten innerhalb des Landes. Seit Beginn des Jahres 2024 hat Icelandair insgesamt 3,6 Millionen Passagiere transportiert, was einem Anstieg von 8 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Für das kommende Jahr plant Icelandair, ihr Streckennetz weiter auszubauen, einschließlich der Einführung von Flügen nach Nashville, Tennessee, und Lissabon, Portugal. Zudem wurde eine Partnerschaft mit Southwest Airlines angekündigt, die das internationale Partnernetzwerk von Icelandair stärken und den Passagieren mehr Reisezieloptionen bieten soll.

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Ermittlungen um Bonza Airlines: Geldwäsche und Insolvenz im Fokus der US-Behörden

Das US-Justizministerium (DOJ) hat eine Untersuchung gegen die insolvente australische Fluggesellschaft Bonza eingeleitet, die sich auf potenzielle Verstöße gegen die US-Geldwäschegesetze konzentriert. Diese rechtlichen Schritte werfen ein Schlaglicht auf die finanziellen Praktiken des Unternehmens sowie die Verstrickungen seiner Geldgeber, insbesondere der in Miami ansässigen Firma 777 Partners. Die Entwicklungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Bonza, das erst im April 2024 nach nur 14 Monaten Betrieb den Flugbetrieb einstellte, mit einer komplexen Insolvenz konfrontiert ist. Hintergrund der Ermittlungen Die Australian Broadcasting Corporation (ABC) berichtete kürzlich, dass das DOJ insbesondere untersucht, ob Gelder von 777 Partners, die ursprünglich für die Fußballmannschaften des Unternehmens vorgesehen waren, stattdessen an Bonza flossen. Diese Überweisung könnte gegen die gesetzlichen Vorschriften zur Geldwäsche verstoßen, wenn sich herausstellt, dass die Mittel nicht für den vorgesehenen Zweck verwendet wurden. Das Büro des DOJ im südlichen Bezirk von New York führt die Ermittlungen, und das Ergebnis dieser Überprüfung könnte weitreichende Konsequenzen für alle beteiligten Parteien haben. 777 Partners hatte Bonza mit rund 78 Millionen AUD (etwa 52,7 Millionen USD) unterstützt, um die Airline in der Vor- und Nachstartphase zu finanzieren. Die Verbindung zwischen den beiden Unternehmen hat sich jedoch als problematisch herausgestellt, insbesondere als die Leasinggeber von 777 Partners ihre Flugzeuge zurückforderten. Diese Entscheidung führte im April 2024 zur Schließung von Bonza, nachdem die Airline auf sporadische Finanzierungen von 777 Partners angewiesen war. Insolvenz und rechtliche Probleme Zusätzlich zu den Ermittlungen des DOJ wird Bonza auch von der australischen Wertpapier- und Investitionskommission (ASIC) untersucht. Diese Ermittlungen zielen darauf ab,

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Gebrüder Weiss erweitert Logistikzentrum in Tiflis um 13.000 Quadratmeter

Das internationale Transport- und Logistikunternehmen Gebrüder Weiss hat sein Logistikterminal in Tiflis, Georgien, um 13.000 Quadratmeter erweitert. Mit dieser Maßnahme reagiert das Unternehmen auf die wachsende Nachfrage nach Transport- und Logistikdienstleistungen, die durch den zunehmenden Handel zwischen der Europäischen Union und den Nachbarländern Georgiens, wie Armenien und Aserbaidschan, befördert wurde. Bereits seit 2012 ist Gebrüder Weiss in Georgien aktiv und betreibt ein Logistikzentrum am Tiflis International Airport. Dieses hat sich zu einem wichtigen Knotenpunkt für den Warenverkehr zwischen Europa, Zentralasien und dem Kaukasus entwickelt. Mit der jüngsten Erweiterung umfasst das Terminal nun insgesamt 142.000 Quadratmeter und verfügt über moderne Lagerflächen, Gleisanschluss und Freiflächen. Die Investition in die Erweiterung beläuft sich auf 11,5 Millionen Euro. Seit der Gründung der Landesgesellschaft hat das Unternehmen insgesamt über 25 Millionen Euro in Georgien investiert. Gebrüder Weiss bedient Kunden aus unterschiedlichen Branchen, darunter Textil, Hightech und Automobil, und bietet umfassende Logistikservices von Bahn- und Lkw-Transporten bis hin zur Verzollung und Lagerung an. Die Expansion soll die Zusammenarbeit mit zentralasiatischen Ländern wie Kasachstan und Usbekistan weiter intensivieren.

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