2024

Weitere Artikel aus der Rubrik

2024

Flughafen Wien feiert den 70er

Seit seinem bescheidenen Beginn vor 70 Jahren hat sich der Flughafen Wien zu einem unverzichtbaren Drehkreuz entwickelt, das nicht nur Österreich, sondern auch die gesamte Ostregion maßgeblich prägt. Ursprünglich als Militärflugplatz der deutschen Luftwaffe im Jahr 1938 gegründet, wurde der Standort nach dem Zweiten Weltkrieg von den Briten übernommen und später zum zivilen Flughafen umgewandelt. Heute ist der Flughafen Wien-Schwechat mit seinen rund 30 Millionen Passagieren pro Jahr und mehr als 23.000 Beschäftigten am Standort eines der führenden Luftfahrtzentren Europas. Die Entwicklung des Flughafens von seinen Anfängen mit nur 64.000 Passagieren im Jahr 1954 bis hin zu den heutigen Spitzenzahlen von bis zu 110.000 Passagieren an einzelnen Tagen ist beeindruckend. Dieser enorme Anstieg spiegelt nicht nur die Veränderungen im Luftverkehr wider, sondern auch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Österreichs und der umliegenden Regionen wider. Anlässlich des 70. Geburtstags des Flughafens Wien-Schwechat versammelte sich eine Vielzahl von prominenten Persönlichkeiten, darunter politische Vertreter wie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bürgermeister Michael Ludwig sowie hochrangige Gäste aus Wirtschaft und Tourismus. Sie alle würdigten die Bedeutung des Flughafens als Motor für die Wirtschaft und als Tor zur Welt. Besonders beeindruckend ist die kontinuierliche Modernisierung und Erweiterung des Flughafens, die den steigenden Anforderungen gerecht wird. Investitionen in Infrastrukturprojekte wie die Terminal-Süderweiterung und ein neues Hotel zeigen das Bestreben, den Flughafen für zukünftiges Wachstum zu rüsten. Neben seiner Rolle als wichtiger Verkehrsknotenpunkt hebt sich der Flughafen Wien auch durch seine ökologischen Bemühungen hervor. Als einer der ersten europäischen Airports betreibt er seinen Betrieb CO2-neutral und setzt damit

weiterlesen »

Lehrlingsmeisterschaften im Tourismus: Talente zeigen ihr Können

Beim diesjährigen Wettbewerb „Junior Skills“ im WIFI Kärnten kämpften 81 Lehrlinge in den Bereichen Kochen, Restaurantservice und Hotelrezeption um den Titel „Staatsmeister“. Drei Tage lang stellten sie vor einer kompetenten Jury ihre Fähigkeiten unter Beweis, indem sie exquisite Gerichte zubereiteten, Gäste professionell bedienten und mit exzellentem Service verwöhnten. Die Siegerehrung im Casineum Velden brachte die Gewinnerinnen hervor: Anna Lea Hausberger aus Tirol gewann in der Kategorie Küche, Verena Pöttler aus der Steiermark in der Rezeption und Emily Langegger aus Salzburg im Service. Salzburg sicherte sich auch den Titel als bestes Bundesland, gefolgt von der Steiermark und Vorarlberg. Die Obleute der Fachverbände Hotellerie und Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich gratulierten den Gewinnerinnen und lobten das hohe Niveau des Wettbewerbs sowie die Qualität der Teilnehmerinnen als Botschafterinnen für die österreichische Gastfreundschaft. Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler betonte die Bedeutung der Junior Skills für die Förderung des touristischen Nachwuchses und die Sicherstellung qualifizierter Fachkräfte in der Branche. Der Bundesausbildungsexperte Gerold Royda würdigte das Engagement der beteiligten Teams und Unterstützer, darunter Eltern, Ausbildungsbetriebe, Ausbilder:innen und weitere Partner wie den Österreichischen Kochverband und Hauptsponsor Metro. Die Veranstaltung unterstreicht den unschätzbaren Wert einer betrieblichen Ausbildung im Gastgewerbe, die Lehrlingen eine solide Grundlage bietet, um ihren Beruf von Grund auf zu erlernen. Die begeisterte Atmosphäre bei der Preisverleihung zeigt deutlich, dass die jungen Talente im Gastgewerbe voll in ihrem Element sind und positive Erfahrungen weitergeben können, um die Bedeutung der Lehre in der Gastronomie und Hotellerie zu unterstreichen.

weiterlesen »

Cargolux meldet Gewinn für das Geschäftsjahr 2023

Die Cargolux Group hat trotz herausfordernder Marktbedingungen im Jahr 2023 ein positives Nettoergebnis erzielt, was die Agilität des Unternehmens bei sich ändernden Marktbedingungen widerspiegelt. Die finanziellen Kennzahlen für das Jahr 2023 umfassen einen Umsatz von 2,975 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 286 Millionen US-Dollar. Dieses finanzielle Ergebnis ermöglicht eine weitere Stärkung der Bilanz der Gruppe, um der erwarteten Volatilität in der Branche standzuhalten. Höhepunkte des Geschäftsjahres 2023: Ausblick 2024: Nach Jahren der Umwälzungen durch die Covid-19-Pandemie bewegt sich die Luftfrachtbranche auf ein normalisiertes Muster zu. Die zyklische Natur des Marktes, die Rückkehr der Bauchraumkapazität im großen Maßstab und der weltweite wirtschaftliche Abschwung werden zweifellos die Luftfracht beeinflussen. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen weltweit erschweren die Vorhersage zukünftiger Nachfrage- und Kostenauswirkungen. Die zurückkehrende Volatilität sowie die zunehmenden globalen Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit, insbesondere der Reduzierung von CO2-Emissionen und deren Kosten, werden weiterhin Druck auf unsere Branche ausüben.

weiterlesen »

März 2024: Deutsche Flughäfen hinken Europa weiterhin hinterher

Im März dieses Jahres begrüßten die deutschen Flughäfen insgesamt 15,08 Millionen Passagiere, was einem deutlichen Anstieg gegenüber dem Vormonat Februar entspricht. Dieser Nachfrageanstieg im Zusammenhang mit dem Osterreiseverkehr überdeckt jedoch die insgesamt schwache und unbefriedigende Verkehrsentwicklung in Deutschland. Im Vergleich zu 2019 liegt die Erholungsrate des Passagieraufkommens in Deutschland bei traurigen 78,4 Prozent, was das Land im europäischen Vergleich zum Schlusslicht macht. Im März nutzten 15,08 Millionen Passagiere die deutschen Flughäfen, ein Anstieg von 13,3 Prozent im Vergleich zum März 2023. Trotzdem fehlen im Vergleich zu März 2019 immer noch 21,6 Prozent der Reisenden. Das Cargo-Aufkommen wuchs im Vergleich zum Vormonat, erreichte jedoch immer noch nicht das Niveau von 2019. Die Anzahl der gewerblichen Flugbewegungen stieg um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der März war durch ein Wachstum in allen Verkehrssegmenten geprägt, wobei der Europaverkehr am stärksten zunahm. Im innerdeutschen Luftverkehr und im Europa-Verkehr waren deutliche Zuwächse zu verzeichnen, während auch die Interkontinentalnachfrage anstieg. Allerdings liegt die Erholungsrate in Deutschland weiterhin unter dem europäischen Durchschnitt. Die Entwicklung im ersten Quartal zeigt ein insgesamt positives Wachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, jedoch hinkt Deutschland weiterhin hinter den großen europäischen Luftverkehrsmärkten her. Dies wird unter anderem auf hohe regulative Standortkosten zurückgeführt, die viele Airlines abschrecken. Dadurch entstehen Angebotslücken, die vor allem Privat- und Geschäftsreisende betreffen. Das Cargo-Aufkommen spiegelt die Schwäche der deutschen Exportwirtschaft wider, wobei die Ausladungen wachsen, aber die Einladungen rückläufig sind. Im März stieg das Luftfrachtaufkommen im Vergleich zum Vormonat leicht an, bleibt jedoch weiterhin unter dem Niveau von 2019.

weiterlesen »

Flughafen Zürich will Pistenquerungen reduzieren

Airport plant umfangreiche Bauarbeiten zur Reduzierung von Pistenquerungen und zur Verbesserung der Sicherheit, indem die Piste 10-28 umgerollt wird. Über 100.000 Flugzeuge kreuzen jährlich am Flughafen Zürich die Piste 10-28, was Sicherheitsbedenken aufwirft. Um dieses Problem anzugehen, hat der Flughafenbetreiber ein Konzept für eine „Umrollung“ der Piste eingereicht, das nun vom Schweizer Ministerium für Energie und Infrastruktur genehmigt wurde. Die Umsetzung dieses Vorhabens wird jedoch umfangreiche Bauarbeiten erfordern, einschließlich des Abrisses von Gebäuden der General- und Business Aviation und der Schaffung neuer Moorflächen. Geplant ist, dass das Projekt bis 2028 abgeschlossen sein wird.

weiterlesen »

Tiroler Wintertourismus verzeichnet trotz Herausforderungen ein Plus

Tirol bleibt auch in der Wintersaison 2023/24 ein begehrtes Reiseziel, trotz schwieriger Witterungsbedingungen und Inflation. Nach einer vorläufigen Bilanz verzeichnet der heimische Tourismus nach fünf von sechs Monaten der aktuellen Wintersaison ein Plus bei Ankünften, Nächtigungen und Wertschöpfung. In den Monaten November bis März, die über 90 Prozent der gesamten Winternächtigungen ausmachen, wurden 24,4 Millionen Übernachtungen verzeichnet, ein Plus von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Ankünfte stiegen um 7,6 Prozent auf 5,5 Millionen. Trotz der Verschiebung von Ostern in den März und einem Schalttag im Februar blieb die Entwicklung positiv. Die Wertschöpfung in der Wintersaison wird auf 3,76 Milliarden Euro geschätzt, ein Anstieg um 1,5 Prozent inflationsbereinigt im Vergleich zum Vorjahr. Besonders der deutsche Markt trug zu diesem Wachstum bei, mit einem Plus von 7,4 Prozent bei den Nächtigungen. Auch Gäste aus anderen Ländern wie den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Großbritannien trugen zum positiven Ergebnis bei. Für den kommenden Sommer herrscht Zuversicht in der Tiroler Tourismusbranche. Die Buchungslage für Unterkunftsbetriebe ist positiv, besonders die Nachfrage aus Deutschland zeigt sich vielversprechend. Ein neues Preis- und Buchungsmonitoring ermöglicht tagesgenaue Prognosen der Auslastung und Preise, um ein effizientes Preismanagement zu unterstützen und die Wertschöpfung zu steigern.

weiterlesen »

Swiss reaktiviert Tel-Aviv-Flüge

Die Swiss International Air Lines reaktiviert die Passagierflüge nach Tel Aviv per 26. April 2024. Die Entscheidung wurde maßgeblich durch ein klareres Lagebild im Vergleich zur Vorwoche beeinflusst. Swiss beobachtet die Situation weiterhin genau und steht in engem Kontakt mit den Schweizer Behörden sowie den zuständigen Stellen vor Ort. Bei Bedarf würde die Fluggesellschaft umgehend auf mögliche Veränderungen reagieren, wobei die Sicherheit von Crews und Passagieren stets oberste Priorität hat. Die Flüge nach und von Beirut bleiben jedoch bis einschließlich 30. April ausgesetzt.

weiterlesen »

Flughafen Graz: 300 Teilnehmer bei traditionellem Branchentreff

Auch in diesem Jahr versammelte sich eine Vielzahl von Fachleuten der Reisebranche auf dem Flughafen Graz zum alljährlichen Branchen-Treff. Gemeinsam mit mehr als 20 Partnern aus der Luftfahrt- und Tourismusindustrie widmete sich der Flughafen Graz dem Austausch und der Zusammenarbeit in der Branche. Moderator Armin Assinger verlieh der Veranstaltung eine besondere Atmosphäre, die an die beliebte Fernsehshow „Millionenshow“ erinnerte. Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafens Graz, freute sich über die rege Teilnahme nicht nur von Reisebüromitarbeiter:innen aus der Steiermark, sondern auch aus Kärnten und Slowenien: „Die Vielfalt der Teilnehmenden zeigt, dass unser Branchen-Treff als wichtige Plattform geschätzt wird. Es bietet unseren Partnern die Möglichkeit, unsere Zusammenarbeit zu stärken und den Sommerflugplan mit all seinen Details zu präsentieren.“ Armin Assinger führte humorvoll durch den Abend, der mit einer speziellen Fragerunde rund um das Thema Reisen glänzte. Die musikalische Begleitung lieferte die Forum Jazzband, während Jürgen Kahl und sein Team von Lagardère die Gäste auf eine kulinarische Reise mitnahmen. Der Branchen-Treff am Flughafen Graz bleibt somit ein bedeutender Treffpunkt für die Reisebranche im Süden Österreichs, der den Austausch und die Kooperation fördert.

weiterlesen »

Der Sommer-Verkaufsschlager: Wetleases in der Luftfahrt

Wetlease, auch bekannt als ACMI-Leasing (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance), ist ein gängiges Prinzip in der Luftfahrtindustrie, das es Fluggesellschaften ermöglicht, vorübergehend Flugzeuge von anderen Unternehmen zu mieten, um ihren Flugbetrieb aufrechtzuerhalten oder zu erweitern. Bei einem Wetlease stellt der Vermieter nicht nur das Flugzeug, sondern auch das gesamte Betriebspersonal, einschließlich Crew und Wartungspersonal, sowie Versicherungsdienstleistungen zur Verfügung. Dies ermöglicht es Fluggesellschaften, flexibel auf Nachfrageänderungen zu reagieren, saisonale Schwankungen auszugleichen oder Engpässe im eigenen Flugzeugbestand zu überbrücken. Für Passagiere kann ein Wetlease-Flug einige Auswirkungen haben. Obwohl die Fluggesellschaft, mit der der Passagier ursprünglich gebucht hat, die Verantwortung für den Flug trägt, kann es sein, dass der Flug von einem anderen Betreiber durchgeführt wird. In solchen Fällen müssen die Passagiere in der Regel nicht befürchten, dass ihre Rechte eingeschränkt werden. Sie haben immer noch Anspruch auf die gleichen Dienstleistungen und Schutzmaßnahmen gemäß den einschlägigen Fluggastrechten, unabhängig davon, welche Airline den Flug durchführt. In Europa gibt es eine ganze Reihe von Fluggesellschaften, die keine Linienflüge auf eigene Rechnung anbieten, sondern ausschließlich Wetlease-Aufträge für andere Airlines durchführen und/oder Charter für Reiseveranstalter und andere Auftraggeber erfüllen. Die Avia Solutions Group ist in diesem Segment gleich mit einer ganzen Reihe rechtlich eigenständiger Carrier vertreten. In Deutschland ist German Airways auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Ein weiterer großer Anbieter in Europa ist beispielsweise Hifly. Schon in den 1950er-Jahren gab es Wetleases Die Entwicklung des Wetleasings in der Luftfahrt reicht weit zurück. Der erste dokumentierte Wetlease fand bereits in den 1950er Jahren statt, als Fluggesellschaften begannen, Flugzeuge und

weiterlesen »

Ryanair gratuliert Flughafen Wien zum 70-jährigen Bestand

Der Flughafen Wien-Schwechat feierte am Donnerstagabend im Rahmen eines Festaktes seinen 70er. Ryanair, der zweitgrößte Carrier am Airport, spricht eine Gratulation aus. „Wir gratulieren dem Flughafen Wien zu seinem 70-jährigen Bestehen. Als Wiens am schnellsten wachsende Fluggesellschaft ist Ryanair erfreut, eine bedeutende Rolle in der Wachstumsgeschichte des Flughafens Wien zu spielen, indem wir 80 Ryanair-Strecken, einschließlich unserer neuen Olbia-, Split- und Tirana-Strecken, anbieten und 7 Millionen Passagiere von/nach Wien im Jahr 2024 befördern werden. Dieser Rekordflugplan von Ryanair wird durch unsere Flotte von 19 in Wien stationierten Flugzeugen untermauert, die eine Investition von 2 Mrd. USD darstellt und mehr als 600 lokale Arbeitsplätze sichert, was das Engagement von Ryanair in Wien unterstreicht. Ryanair freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Flughafen Wien, um das Verkehrswachstum, die Routen und die niedrigsten Flugpreise in Europa für die Wienerinnen und Wiener sowie Besucher weiter zu fördern“, sagt Andreas Gruber von Ryanair.

weiterlesen »