2024

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2024

Polen: CPK unterzeichnet Vertrag für Planung der Flugsicherungszentrale

Die CPK (Centralny Port Komunikacyjny) hat einen Vertrag im Wert von rund 4,7 Millionen PLN für die Planung einer neuen Flugsicherungszentrale unterzeichnet. Der Vertrag mit einem Konsortium bestehend aus PIG Architekci und GMT sieht vor, dass die vollständige Bauplanung innerhalb eines Jahres abgeschlossen wird, einschließlich der Beantragung der notwendigen Baugenehmigungen. Diese Vereinbarung ist der dritte große Planungsauftrag im Rahmen der Entwicklung von Flughafenunterstützungseinrichtungen, nach der Planung eines Flugsicherungsturms und einer Infrastruktur für Notruf- und Feuerlöschdienste. Das Airline Operations Control Centre (AOCC) wird eine zentrale Rolle bei der Verwaltung und Koordinierung des Flugbetriebs spielen. Es soll als Knotenpunkt für die Überwachung und Verarbeitung von Daten zur Flugplanung, zum Vorfeldverkehr, zum Besatzungsmanagement und zu Bodenabfertigungsaktivitäten dienen. Das AOCC wird entscheidend für den reibungslosen Betrieb des Flughafens unter allen Bedingungen sein. Maciej Lasek, Regierungsbevollmächtigter für CPK, und Dr. Filip Czernicki, CEO von CPK, betonten die Bedeutung des Projekts für den Fortschritt des neuen Flughafens.

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Pilatus plant neuen Standort in Florida zur Stärkung des US-Geschäfts

Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus plant die Eröffnung eines neuen Standorts in Bradenton, Florida, um den wichtigen US-Markt weiter auszubauen. Die neue Einrichtung soll ab Mitte 2026 betriebsbereit sein und sich auf den Verkauf, Wartungsarbeiten, Ersatzteilvertrieb sowie die Auslieferung der Modelle PC-12 und PC-24 konzentrieren. Der Bau erfolgt auf einem rund 17 Hektar großen Gelände am Sarasota Bradenton International Airport und wird Platz für etwa 50 Mitarbeitende bieten. Das neue Service- und Verkaufszentrum soll die wachsende Pilatus-Flotte in Nord- und Südamerika unterstützen, die inzwischen mehr als 2250 Flugzeuge umfasst. Pilatus sieht in den USA einen entscheidenden Markt, da allein 2023 fast die Hälfte des Umsatzes in Amerika erzielt wurde. Die neue Einrichtung in Florida wird neben den bereits bestehenden Standorten die Präsenz an der Ostküste verstärken. Die Erweiterung in Bradenton wird keine Auswirkungen auf die Arbeitsplätze am Hauptsitz in Stans, Schweiz, haben. Vielmehr unterstreicht das Unternehmen sein langfristiges Engagement in der Schweiz, wo weiterhin hohe Investitionen in nachhaltige Arbeitsplätze geplant sind.

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Österreich prüft Kauf italienischer Jet Trainer zur Luftüberwachung

Das österreichische Verteidigungsministerium plant eine mögliche Anschaffung von Jet-Trainern des Typs M-346 aus Italien. Dies geht aus einem aktuellen Schreiben des italienischen Verteidigungsministeriums hervor, das am 27. August 2024 bekannt wurde. Die Bundesministerin für Landesverteidigung, Klaudia Tanner, hat die Generaldirektion Präsidium angewiesen, die rechtlichen Grundlagen für eine gemeinsame Beschaffungskooperation zu prüfen. Zudem soll der Generalstab bei Vorliegen aller Voraussetzungen Gespräche mit Italien aufnehmen. Die neuen Jet-Trainer sollen nicht nur zur Ausbildung von Piloten dienen, sondern auch Aufgaben in der Luftraumüberwachung und Luftverteidigung übernehmen. Damit würden sie die alternden Saab 105 Jets ersetzen, die aus Altersgründen außer Dienst gestellt wurden. Die mögliche Beschaffung der M-346 steht im Einklang mit dem österreichischen Aufbauplan 2032+ und dem jährlichen Luftverteidigungsbericht. Ministerin Tanner betonte die Vorteile von internationalen Beschaffungskooperationen und verwies auf frühere erfolgreiche Projekte wie die Anschaffung der Leonardo AW-169 Hubschrauber und des Transportflugzeugs Embraer C-390. Eine begleitende Kontrolle der Vergabe soll sicherstellen, dass alle Compliance-Vorschriften eingehalten werden.

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WestJet schließt Sale-and-Leaseback-Transaktion für acht B737-800 mit Aergo Capital ab

Die kanadische Fluggesellschaft WestJet hat Anfang August 2024 eine Sale-and-Leaseback-Transaktion für acht Boeing 737-800 mit dem irischen Leasingunternehmen Aergo Capital abgeschlossen. Dies ist die erste Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen. Durch diese Transaktion hat Aergo Capital seine Flugzeugflotte erweitert, während WestJet die Flugzeuge weiterhin im operativen Betrieb nutzen kann. Zu den betroffenen Maschinen gehört auch ein Flugzeug, das nach einem Hagelsturm in Calgary außer Betrieb ist. WestJet verfügt derzeit über eine Flotte von 182 Flugzeugen, von denen 104 von insgesamt 20 verschiedenen Leasinggebern geleast sind.

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AirAsia sichert sich 443 Millionen USD für Flottenerneuerung und Refinanzierung

Die malaysische Fluggesellschaft AirAsia hat eine private Finanzierung in Höhe von 443 Millionen USD abgeschlossen, um die Renovierung abgestellter Flugzeuge und die Refinanzierung von Leasingverbindlichkeiten zu finanzieren. Die Finanzierung erfolgte in zwei Tranchen: 200 Millionen USD wurden von den Investmentfirmen Ares Management Corporation (Kalifornien) und Indies Capital Partners (Singapur) für die Flugzeugrenovierung bereitgestellt, während die restlichen 243 Millionen USD von Leasinggebern zur Refinanzierung beigetragen wurden. AirAsia plant, diese Mittel zur Reaktivierung ihrer Flotte zu nutzen, um der wachsenden Nachfrage nach Flugreisen gerecht zu werden. Bis Oktober 2024 sollen zehn Flugzeuge wieder in Betrieb genommen werden, weitere 15 sollen bis 2025 folgen.

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Konsortium plant Investition in indische Billigfluggesellschaft Akasa Air

Ein Zwei-Parteien-Konsortium, bestehend aus der Private-Equity-Firma Premji Invest und der Risikokapitalfirma Claypond Capital, bereitet eine Investition von rund 125 Millionen USD in die indische Billigfluggesellschaft Akasa Air vor. Diese Investition würde die Bewertung von Akasa Air, die erst vor zwei Jahren gegründet wurde, auf etwa 350 Millionen USD anheben, was einer Vervierfachung der ursprünglichen Bewertung entspricht. Das Konsortium steht derzeit in Verhandlungen über eine bedeutende Minderheitsbeteiligung und hat das Beratungsunternehmen Alvarez & Marsal mit einer Due-Diligence-Prüfung beauftragt. Akasa Air, die von dem Luftfahrtunternehmer Vinay Dube und der Familie Jhunjhunwala gegründet wurde, plant, die eingeworbenen Mittel für ihre Expansion und Vorauszahlungen für Flugzeuglieferungen zu nutzen. Trotz der bisherigen Verluste von rund 88,7 Millionen USD im ersten Betriebsjahr und erwarteter weiterer Verluste bis März 2024 bleibt das Management optimistisch, die Rentabilität in den nächsten zwei Jahren zu erreichen.

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Air Cairo baut Flugangebot nach Deutschland aus

Air Cairo, die eine Partnerschaften mit Egypt Air und Sunexpress pflegt, kündigt eine bedeutende Erweiterung ihres Flugangebots nach Deutschland an. Ab dem Winterflugplan 2024/25 wird die Airline ihre Präsenz auf dem deutschen Markt verstärken, indem sie eine neue Route von Kairo nach Köln/Bonn einführt. Diese Expansion ist nur der erste Schritt einer umfassenderen Strategie, die im Sommer 2025 weitere neue Verbindungen umfasst. Air Cairo wird dann zusätzlich zwei neue Strecken aufnehmen, die Hurghada mit Dresden und Erfurt verbinden werden. Diese Entwicklungen sind Teil der Bemühungen der Airline, ihre Reichweite in Europa auszubauen und den deutschen Reisemarkt gezielt anzusprechen. Erweiterung des Winterflugplans 2024/25 Ab dem 27. Oktober 2024 wird Air Cairo zweimal wöchentlich von Kairo nach Köln/Bonn fliegen. Die neue Verbindung bietet den Passagieren eine bequeme Möglichkeit, zwischen der ägyptischen Hauptstadt und einer der bedeutendsten Städte in Nordrhein-Westfalen zu reisen. Köln/Bonn, als einer der zentralen Flughäfen Deutschlands, stellt einen strategisch wichtigen Knotenpunkt für die Airline dar. Die Aufnahme dieser Strecke ermöglicht es Air Cairo, den Tourismus- und Geschäftsreisenden eine attraktive Option für Reisen nach Ägypten anzubieten, insbesondere während der Wintermonate, wenn viele Menschen dem kalten Wetter in Europa entfliehen möchten. Die Entscheidung, Köln/Bonn in das Flugnetz aufzunehmen, unterstreicht das Engagement von Air Cairo, die Nachfrage nach Direktflügen zwischen Ägypten und Deutschland zu bedienen. Köln/Bonn ist bekannt für seine kulturellen und wirtschaftlichen Attraktionen, was die neue Verbindung sowohl für touristische als auch geschäftliche Zwecke attraktiv macht. Neue Strecken für den Sommerflugplan 2025 Mit Beginn des Sommerflugplans 2025 wird Air Cairo ihr Angebot

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Hohe Kosten belasten Luftfahrtbranche: Reduzierung von Flugangeboten in Deutschland erwartet

Die Luftfahrtbranche in Deutschland steht vor erheblichen Herausforderungen aufgrund gestiegener Kosten, darunter die erhöhte Luftverkehrssteuer und verdoppelte Gebühren für Sicherheitskontrollen und Flugsicherung. Laut dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) könnten diese finanziellen Belastungen dazu führen, dass Airlines ihre Kapazitäten im Winterflugplan 2024/2025 deutlich reduzieren. Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer des BDL, prognostiziert den Verlust von bis zu 4 Millionen Sitzplätzen an deutschen Flughäfen. Besonders kritisch sieht die Branche die im Mai 2024 angehobene Luftverkehrssteuer, die nach Ansicht von Airlines wie Ryanair zu Flugstreichungen und einer Verlagerung des Angebots in Länder mit günstigeren Standortkosten führen könnte. Ryanair drohte bereits damit, ihr Angebot an deutschen Flughäfen im Sommer 2024 um 1,5 Millionen Sitzplätze zu reduzieren, sollte die Steuer nicht zurückgenommen werden. Lang fordert, dass die zusätzlichen Einnahmen aus der Luftverkehrssteuer zur Förderung alternativer Flugkraftstoffe verwendet werden, wie ursprünglich im Koalitionsvertrag vereinbart.

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Technische Panne bei KC-46A Pegasus: Tankflugzeug muss notlanden

Am 21. August 2024 ereignete sich ein beunruhigender Vorfall, als ein KC-46A Pegasus-Tankflugzeug der US-Luftwaffe während einer routinemäßigen Betankungsmission eine Notlandung auf der Travis Air Force Base in Kalifornien durchführen musste. Das Tankflugzeug, das von der McConnell Air Force Base in Kansas aus operierte, war während des Einsatzes mit einem F-15 Eagle-Kampfjet unterwegs, als es zu einem signifikanten technischen Problem kam. Dieser Vorfall ist nur der jüngste in einer Reihe von Schwierigkeiten, die das KC-46A-Programm geplagt haben. Das KC-46A Pegasus, ein moderner Tanker, der für die US-Luftwaffe entwickelt wurde, hatte am 21. August 2024 eine routinemäßige Luftbetankungsmission durchzuführen. Laut einer Erklärung des 60th Air Mobility Wing auf der Travis Air Force Base kam es während des Einsatzes zu einem Problem mit der Auslegerausrüstung des Tankflugzeugs. Dies führte dazu, dass die Besatzung eine Notlandung auf der Travis AFB einleiten musste. Die Landung verlief sicher, jedoch musste die Start- und Landebahn vorübergehend gesperrt werden, um den Einsatz der Rettungskräfte zu ermöglichen und potenzielle Gefahren zu beheben. Nach der erfolgreichen Landung konnte der Betrieb auf dem Stützpunkt wieder aufgenommen werden. Die 931st Air Refueling Wing, die dem 22nd Air Refueling Wing angegliedert ist, bestätigte in einer Mitteilung an das Air & Space Forces Magazine, dass das Tankflugzeug einen Teil des Auslegers in der Nähe des Stützpunkts abgeworfen hatte. Unbestätigte Fotos, die in sozialen Medien veröffentlicht wurden, zeigen anscheinend die beschädigte Auslegerstruktur, die in zwei Hälften gebrochen ist, sowie einen deformierten Auspuffkonus der Auxiliary Power Unit (APU), der auf eine mögliche Kollision hinweist. Vergangene

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Hydraulikproblem zwingt United Airlines Flug zu Notlandung in Honolulu

Ein Flug der United Airlines, UA1685, von Lihue auf der Insel Kauai (Hawaii) nach Denver (Colorado) musste am Wochenende aufgrund eines Hydraulikproblems nach Honolulu umgeleitet werden. Die Boeing 757-200, die mit 35.000 Fuß Höhe und 490 Seemeilen Entfernung nach Honolulu in der Luft war, landete nach fast drei Stunden sicher auf der Landebahn 08R in Honolulu. Das Flugzeug hatte sich bereits vor dem Abflug aufgrund eines technischen Problems verspätet, und das Hydraulikversagen führte während des Fluges zu Steuerungsproblemen beim Fahrwerk. Nach der Landung kam es zu weiteren Verzögerungen, und der Flug wurde letztlich annulliert. Die Passagiere mussten für den nächsten Tag umquartiert werden. Das 29 Jahre alte Flugzeug blieb insgesamt 43 Stunden in Honolulu am Boden, bevor es nach Denver zurückkehrte.

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