Oktober 2024

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Oktober 2024

Ryanair schafft Check-in-Schalter ab Mai 2025 ab

Ab Mai 2025 wird die irische Fluggesellschaft Ryanair sämtliche Check-in-Schalter an Flughäfen abschaffen. Künftig müssen Passagiere ihren Check-in ausschließlich über die Ryanair-App vornehmen. CEO Michael O’Leary betonte, dass dieser Schritt Teil einer Strategie sei, um Kosten zu senken und Flugpreise stabil zu halten. Schon jetzt checken 60 Prozent der Ryanair-Passagiere online ein, eine Zahl, die bis Ende des Jahres auf 80 Prozent steigen soll. Passagiere, die bislang eine Gebühr von 55 Euro für den Check-in am Flughafen vermeiden konnten, müssen künftig zwingend die App nutzen. Die Umstellung soll auch die Abläufe an Flughäfen effizienter machen, indem Staus und Wartezeiten verringert werden. O’Leary hob hervor, dass die App neben dem Check-in auch Informationen zu Gate-Änderungen und Verspätungen bereitstellt. Trotz anfänglicher Bedenken sieht Ryanair in der Digitalisierung eine unumgängliche Entwicklung im Luftverkehr.

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Die Schweiz setzt auf Innovation im öffentlichen Verkehr und Tourismus

Die Schweiz, bekannt für ihre hochentwickelte Infrastruktur und atemberaubenden Landschaften, steht auch im Herbst 2024 wieder im Fokus des internationalen Interesses. Zwei zentrale Themen, die den öffentlichen Verkehr und den Tourismus des Landes prägen, sind die stetige Verbesserung der Verkehrsanbindungen sowie ein klarer Fokus auf Nachhaltigkeit. Mit Projekten wie der Modernisierung der Schilthornbahn, der Wiederaufnahme des Zugverkehrs durch den Gotthard-Basistunnel und der Förderung nachhaltiger Angebote durch Swisstainable, zeigt die Schweiz einmal mehr, wie sie ihre Position als führende Tourismusdestination und Pionier im Bereich der nachhaltigen Mobilität behauptet. Gotthard-Basistunnel: Der Schlüssel für den Bahnverkehr zwischen Nord und Süd Seit Anfang September 2024 verkehren alle Personenzüge zwischen der Deutschschweiz und dem Tessin wieder durch den Gotthard-Basistunnel. Diese wichtige Verkehrsader, die 2016 als längster Eisenbahntunnel der Welt in Betrieb genommen wurde, erlitt durch einen Zwischenfall im August 2023 eine schwere Störung, als ein Güterzug entgleiste und erhebliche Schäden verursachte. Für den Personenverkehr bedeutete dies, über ein Jahr lang auf die Panoramastrecke ausweichen zu müssen, was zu verlängerten Reisezeiten führte. Die Wiederaufnahme des Normalbetriebs ist daher von zentraler Bedeutung für den reibungslosen Ablauf des Schienenverkehrs. Insbesondere der Swiss Travel Pass, ein beliebtes Angebot für Touristen, bleibt 2024 preislich unverändert. Dies zeigt das Bestreben der Schweizer Bahnunternehmen, den öffentlichen Verkehr trotz globaler Inflation und steigender Kosten attraktiv zu halten. Schilthornbahn 20XX: Höhere Kapazität und Weltrekorde Ein weiteres bedeutendes Infrastrukturprojekt im Schweizer Bergtourismus ist die Schilthornbahn 20XX. Diese neue Bahn, die bis zum Dezember 2024 teilweise in Betrieb gehen wird, verspricht den Reisenden ein völlig neues

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Flughafen Köln/Bonn: Herbstferien mit über 650.000 Passagieren erwartet

Am Flughafen Köln/Bonn startet die letzte große Reisewelle des Jahres. Während der Herbstferien in Nordrhein-Westfalen werden rund 650.000 Fluggäste erwartet. Der verkehrsreichste Tag ist voraussichtlich der 11. Oktober mit etwa 43.000 Passagieren. Insgesamt wird der Flughafen an diesem Wochenende etwa 125.000 Reisende abfertigen. Für den gesamten Oktober rechnet der Flughafen mit mehr als einer Million Passagieren, ähnlich wie in den Sommermonaten. Die beliebtesten Reiseziele in den Herbstferien sind die Türkei und Spanien, insbesondere Antalya und Palma de Mallorca. Auch Städtetrips nach Istanbul und London erfreuen sich großer Beliebtheit. Ägypten verzeichnet den größten Zuwachs, mit einer Verdopplung der Passagierzahlen im Vergleich zum Vorjahr. Marabu Airlines bietet ab Köln/Bonn neue Flüge nach Hurghada, Palma de Mallorca, Fuerteventura und Teneriffa an, während Eurowings ab dem 27. Oktober neue Langstreckenverbindungen nach Dubai und Jeddah hinzufügt. Der Flughafen empfiehlt Fluggästen, gut vorbereitet zu reisen und unter anderem den Online-Check-in und automatisierte Gepäckaufgabe zu nutzen.

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Easyjet als potentieller Gewinner im Wettbewerb um Slots in Mailand-Linate

In den letzten Monaten hat die Luftfahrtbranche in Europa ein bedeutendes Umbrucherlebnis durchlebt. Vor dem Hintergrund von Fusionen, Übernahmen und regulatorischen Anforderungen haben die großen Fluggesellschaften neue Strategien entwickelt, um sich im Wettbewerb zu behaupten. Insbesondere die britische Billigfluggesellschaft Easyjet hat das Rennen um die begehrten Slots am Flughafen Mailand-Linate gemacht. Während Lufthansa und ITA Airways unter Druck stehen, ihre Flugverbindungen aus Italien zu reorganisieren, wird Easyjet als der bevorzugte Wettbewerber angesehen, um preisgünstige und attraktive Alternativen anzubieten. Diese Entwicklungen könnten weitreichende Auswirkungen auf die Reisenden und die Luftfahrtlandschaft in Europa haben. Wettbewerb um Slots in Mailand-Linate Die EU-Kommission hat Lufthansa und ITA Airways aufgefordert, bis zum 4. November Wettbewerbslösungen vorzulegen, die sowohl Kurz- als auch Langstreckenflüge ab Italien betreffen. Dies ist Teil der Auflagen, die die Kommission im Rahmen der Genehmigung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Fluggesellschaften auferlegt hat. Konkret müssen Lufthansa und ITA 30 tägliche Slots abtreten, um sicherzustellen, dass die Verbindung zu wichtigen Drehkreuzen in Deutschland, wie Frankfurt und München, weiterhin bedient werden kann. Laut dem italienischen Blatt Corriere Della Sera scheint Easyjet als der am besten geeignete Wettbewerber für diese Slots in Linate favorisiert zu werden. Diese Einschätzung beruht auf der Überzeugung, dass Easyjet auf Kurzstrecken für einen signifikanten Wettbewerb sorgen kann. Die britische Airline plant, ihre Präsenz in Mailand zu verstärken und bis zu sechs Flugzeuge an diesem Standort zu stationieren. Damit würde sie ihre Strategie für Italien erheblich anpassen, insbesondere nach der Entscheidung, Flugzeuge und Personal aus Venedig abzuziehen. Herausforderungen für Easyjet Obwohl die

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Hamburg Airport investiert in neue Flughafenlöschfahrzeuge

Der Hamburger Flughafen hat seine Sicherheitsmaßnahmen verstärkt und hochmoderne Flugfeldlöschfahrzeuge (FLF) des Typs Z8 von der Firma Ziegler in Betrieb genommen. Drei der Fahrzeuge sind bereits eingetroffen, während ein viertes im Jahr 2025 folgen soll. Diese neue Generation von Löschfahrzeugen, mit einer Motorleistung von 1.500 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h, soll die Effizienz und Schnelligkeit bei Notfalleinsätzen deutlich steigern. Der Flughafen investiert rund 4,8 Millionen Euro in die neue Flotte. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Nachhaltigkeit: Die Fahrzeuge nutzen synthetischen Diesel aus erneuerbaren Rohstoffen, der die Treibhausgasemissionen signifikant reduziert. Mit einer Kapazität von 12.000 Litern Wasser und 1.500 Litern Schaummittel sind die Fahrzeuge optimal für Kerosinbrände ausgelegt.

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Neuer Weihnachtsmarkt beim Schloss Schönbrunn eröffnet am 8. November 2024

Der Weihnachtsmarkt Schloss Schönbrunn wird am 8. November 2024 seine Pforten öffnen und damit eine festliche Atmosphäre in einer der beeindruckendsten Kulissen Wiens bieten. Der Markt, der zu den ersten Weihnachtsmärkten der Saison gehört, präsentiert zahlreiche Neuerungen, darunter einen komplett neu gestalteten Ehrenhof, der als winterliche Weihnachtswelt erstrahlen wird. Mit über 90 Marktständen, einem innovativen Eislaufplatz und Eisstockbahnen soll ein charmantes Dorf-Flair geschaffen werden. Im Fokus stehen traditionelles Kunsthandwerk und hochwertige Gastronomie, die besonderen Wert auf Regionalität legen. Die Attraktionen umfassen ein nostalgisches Karussell und ein Riesenrad, sowie eine Bastelhütte für Kinder. Der Weihnachtsmarkt ist vom 8. November 2024 bis zum 6. Januar 2025 geöffnet und bietet spezielle Kindermenüs zu attraktiven Preisen. Die Zusammenarbeit mit Licht ins Dunkel wird den sozialen Aspekt des Marktes unterstützen und helfen, Menschen in Not zu erreichen.

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Norse Atlantic Airways erzielt Rekord im September 2024

Norse Atlantic Airways hat im September 2024 einen neuen Unternehmensrekord aufgestellt, indem die Fluggesellschaft einen durchschnittlichen Auslastungsfaktor von 89 % erreichte, was einem Anstieg um 11 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr entspricht. In diesem Zeitraum beförderte die Airline 146.688 Passagiere, was einer Steigerung von 11 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht, und führte insgesamt 513 Flüge durch, darunter 29 Charterflüge. Die Airline hat alle geplanten Flüge erfolgreich absolviert, wobei 81 % der Flüge innerhalb von 15 Minuten nach dem vorgesehenen Abflugzeitpunkt landeten. CEO Bjorn Tore Larsen äußerte seine Zufriedenheit mit diesem Meilenstein, insbesondere in Bezug auf die gestiegenen Charteroperationen und den Verkauf von über zwei Millionen Tickets seit der Gründung der Airline im Jahr 2022. Darüber hinaus hat Norse Atlantic bereits Flüge für die Sommersaison 2025 bis Oktober freigegeben.

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Tatverdächtiger nach Laserangriff auf Passagiermaschine ermittelt

Nach einem Vorfall, bei dem ein grüner Laserstrahl während des Landeanflugs auf eine Passagiermaschine gerichtet wurde, hat die Polizei in Kehl (Ortenaukreis) einen Tatverdächtigen ermittelt. Der Vorfall ereignete sich am 21. August 2024 am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, als die Piloten durch den Laser geblendet wurden. Durch Zeugenhinweise und Videoaufnahmen der Cockpit-Besatzung konnten die Ermittler auf die Spur eines 50-jährigen Mannes kommen. Am Montag durchsuchten die Beamten seine Wohnung und sicherten mehrere Beweismittel. Der Verdächtige muss sich nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr verantworten. Laserangriffe auf Flugzeuge sind ein ernsthaftes Sicherheitsproblem, da sie die Sicht der Piloten stark beeinträchtigen können und somit das Risiko von Unfällen erhöhen.

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Protest gegen defizitären Kassel Airport

In Kassel haben rund 120 Menschen gegen den defizitären Kassel Airport demonstriert. Die Kundgebung fand im Rahmen längerer Klimaproteste der Gruppe Letzte Generation statt, die forderten, Steuergelder in zukunftsfähige Projekte zu investieren, anstatt in eine „fossile Selbstzerstörung“. Die Demonstranten verwiesen auf die Auswirkungen der Klimakatastrophe und kritisierten, dass im Jahr 2023 ein Defizit von 4,98 Millionen Euro für den Flughafen verzeichnet wurde. Die Veranstaltung, die auf der Hafenbrücke stattfand, wurde von mehreren Organisationen unterstützt, darunter Scientist Rebellion, Eltern gegen die Fossilindustrie und Extinction Rebellion. Die Polizei berichtete von einem friedlichen Verlauf ohne größere Zwischenfälle. Der Kassel Airport, der seit seiner Eröffnung vor über zehn Jahren rote Zahlen schreibt, bietet derzeit nur eingeschränkte Flugverbindungen an und wird vor allem für Geschäftsreisen genutzt.

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Lufthansa Technik benennt Bizjet International in LTES um

Die Lufthansa Technik hat ihre Tochtergesellschaft Bizjet International in Lufthansa Technik Engine Services (LTES) umbenannt. Mit dieser Umbenennung geht auch die Ernennung von Michael Scheferhoff zum neuen CEO einher. Das Unternehmen, das sich auf die Wartung von Triebwerken spezialisiert hat, gehört bereits seit 2000 zur Lufthansa Technik und bietet Dienstleistungen für Business-Jets an. Diese Umbenennung soll die Integration in die Lufthansa Technik Gruppe stärken und den Fokus auf die Wartung von Triebwerken für Geschäftsreiseflugzeuge betonen. Die neue Unternehmensführung unter Scheferhoff plant, die Serviceangebote weiter auszubauen und die Effizienz der Wartungsprozesse zu verbessern. Die Umbenennung und die neue Leitung kommen in einer Zeit, in der die Nachfrage nach Wartungsdienstleistungen für Business-Jets steigt, was auch auf den Anstieg des Geschäftsreisemarktes zurückzuführen ist.

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