2024

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2024

Lufthansa City Airlines nimmt vierten A319 in Betrieb

Lufthansa City Airlines hat die volle Einsatzbereitschaft ihrer Airbus-A319-Flotte erreicht. Alle vier Maschinen bedienen nun Ziele in Deutschland und Europa. Neu im Streckennetz ist die rumänische Stadt Timișoara. Die Airline agiert ausschließlich als Zubringer für Lufthansa und somit nicht eigenwirtschaftlich. Bisher wurden nur drei Flugzeuge gleichzeitig aktiv eingesetzt.

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Park.Aero: Eine Erfolgsgeschichte des Wiener Flughafens

Die Plattform Park.Aero hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2016 zu einem Vorreiter im Bereich des digitalen Parkraummanagements entwickelt. Mit der jüngsten Auszeichnung des „Airport Parking Innovationspreises 2024“ unterstreicht die Plattform ihre Rolle als zentrale Anlaufstelle für effiziente und benutzerfreundliche Parkplatzbuchungen an Flughäfen im deutschsprachigen Raum. Im Rahmen der internationalen Konferenz APNE (Airport Parking Network Event) in Istanbul erhielt Park.Aero diesen renommierten Preis, der ihre Innovationskraft und die enge Zusammenarbeit ihrer Partner hervorhebt. Eine Plattform mit Vision: Der Erfolg von Park.Aero Park.Aero wurde als Kooperation der Flughäfen Wien, Stuttgart, Hannover, München und Frankfurt ins Leben gerufen. Ziel war es, eine digitale Plattform zu schaffen, die den Buchungsprozess für Flughafenparkplätze optimiert und sowohl Passagieren als auch Partnern wie Reisebüros und Fluggesellschaften Mehrwert bietet. Heute bündelt Park.Aero die Angebote von 13 Flughäfen, darunter Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln/Bonn, Memmingen, Nürnberg, Salzburg und Wien. Besonders bemerkenswert ist die Anbindung an über 2.500 Reisebüros und mehr als 70 Partner, was den Service weit über das übliche Maß hinaus erweitert. Mit attraktiven Frühbucherrabatten und einer anwenderfreundlichen Benutzeroberfläche verzeichnete die Plattform allein im Jahr 2023 226.000 Buchungen – ein neuer Höchstwert, der den Erfolg der Initiative eindrucksvoll belegt. „Die aktuelle Auszeichnung unterstreicht unsere Innovationskraft und die Stärke unserer Partnerschaften“, betonte Susanne Schlagenhaufen, Leiterin Parken und Verkehrsanbindung der Flughafen Wien AG. Auch Mag. Wolfgang Scheibenpflug, Bereichsleiter Immobilien- und Standortmanagement der Flughafen Wien AG, hob die Bedeutung der Kooperation hervor: „Das Projekt Park.Aero zeigt eindrucksvoll, wie effektive Zusammenarbeit neue Maßstäbe setzen kann.“ Mehr Komfort für Reisende

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Lufthansa: Verzögerungen bei 787-Auslieferungen wegen Sitz-Zertifizierung

Die Auslieferung von 13 Boeing-787-Flugzeugen an Lufthansa verzögert sich weiterhin, da die US-Luftfahrtbehörde FAA die neuen „Allegris“-Business-Class-Sitze nicht zertifiziert hat. Ein genauer Zeitrahmen für die Zulassung ist unklar; vor Sommer 2025 wird nicht mit einer Übernahme gerechnet. Das Unternehmen prüft Alternativen, darunter den Einsatz der Flugzeuge mit nicht belegten, nicht zertifizierten Sitzen. Entschädigungszahlungen für die Verzögerungen erhält Lufthansa laut Unternehmensangaben bereits.

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Flughafen Dortmund: Erfolgreiches Jahr 2024 und ehrgeizige Pläne für die Zukunft

Mit einem neuen Passagierrekord und weitreichenden Modernisierungsprojekten blickt der Flughafen Dortmund auf ein ereignisreiches Jahr 2024 zurück. Die jüngste Sitzung des Aufsichtsrates lieferte eine Bestandsaufnahme der Verkehrszahlen und richtete den Blick auf das kommende Jahr. Trotz der Herausforderungen, die insbesondere durch Einschränkungen im Flugbetrieb von Ryanair und Eurowings entstanden, präsentierte sich der Flughafen als resilient und zukunftsorientiert. Die Entwicklung des Passagieraufkommens stand im Mittelpunkt der Präsentation von Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber. Mit 3,1 Millionen erwarteten Reisenden bis Jahresende 2024 hat der Flughafen zum ersten Mal in seiner Geschichte die Drei-Millionen-Marke überschritten. Der bisherige Rekord von 2,93 Millionen Passagieren aus dem Jahr 2023 wurde damit deutlich übertroffen. „Wir blicken auf ein turbulentes, aber insgesamt sehr erfolgreiches Jahr zurück“, erklärte van Bebber. Besonders herausragend war der Monat Oktober, der mit 321.164 Reisenden als der verkehrsstärkste Monat seit Bestehen des Flughafens in die Geschichte einging. Auch das emotionale Highlight des Jahres, die Begrüßung der drei-millionsten Passagierin im Dezember, unterstreicht den Erfolgskurs des Dortmunder Flughafens. Die positive Entwicklung wurde trotz schwieriger Rahmenbedingungen erreicht. Im zweiten Quartal des Jahres führte die kurzfristige Reduzierung des Angebots von Wizz Air, bedingt durch Triebwerksprobleme an den Pratt & Whitney-Maschinen, zu einem leichten Rückgang der Verkehrszahlen. Mit der Rückkehr der instandgesetzten Flugzeuge im Herbst stieg das Passagieraufkommen jedoch wieder deutlich an. Rückzug von Ryanair und Eurowings: Herausforderungen für 2025 Ein zentrales Thema für das kommende Jahr sind die strukturellen Veränderungen im Streckennetz. Sowohl Ryanair als auch Eurowings haben angekündigt, ihr Engagement in Dortmund erheblich zu reduzieren. Ryanair zieht sich

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Flughafen Paderborn/Lippstadt: SunExpress als führender Airline-Partner

Im Geschäftsjahr 2024 konnte der Flughafen Paderborn/Lippstadt seine Partnerschaften mit mehreren Fluggesellschaften erfolgreich ausbauen. SunExpress erreichte mit etwa 185.000 Passagieren einen Marktanteil von 22 Prozent und ist damit die größte Airline am Standort. Auch Eurowings, Ryanair, Freebird Europe und Lufthansa verzeichneten über 100.000 Passagiere. Besonders gefragt waren Verbindungen nach Spanien. Für 2025 plant der Flughafen, diese Kooperationen weiter zu stärken, einschließlich einer neuen München-Verbindung ab Juni.

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Norwegian 737-800 verfehlt Landebahn und stoppt knapp vor dem Fannefjord

Am Abend des 19. Dezember 2024 kam es auf dem Flughafen Molde in Norwegen zu einem Vorfall, der glimpflich endete, jedoch dramatische Szenen bot. Eine Boeing 737-800 der norwegischen Fluggesellschaft Norwegian mit der Flugnummer DY430 überrollte die Landebahn bei der Landung und kam nur 15 Meter vom Ufer des Fannefjords entfernt zum Stillstand. Dank einer schnellen Evakuierung über die Notrutschen blieben die 171 Insassen, darunter 165 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder, unverletzt. Der Flug DY430 startete mit einer 47-minütigen Verspätung vom Flughafen Oslo Gardermoen (OSL) in Richtung Molde (MOL). Während der Flug in Reiseflughöhe von 32.000 Fuß und auf direkter Route nach Molde problemlos verlief, änderte sich die Situation drastisch bei der Landung. Die Wetterbedingungen in Molde waren herausfordernd: Winde aus West-Nordwest mit 12 Knoten, variabel zwischen 260° und 320°, leichte Regen- und Schneeschauer sowie eine Wolkendecke in niedrigen Höhen erschwerten den Anflug. Besonders tückisch war eine Schneeböe, die das Flugzeug in einer Höhe von 50 bis 100 Fuß erfasste, wie die norwegische Unfalluntersuchungsstelle (AIBN) berichtete. Der Kommandant stellte beim Aufsetzen eine rutschige Landebahn und schlechte Bremswirkung fest, was zu einer Überschreitung der verfügbaren Landestrecke führte. Die Maschine, eine Boeing 737-800, überrollte die Schwelle der Landebahn 07 und stieß gegen eine Landebahnbefeuerung. Schließlich kam sie etwa 10 Meter hinter dem Asphalt am Rande des Wendebereichs zum Stillstand, nur wenige Meter von der Wasseroberfläche des Fannefjords entfernt. Rasche Evakuierung und Reaktion der Notfalldienste Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Evakuierungsrutschen, nachdem die Maschine zum Stillstand gekommen war. Obwohl Berichte darauf hinweisen,

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Aer Lingus nimmt ersten A321XLR in Betrieb

Aer Lingus hat als weltweit zweiter Betreiber die ersten beiden A321XLR-Maschinen von Airbus übernommen. Die Flugzeuge, ausgestattet mit CFM LEAP-1A-Triebwerken, bieten Platz für 16 Passagiere in der Business Class und 168 in der Economy Class. Der Erstflug fand am 20. Dezember 2024 von Dublin nach Washington Dulles statt. Die neuen Maschinen erweitern die Flotte, während ältere Flugzeuge schrittweise ausgemustert werden. Aer Lingus plant die Inbetriebnahme weiterer Ziele, darunter Nashville ab April 2025.

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Eine packende Reise in die Zukunft und die Seele: „Kim“ an der Freien Bühne Wieden

Mit „Kim“ bringt die Freie Bühne Wieden ab Jänner 2025 ein innovatives und berührendes Theaterstück auf die Bühne, das sich gleichermaßen an Jugendliche und Erwachsene richtet. Das Werk des österreichischen Autors Flo Staffelmayr thematisiert den Balanceakt zwischen Menschlichkeit und Technik, Einsamkeit und Beziehung – und wagt einen Blick in die Welt von morgen. Die Inszenierung unter der Regie von Michaela Ehrenstein verspricht eine fesselnde Auseinandersetzung mit aktuellen und zeitlosen Fragen unserer Gesellschaft. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die sechzehnjährige Lotte, die gezwungen ist, ihr Zuhause zu verlassen und in einer fremden Stadt ein neues Leben zu beginnen. Um über die Runden zu kommen, nimmt sie eine Arbeit im Institut des exzentrischen Professors Wilhelm an. Dieser arbeitet an einer bahnbrechenden Entwicklung: einer künstlichen Intelligenz, die als soziale Begleiterin Menschen unterstützen soll. Diese KI trägt den Namen „Kim“ und wird von Lotte zunächst skeptisch betrachtet. Doch Kim überzeugt nicht nur mit einem anziehenden Äußeren, sondern auch mit überraschend einfühlsamen Gesprächen. Zwischen Lotte und Kim entwickelt sich eine ungewöhnliche Beziehung, die Lotte Trost und Orientierung gibt. Doch wie tief kann eine Verbindung zwischen Mensch und Maschine wirklich gehen? Und welche Verantwortung trägt der Mensch gegenüber der Technik, die er erschafft? Das Stück entfaltet sich als eine Erkundung dieser Fragen und gibt keine einfachen Antworten, sondern regt das Publikum zum Nachdenken an. Eine einfühlsame Inszenierung mit starker Besetzung Die Inszenierung wird von Michaela Ehrenstein geleitet, die mit ihrer sensiblen Regie die emotionalen Facetten der Charaktere betont. Die Bühne von Martin Gesslbauer zeichnet eine minimalistische,

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Neuer Airline-Partner in Innsbruck: Air Baltic verbindet Tirol mit dem Baltikum

Am vierten Adventsonntag, dem 22. Dezember 2024, landete am Flughafen Innsbruck ein moderner Airbus A220-300 von Air Baltic – eine Premiere, die für große Aufmerksamkeit sorgte. Mit 121 Passagieren an Bord eröffnete die lettische Fluggesellschaft eine neue Strecke zwischen Riga und Innsbruck. Im Zeitraum bis zum 23. März 2025 wird diese Verbindung jeden Sonntag bedient und soll nicht nur lettische Gäste in die Wintersportregion Tirol bringen, sondern auch Tirolerinnen und Tirolern die Gelegenheit geben, die baltische Metropole Riga zu erkunden. Der Erstflug wurde mit einer besonderen Willkommenszeremonie gefeiert. Ein Begrüßungskomitee, bestehend aus Vertretern des Flughafens und der Region, empfing Crew und Passagiere des Fluges. Patrick Dierich, stellvertretender Flughafendirektor, zeigte sich begeistert: „Es ist uns eine Freude, Air Baltic als neuen Airline-Partner bei uns begrüßen zu können, und wir wünschen der Strecke viel Erfolg für die erste Wintersaison bei uns.“ Auch Thomas Ramdahl, Senior Vice President Network Management bei Air Baltic, äußerte sich positiv: „Wir freuen uns, die Präsenz von Air Baltic in Österreich auszubauen und Innsbruck mit der pulsierenden Stadt Riga zu verbinden. Unser Dank gilt den Partnern am Flughafen Innsbruck, die diese Zusammenarbeit ermöglicht haben.“ Die Bedeutung der neuen Verbindung Riga, die Heimat von Air Baltic, ist ein Drehkreuz mit mehr als 80 Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und dem Kaukasus. Die neue Direktverbindung nach Innsbruck eröffnet lettischen Gästen eine attraktive Möglichkeit, die Alpen und deren berühmte Wintersportgebiete zu erleben. Gleichzeitig bietet sie Tirolerinnen und Tirolern eine direkte Verbindung zur historischen Hansestadt Riga, die für ihre Jugendstilarchitektur,

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„September 5 – The Day Terror Went Live“: Ein packender Thriller über die Anschläge von 1972

Der Kinofilm „September 5 – The Day Terror Went Live“, der in den österreichischen, schweizerischen und deutschen Kinos in Kürze Premiere feiert, beschäftigt sich mit einem der prägendsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts: dem Olympia-Attentat von 1972 in München. Regisseur Tim Fehlbaum, bekannt für seine präzise Inszenierung von intensiven Themen, erzählt dieses düstere Kapitel der Weltgeschichte aus einer bisher wenig beachteten Perspektive – der der Medien, die das Geschehen live übertrugen. In einer Zeit, in der Medien und Terrorismus miteinander verwoben sind, gelingt es dem Film, ein eindringliches Porträt der Verantwortung und der moralischen Dilemmata der Journalisten zu zeichnen, die gezwungen waren, eine Katastrophe live und ungefiltert in die Wohnzimmer der Welt zu übertragen. Terroranschläge von 1972 Es ist der 5. September 1972 – der zehnte Wettkampftag der Olympischen Sommerspiele in München. Die „heiteren Spiele“ sollten der Welt das Bild eines modernen, liberalen Deutschlands vermitteln, doch um 4.40 Uhr ändert sich alles. Eine Gruppe palästinensischer Terroristen nimmt elf Mitglieder der israelischen Olympiamannschaft als Geiseln. Die Welt schaut zu – und zum ersten Mal wird ein solches Verbrechen live im Fernsehen übertragen. Das ABC-Sports-Team unter der Leitung des ehrgeizigen jungen Produzenten Geoff (gespielt von John Magaro) ist der einzige Sender, der Zugang zum Geschehen hat. Geoff, der sich bei seinem Chef Roone Arledge (Peter Sarsgaard) beweisen möchte, muss in einer Situation, die sich stündlich zuspitzt, schwierige Entscheidungen treffen. Während die Zeit drängt und immer widersprüchliche Gerüchte verbreitet werden, muss er sich mit seiner eigenen Verantwortung als Medienschaffender auseinandersetzen. Sollte er wirklich alles

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