2024

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2024

U.S.-Senat entscheidet über künftige NTSB-Führung

Der U.S.-Senat wird am 10. April 2024 darüber entscheiden, ob die unter anderem für die Untersuchung von Flugunfällen zuständige NTSB auch weiterhin unter der Leitung von Jennifer Homendy stehen wird. Dazu führt der Handelsausschuss eine Anhörung zur Nominierung der momentanen Behördenleiterin, deren Amtszeit vor dem Ablauf steht, durch. Auch hört man sich mögliche Alternativen an. Es wird derzeit damit gerechnet, dass es Homendy eine Vertragsverlängerung erhalten wird.

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B737-Max-Vorfall: Alaska Airlines erhält erste Entschädigung von Boeing

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat an Alaska Airlines eine Entschädigung in der Höhe von 160 Millionen U.S.-Dollar geleistet. Diese steht im Zusammenhang mit dem temporären Flugverbot, das im Jänner 2024 für den Maschinentyp B737-Max-9 ausgesprochen wurde. Aus einer Börsenmitteilung von Alaska Airlines geht hervor, dass das Luftfahrtunternehmen von Boeing zunächst 160 Millionen U.S.-Dollar an Entschädigung für entgangene Gewinne während des Flugverbots, das die FAA nach dem Vorfall, der sich im Jänner 2024 mit Alaska-Airlines-Flug 1282 ereignet hat, ausbezahlt hat. Weiters schreibt der Carrier in der Mitteilung vom 4. April 2024 unter anderem, dass sich sowohl der Zwischenfall als auch das anschließende Grounding des Maschinentyps Boeing 737-Max-9 äußerst nachteilig auf die Geschäftszahlen ausgewirkt haben. Am 5. Jänner 2024 verlor Alaska-Airlines-Flug 1282 kurz nach dem Start in Portland eine Notausgangstür. Diese war mit einer Blende verkleidet. Es ist an Bord zu einer schnellen Dekompression gekommen. Unter anderem aus diesem Grund haben zahlreiche Passagiere Klagen sowohl gegen den Hersteller als auch gegen Betreiber Alaska Airlines eingebracht. Die Ermittlungen der NTSB haben unter anderem ergeben, dass die Bolzen fehlerhaft montiert und zum Teil gar nicht vorhanden waren. Die FAA nimmt seither die Produktionsabläufe bei Boeing genau unter die Lupe und hat beispielsweise die geplante Ausweitung der Fertigungsrate untersagt. Dies hat Auswirkungen auf zahlreiche Kunden, darunter Ryanair. Der irische Konzern bekommt deutlich weniger Maschinen ausgeliefert als vertraglich vereinbart und muss deshalb Kürzungen im Sommerflugplan 2024 vornehmen. Es geht bei Ryanair um das Modell Boeing 737-Max-200 und nicht um die Max-9, die man gar nicht bestellt

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Sunweb und Brussels kaufen 250 Tonnen SAF

In Kooperation mit dem Reiseveranstalter Sunweb Group erwirbt die Fluggesellschaft Sunweb Airlines insgesamt 250 Tonnen SAF-Treibstoff. Der alternative Kraftstoff, der von der Branche als besonders umweltfreundlich dargestellt wird, soll auf Brussels-Airlines-Flügen ab Brüssel zum Einsatz kommen. Laut Mitteilung der beiden Unternehmen soll die reservierte Menge für etwa 80.000 Flugkilometer mit dem Maschinentyp Airbus A320neo ausreichen.

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Norwegian reaktiviert Basis Las Palmas

Im Winterflugplan 2024/25 beabsichtigt der Billigflieger Norwegian wieder zwei Boeing 737 in Las Palmas zu stationieren. Bereits in der Vergangenheit hatte man eine Basis auf Gran Canaria, jedoch wurde diese im Zuge des Insolvenzverfahrens, in das man sich während der Pandemie begeben musste, aufgelöst. Das Unternehmen teilte mit, dass man von Las Palmas aus primär Destinationen im skandinavischen Raum ansteuern wird. Zunächst hat man die Destinationen Sandefjord, Stockholm-Arlanda, Oslo und Göteborg als erste Ziele bestätigt. In den nächsten Wochen sollen weitere Routen zur Buchung freigegeben werden. Mit der Wiederinbetriebnahme der Basis Las Palmas wird Norwegian dem aktuellen Stand der Dinge nach im Winterflugplan 2024/25 vier Stützpunkte in Spanien unterhalten. Während man in Palma de Mallorca lediglich wärend der warmen Jahreszeit Maschinen stationiert hat, betreibt man die Bases Barcelona, Malaga und Alicante ganzjährig. In der Vergangenheit gab es auch am Flughafen Teneriffa-Süd einen Stützpunkt, jedoch wurde dieser im Zuge der Corona-Pandemie aufgelöst und bis dato nicht reaktiviert. In Las Palmas sollen zunächst zwei Boeing 737 stationiert werden. Das Unternehmen geht davon aus, dass man vor Ort bis zu 120 Mitarbeiter beschäftigen wird. Die Wiedereröffnung dürfte auch eine Reaktion auf Air Baltic sein, denn der lettische Carrier unterhält seit dem Winterflugplan 2023/24 eine saisonale Basis in Las Palmas. Nebst Destinationen im Baltikum hat man auch einige Ziele in Skandinavien im Portfolio.

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Deutschland: Streiks haben Flugstreichungen enorm ansteigen lassen

Seit Beginn des Jahres 2024 sind in Deutschland unter anderem in der Luftfahrt zahlreiche Streiks verschiedener Berufsgruppen über die Bühne gegangen. Diese sollen die Anzahl der Streichungen exponentiell ansteigen lassen, so das Fluggastrechteportal Airhelp. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres soll es laut diesem Anbieter in Deutschland insgesamt zehn Streikereignisse, die zum Ausfall zahlreicher Flüge geführt haben, gegeben haben. Damit hat man schon fast das Niveau des Vorjahres erreicht, denn im Gesamtjahr 2023 soll es insgesamt elf Streiktage gegeben haben.

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Ryanair hat erste neue Sommerziele ab Wien aufgenommen

In der Vorwoche hat die Ryanair Group mit Split und Tirana zwei neue Strecken ab Wien-Schwechat aufgenommen. Im Mai bzw. Juni 2024 folgen mit Olbia und Rijeka abermals zwei zusätzliche Ziele, die im Sommerflugplan 2024 bedient werden sollen. Auf der Route in die Hauptstadt Albaniens tritt Ryanair in den direkten Wettbewerb mit dem Konkurrenten Wizz Air, der jedoch diese Strecke in geringerer Frequenz bedient. Die übrigen Ziele werden vom pinkfarbenen Lowcoster nicht bzw. nicht mehr bedient. Seit einiger Zeit geht Wizz Air dem Konkurrenzkampf mit Ryanair in Wien-Schwechat zunehmend aus dem Weg. Es ist zu beobachten, dass man sich von der einen oder anderen Route, die auch von Ryanair aufgenommen wurde, bereits zurückgezogen hat. „Ich freue mich sehr, dass Ryanair neue Flüge nach Tirana und Split aufnimmt. Mit 19 stationierten Flugzeugen und 80 Direktdestinationen ab Wien ist Ryanair ein wichtiger Standortpartner für uns. Die neuen Destinationen ergänzen das tolle Sommerflugangebot in Wien, und mit Rijeka und Olbia haben unsere Passagiere ab Ende Mai zwei weitere schöne Urlaubsziele“, erklärt Wiens Flughafendirektor Julian Jäger. Der irische Konzern wird im Sommer 2024 eigenen Angaben nach 80 Destinationen ab Österreichs größtem Flughafen bedienen. Man rechnet damit, dass man in der laufenden Saison etwa sieben Millionen Passagiere von/nach Österreich haben wird. Im direkten Vergleich mit der Vorjahresperiode würde dies einen Zuwachs von etwa 15 Prozent bedeuten, sofern das eigengesteckte Ziel erreicht werden kann. Im Auftrag von Ryanair DAC sind im Sommerflugplan 2024 in Wien-Schwechat Maschinen der Konzernschwestern Malta Air, Buzz und Lauda Europe stationiert. Das

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Olympic Air nimmt Korfu-Skopje auf

Die griechische Fluggesellschaft Olympic Air wird im Sommerflugplan 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Korfu und Skopje bedienen. Geflogen wird im Auftrag der Muttergesellschaft Aegean Airlines mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72-600. Der Erstflug ist für den 2. Juni 2024 angekündigt. Die zwei wöchentlichen Umläufe sollen bis vorerst 29. September 2024 von der griechischen Insel aus durchgeführt werden.

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2024: Flughafen Mostar erwartet 40.000 Passagiere

Der Flughafen Mostar prognostiziert für das Jahr 2024 ein Passagieraufkommen von 40.000 Fluggästen. Dies entspricht einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr. Der Flughafen Mostar erwartet für das Jahr 2024 ein Passagieraufkommen von 40.000 Fluggästen. Das entspricht einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr, wie das Portal Ex-Yu Aviation News berichtet. Der bosnische Flughafen unternimmt bereits wichtige Schritte in diese Richtung: Ab dem kommenden Monat werden fünf neue Flugrouten angeboten. Air Serbia wird ab Mitte April einen Service ab Belgrad einführen, während die Fluggesellschaft SkyAlps die vier neuen Destinationen Verona, Rom, Bari und München aufnehmen wird.

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Juli 2024: Gulf Air fliegt nach München

Die Airline Gulf Air plant ihren Flugservice in Deutschland auszubauen. Dieser Wunsch äußert sich nun in einer Flugaufnahme: Der Carrier plant Flüge nach München. Die Airline Gulf Air will ihren Flugdienst in Deutschland erweitern. Die Fluggesellschaft plant diesbezüglich die Aufnahme von Flügen ab Bahrain, die in die deutsche Stadt München führen sollen. Der Flugbetrieb dieser Route soll mit vier wöchentlichen Flügen durchgeführt werden, die Streckenaufnahme soll am 1. Juli 2024 erfolgen. Die Airline befliegt die Stadt München mit Airbus-Fliegern des Typs A321neo.

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Hainan Airlines fliegt wieder nach Prag

Die Fluggesellschaft Hainan Airlines plant die Strecke zwischen Peking und Prag wiederaufzunehmen. Die Wiederaufnahme soll Ende Juli erfolgen, letztmalig wurde die Strecke im Jahr 2020 beflogen. Die Fluggesellschaft Hainan Airlines plant die Strecke Peking-Prag wiederaufzunehmen. Die Strecke soll am 24. Juni wiederaufgenommen werden, wie das Portal Aero Routes berichtet. Die tschechische Hauptstadt soll im Rahmen des Flugbetriebs ab Peking mit drei wöchentlichen Flügen angeflogen werden. Die Strecke wurde zuletzt im Jahr 2020 bedient.

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