2024

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2024

ATR feiert die Auslieferung des 1.700. Flugzeugs

Am 23. August 2024 erreichte die Avions de Transport Régional (ATR) einen bedeutenden Meilenstein in ihrer Unternehmensgeschichte, als sie das 1.700. Flugzeug seit Beginn des Programms an ihren langjährigen Kunden, Air Corsica, auslieferte. Dieses Ereignis markiert nicht nur einen wichtigen Erfolg für den Hersteller von Regionalflugzeugen, sondern unterstreicht auch die langjährige Partnerschaft und das Engagement für Effizienz und Nachhaltigkeit im regionalen Luftverkehr. ATR wurde 1981 als Joint Venture zwischen der französischen Aérospatiale (heute Teil von Airbus) und der italienischen Aeritalia (heute Leonardo) gegründet. Seit der Zulassung des ersten Modells, der ATR 42-200, im Jahr 1985 hat sich das Unternehmen zu einem führenden Hersteller von Regionalflugzeugen entwickelt. Die erste ATR 42-200 wurde im Dezember 1985 an die französische Regionalfluggesellschaft Air Littoral ausgeliefert. In den folgenden Jahren wurden weitere Meilensteine erreicht, darunter die Auslieferung der 500. ATR im Jahr 1997, der 1.000. im Jahr 2012 und der 1.500. im November 2018 an IndiGo, eine große indische Fluggesellschaft. Mit der Auslieferung des 1.700. Flugzeugs an Air Corsica hat ATR erneut seine Stellung als führender Anbieter von Regionalflugzeugen gefestigt. Die neueste Maschine, eine ATR 72-600, trägt die Registrierung F-HXKZ und hat die MSN 1698. Diese Lieferung markiert die vollständige Umstellung der ATR-500-Flotte von Air Corsica auf die neueste Generation der Turboprop-Flugzeuge. Technologische Fortschritte Die neueste Generation der ATR 72-600 ist mit den Pratt & Whitney PW127XT-Triebwerken ausgestattet, die eine wesentliche Verbesserung der Effizienz und Umweltfreundlichkeit mit sich bringen. Diese Triebwerke senken die Wartungskosten um 20 % und bieten einen um mindestens 3 % geringeren

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Ryanair verliert Rechtsstreit: Keine Zusatzgebühren für Sitze neben Kindern oder Menschen mit Behinderungen

In einem bedeutenden Rechtsstreit zwischen der europäischen Billigfluggesellschaft Ryanair und den italienischen Behörden hat das oberste italienische Verwaltungsgericht, der Staatsrat, entschieden, dass Ryanair keine Zusatzgebühren für Sitzplätze neben Kindern unter 12 Jahren oder Menschen mit Behinderungen verlangen darf. Dieses Urteil stellt einen wichtigen Präzedenzfall im Bereich der Fluggastrechte dar und markiert einen weiteren Rückschlag für die umstrittene Gebührenpolitik der Fluggesellschaft. Der Streit zwischen Ryanair und der italienischen Zivilluftfahrtbehörde (ENAC) zieht sich bereits seit 2021 hin. Die italienischen Behörden hatten damals ein Verbot erlassen, das es den Fluggesellschaften untersagte, zusätzliche Gebühren für Sitze zu erheben, die für die Begleitung von Minderjährigen oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen vorgesehen sind. Dies wurde als eine Maßnahme zum Schutz der Passagiere und zur Sicherstellung von deren Sicherheit angesehen. Ryanair, die für die Wahl von Sitzplätzen zusätzliche Gebühren erhebt – in der Regel zwischen 22 und 30 Euro – wies die Entscheidung der ENAC zurück und argumentierte, dass die Gebühren zur Deckung der höheren Kosten für die Verwaltung und Zuweisung von Sitzplätzen erforderlich seien. Die Fluggesellschaft stellte auch klar, dass sie keine Gebühren für Kinder unter 12 Jahren erhebe, die in Begleitung eines Erwachsenen reisen. Das Urteil des Staatsrats Der Staatsrat entschied zugunsten der ENAC und wies die Berufung von Ryanair ab. Die Entscheidung basierte auf der Argumentation, dass die Nähe von Sitzen zwischen Minderjährigen und ihren Begleitpersonen eine Sicherheitsanforderung darstellt. Der Staatsrat erklärte, dass es nicht angemessen sei, für eine Sicherheitsmaßnahme, die zum Schutz von Kindern und Menschen mit Behinderungen dient, zusätzliche Gebühren zu erheben.

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Notlandung in Schottland: United Airlines-Flug nach Edinburgh umgeleitet

Am 27. August 2024 ereignete sich eine unerwartete Wendung in der Luftfahrtgeschichte, als ein United Airlines-Flug, der ursprünglich von Frankfurt nach Chicago fliegen sollte, in Edinburgh landen musste. Der Vorfall, der sich rund zwei Stunden nach dem Start der Boeing 787-10 ereignete, sorgte für Aufsehen und rätselhafte Spekulationen über den genauen Grund der Umleitung. Der Flug UA945, der zu den täglichen Verbindungen zwischen Frankfurt und Chicago gehört, führte die Passagiere an einen unerwarteten Ort – Edinburgh in Schottland. Der Flug UA945 startete am 27. August um 9:03 Uhr Ortszeit (UTC +2) vom Frankfurter Flughafen (FRA) mit dem Ziel, Chicago O’Hare International Airport (ORD) zu erreichen. Die Boeing 787-10 mit der Kennung N12020 nahm zunächst Kurs auf den Atlantik, als sie über das Vereinigte Königreich flog. Doch kurz vor der geplanten Atlantiküberquerung, südlich von Hull in East Yorkshire, änderte das Flugzeug seinen Kurs drastisch in Richtung Norden. Zur Zeit der Umleitung hatte das Flugzeug eine Höhe von 10.972 Metern (36.000 Fuß) erreicht. Die Änderung des Kurses führte dazu, dass die Maschine ihren Sinkflug zum Flughafen Edinburgh (EDI) einleitete, den sie um 9:45 Uhr Ortszeit (UTC +1) nach fast zwei Stunden Landung sicher erreichte. Die Entscheidung, nach Edinburgh umzuleiten, fiel trotz der Nähe zu anderen großen Flughäfen wie Birmingham (BHX) und Manchester (MAN). Der Einsatz des Squawk 7700: Ein allgemeiner Notfall Während des Sinkflugs wurde der sogenannte Squawk-Code 7700 gesetzt, der auf einen allgemeinen Notfall hinweist. Diese Entscheidung bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein akuter Notfall an Bord vorlag, sondern dass die Situation

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„Eisern Ehrenfeld“: Jan Böhmermann und das Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld auf Tournee

Im Januar und Feber 2025 wird Jan Böhmermann gemeinsam mit dem Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld auf eine exklusive Live-Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz gehen. Unter dem Titel „Eisern Ehrenfeld“ verspricht die Tour ein Spektakel zu werden, das politische Satire, subversive Showelemente, herausragende Musik und scharfsinnige Lyrik zu einem unvergleichlichen Bühnenerlebnis vereint. Nach den großen Erfolgen ihrer vorherigen Tourneen „Fernsehen ist so 2017“, „Ehrenfeld ist überall“ und „Ehrenfeld Intergalactic“ knüpft das Team nun an seine bisherigen Erfolge an und möchte diese sogar noch übertreffen. Mit dem Leitspruch „Eisern Ehrenfeld“ betont Jan Böhmermann die ungebrochene Entschlossenheit und Beständigkeit, die ihn und das Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld antreibt. „Eisen ist ein hervorragender Wärmeleiter, zieht magnetisch an, hat eine hohe Konduktivität, ist stabil und wenn es mit frischer Luft in Berührung kommt, passieren wundersame Dinge“, erklärt Böhmermann. Diese Eigenschaften spiegeln sich in der Arbeit des Ensembles wider. Die Metallurgie dient dabei als Metapher für die Festigkeit und Ausdauer, mit der Böhmermann und seine Mitstreiter an ihre künstlerischen Projekte herangehen. Die Tournee verspricht ein Potpourri aus ironischen Kommentaren zur politischen und gesellschaftlichen Lage, kombiniert mit der musikalischen Virtuosität des Rundfunk-Tanzorchesters Ehrenfeld. Ob der abgeschlossene „Pol1z1stens0hn“-Zyklus, der das Verhältnis zur Polizei thematisiert, oder die bissige Eurovision-Songcontest-Alternativhymne „Allemagne Zero Points“ – das Programm bietet eine breite Palette an Inhalten, die sowohl zum Nachdenken anregen als auch humoristisch unterhalten sollen. Das Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld: Klangkörper von höchster Festigkeit Seit seiner Gründung 2017 hat sich das Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld unter der Leitung von Lorenz Rhode einen festen Platz in der deutschen Musiklandschaft erarbeitet.

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30 Jahre „Oper im Steinbruch“: Eine Jubiläumssaison voller Höhepunkte

Mit der diesjährigen Produktion von Giuseppe Verdis „Aida“ feierte die Oper im Steinbruch St. Margarethen ihr 30-jähriges Bestehen und setzte dabei neue Maßstäbe in der europäischen Festivallandschaft. Rund 100.000 Besucherinnen und Besucher strömten in den Sommermonaten in den idyllischen Steinbruch, der seit drei Jahrzehnten eine der spektakulärsten Freiluftbühnen Europas beheimatet. Die Resonanz auf die diesjährige Inszenierung war überwältigend – sowohl von Seiten der Kulturkritiker als auch des breiten Publikums. Die diesjährige Produktion von „Aida“ unter der Regie von Thaddeus Strassberger bot den Zuschauerinnen und Zuschauern ein visuelles und akustisches Erlebnis der Superlative. Das Bühnenbild, inspiriert von der altägyptischen Mythologie und gestaltet als Reise entlang des Nils, zog das Publikum in seinen Bann. Die Inszenierung, die aufwändige Licht- und Wassereffekte mit einer emotional tiefgehenden Darstellung der Handlung verband, erinnerte in ihrer Opulenz an die großen Inszenierungen des berühmten Festivals von Verona. Besonders hervorzuheben sind die erstmals eingesetzten Wasserspiele, die durch das französische Unternehmen Crystal realisiert wurden und dem Bühnenbild eine lebendige Dynamik verliehen. Die musikalische Leitung lag in den bewährten Händen von Ivan Lopez-Reynoso, der es meisterhaft verstand, das Zusammenspiel von Orchester, Chor und Solistinnen und Solisten zu einem harmonischen Ganzen zu formen. Das Ergebnis war eine musikalische Qualität, die so überzeugend war, dass es Besucher gab, die kaum glauben konnten, dass live musiziert wurde. Stimmen der Kritiker und des Publikums Die Reaktionen auf die „Aida“-Inszenierung fielen durchweg positiv aus. Die renommierte österreichische Tageszeitung *Die Presse* lobte die Produktion als „sehenswerte, auch musikalisch beeindruckende Produktion“, die „in ihrer szenischen Opulenz durchaus

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Air Baltic erweitert Schulungskapazitäten mit zweitem Airbus A220-Simulator

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic wird ihre Schulungskapazitäten durch die Anschaffung eines zweiten Airbus A220-Vollflugsimulators im vierten Quartal 2024 ausbauen. Diese Investition ist entscheidend, um die wachsende Zahl von Piloten zu schulen und die Flottenerweiterung von derzeit 48 auf 58 Flugzeuge bis 2025 zu unterstützen. Der neue Simulator soll jährlich 6.000 Stunden Schulungszeit bieten und sowohl die Erst- als auch die Fortbildung von Piloten verbessern. Zudem plant Air Baltic, freie Kapazitäten an andere Fluggesellschaften zu vermieten, um die Auslastung der hochmodernen Einrichtung zu maximieren. Der CEO von Air Baltic, Martin Gauss, betonte, dass diese Erweiterung das Engagement der Fluggesellschaft für höchste Sicherheits- und Effizienzstandards sowie erstklassige Pilotenausbildung unterstreiche. Der neue Simulator wird zudem die Position von Air Baltic als führendes Trainingszentrum in Nordeuropa festigen. Aktuell sind an der Air Baltic Pilot Academy 136 Studenten eingeschrieben, von denen die meisten aus den baltischen Staaten sowie anderen EU-Ländern stammen.

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Flughafen Stuttgart: Neues Luftbildposter 2024 ab sofort erhältlich

Der Flughafen Stuttgart bietet ab sofort das neue Luftbildposter für das Jahr 2024 kostenlos an. Das Poster, das jährlich aktualisiert wird, zeigt das gesamte Flughafengelände inklusive Terminals, Start- und Landebahnen sowie Rollwege. Besonders hervorzuheben ist, dass auf der diesjährigen Aufnahme auch die zukünftige Fernbahnstrecke Stuttgart – Ulm entlang der Autobahn A8 zu sehen ist. Das farbige Poster misst etwa 85 x 58 Zentimeter und kann im Eingangsbereich des Besucherzentrums SkyLand (Terminal 3, Ebene 4) kostenlos abgeholt werden. Das SkyLand ist von Donnerstag bis Sonntag geöffnet und der Eintritt ist frei. Für Interessierte, die das Poster per Post erhalten möchten, ist eine Bestellung per E-Mail möglich.

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Ryanair kürzt Flugverkehr am Flughafen Berlin Brandenburg um 20 Prozent

Ryanair hat angekündigt, 20 Prozent seines Flugverkehrs am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) einzustellen. Grund dafür sind die hohen Zugangskosten, die trotz wiederholter Aufforderungen von der deutschen Regierung und dem Flughafenmanagement nicht gesenkt wurden. Als Folge dieser Maßnahme wird die Zahl der von Ryanair in Berlin stationierten Flugzeuge von neun auf sieben reduziert. Sechs Strecken, darunter Verbindungen nach Brüssel, Riga und Krakau, werden eingestellt, was den Verlust von 750.000 Sitzplätzen bedeutet. Die Kapazitäten werden in kostengünstigere EU-Länder wie Italien, Polen und Spanien verlagert. Ryanair kritisiert die steigenden Luftverkehrs-, Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren in Deutschland, die die Erholung des Luftverkehrs nach der Pandemie stark beeinträchtigen. Während andere europäische Flughäfen eine rasche Rückkehr zu den Passagierzahlen vor der Pandemie verzeichnen, hinkt Deutschland mit einer Erholung von nur 82 Prozent deutlich hinterher. Besonders betroffen ist der Berliner Flughafen, der weit unter den Erwartungen bleibt und weniger Passagiere abfertigt als kleinere europäische Flughäfen wie Dublin oder Kopenhagen. Ryanair warnt, dass bei anhaltend hohen Kosten weitere Kürzungen im Sommer 2025 folgen könnten.

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Münchner Flughafen: Starkes Wachstum im Langstreckenverkehr in die USA

Der Langstreckenverkehr zwischen dem Münchner Flughafen und den USA hat seit der Eröffnung im Jahr 1992 eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen. Mit derzeit 140 wöchentlichen Flügen zu 14 Zielen in den Vereinigten Staaten hat sich das Angebot gegenüber den 39 Starts zu fünf Zielen im Jahr der Flughafeneröffnung mehr als verdreifacht. Am Montag wurde der 50-millionste Fluggast im Nonstop-Verkehr zwischen München und den USA gezählt. Lufthansa, American Airlines, Delta Airlines und United bieten aktuell Direktflüge zu Zielen wie Atlanta, New York, Los Angeles und San Francisco an. Besonders stark nachgefragt sind die Flüge mit dem Airbus A380, die Lufthansa täglich nach Boston, Los Angeles, New York und Washington durchführt. Die wöchentlich angebotenen 44.000 Sitzplätze sind zu über 90 Prozent ausgelastet. Im Jahr 2023 überschritt der Münchner Flughafen erstmals die Marke von drei Millionen Passagieren im Nonstop-Verkehr mit den USA, wobei die Passagierzahlen bereits seit Juni 2022 kontinuierlich über den Werten von 2019 liegen. Allein im Juli 2024 wurden mehr als 355.000 Passagiere auf Flügen zwischen München und US-Destinationen gezählt.

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Herbstferien 2024: Hurghada und Kreta bei TUI-Reisenden besonders beliebt

Für die Herbstferien 2024 verzeichnet TUI eine hohe Nachfrage nach Flugpauschalreisen ans Meer, insbesondere zu Zielen im Mittelmeerraum und in entferntere Regionen. Die Spitzenreiter unter den Urlaubsdestinationen auf der Mittelstrecke sind Hurghada am Roten Meer, Antalya an der türkischen Riviera und Heraklion auf Kreta. Auf der Fernstrecke liegen die Vereinigten Arabischen Emirate, die Malediven und Mauritius im Trend. Besonders hervorzuheben ist die stark gestiegene Beliebtheit von Kreta und Gran Canaria, die signifikante Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. TUI bietet in Österreich zahlreiche Flüge zu diesen beliebten Zielen an. Für Kreta beispielsweise gibt es mehrmals wöchentlich Verbindungen ab Wien sowie wöchentliche Flüge ab Linz und Salzburg. Zudem sind auf den Malediven noch attraktive Restplätze verfügbar, die auch Premium Economy-Optionen für zusätzlichen Komfort und Privatsphäre beinhalten. Im Gesamt-Ranking der beliebtesten Reiseländer führt Spanien vor Ägypten und der Türkei, während Griechenland mit einem deutlichen Zuwachs von 63 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf Platz vier liegt. Zypern und die Vereinigten Arabischen Emirate folgen auf den weiteren Plätzen.

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