2024

Weitere Artikel aus der Rubrik

2024

Croatia Airlines verstärkt Flotte mit zweitem Airbus A220-300

Die kroatische Fluggesellschaft Croatia Airlines hat am 20. Dezember 2024 ihren zweiten Airbus A220-300 in Empfang genommen. Das Flugzeug mit der Registrierung 9A-CAI, das den Namen der Stadt Split trägt, wurde aus der Airbus-Fabrik in Mirabel, Kanada, nach Zagreb geliefert. Nach technischen Überprüfungen und Vorbereitungen im Zentrum am Flughafen Zagreb soll die Maschine zeitnah in den Linienbetrieb integriert werden. Die Erweiterung der Flotte mit modernen Flugzeugen unterstreicht die strategischen Ziele der Airline, ihre Effizienz und Kapazität im europäischen Luftverkehr auszubauen.

weiterlesen »

Bees Airlines stellt Linienflüge ein: Rückzug nach nur wenigen Monaten in Rumänien

Die Fluggesellschaft Bees Airlines, die nach dem Verlust ihrer Flotte im Zuge der russischen Invasion in die Ukraine 2022 in Rumänien operierte, hat ihren Linienflugdienst am 22. Dezember 2024 eingestellt. Zuvor hatte die Airline in den Wochen vor dem endgültigen Rückzug zahlreiche Flüge kurzfristig gestrichen. Mit einem Airbus A320 (YR-BUZ) bediente Bees Airlines zuletzt Verbindungen zwischen Bukarest, Suceava und Chisinau sowie Städten in Deutschland, Italien und Tschechien, darunter Karlsruhe. Gründe für die Einstellung der Flüge wurden bisher nicht veröffentlicht.

weiterlesen »

Über Sunexpress: Electra Airways startet Ticketverkauf für Sommer 2025

Mit einer neuen strategischen Partnerschaft bereitet sich die Ferienfluggesellschaft Sun Express auf die Reisesaison 2025 vor. In Zusammenarbeit mit der bulgarischen Charterfluglinie Electra Airways erweitert die Airline ihr Streckennetz um Verbindungen zu beliebten Urlaubszielen in Bulgarien. Die neuen Flüge von sieben deutschen Flughäfen nach Burgas und Varna sind ab sofort buchbar und markieren den nächsten Schritt in der ambitionierten Wachstumsstrategie von Sun Express. Ab Mitte Mai 2025 werden 32 wöchentliche Flüge von Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hannover, Köln/Bonn, Leipzig, München und Stuttgart zu den Küstenstädten Burgas und Varna angeboten. Damit richtet sich Sun Express gezielt an Urlauber, die die Strände der Schwarzmeerküste erkunden möchten. Burgas und Varna zählen zu den bedeutendsten touristischen Zentren Bulgariens und ziehen jedes Jahr tausende Besucher mit ihren feinsandigen Stränden, historischen Sehenswürdigkeiten und lebhaften Promenaden an. Je nach Abflughafen werden bis zu sechs wöchentliche Verbindungen pro Destination angeboten. Diese Frequenz ermöglicht eine hohe Flexibilität bei der Reiseplanung, sowohl für Pauschalurlauber als auch für Individualreisende. Tickets können über Reiseveranstalter, Reisebüros und die direkten Buchungskanäle von Sun Express erworben werden. Kooperation mit Electra Airways Die Partnerschaft mit Electra Airways basiert auf einem klaren Aufgabenverteilungsmodell. Während Sun Express die kommerziellen Aspekte wie Vertrieb, Marketing und Kundensupport übernimmt, ist Electra Airways für den operativen Betrieb zuständig. Dazu zählen der Flugbetrieb sowie der Service an Bord. Diese Dreijahreskooperation gilt für die Sommermonate von 2025 bis 2027 und verspricht eine zuverlässige und effiziente Abwicklung. Sun Express hat mit einem ähnlichen Modell bereits Erfolge gefeiert: Die Kooperation mit Air Cairo, die 2021 gestartet

weiterlesen »

Iran und Syrien: Die brüchige Allianz nach dem Machtwechsel

Die Beziehungen zwischen dem Iran und Syrien, einst als unverbrüchlich geltend, stehen heute unter einem völlig neuen Vorzeichen. Nach dem Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad durch die islamistische Rebellengruppe Haiat Tahrir al-Sham (HTS) hat sich das Verhältnis beider Staaten drastisch verändert. Jüngster Ausdruck dieser neuen Realität ist die Aussetzung aller Flüge iranischer Fluggesellschaften nach Syrien. Diese Maßnahme steht exemplarisch für die Herausforderungen, mit denen der Iran in seiner Syrien-Politik konfrontiert ist, und wirft ein Schlaglicht auf die Unsicherheiten der Region. Wie der Chef der zivilen iranischen Luftfahrtbehörde, Hussein Purfarzaneh, bekanntgab, hat die syrische Regierung keine neuen Genehmigungen für Flüge aus dem Iran erteilt. Bis mindestens zum 22. Januar sind sämtliche Verbindungen ausgesetzt. Diese Entscheidung kommt überraschend, da der Iran traditionell eine Schlüsselrolle im syrischen Verkehrswesen spielte, insbesondere durch die Organisation von Pilgerreisen zu schiitischen Heiligtümern in Damaskus. Vor dem Machtwechsel unter Assad war der Iran ein zentraler Akteur im syrischen Luftverkehr. Regelmäßige Flüge vom Teheraner Imam-Chomeini-Flughafen nach Damaskus dienten nicht nur religiösen Zwecken, sondern auch der wirtschaftlichen und politischen Vernetzung beider Länder. Der plötzliche Stopp wirft Fragen über die Zukunft der bilateralen Beziehungen auf. Diplomatische Isolation oder Neuausrichtung? Parallel zur Aussetzung der Flüge steht die diplomatische Situation zwischen beiden Staaten auf einem wackeligen Fundament. Die iranische Regierung betonte wiederholt ihr Interesse, auch nach dem Machtwechsel enge Beziehungen zu Syrien zu pflegen. Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani erklärte, daß Verhandlungen zur Wiedereröffnung der iranischen Botschaft in Damaskus fortgesetzt würden. Doch ob die HTS, die vom Iran als Terrororganisation eingestuft wird, bereit ist,

weiterlesen »

Lilium: Der Pionier der Elektroflugzeuge findet Rettung in letzter Sekunde

Nach einer intensiven Phase der Unsicherheit und einer drohenden Zerschlagung ist dem deutschen Start-up-Unternehmen Lilium ein Durchbruch gelungen: Das Unternehmen, das sich auf die Entwicklung elektrisch betriebener Senkrechtstarter spezialisiert hat, konnte ein Investorenkonsortium gewinnen, um seinen Betrieb fortzuführen. An Heiligabend wurde bekanntgegeben, daß die Mobile Uplift Corporation das Betriebsvermögen der Lilium-Tochtergesellschaften übernehmen wird. Dieser Schritt markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des Unternehmens, das sich trotz großer Visionen und beeindruckender technologischer Fortschritte in einer tiefen finanziellen Krise befand. Lilium, einst gefeiert als Vorreiter in der Luftfahrtindustrie, meldete im Oktober 2023 Insolvenz an, da dem Unternehmen auf der Zielgeraden zu seinen ehrgeizigen Zielen das Geld ausging. Die Entwicklung eines elektrisch betriebenen Kleinflugzeuges, das senkrecht starten und landen kann, ist eine technische Meisterleistung – doch die finanziellen Herausforderungen erwiesen sich als noch größere Hürde. Die Rettung kam buchstäblich in letzter Minute: Ein Team unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Klaus Roewe und unterstützt von der Unternehmensberatung KPMG konnte die Mobile Uplift Corporation als Investor gewinnen. Dieses Konsortium, das aus Investoren aus Europa und Nordamerika besteht, unterzeichnete einen Kaufvertrag für die Betriebsvermögen der Tochtergesellschaften Lilium GmbH und Lilium eAircraft GmbH. Nach Angaben des Unternehmens soll der Abschluß der Transaktion Anfang Januar 2024 erfolgen, vorbehaltlich der Erfüllung bestimmter Bedingungen. „Wir freuen uns sehr, die Unterzeichnung einer Investitionsvereinbarung mit einem erfahrenen Investorenkonsortium bekanntzugeben“, erklärte Roewe. Dies werde es Lilium ermöglichen, die Geschäftstätigkeit wieder aufzunehmen und das ambitionierte Projekt eines bemannten Testflugs Anfang 2025 fortzusetzen. Restrukturierung und neue Hoffnungen Im Zuge der Transaktion sollen die Tochtergesellschaften restrukturiert

weiterlesen »

Chicago: LOT eröffnet erste Business Lounge in Nordamerika

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines hat einen bedeutenden Meilenstein in ihrer Geschichte erreicht: Am internationalen Flughafen Chicago O’Hare (ORD) wurde ihre erste Business Lounge in Nordamerika eröffnet. Mit einem beeindruckenden Design und einer Vielzahl an Serviceangeboten möchte LOT ihren Fluggästen ein Höchstmaß an Komfort bieten und gleichzeitig die historische Verbindung zwischen Polen und Chicago stärken. Die neue LOT Business Lounge befindet sich im zentralen Bereich von Terminal 5 und erstreckt sich über eine Fläche von 617 Quadratmetern. Sie bietet Platz für bis zu 165 Gäste und ist täglich von 07:00 bis 00:00 Uhr geöffnet. Die Ausstattung der Lounge spiegelt die polnische Gastfreundschaft wider, kombiniert mit einem minimalistischen Design, beruhigenden Farben wie Bernstein und modernen Akzenten. Mit einem Panoramablick auf das Flughafenvorfeld wird der Aufenthalt in der Lounge nicht nur funktional, sondern auch visuell ansprechend gestaltet. Besonderes Augenmerk wurde auf die vielfältigen Bedürfnisse der Reisenden gelegt: Es gibt einen Entspannungsbereich mit gedämpfter Beleuchtung, einen abgetrennten Arbeitsbereich für produktive Momente und einen Essbereich, der sowohl kalte als auch warme Speisen anbietet. Für Feinschmecker stehen polnische Spezialitäten, internationale Gerichte und Optionen für unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse wie vegetarische und Halal-Gerichte bereit. Ein Symbol der Verbundenheit zwischen Polen und Chicago Die Eröffnung der Lounge unterstreicht die historische und kulturelle Verbindung zwischen Polen und der Stadt Chicago, die eine der größten polnischen Gemeinden außerhalb Polens beheimatet. LOT Polish Airlines bedient die Strecke zwischen Chicago und Polen seit über 50 Jahren und hat im Jahr 2023 mehr als 250.000 Passagiere zwischen den beiden Destinationen befördert. Jamie L.

weiterlesen »

Zwei Probleme  an einem Tag: United Airlines-Flüge zwischen Chicago und der Schweiz betroffen

Die Feiertagszeit bringt traditionell ein hohes Passagieraufkommen mit sich, doch für United Airlines und ihre Fluggäste auf der Strecke zwischen Zürich und Chicago bedeutete der 22. Dezember 2024 mehr als nur Verzögerungen. Gleich zwei Flüge mussten an diesem Tag aus medizinischen Gründen umgeleitet werden, was die Reiselogistik erheblich erschwerte und für Unmut sorgte. Der erste Vorfall betraf den Flug UA12 von Zürich nach Chicago. Die Boeing 767-300ER hob mit erheblicher Verspätung um 14:26 Uhr ab, da sich ein Pilot krank gemeldet hatte. Dies führte zu einem Zwischenstopp am Halifax Stanfield International Airport (YHZ) in Kanada, wo zwei Ersatzpiloten an Bord gingen. Die Maschine erreichte ihr Ziel schließlich sieben Stunden später als geplant. Der zweite Zwischenfall ereignete sich auf dem Rückflug von Chicago nach Zürich (UA3). Hier musste das Flugzeug nach vier Stunden Flugzeit umkehren und auf dem Gander International Airport (YQZ) in Neufundland landen. Grund war ein medizinischer Notfall bei einer Flugbegleiterin. Nach der Landung entschied man sich, den Flug abzubrechen und die Passagiere zurück nach Chicago zu bringen, wo sie auf einen späteren Flug umgebucht wurden. Medizinische Notfälle in der Luftfahrt Medizinische Zwischenfälle an Bord sind keine Seltenheit. Die Luftfahrtindustrie ist jedoch gut darauf vorbereitet: Flugzeuge führen medizinische Ausrüstung mit, und die Crew ist geschult, Erste Hilfe zu leisten. Bei schwereren Fällen werden Notlandungen eingeleitet, wie es bei beiden Flügen von United Airlines geschah. Solche Entscheidungen werden oft unter hohem Zeitdruck getroffen, um die Sicherheit von Passagieren und Crew zu gewährleisten. Beide Zwischenfälle führten zu erheblichen logistischen Problemen. Der

weiterlesen »

Nordmazedonien: Neue Subventionen zur Förderung des Luftverkehrs

Das mazedonische Verkehrsministerium hat eine weitere Ausschreibung zur Förderung neuer Flugverbindungen von den Flughäfen Skopje und Ohrid veröffentlicht. Im Zeitraum von 2025 bis 2027 stehen hierfür Subventionen in Höhe von 3,36 Millionen Euro bereit. Ziel der Initiative ist es, den Wettbewerb unter den Fluggesellschaften zu stärken und das Passagieraufkommen zu erhöhen. Unternehmen, die im Jahr 2023 mindestens fünf Millionen Passagiere befördert und einen Nettogewinn von zehn Millionen Euro erzielt haben, können sich bewerben. Pro Passagier werden neun Euro für Flüge nach Skopje und zwölf Euro für Flüge nach Ohrid gezahlt. Die Vergabe erfolgt nach dem Windhundprinzip, solange die Mittel verfügbar sind. Bereits im Oktober hatte das Ministerium 6,1 Millionen Euro an Wizz Air, Turkish Airlines und Flydubai vergeben, die neue Verbindungen nach Barcelona, Lyon, Stuttgart, Basel, Istanbul und Dubai einführen.

weiterlesen »

E-VTOL-Hersteller Lilium stellt Betrieb ein: Entlassung von 1000 Mitarbeitern

Der deutsche Evtol-Hersteller Lilium, gegründet im Jahr 2005, hat nach dem Scheitern seiner Finanzierungsversuche die Entscheidung getroffen, den Betrieb einzustellen. Laut Informationen des Portals Gründerszene konnte das Unternehmen keinen Investor finden, um die notwendige Finanzierung sicherzustellen. Infolgedessen wurden am Freitagnachmittag nahezu alle rund 1000 Mitarbeitern entlassen. Eine kleine zweistellige Zahl an Beschäftigten bleibt vorerst, um die Abwicklung des Unternehmens zu begleiten. Obwohl am vergangenen Wochenende noch letzte Gespräche über mögliche Finanzierungen geführt wurden, scheinen diese wenig erfolgversprechend. Ein potenzieller Investor konnte offenbar nicht nachweisen, dass er über die erforderlichen Mittel verfügte, um Lilium weiterzuführen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Gauting bei München. Lilium hatte sich auf die Entwicklung von Elektroflugzeugen (E-VTOL) spezialisiert, die für den urbanen Luftverkehr der Zukunft gedacht waren. Die Nachricht über die Entlassungen markiert das Ende eines ambitionierten Projekts, das große Erwartungen geweckt hatte.

weiterlesen »

Flughafen Belfast City: Flugverkehr wegen Zwischenfall mit ATR 72 gestrichen

Am Sonntagabend, den 22. Dezember 2024, mussten alle Flüge von und zum Belfast City Airport aufgrund eines Zwischenfalls gestrichen werden. Eine ATR 72 von Emerald Airlines, die für Aer Lingus im Einsatz war, landete bei starkem Wind. Dabei kollabierte das Bugfahrwerk, wodurch die Nase des Flugzeugs mit dem Kennzeichen G-CMMK auf die Landebahn krachte. Glücklicherweise wurde niemand ernsthaft verletzt. Die Landebahn des Flughafens bleibt voraussichtlich bis Montag geschlossen. Der betroffene Flug war ein Positionierungsflug aus Edinburgh, bei dem sich nur vier Crewmitglieder an Bord befanden. Laut Emerald Airlines kam es aufgrund der widrigen Wetterbedingungen zu einer harten Landung. Trotz des Vorfalls zeigt sich die Fluggesellschaft zufrieden, dass keine ernsthaften Verletzungen zu verzeichnen waren. Der Flughafenbetreiber arbeitet daran, die Landebahn so schnell wie möglich wieder in Betrieb zu nehmen, um den Flugbetrieb fortzusetzen.

weiterlesen »