
München: Zwei Kilometer lange Warteschlange vor der Sicherheitskontrolle
Am Münchener Flughafen spielten sich am vergangenen Donnerstag chaotische Szenen ab: Eine bis zu zwei Kilometer lange Warteschlange bildete sich vor der zentralen Sicherheitskontrolle im Terminal 2. Die Passagiere standen in einer sich zäh bewegenden Schlange, die sich zweimal um den Vorplatz des Terminals erstreckte. Der Grund für diesen enormen Andrang lag in einer seltenen Kombination von drei Faktoren: dem Brückentag, dem Ende des weltberühmten Oktoberfestes und der Digitalmesse „Bits & Pretzels“, die zeitgleich eine Vielzahl an Reisenden nach München gezogen hatten. Kilometerlange Warteschlangen und improvisierte Maßnahmen Der unerwartete Ansturm führte zu extremen Wartezeiten, was bei den Reisenden verständlicherweise für Frustration sorgte. Wie ein Sprecher des Flughafens gegenüber der „Bild“ berichtete, begannen einige Reisende in der Schlange zunehmend ungeduldig zu werden. „Vor dem Bordkarten-Scanner begannen diejenigen, die keine Ellenbogen haben, das Nachsehen zu haben“, so der Sprecher. Diese Bemerkung deutet darauf hin, dass sich einige Passagiere in ihrer Verzweiflung vorgedrängt haben, um ihre Flüge noch rechtzeitig zu erreichen. Um das Chaos zu kontrollieren, zog der Flughafen München zusätzliches Personal hinzu, das die Passagiere in geordnete Schlangen leitete. Zudem wurde den wartenden Reisenden kostenlos Wasser angeboten, um die Wartezeit erträglicher zu gestalten. Trotz dieser Maßnahmen blieben die Warteschlangen eine Herausforderung, da die Kapazitäten der Sicherheitskontrollen begrenzt waren. Reduzierte Kontrollkapazität aufgrund technischer Umrüstung Zusätzlich zu dem erhöhten Passagieraufkommen verschärften auch die aktuellen Umrüstungsmaßnahmen im Sicherheitsbereich die Situation. Der Flughafen München erklärte, dass die Einrüstung neuer CT-Scanner – hochmoderne Geräte zur verbesserten Kontrolle von Handgepäck – die Kapazitäten der Sicherheitskontrollen um etwa acht







