2024

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2024

Lufthansa im Wandel: Preisdruck und Sparmaßnahmen prägen die Zukunft

Die Lufthansa, einst als eine der führenden Fluggesellschaften Europas gefeiert, steht derzeit vor großen Herausforderungen. Angesichts eines intensiven Wettbewerbs und eines rasanten Anstiegs des Angebots auf dem globalen Luftfahrtmarkt sieht sich die Airline gezwungen, ihren Flugplan auszudünnen und umfassende Sparmaßnahmen einzuleiten. Diese Maßnahmen sind eine Reaktion auf die zunehmende Konkurrenz, insbesondere durch asiatische Fluggesellschaften, und auf den Druck, die Wirtschaftlichkeit der Flotte zu verbessern. Lufthansa-Chef Carsten Spohr spricht von einer „Normalisierung“ der Ticketpreise, nachdem diese zu Beginn des Jahres infolge der erhöhten Nachfrage nach der Pandemie gestiegen waren. Besonders die chinesischen Airlines üben in der Economy-Klasse einen hohen Preisdruck auf die Lufthansa aus, da sie aggressive Preispolitiken verfolgen. Dies hat dazu geführt, dass die Preise sinken und die Margen in diesem Segment schrumpfen. Vor allem der asiatische Markt, auf den Lufthansa stark fokussiert ist, zeigt eine deutlich veränderte Nachfrage. Während die Zahl der Geschäftsreisenden, traditionell ein lukratives Segment, noch nicht wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht hat, steigt die Zahl der Urlauber. Dies erfordert eine strategische Anpassung des Angebots. Um auf die wirtschaftlichen Herausforderungen zu reagieren, plant die Lufthansa-Gruppe eine umfassende Flottenumstrukturierung. Finanzvorstand Michael Niggemann betont die Notwendigkeit, ineffiziente Flugzeugmodelle aus der Flotte zu entfernen. Geplant ist, bis 2028 insgesamt 50 ältere und weniger effiziente Flugzeuge, darunter Airbus A330-200, A340-300, A340-600 und Boeing 747-400, auszumustern. Diese Maßnahme soll die Effizienz der Flotte steigern und die Betriebskosten senken, insbesondere angesichts steigender Treibstoffpreise und sinkender Frachterlöse. Die modernere Flotte, einschließlich der Boeing 787-9 und der weiterhin benötigten A380 und 747-8, soll die Effizienz steigern

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Lufthansa verkauft AirPlus International an SEB Kort Bank

Am 31. Juli 2024 hat die Lufthansa Group den Verkauf ihrer Tochtergesellschaft AirPlus International GmbH erfolgreich abgeschlossen. Der Käufer, die SEB Kort Bank AB mit Sitz in Stockholm, erwarb das Unternehmen für einen Kaufpreis von rund 450 Millionen Euro. Dieser Verkauf markiert einen bedeutenden Schritt in der Strategie der Lufthansa, sich stärker auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und sich von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten zu trennen. AirPlus International, ehemals Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH, ist ein globaler Anbieter von B2B-Zahlungsdienstleistungen. Das Unternehmen bietet Lösungen für Geschäftsreiseabrechnungen und andere Unternehmensausgaben an. Mit über 55.000 Kunden weltweit hat sich AirPlus zu einem führenden Player im Bereich der Unternehmensfinanzierung entwickelt. Der Verkauf an SEB Kort, eine Bank, die zur schwedischen SEB-Gruppe gehört, war bereits im Juni 2023 vertraglich vereinbart worden und wurde nun vollzogen. Michael Niggemann, Vorstandsmitglied der Deutschen Lufthansa AG, würdigte den Beitrag der AirPlus-Mitarbeiter zum Erfolg des Unternehmens. Er betonte, dass AirPlus unter der neuen Führung der SEB Kort Bank AB weiterhin erfolgreich sein und den digitalen Wandel im Zahlungsverkehr vorantreiben werde. SEB Kort, bekannt für ihre Expertise im Finanzsektor, wird AirPlus dabei unterstützen, ihre Marktstellung weiter auszubauen und innovative Zahlungsdienstleistungen zu entwickeln. Strategische Neuausrichtung der Lufthansa Group Der Verkauf von AirPlus ist Teil einer umfassenden Strategie der Lufthansa Group, sich stärker auf ihr Kerngeschäft im Bereich der Luftfahrt zu konzentrieren. Diese Strategie umfasst auch die Veräußerung von anderen Unternehmensbereichen, die nicht direkt zum Hauptgeschäft der Fluggesellschaft gehören. Im vergangenen Jahr hatte Lufthansa bereits ihr Catering-Geschäft verkauft und eine Beteiligung an

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Klimakleber blockieren Flughafen Leipzig/Halle

In den frühen Morgenstunden des 28. Juli 2024 sorgten Klimakleber der Gruppe „Letzte Generation“ für Aufsehen am Flughafen Leipzig/Halle, einem der wichtigsten Luftfrachtzentren Europas. Durch eine Blockadeaktion, bei der sich fünf Aktivisten am Boden festklebten, wurde der Frachtflugbetrieb für mehrere Stunden lahmgelegt. Dies führte zu erheblichen Verzögerungen und einem verstärkten Fokus auf die Diskussion um den Klimawandel und die Rolle des Luftverkehrs. Die Aktivisten, die sich selbst als Teil der Gruppe „Letzte Generation“ identifizieren, drangen kurz nach Mitternacht in den südlichen Bereich des Flughafengeländes ein. Nach Angaben der Bundespolizei verschafften sie sich Zutritt, indem sie Löcher in den Sicherheitszaun schnitten. Zwei weitere Aktivisten wurden daran gehindert, sich ebenfalls am Boden festzukleben. Die Bundespolizei konnte die Situation gegen 5 Uhr morgens klären, indem sie die festgeklebten Personen vom Rollfeld entfernte. Die Gruppe „Letzte Generation“ machte durch ihre Aktionen erneut auf ihre Forderungen aufmerksam. Sie protestieren gegen den wachsenden Flugverkehr und die geplante Erweiterung der Kapazitäten am Flughafen Leipzig/Halle. Insbesondere kritisieren sie das Fehlen eines Plans der Bundesregierung zum schnellen Ausstieg aus fossilen Energieträgern. Auf den Schildern, die sie bei ihrer Aktion trugen, standen Parolen wie „Öl tötet“, um die umweltschädlichen Auswirkungen fossiler Brennstoffe zu verdeutlichen. Auswirkungen auf den Flugbetrieb Die Blockade hatte erhebliche Auswirkungen auf den Betrieb des Flughafens. Ein Sprecher des Flughafens Leipzig/Halle bestätigte, dass der Frachtflugbetrieb ab etwa 00:30 Uhr für rund drei Stunden eingestellt werden musste. Obwohl eine der beiden Start- und Landebahnen später wieder freigegeben wurde, kam es zu leichten Verzögerungen im Passagierflugverkehr. Der erste Flug des

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Delta Air Lines: IT-Ausfall verursacht Schäden in Millionenhöhe

Ein IT-Ausfall infolge eines fehlerhaften Updates der Sicherheitsfirma Crowdstrike hat Delta Airlines erheblichen finanziellen Schaden zugefügt. Die US-Fluggesellschaft gibt an, durch die Störungen einen Verlust von einer halben Milliarde Dollar erlitten zu haben. Delta-CEO Ed Bastian kündigte rechtliche Schritte an, um die Kosten von Crowdstrike und Microsoft zurückzufordern. Der Vorfall, der am 19. Juli begann, führte dazu, dass Delta 40.000 Server manuell neu starten musste. Andere Airlines, die ebenfalls betroffen waren, konnten ihre Systeme schneller wiederherstellen. Delta plant nun, seine IT-Systeme zu überarbeiten, um zukünftige Ausfälle zu vermeiden.

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Venezuela sperrt Luftraum: Politische Spannungen mit Panama und der Dominikanischen Republik eskalieren

In einer dramatischen Eskalation diplomatischer Spannungen hat die venezolanische Regierung am 29. Juli 2024 angekündigt, alle kommerziellen Flüge zwischen Venezuela und den Ländern Panama sowie der Dominikanischen Republik seit dem 31. Juli 2024 einzustellen. Diese Maßnahme kommt als Reaktion auf die Weigerung beider Länder, das Ergebnis der umstrittenen venezolanischen Präsidentschaftswahlen vom vergangenen Sonntag anzuerkennen, bei denen der amtierende Präsident Nicolás Maduro für eine weitere sechsjährige Amtszeit bestätigt wurde. Der diplomatische Eklat weitete sich zudem aus, als Venezuela die diplomatischen Beziehungen zu sieben lateinamerikanischen Ländern abbrach und deren Botschafter auswies. Die Entscheidung der venezolanischen Regierung folgt auf den internationalen Aufschrei und die Weigerung mehrerer Staaten, die Wahlresultate anzuerkennen. Die Opposition, angeführt von Edmundo González, behauptet, dass die Wahlen nicht fair verliefen und dass González der eigentliche Gewinner sei. Dieser politische Disput führt nun zu schwerwiegenden Konsequenzen im Bereich der internationalen Beziehungen und des zivilen Luftverkehrs. Betroffen sind insbesondere Copa Airlines und andere Fluggesellschaften, die routinemäßig zwischen Venezuela und den beiden betroffenen Ländern verkehren. Auswirkungen auf den Luftverkehr Copa Airlines, die Flüge von Panama City Tocumen zu mehreren venezolanischen Zielen, darunter Caracas Simón Bolivar, Valencia Arturo Michelena International, und Maracaibo, durchführt, reagierte prompt auf die neuen Beschränkungen. In den sozialen Medien bot die Fluggesellschaft verschiedene Alternativen an, darunter vollständige oder teilweise Rückerstattungen, Reisegutscheine und die Möglichkeit, Buchungen auf andere Daten oder Ziele umzubuchen. Die panamaische Zivilluftfahrtbehörde (Autoridad Aeronáutica Civil de Panamá) präzisierte, dass das Embargo auch für Flugzeuge der allgemeinen Luftfahrt mit venezolanischen Registrierungen gilt, die in panamaisches Hoheitsgebiet einfliegen wollen, bis

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Passagierzahlen an deutschen Flughäfen im ersten Halbjahr 2024 gestiegen

Im ersten Halbjahr 2024 verzeichneten die großen deutschen Flughäfen 90,8 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 10,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Dies berichtet das Statistische Bundesamt. Trotz des Zuwachses liegen die Zahlen noch 14,6 Prozent unter dem Niveau von 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie. Die Ticketpreise sind um 3,1 Prozent gesunken. Spanien bleibt das beliebteste Reiseziel mit 2,9 Millionen Fluggästen, gefolgt von der Türkei (2,0 Millionen) und Italien (1,3 Millionen). Italien verzeichnete das stärkste Wachstum (+11,9 Prozent). Die Türkei konnte im Vergleich zu 2019 ein Wachstum von 20 Prozent verzeichnen, während Spanien und Italien Rückgänge aufwiesen.

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Philippinen: Regierung will Turboprops aus Manila verbannen

Die philippinische Regierung hat kürzlich Maßnahmen ergriffen, um den Betrieb von Turboprop-Flugzeugen am Ninoy Aquino International Airport (NAIA) in Manila zu reduzieren. Diese Entscheidung könnte weitreichende Folgen für die nationale Luftfahrtlandschaft und die betroffenen Fluggesellschaften haben. Der Plan sieht vor, diese Flüge an den etwa 115 Kilometer nördlich gelegenen Clark International Airport zu verlagern. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Entlastung des überlasteten Flughafens in der Hauptstadt und zur Förderung des Clark International Airport als alternative Drehscheibe. NAIA ist der wichtigste Flughafen der Philippinen und bedient die Hauptstadtregion, die eine der am dichtesten besiedelten und wirtschaftlich bedeutendsten Regionen des Landes darstellt. Mit einer Kapazität, die schon lange über ihre Grenzen hinaus belastet ist, steht der Flughafen vor großen Herausforderungen. Der Betrieb von Turboprop-Flugzeugen, die in der Regel kürzere und regionalere Routen bedienen, trägt zur Überlastung bei und blockiert wertvolle Slots, die für größere, internationale Flüge genutzt werden könnten. Laut Berichten in der philippinischen Presse, wie beispielsweise in der **Philippine Star**, sind die Pläne für die Umwandlung des Terminal vier am NAIA in ein Lagerhaus ein weiterer Grund für die Verlagerung. Dieses Terminal wird derzeit hauptsächlich für Turboprop-Flüge genutzt. Mit der geplanten Umwandlung soll der Weg für den Bau eines neuen, modernen Terminals geebnet werden, das den gestiegenen Anforderungen an den Flughafenbetrieb besser gerecht werden soll. Reaktionen der Fluggesellschaften Die betroffenen Fluggesellschaften, darunter Cebgo (eine Tochtergesellschaft von Cebu Pacific), AirSWIFT und Sunlight Air, sind bisher zurückhaltend mit öffentlichen Stellungnahmen zu den Plänen der Regierung. Cebu Pacifics Präsident und Chief

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Leipzig/Halle: DHL verlängert Vertrag bis 2053

Die Mitteldeutsche Flughafen AG und DHL, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Post, haben ihren Vertrag für das Frachtzentrum am Flughafen Leipzig/Halle vorzeitig bis 2053 verlängert. Die Vereinbarung sichert dem Standort langfristige Investitionen und höhere Entgelte von DHL. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer begrüßte die Verlängerung als wichtige Entscheidung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Trotz der höheren Kosten sieht DHL-Vorstand Tobias Meyer die Vereinbarung als wirtschaftlich tragfähig an. Die Vertragsdetails, einschließlich der Erhöhung der Nachtflugkomponente, bleiben größtenteils vertraulich. Kritiker bemängeln die mangelnde Transparenz und befürchten fortgesetzte finanzielle Belastungen für den Staatshaushalt.

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Versicherung zahlt: Austrian Airlines lässt OE-LZQ reparieren

Jener Airbus A320neo, der vor einigen Wochen auf dem Flughafen Wien-Schwechat schwer beschädigt wurde, soll nun doch repariert und wieder in den Flugdienst gebracht werden. Dies teilte Chief Operating Officer Francesco Sciortino am Mittwoch, den 31. Juli 2024, öffentlich mit. Die OE-LZQ ist eigentlich ein sehr junges Flugzeug, doch wurde es bei einem routinemäßigen Schleppvorgang auf dem Flughafen Wien-Schwechat schwer beschädigt. Fotos gingen um die Welt und nicht gerade wenige hatten erhebliche Zweifel daran, dass eine Reparatur überhaupt möglich ist. Immer wieder wurde, auch innerhalb von Austrian Airlines spekuliert, dass die Verschrottung droht. Allerdings wurde der Schaden nicht von der AUA selbst verursacht, sondern von einem Bodendienstleister, der mit dem Schleppen des Mittelstreckenjets beauftragt war. Das führt dazu, dass die Betriebshaftpflichtversicherung für den Schaden einstehen muss. Mit anderen Worten: Austrian Airlines hatte nun die Wahl: Finanzielle Entschädigung durch den Versicherer und die Maschine geht damit an die Assekuranz, die sie vermutlich verwerten, also verschrotten lässt oder aber auf Kosten der Versicherung reparieren lassen. Die Betonung liegt auf „lassen“, denn der Strukturschaden ist so schwerwiegend, dass laut Sciortino Hersteller Airbus nicht nur eingebunden ist, sondern die Arbeiten durchführen wird. Da der Jet fluguntauglich ist, werden die Arbeiten auf dem Flughafen Wien-Schwechat von Airbus-Personal vorgenommen werden. Derzeit rechnet der AUA-Manager damit, dass die Instandsetzung zumindest neun Wochen in Anspruch nehmen wird. Der Grund dafür ist, dass unter anderem der Heckbereich komplett ausgetauscht werden muss. Das bedeutet vereinfacht ausgedrückt, dass Arbeiten, die eigentlich in der Endmontage in Hamburg bzw. Toulouse vorgenommen werden, an

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JetBlue verschiebt Flugzeuglieferungen zur Kostensenkung

JetBlue hat im Rahmen der Bekanntgabe ihrer Ergebnisse für das zweite Quartal 2024 eine strategische Anpassung zur Verbesserung der Liquidität und Profitabilität angekündigt.  Die US-amerikanische Fluggesellschaft plant, die Auslieferung von 44 Airbus A321neo von den Jahren 2025 bis 2029 auf das Jahr 2030 und darüber hinaus zu verschieben. Diese Maßnahme soll helfen, die finanziellen Reserven zu stärken und eine nachhaltige Profitabilität zu erreichen.

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