2024

Weitere Artikel aus der Rubrik

2024

Island: Play meldet 1,5 Millionen Passagiere

Die Billigfluggesellschaft Play hatte im Dezember 2023 insgesamt 114.265 Reisende an Bord und konnte sich damit gegenüber dem Vorjahresmonat um 53 Prozent steigern. Die Auslastung wird mit 76,2 Prozent kommuniziert. Der Anteil der Umsteiger soll bei 47,6 Prozent gelegen haben. 24,5 Prozent der Passagiere sollen aus Island stammen und gelten daher als so genannte lokale Fluggäste. Island als Zielort hatten 28 Prozent der Fluggäste. Die Zusatzeinnahmen habe man um 29 Prozent steigern können. Im Gesamtjahr 2023 hatte Play eigenen Angaben nach 1,5 Millionen Passagiere bei einer Auslastung von 83,4 Prozent an Bord. Der Anteil der Umsteiger soll bei 41 Prozent gelegen haben.  Für das laufende Jahr 2024 strebt die Geschäftsleitung weiteres Wachstum an.

weiterlesen »

Cebu Pacific steht vor Großbestellung

Die Fluggesellschaft Cebu Pacific geht davon aus, dass noch im ersten Halbjahr 2024 eine Großbestellung bei Airbus oder Boeing getätigt wird. Laut offizieller Mitteilung wären momentan noch beide Hersteller im Rennen. Das auf den Philippinen ansässige Luftfahrtunternehmen erklärte bereits vor einiger Zeit, dass man keine spezielle Präferenz habe und den Auftrag an jenen Hersteller, er das beste Preis-Leistungsverhältnis anbieten würde, vergeben werde. Es würde sich um die bisher größte Flugzeugbestellung der Philippinen handeln. Bislang war Cebu Pacific ein teuer Airbus-Kunde. Ob sich dies ändern wird, ist noch völlig offen.

weiterlesen »

Dezember 2023: Norse hatte 79.240 Fluggäste

Der Billigflieger Norse Atlantic Airways hatte im Dezember 2023 insgesamt 79.240 an Bord von 343 Flügen, wobei 22 davon Charterflüge waren, an Bord. Die durchschnittliche Auslastung lag um zehn Prozentpunkte über dem Vorjahreswert und wird mit 71 Prozent angegeben. Das Unternehmen betont in einer Aussendung, dass 61 Prozent der Verbindungen mit einer Verspätung von maximal 15 Minuten angekommen sind. Weiters habe man im Dezember 2023 keinen einzigen Flug streichen müssen. Nebst den regulären Linienverbindungen habe man auch 22 Charterflüge durchgeführt.

weiterlesen »

Multi-Hub-Strategie: Air Asia X will in Richtung USA expandieren

Der Flughafen Manila könnte in der weiteren Entwicklung von Air Asia X künftig eine große Rolle spielen. Der Carrier überlegt derzeit ein Drehkreuz für USA-Flüge aufzubauen. Auch Kuala Lumpur und Bangkok könnten als Hub genutzt werden. Jedenfalls erklärte Tony Fernandes, dass man stark in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika expandieren will. Hierbei verweist der Capital-A-Geschäftsführer auf eine immer größer werdende Nachfrage. Derzeit strebt man eine so genannte Multi-Hub-Strategie an.

weiterlesen »

Transavia France hat ersten A320neo übernommen

Die Billigfluggesellschaft Transavia France mit mit der F-GNEO ihren ersten Airbus A320neo übernommen. Die Maschine ist mit CFM Leap-1A-Triebwerken ausgerüstet. Der Neuzugang markiert den Auftakt zur Flottenumstellung auf Mittelstreckenjets des Herstellers Airbus. Bislang setzte man auf eine reine Boeing-737-Flotte. Die niederländische Konzernschwester Transavia hat bereits am 19. Dezember 2023 ihren ersten Airbus A321neo übernommen. Bei beiden Anbietern werden in den nächsten Jahren noch zahlreiche weitere Exemplare folgen.

weiterlesen »

SÖP mit deutlich mehr Beschwerdefällen im Jahr 2023

Die deutsche Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr hatte im Jahr 2023 deutlich mehr Verfahren. Eigenen Angaben nach soll die positive Erledigungsquote der etwa 39.000 Fälle bei 85 Prozent liegen. Etwa ein Drittel der betroffenen Verkehrsunternehmen hätte die Forderungen der Reisenden sofort nach Einschaltung der SÖP anerkannt. Mit der überwiegenden Mehrheit von 84 Prozent haben die meisten Probleme Flugreisen betroffen. Viele Fälle konnten zumindest nach einiger Vermittlungsarbeit positiv beigelegt werden, jedoch nicht alle.

weiterlesen »

Schiffe an DDSG verkauft: Brandner stellt Wachau-Schifffahrt ein

Das österreichische Schifffahrtsunternehmen Brandner zieht ich aus der Personenschifffahrt in der Wachau zurück. Zwei Schiffe wurden an den Mitbewerber DDSG verkauft, gaben die beiden Firmen bekannt. Die Beschäftigten sollen bei der Donaudampfschifffahrtsgesellschaft neue Arbeitsplätze bekommen. Zumeist soll das nautische Personal weiterhin auf den gewohnten Schiffen arbeiten. Arbeitgeber ist nun nicht mehr Brandner, sondern die DDSG. Für Touristen hat die Transaktion auch negative Auswirkungen, denn bislang hatte man in der Wachau die Auswahl aus den Angeboten der DDSG und von Brandner. Künftig ist das zuerst genannte Unternehmen alleiniger Anbieter. An die DDSG wurden die Schiffe MS Austria und MS Princess verkauft. „Es war für mich wichtig, dass die MS Austria, die Königin der Wachau, auch weiterhin hier in Würde eingesetzt wird“, beschreibt Barbara Brandner einen wesentlichen Grund für die Käuferauswahl. „Meine Vision, stilvolle Linien- und Charterschifffahrt auf der Donau zu entwickeln und eine Dynamik anzustoßen, die zu neuen Sichtweisen und gesamthaft zu einer Qualitätssteigerung geführt hat, ist für mich erfüllt. Nach 28 Jahren erfolgreichen Wirkens mit meinen beiden Schiffen MS Austria und Ms Austria Princess möchte ich nun neue Wege gehen und meinen Geist und meine Erfahrung, mein inneres Drehbuch für neue Projekte einsetzen“. Brandner Schiffahrt setzt ihre unternehmerischen Schwerpunkte neu. Die nautische Kernkompetenz wird weiterhin bei der Entwicklung ihrer Schiffsanlegestellen an der Donau zum Einsatz gebracht sowie Eingang finden in das Portfolio von Ingenieurleistungen bei Donau-nahen Projekten. Die Befassung mit dem „kleinen und feinen“ Weingut in Rossatz und dem Lokal „Die Flößerei“ mit Blick auf den blauen Turm von Dürnstein

weiterlesen »

Eurowings setzt auf Sita-Gepäckverfolgung

Der Billigflieger Eurowings hat mit Sita einen Fünfjahresvertrag über die Echtzeitverfolgung von Gepäckstücken unterschrieben. Dies wird dazu beitragen, den Gepäcktransport der Passagiere zu verbessern, die Gepäckabfertigung zu optimieren und die Gesamtkosten für fehlgeleitetes Gepäck zu senken. Sita Bag Journey bietet einen vollständigen Überblick über die Reise des Gepäcks, vom Einchecken des Passagiers bis zur Abholung des Gepäcks bei der Ankunft. Mit der Lösung von SITA wissen die Mitarbeiter von Eurowings jederzeit, wo sich ein jedes Gepäckstück auf der Reise befindet, einschließlich genauer Echtzeitangaben darüber, wo sich das Gepäckstück im Flughafen selbst befindet. In Zukunft wird die Fluggesellschaft in der Lage sein, die Gepäckverfolgungsdaten mit den Passagieren über die SITA Bag Journey API zu teilen. Dies wird den Fluggästen die Gewissheit geben, dass ihr Gepäck sicher am Zielort ankommt. Fehlgeleitetes Gepäck ist ein großes Problem für die Luftfahrtindustrie und verursacht jährlich Kosten in Milliardenhöhe. SITA’s 2023 Baggage IT Insights hebten hervor, dass die Rate des fehlgeleiteten Gepäcks im Jahr 2022 um 74,7 % anstieg und damit 7,6 Gepäckstücke pro tausend Passagiere im Jahr 2022 erreichte. Dieser beachtliche Anstieg ist auf die Zunahme des Passagieraufkommens zurückzuführen. Angesichts der anhaltenden Personalprobleme bei Fluggesellschaften, Flughäfen und Bodenabfertigern konzentriert sich die Branche darauf, mit Hilfe intelligenter Gepäckmanagementtechnologien wie SITA Bag Journey mit weniger mehr zu erreichen.

weiterlesen »

A320 im Weizenfeld: Ural Airlines muss Pacht an Landwirt bezahlen

Das Abstellen von Flugzeugen auf Airports kostet Geld. In den meisten Fällen ist das tägliche Entgelt in der Gebührenordnung zu finden. Doch auch das „Parken“ auf einem Acker kann kostenpflichtig sein, denn Ural Airlines hat für jenen A320, der notlanden musste, an den Landwirt eine Nutzungsgebühr für sein Feld zu bezahlen. Am 12. September 2023 ist ein von Ural Airlines betriebener Airbus A320 in Luftnotlage geraten. Aufgrund von Treibstoffmangel konnte die Maschine den Flughafen Nowosibirsk nicht mehr erreichen und musste auf einem Weizenfeld eine Notlandung absolvieren. Diese war erfolgreich, denn alle Crewmitglieder und Passagiere konnten den Mittelstreckenjet verlassen. Allerdings steht die Maschine noch immer auf dem russischen Acker herum, denn bislang wurde keine Lösung gefunden diesen wieder in die Luft zu bringen, am Stück oder in Einzelteilen abzutransportieren. Das scheint den Grundstückseigentümer massiv zu stören, denn der Landwirt kann diesen Bereich des Feldes nicht bestellen. Das Flugzeug wurde zwischenzeitlich eingezäunt und wird sogar von einem Sicherheitsdienst bewacht. Die Fluggesellschaft Ural Airlines hat mit dem Eigentümer des Feldes nun einen Pachtvertrag, der vorerst auf ein Jahr abgeschlossen wurde, unterschrieben. Es besteht auch die Option auf Verlängerung, was darauf hindeutet, dass der betroffene Airbus A320 mitunter jahrelang auf dem Weizenfeld herumstehen könnte. „Es gab eine Entscheidung, dass der Boden gefrieren würde – sie würden abheben. Aber der Boden ist gefroren – sie heben nicht ab. Die Fluggesellschaft hat einen Pachtvertrag mit dem Eigentümer des Platzes für ein Jahr abgeschlossen. Und dann – ich weiß nicht, was passieren wird – werden sie vielleicht

weiterlesen »

Ethiopian Cargo nimmt Kurs auf Casablanca

Das Star-Alliance-Mitglied Ethiopian hat das Frachtnetz in Afrika erweitert, Ab sofort ist man auch in Casablanca aktiv und erhöht die Anzahl der Cargo-Destinationen auf diesem Kontinent auf 35 Stück. „Wir freuen uns, den Start den Start des Frachterdienstes nach Casablanca, Marokko, bekannt zu geben. Mit diesem neuen Dienst schlagen wir ein neues Kapitel auf, denn es ist unser erster Vorstoß in die Maghreb-Region als Teil unseres globalen Frachternetzes. Mit dieser Aufnahme erhöht sich die Zahl unserer afrikanischen Frachtdestinationen auf 35 und unterstreicht unser Engagement für zuverlässige und effiziente Dienste. Ethiopian ist der größte Betreiber eines Frachtnetzes in Afrika und ein wichtiger Anbieter von Luftfrachtdiensten auf der ganzen Welt. Die Fluggesellschaft wird ihre Dienste weltweit weiter ausbauen und neue Routen eröffnen, um den globalen Handel und den Warenfluss zu erleichtern. Wir setzen moderne Frachtflugzeuge vom Typ Boeing 777-200F mit einer Nutzlastkapazität von über 100 Tonnen ein“, so Ethiopian-Chef Mesfin Tasew.

weiterlesen »