2024

Weitere Artikel aus der Rubrik

2024

Frankfurt: Air Dolomiti übernimmt Bordeaux-Flüge doch nicht

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Air Dolomiti eine Nonstopverbindung zwischen Frankfurt am Main und Bordeaux übernehmen soll. Dieser Plan wird nicht vollzogen. Geplant war, dass Air Dolomiti ab 1. April 2024 fünfmal wöchentlich zwischen den beiden Städten fliegen soll. Nun berichtet CH-Aviation.com, dass der italienische Carrier diese Route doch nicht von Lufthansa übernehmen wird. Vielmehr werde der Kranich-Konzern weiterhin selbst fliegen bzw. die Konzernschwester Cityline zum Einsatz kommen.

weiterlesen »

Köln/Bonn: Leav legt Osterflüge nach Palma de Mallorca auf

Die deutsche Fluggesellschaft Leav Aviation legt rund um Ostern einige Flüge zwischen Köln/Bonn und Palma de Mallorca auf. Diese sollen mit Airbus A320 bedient werden. Zunächst wird man ab 23. März 2024 sieben Umläufe, die mit der kuriosen Abflugzeit 11 Uhr 11 ab Köln/Bonn durchgeführt werden sollen, auflegen. Anschließend soll ab 25. März 2024 auch um 13 Uhr 15 geflogen werden. Das Angebot ist laut Leav Aviation bis vorerst 30. März 2024 befristet. Leav Aviation ist eine Junge deutsche Fluggesellschaft, deren Kerngeschäft das ACMi- und Charter-Business ist. Allerdings legt man immer wieder auch Flüge auf eigene Rechnung, beispielsweise nach Palma de Mallorca, auf. Die Flotte besteht derzeit aus den Airbus A320, die die Registrierungen D-ANDI und D-ANNE tragen.

weiterlesen »

Lufthansa-Streik: Diese Rechte stehen Passagieren zu

Zusätzlich zu den Zugführern streikt nun auch Airline-Personal: Das Bodenpersonal der Lufthansa legt nach einem Aufruf der Gewerkschaft Verdi von Donnerstag bis Samstag früh ihre Arbeit nieder. Fluggäste müssen sich auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Der Streik reiht sich in einen bereits länger schwelenden Arbeitskampf bei der Lufthansa ein. Um Unsicherheiten bei den Reisenden zu vermeiden, klärt Fluggastrechteexpertin Nina Staub von AirHelp Fluggäste über ihre Rechte auf: „Viele Reisende aus Deutschland werden ab morgen ihre gebuchten Flüge nicht wie geplant antreten können. Bei Verspätungen von über drei Stunden oder Ausfällen haben sie jedoch Anspruch auf eine Entschädigungszahlung von bis zu 600 Euro. Dafür haben wir bei AirHelp vor drei Jahren gesorgt. In einem Rechtsstreit konnten wir die Richter des Europäischen Gerichtshof davon überzeugen, dass Fluggesellschaften für angekündigte wie unangekündigte Streiks ihres Personals haften und ihre Kundinnen und Kunden bei Problemen entsprechend entschädigen müssen. Da in diesem Fall das Bodenpersonal selbst streikt, liegt der Streik im Verantwortungsbereich der Fluggesellschaft. Demnach sind betroffene Passagiere entschädigungsberechtigt.” Staub ergänzt: „Die von Flugausfällen betroffenen Fluggäste haben Anspruch auf eine alternative Beförderung oder eine vollständige Erstattung des Flugpreises. In der Regel bieten die Fluggesellschaften eine Umbuchung auf einen alternativen Flug an. Inlandsflüge können optional auf ein Bahnticket umgebucht werden. Wird die Fluggesellschaft nicht von sich aus tätig oder kann sie keine geeignete alternative Beförderung anbieten, können die betroffenen Fluggäste selbst eine Alternative suchen und die Kosten der Fluggesellschaft in Rechnung stellen. Um die Erstattung ihrer Kosten zu gewährleisten, sollten betroffene Passagiere eventuelle Umbuchungen auf Bus, Bahn

weiterlesen »

Ancona: Skyalps bewirbt sich um zwei subventionierte Routen

Die Südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps hat sich für Subventionen für den Betrieb der von Aeroitalia aufgegeben Strecken ab Ancona bewerben. Laut einem Bericht von „Alto Adige“ hat man aber nur für zwei von drei Routen ein Angebot abgegeben. Es handelt sich dabei um die Destinationen Mailand-Linate und Rom-Fiumicino. Für Neapel soll man sich nicht beworben haben. Es ist damit zu rechnen, dass die ENAC in den nächsten Tagen darüber entscheiden wird an wen der Zuschlag vergeben wird. Der Vertrag soll ab 16. März 2024 zunächst für 45 Tage bedienen und kann dann auf sieben Monate verlängert werden. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Skyalps ab Mostar eine weitere Route anbieten wird. Mit Wirksamkeit zum 2. Mai 2024 wird die Regionalfluggesellschaft ab dem genannten Airport zweimal wöchentlich Kurs auf Bari nehmen.

weiterlesen »

Ita-Übernahme: Lufthansa könnte die Lust verlieren

In Italien bereitet man sich bereits darauf vor, dass die geplante Übernahme von Ita Airways durch Lufthansa scheitern könnte. Offensichtlich ist der Kranich-Konzern nicht bereit dazu, dass man besonders große Zugeständnisse macht, um den Alitalia-Nachfolger aufkaufen zu können. Die EU-Kommission hat bereits wiederholt geäußert, dass man erhebliche Bedenken hat. Diese betreffen nicht nur den Flugverkehr zwischen Deutschland und Italien, sondern auch das Langstreckengeschäft. Dabei geht es nicht nur um die von Ita Airways bzw. der Lufthansa Group durchgeführte Flüge, sondern man hat auch Codeshare-Abkommen mit Star-Alliance-Partnern wie United Airlines im Fokus. Damit könnten die Wettbewerbshüter eine Art „Büchse der Pandora“ geöffnet haben, denn die Codeshare-Abkommen gelten als äußerst wichtig für Lufthansa. Dementsprechend ist es sehr unwahrscheinlich, dass man dazu bereit ist in diesem Bereich Zugeständnisse zu machen. Das Langstreckengeschäft zwischen Europa und Nordamerika gilt als „Brot-und-Butter-Geschäft“ der Lufthansa, denn man verdient hier wegen hoher Nachfrage sehr gut. Etwaige Zugeständnisse, die man machen müsste, um Ita Airways übernehmen zu können, würden die Firmengruppe finanziell hart treffen. Die Agentur Reuters berichtet unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute Person, dass jene Zugeständnisse, die Lufthansa zur Ausräumung der Bedenken der europäischen Wettbewerbshüter angeboten habe, der EU-Kommission nicht weit genug gehen sollen. Mittlerweile rechnet man in Italien damit, dass die vertiefte Prüfung ergeben könnte, dass der Deal entweder untersagt wird oder aber an so hohe Auflagen geknüpft wird, dass Lufthansa endgültig die Lust verlieren könnte. Unter vorgehaltener Hand sagt man bereits, dass Lufthansa aus dem Geschäft aussteigen werde, wenn die Kosten, die sich

weiterlesen »

Eurowings nimmt Kurs auf Saudi-Arabien

Die Billigfluggesellschaft Eurowings plant im Winterflugplan 2024/25 erstmals Kurs auf Dschidda zu nehmen. Ab Berlin-Brandenburg und Köln/Bonn beabsichtigt die Lufthansa-Tochter im Winterflugplan 2024/25 die Stadt in Saudi-Arabien zu bedienen. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass jeweils dreimal pro Woche geflogen werden soll. Gleichzeitig wird man ab Berlin und Stuttgart wieder Dubai-Flüge anbieten. Von der deutschen Bundeshauptstadt aus soll täglich geflogen werden und vom Landesflughafen Baden-Württembergs aus dreimal wöchentlich.

weiterlesen »

American Airlines tätigt Großbestellungen bei Airbus, Boeing und Embraer

Das Oneworld-Mitglied American Airlines hat die Flugzeugbauer Airbus, Boeing und Embraer mit größeren Bestellungen beglückt. Insgesamt wird der Carrier, der zu den größten der Welt zählt, etwa 260 werksneue Maschinen beziehen. Beim brasilianischen Flugzeugbauer Embraer hat man 90 E175-Regionaljets fix bestellt. Diese sollen sowohl der Expansion als auch der Modernisierung der Regio-Flotte dienen. Bei Boeing hat American Airlines 85 B737-Max-10 geordert und von Airbus wird man 85 A321neo beziehen. Gleichzeitig hat man sich bei allen drei Herstellern zusammengerechnet Optionen für bis zu 193 weitere Flugzeuge gesichert. Die Order der Boeing 737-Max-10 bekommt in den Vereinigen Staaten besondere Aufmerksamkeit, da das Max-Programm derzeit erneut unter besonderem Druck steht. Weiters ist die Max-10 bis dato nicht zertifiziert und befindet sich mehrere Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Derzeit ist völlig offen wann die FAA dieser Variante die Musterzulassung erteilen wird. Dementsprechend erfreut zeigt sich Boeing, denn deren CEO meint, dass man „das Vertrauen von American Airlines in Boeing (…) sehr zu schätzen weiß“. Das Oneworld-Mitglied kündigte auch an, dass die bestehenden Maschinen des Typs A319 und A320 neue Kabinen bekommen werden. Die First Class wird künftig mehr Sitze haben. Dies soll zu Lasten der Kapazität in der Economy-Class gehen. Weiters sollen in allen Beförderungsklassen dann Steckdosen für die Passagiere zur Verfügung stehen. Auch will man größere Overhead-Bins einbauen. Die Umrüstungen sollen ab dem Jahr 2025 vorgenommen werden.

weiterlesen »

Köln/Bonn: Eurowings legt zwei zusätzliche Türkei-Strecken auf

Im Sommerflugplan 2024 bietet die Fluggesellschaft Eurowings ab Köln/Bonn mit Samsun und Kayseri zwei weitere Türkei-Routen an. In die zuerst genannte Stadt geht es im Zeitraum von 8. Juli bis 26. August 2024. Kayseri bedient man ab Köln/Bonn zwischen 11. Juli und 29. August 2024. Beide Neuaufnahmen sollen laut Reservierungssystem einmal wöchentlich mit Boeing 737-800 bedient werden. Durchführende Fluggesellschaft ist Smartwings im Auftrag von Eurowings.

weiterlesen »

Perth: Zwei Qantas-B737 kollidieren am Gate

Auf dem australischen Perth sind sich am 3. März 2024 zwei Boeing 737-800 von Qantas nahe gekommen. Eine der beiden Maschinen touchierte während dem Rollen die andere, aus der gerade Passagiere ausgestiegen sind. Die betroffene Fluggesellschaft bestätigte den Vorfall und erklärte, dass die eine Boeing 737-800 am Gate geparkt war und die Passagiere ausgestiegen sind. Währenddessen ist der zweite Mittelstreckenjet auf die Parkposition daneben gerollt und dabei kam es im Bereich der Flügelspitzen zu einer Kollision. Diese soll für die Fluggäste durch einen starken „Ruck“ wahrnehmbar gewesen sein. Die stehende Boeing 737-800 ist aus Brisbane kommend in Perth gelandet. Jene Maschine, die gerade in ihre Parkposition gerollt ist, kam aus Canberra. Laut Qantas soll sich der „Crash“ mit äußerst geringer Geschwindigkeit ereignet haben. Dennoch mussten beide Maschinen von Technikern auf mögliche Schäden untersucht werden, so dass es Auswirkungen auf die nachfolgenden Flüge gegeben hat. „Während der Annäherung an das Gate mit geringer Geschwindigkeit ist die Flügelspitze eines Flugzeugs mit der Flügelspitze eines anderen stationären Flugzeugs am benachbarten Gate in Berührung gekommen“, erklärt ein Qantas-Sprecher auf Anfrage. Das Deboarding hätte fortgesetzt werden können, da sowohl für die Crew als auch für die Fluggäste keine Gefahr bestanden haben soll. Auch bei der zweiten Maschine konnten die Passagiere das Flugzeug regulär verlassen. Die australische Flugunfallermittlungsbehörde ATSB hat zwischenzeitlich mitgeteilt, dass man ein offizielles Untersuchungsverfahren eingeleitet hat. Zur Höhe des reinen Sachschadens machte Qantas noch keine näheren Angaben. Jedenfalls betont man, dass technisches Fachpersonal die beiden Boeing 737-800 gründlich untersucht hat und etwaige Schäden

weiterlesen »

Skyalps gibt zwei Rom-Routen auf

Die Regionalfluggesellschaft Skyalps nimmt zwei Rom-Strecken aus dem Programm: Ab Cuneo und Verona nimmt man künftig nicht mehr Kurs auf die italienische Hauptstadt. Die Verbindung zwischen Verona und Rom-Fiumicino wurde bereits mit Wirksamkeit zum 1. März 2024 aufgegeben. Per 29. März 2024 werden auch die ab Cuneo angebotenen Hauptstadtflüge ersatzlos gestrichen. Auf beiden Routen hatte man keine Kooperation mit Ita Airways, so dass Passagiere die Flüge nicht als Zubringer nutzen können.

weiterlesen »