Oktober 2024

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Oktober 2024

Airbus A320 (Foto: Angelika Evergreen).

9H-LOP: Lauda Europe gibt ersten A320 zurück

Die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe hat Ende September 2024 den ersten Airbus A320 außer Dienst gestellt. Es handelt sich um die Maschine mit der Registrierung 9H-LOP. Eigentümer dieses Mittelstreckenjets ist das Leasingunternehmen Castlelake. Zunächst stand dieser A320 zwischen 2001 und 2019 als A7-ADA bei Qatar Airways im Liniendienst. Im Jahr 2019 änderten sich im Zuge der Rückgabe die Eigentumsverhältnisse und Castlelake verleaste zunächst an die österreichische Laudamotion. Im Jahr 2020 wurde die nunmehrige 9H-LOP an den maltesischen Nachfolger Castlelake weitergereicht. Nach Angaben des Lessors gibt es keinen neuen Leasingnehmer. Der Mittelstreckenjet wurde zwischenzeitlich ins Vereinigte Königreich überstellt, wo die Verwertung erfolgen soll. Dazu wurde der Jet an ein darauf spezialisiertes Unternehmen veräußert. Noch nutzbare Komponenten sollen auf dem Gebrauchtmarkt als Ersatzteile verfügbar gemacht werden und der Rest wird anderweitig verwertet, sprich verschrottet.

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Harte Landung eines Sunclass-Airbus auf Skiathos – Fahrwerksschaden festgestellt

Am 15. September 2024 erlitt ein Airbus A321 der Sunclass Airlines (OY-TCG) bei der Landung auf der Landebahn 19 des Flughafens Skiathos in Griechenland eine harte Landung. Der Flug, der unter der Flugnummer DK1614 von Stockholm Arlanda aus gestartet war, musste aufgrund des Vorfalls vor Ort bleiben. Daten von Flightradar24 bestätigen, dass das Flugzeug derzeit noch am Boden ist. Wie aus Berichten des Aviation Herald hervorgeht, wurde das Fahrwerk des Flugzeugs bei der Landung so stark beschädigt, dass es ausgetauscht werden muss. Ein Ferryflug nach Kopenhagen, wo das Fahrwerk ersetzt werden soll, ist in Vorbereitung. Videos der Landung wurden auf YouTube veröffentlicht, was dem Vorfall zusätzliche Aufmerksamkeit verschafft hat.

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Technische Störung am Flughafen Helsinki beeinträchtigt Gepäckabfertigung

Am Morgen des 3. Oktober 2024 kam es am Flughafen Helsinki zu einer technischen Störung, die die Abfertigung des aufgegebenen Gepäcks zwischen 04:00 und 09:30 Uhr beeinträchtigte. Dadurch kam es zu Verspätungen, und einige Flüge mussten ohne das gesamte aufgegebene Gepäck starten. Gegen 10:00 Uhr konnte der reguläre Betrieb wieder aufgenommen werden. Der Flughafenbetreiber Finavia reagierte umgehend, indem ein Backup-System eingerichtet wurde, um die Auswirkungen zu minimieren. Das verspätete Gepäck wird derzeit von den Fluggesellschaften bearbeitet und an die betroffenen Passagiere nachgeliefert. Finavia entschuldigte sich bei den Reisenden und betonte, dass die Situation gemäß den EU-Vorschriften gehandhabt wird. Das Gepäcksortiersystem am Flughafen Helsinki kann bis zu 14.800 Gepäckstücke pro Stunde verarbeiten und umfasst eine Fläche von 28.000 Quadratmetern.

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Vienna Whisky Festival lädt im Oktober 2024 zum Genuss zahlreicher Whisky-Sorten ein

Am 18. und 19. Oktober 2024 öffnet das MuseumsQuartier Wien seine Tore für das Vienna Whisky Festival, eine der renommiertesten Whisky-Messen Österreichs. Besucher haben die Möglichkeit, hunderte Whisky-Sorten aus aller Welt zu probieren – von schottischen Single Malts über irischen Whiskey bis hin zu Raritäten aus Japan und den USA. Auch österreichische Whisky-Produzenten sind vertreten und bieten limitierte Abfüllungen an. Neben Verkostungen bietet das Festival Masterclasses, in denen Experten Einblicke in aktuelle Trends und Hintergrundwissen geben. Ein Highlight ist das „Luxury Tasting“ von Macallan, bei dem seltene und teure Flaschen verkostet werden. Abgerundet wird das Event durch entspannte Lounge-Bereiche, kulinarische Angebote sowie ein Gewinnspiel des Sponsors Lexus. Die Getränke sind im Eintrittspreis nicht enthalten und müssen von den Besuchern separat bezahlt werden.

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Thailand führt ab Dezember 2024 elektronische Reisegenehmigung für Geschäftsreisende ein

Ab dem 1. Dezember 2024 müssen Geschäftsreisende, die nach Thailand reisen, eine elektronische Reisegenehmigung (ETA) vorweisen. Diese Regelung betrifft Reisende aus insgesamt 93 Ländern, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz, die bislang von der Visumspflicht befreit waren. Die ETA soll die Einreiseprozesse vereinfachen und die Nachverfolgung ausländischer Besucher verbessern. Mit der genehmigten ETA ist eine einmalige Einreise für bis zu 60 Tage möglich, die um 30 Tage verlängert werden kann. Die Beantragung erfolgt online und ist kostenlos. Ab Juni 2025 soll die ETA Teil des thailändischen E-Visa-Systems werden.

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Sicherer Transport von Lithiumbatterien: Flughafen Wien erhält IATA-Zertifizierung

Der Flughafen Wien setzt einen Maßstab im Bereich der Luftfrachtabfertigung, insbesondere bei der Handhabung von Lithiumbatterien. Mit der kürzlichen Verleihung der CEIV-Lithiumbatterien-Zertifizierung durch die International Air Transport Association (IATA) hat der Flughafen seine herausragenden Sicherheitsstandards und Prozesse im Umgang mit diesen kritischen Gütern unter Beweis gestellt. Diese Zertifizierung ist nicht nur eine Anerkennung für den Flughafen Wien als Cargo-Drehkreuz in Europa, sondern auch ein wichtiger Schritt in einer Zeit, in der die Nachfrage nach Lithiumbatterien stetig wächst. Der Flughafen Wien bekräftigt damit seinen Anspruch, eine verlässliche und sichere Abfertigung für Luftfracht zu bieten. Die Bedeutung der IATA-Zertifizierung Die IATA CEIV-Lithiumbatterien-Zertifizierung ist ein weltweit anerkanntes Programm, das entwickelt wurde, um den sicheren Transport von Lithiumbatterien zu gewährleisten. Da diese Batterien in einer Vielzahl von Geräten wie Laptops, Mobiltelefonen und Elektrogeräten enthalten sind, stellen sie ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, wenn sie nicht ordnungsgemäß behandelt werden. Aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften können Lithiumbatterien bei unsachgemäßer Handhabung Feuer fangen oder explodieren, was den Transport dieser Produkte besonders herausfordernd macht. Flughafen Wien hat in einem umfassenden Audit nachgewiesen, dass er die erforderlichen Standards für die Abfertigung von Lithiumbatterien erfüllt. Die Zertifizierung bedeutet, dass der Flughafen strenge Prozesskontrollen, umfassende Schulungen für das Personal und regelmäßige Audits durchläuft, um sicherzustellen, dass die höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards eingehalten werden. Die IATA-Zertifizierung ist somit nicht nur ein Zeichen für die Einhaltung globaler Vorschriften, sondern auch ein Bekenntnis zur Verbesserung der Sicherheitspraktiken in der Luftfrachtbranche. Steigende Nachfrage und strategische Positionierung Die wachsende Nachfrage nach Lithiumbatterien ist eng mit der fortschreitenden Digitalisierung

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Ryanair verzeichnet im September 2024 zweistelliges Wachstum

Ryanair hat im September 2024 rund 19,1 Millionen Passagiere befördert, was einem Anstieg von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Die Auslastung der Flüge lag bei 94 Prozent, was auf eine weiterhin hohe Nachfrage nach den Angeboten des irischen Billigflugunternehmens hinweist. Ryanair festigt damit seine Position als führender Low-Cost-Carrier in Europa und setzt sein Wachstum trotz steigender Betriebskosten und Herausforderungen in der Luftfahrtbranche fort.

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Wizz Air verzeichnet im September leichtes Passagierwachstum trotz sinkender Auslastung

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat im September 2024 rund 5,76 Millionen Passagiere befördert, was einem Anstieg von 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Trotz des Zuwachses bei den Passagierzahlen verzeichnete die Airline jedoch einen leichten Rückgang der Auslastung. Diese sank von 92,4 Prozent im September 2024 auf 91,7 Prozent im gleichen Monat dieses Jahres. Wizz Air gehört zu den führenden Low-Cost-Carriern in Europa und expandiert weiterhin in verschiedenen Märkten.

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CSA und Smartwings fiebern erstem A220 entgegen

Mit der geplanten Auslieferung des ersten Airbus A220 in Czech Airlines (CSA)-Lackierung im November 2024 steht die traditionsreiche Fluggesellschaft vor einem wichtigen Schritt in ihrer Neuausrichtung. Der Jet mit der Registrierung OK-EYA wird unter der Leitung der Smartwings-Gruppe betrieben, und dieser Schritt markiert eine neue Phase im Geschäftsmodell der Airline, die eng mit Smartwings verflochten ist. Während der Airbus A220 die ikonischen Farben von CSA tragen wird, bedeutet der Wechsel des Flugbetriebs hin zu Smartwings eine bedeutende Umstrukturierung im tschechischen Luftverkehr. Ein neues Kapitel für Czech Airlines und Smartwings Die Bestätigung der bevorstehenden Auslieferung des ersten Airbus A220 kam von der Smartwings-Sprecherin Vladimíra Dufková, die gegenüber dem tschechischen Nachrichtenportal Zdopravy.cz mitteilte, dass das Flugzeug im Rahmen eines Operating-Lease-Modells angeschafft werde. Die Smartwings-Gruppe wird der offizielle Betreiber des Flugzeugs sein. Nach bisherigen Plänen soll ein weiteres Flugzeug noch vor Ende des Jahres in Prag eintreffen, und zwei weitere sollen im nächsten Jahr folgen. Diese moderne und treibstoffeffiziente Flugzeugreihe stellt eine bedeutende Verbesserung der Flotte dar und stärkt die Position von CSA und Smartwings im europäischen Flugverkehr. Obwohl die Flugzeuge die Farben der traditionsreichen CSA tragen werden, wird der Flugbetrieb unter dem QS-Code von Smartwings durchgeführt. Diese Veränderung tritt mit Beginn des Winterflugplans am 27. Oktober 2024 in Kraft. Die Fusion und enge Zusammenarbeit zwischen Czech Airlines und Smartwings spiegelt sich auch in den Eigentumsverhältnissen wider: CSA wird zur Dachgesellschaft der Gruppe, wobei sie eine Mehrheitsbeteiligung an Smartwings hält. Dies führt zu einer stärkeren wirtschaftlichen Einheit und einer besseren Wettbewerbsfähigkeit im hart

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Ryanair erneut im Fokus: Zweiter Zwischenfall in einer Woche erschüttert den italienischen Flugverkehr

Am 3. Oktober 2024 kam es zu einem weiteren schweren Zwischenfall bei Ryanair, einer der größten Billigfluggesellschaften Europas. Auf dem Flughafen von Brindisi, einer Stadt in Süditalien, geriet der Flug Ryanair 8826 kurz vor dem Start nach Turin in eine gefährliche Lage: Flammen schossen aus dem rechten Triebwerk der Boeing 737-800. Dieser Vorfall, nur eine Woche nach einem ähnlichen Zwischenfall bei derselben Fluggesellschaft, weckt erneut Fragen zur Sicherheit bei Ryanair und ruft die Aufmerksamkeit der europäischen Luftfahrtbehörden auf den Plan. Die betroffene Maschine mit der Registrierung 9H-QCB wird von der Tochtergesellschaft Malta Air mit Sitz in Pieta im Rahmen eines Wetlease-Auftrags für die Ryanair DAC, unter deren kommerzieller Verantwortung gegenständlicher Flug stand, betrieben. Notfall in Brindisi: Schnell reagierende Crew rettet 184 Passagiere Die Boeing 737-800 mit dem Kennzeichen 9H-QCB war startbereit und wartete auf die Freigabe für den Flug von Brindisi nach Turin. Doch plötzlich brach Panik unter den 184 Passagieren an Bord aus, als Flammen aus dem rechten Triebwerk des Flugzeugs schlugen. Augenzeugen berichteten von einem lauten Geräusch, bevor die Flammen sichtbar wurden. Die Crew reagierte schnell und öffnete die Notrutschen, um die Passagiere sofort zu evakuieren. Innerhalb weniger Minuten konnten alle Insassen das Flugzeug verlassen, und glücklicherweise gab es keine Verletzten. Die Feuerwehr am Flughafen Brindisi, die sofort nach Ausbruch des Feuers alarmiert wurde, brachte die Flammen zügig unter Kontrolle und löschte den Brand. Trotz des schnellen Einsatzes blieb der Flughafen für mehrere Stunden gesperrt, um den Vorfall zu untersuchen und die Sicherheit wiederherzustellen. Zahlreiche Flüge mussten umgeleitet

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