Januar 7, 2025

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Januar 7, 2025

Air France: A318 muss wegen Kabinendruck-Störung in Paris notlanden

Am Abend des 3. Januar 2025 erlebte ein Airbus A318 der Fluggesellschaft Air France auf einem Flug von Paris-Charles de Gaulle (CDG) nach Barcelona eine dramatische Zwischenlandung. Der Flug AF 1448 musste aufgrund eines technischen Problems, das den Kabinendruck betraf, nach nur 45 Minuten Flugzeit zurück zum Ausgangspunkt umkehren. Glücklicherweise verlief die Notlandung ohne Verletzte, und die betroffenen Passagiere wurden auf Ersatzflüge umgebucht. Das Flugzeug, ein Airbus A318-111 mit der Kennung F-GUGR, hob um etwa 21:00 Uhr Ortszeit vom Pariser Flughafen ab. Der Flug war auf dem Weg nach Barcelona, als es zu einem unerwarteten Zwischenfall kam. Nach rund 45 Minuten Flugzeit meldete die Besatzung einen technischen Defekt: Der Kabinendruck war gestört. Solche Störungen können gefährlich sein, da der Kabinendruck in der Höhe auf einem konstanten Niveau gehalten werden muss, um das Wohlbefinden und die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten. In der Folge wurden die Sauerstoffmasken in der Kabine aktiviert, da die automatische Höhenschwelle noch nicht erreicht war. Passagiere konnten die Masken verwenden, um eine ausreichende Sauerstoffversorgung sicherzustellen. Ein Video, das auf der Social-Media-Plattform X veröffentlicht wurde, zeigte Passagiere, die die Masken aufsetzten und die Besatzung, die routiniert die Notfallprotokolle befolgte. Notlandung und sichere Rückkehr nach Paris Das Flugzeug wurde sofort auf eine sichere Höhe von 8.000 Fuß abgesenkt, eine übliche Maßnahme bei Kabinendruck-Problemen. Danach entschied sich die Flugcrew, zum Flughafen Charles de Gaulle zurückzukehren. Um 22:12 Uhr Ortszeit landete der Airbus sicher wieder auf dem Pariser Flughafen. Das Flugzeug wurde daraufhin zur technischen Inspektion gebracht, um die Ursache des

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Flughafen Hamburg verzeichnet Rekordauslastung und steigende Passagierzahlen

Der Hamburger Flughafen schließt das Jahr 2024 mit rund 14,83 Millionen Passagieren ab und übertrifft damit die Erwartungen deutlich. Das entspricht einem Plus von 9 Prozent im Vergleich zu 2023. Die Erholungsrate gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 stieg auf 86 Prozent. Besonders stark war die Nachfrage nach Privatreisen, während Geschäftsreisen mit einem Anteil von 20 Prozent am Passagieraufkommen ein neues Normal erreicht haben. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 5,5 Prozent auf rund 127.000 Starts und Landungen. Besonders beeindruckend war die durchschnittliche Auslastung gewerblicher Flüge, die mit 81 Prozent einen neuen Höchstwert erreichte. Auch die durchschnittliche Passagierzahl pro Flug stieg auf 137, was rund 10 Fluggästen mehr als 2019 entspricht. Herausforderungen wie die hohe Auslastung und Spitzenbelastungen, etwa während der Herbstferien, bewältigte der Flughafen durch Investitionen in neue Technologien und optimierte Abläufe. Dazu zählt die beschleunigte Gepäckaufgabe, die inzwischen für ein Drittel aller Koffer genutzt wird. Für 2025 erwartet der Flughafen eine stabile Nachfrage und plant Investitionen in Höhe von 5 Millionen Euro in Sicherheitsanlagen sowie weitere Infrastrukturmaßnahmen. Ziel ist, die Servicequalität trotz steigender Passagierzahlen weiter zu verbessern.

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Oneworld-Allianz plant Expansion mit neuen Mitgliedern und Partnerschaften

Die globale Airline-Allianz Oneworld steht vor einem Jahr voller Veränderungen und Wachstumspläne. Für 2025 sind die Aufnahme von Oman Air und Fiji Airways als Vollmitglieder geplant. Damit setzt die Allianz, die 1999 gegründet wurde, ihren Kurs fort, ihre internationale Präsenz auszubauen und den Passagieren ein umfassenderes Streckennetz anzubieten. Oman Air soll am 30. Juni 2025 als 14. Mitglied der Allianz beitreten. Die Fluggesellschaft aus Muscat befindet sich in einer Phase der Expansion, was die Aufnahme in Oneworld zusätzlich stärkt. So plant Oman Air die Einführung neuer Boeing 787-9 Dreamliner sowie eine mögliche Wiederaufnahme von Flügen nach Singapur. Durch den Beitritt zur Allianz erhalten Passagiere Zugang zu einem erweiterten Netzwerk und profitieren von Codeshare-Verbindungen mit anderen Mitgliedern wie Qantas. Fiji Airways wird Ende 2025 als 15. Vollmitglied folgen. Die Airline aus dem Südpazifik, die derzeit 26 Ziele in 15 Ländern anfliegt, war bereits seit fünf Jahren Teil des Programms Oneworld Connect. Ihre enge Zusammenarbeit mit bestehenden Mitgliedern wie Qantas und American Airlines erleichtert den Übergang in den Status eines Vollmitglieds. Neben der Integration in das Streckennetz der Allianz wird Fiji Airways auch das Treueprogramm AAdvantage von American Airlines übernehmen. Perspektiven für neue Mitglieder Darüber hinaus wird erwartet, daß weitere Fluggesellschaften 2025 ihre Absicht erklären könnten, Oneworld beizutreten. Hawaiian Airlines gilt als ein wahrscheinlicher Kandidat, besonders nach der Übernahme durch Alaska Airlines. Die Fusion der beiden Fluggesellschaften schafft ein kombiniertes Unternehmen, das von den Drehkreuzen Seattle und Honolulu aus operieren wird. Auch die taiwanesische Starlux Airlines wird als möglicher Neuzugang gehandelt. Um

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Zürich: Edelweiss stellt Flüge nach Havanna ein

Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss wird ihre Flüge von Zürich nach Havanna ab März 2025 einstellen. Der letzte Flug auf dieser Strecke ist für den 27. Februar 2025 geplant. Die Entscheidung basiert auf einer rückläufigen Nachfrage und infrastrukturellen Herausforderungen am internationalen Flughafen José Martí in Havanna, die langfristig eine zuverlässige Langstreckenverbindung erschweren. Bis zur Einstellung der Route werden die Flüge wie gewohnt einmal wöchentlich, jeweils donnerstags, durchgeführt. Betroffene Passagiere werden von Edelweiss oder ihren Reisebüros kontaktiert, um Alternativen anzubieten oder den Ticketpreis vollständig zu erstatten. Die Fluggesellschaft betont, dass diese Entscheidung nach einer intensiven Prüfung vor Ort getroffen wurde. Man bedauere die Unannehmlichkeiten für die Kunden und danke für deren Verständnis.

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JetBlue Airways wegen chronischer Flugverspätungen zu Millionenstrafe verurteilt

Am 3. Januar 2025 gab das US-Verkehrsministerium bekannt, dass JetBlue Airways mit einer Geldstrafe in Höhe von 2 Millionen Dollar belegt wird. Grund hierfür sind wiederholte Flugverspätungen auf mehreren Strecken im Zeitraum zwischen Juni 2022 und November 2023. Die Behörde begründete die Maßnahme mit „unrealistischer Flugplanung“, die Flüge systematisch unpünktlich mache und damit die Zuverlässigkeit des Flugverkehrs beeinträchtige. Nach Angaben des US-Verkehrsministeriums sind Flüge chronisch verspätet, wenn sie über vier aufeinanderfolgende Monate in mehr als 50 Prozent der Fälle mit über 30 Minuten Verspätung ankommen. Bei JetBlue betraf dies mehrere Strecken, darunter Flüge von New York-JFK nach Raleigh-Durham, Fort Lauderdale und Orlando sowie von Fort Lauderdale nach Bradley International Airport in Connecticut. US-Verkehrsminister Pete Buttigieg betonte, dass diese systematischen Verzögerungen die Verantwortung der Fluggesellschaften seien. „Flugpläne müssen realistisch sein, und wir werden nicht zögern, gegen Unternehmen vorzugehen, die wissentlich unhaltbare Zeitvorgaben machen“, erklärte Buttigieg. JetBlue selbst weist die alleinige Verantwortung zurück. Laut Unternehmenssprecher Derek Dombrowski habe man zwar eine Einigung mit dem Ministerium erzielt, sehe aber auch Versäumnisse auf Seiten der US-Regierung, insbesondere im Bereich der Flugsicherung. Die Strafe im Detail Die verhängte Geldbuße von 2 Millionen Dollar wurde in zwei Teile aufgeteilt: Eine Million Dollar fließt direkt an das US-Finanzministerium, während die andere Hälfte als Entschädigung an betroffene Passagiere ausgezahlt wird. Fluggäste, die von chronischen Verspätungen in den Jahren 2022 und 2023 betroffen waren, haben Anspruch auf finanzielle Wiedergutmachung. Zukünftige Verspätungen von mehr als drei Stunden sollen mit mindestens 75 Dollar pro betroffenem Flug entschädigt werden. Diese Regelung soll

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United Airlines führt Starlink-Internet ab Frühjahr 2025 ein

United Airlines wird ab Frühjahr 2025 das Satelliten-gestützte Internet von Starlink auf ausgewählten Flügen anbieten. Die ersten Testläufe beginnen im Februar 2025, bevor ein Embraer E-175 als erstes Flugzeug mit dem schnellen Internet ausgerüstet wird. Bis Jahresende soll die gesamte Regionalflotte mit zwei Serviceklassen sowie ein erstes Flugzeug der Kernflotte über die neue Technologie verfügen. In den kommenden Jahren plant die Airline, sämtliche Maschinen mit Starlink auszustatten. Das von SpaceX entwickelte System verspricht Internetgeschwindigkeiten, die mit denen am Boden vergleichbar sind. Passagiere können während des Fluges ohne Einschränkungen surfen, streamen, shoppen oder spielen. Besonders attraktiv für Vielflieger: Mitglieder des MileagePlus-Programms können das neue Angebot kostenfrei nutzen. United Airlines investiert mit der Einführung von Starlink in die Verbesserung des Bordkomforts. Der Schritt macht die Fluggesellschaft zu einem Vorreiter bei der Nutzung hochleistungsfähiger Internetdienste in der Luftfahrt.

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Air Baltic am Scheideweg: Gespräche mit Investor dauern an – Börsengang weiterhin unklar

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic befindet sich an einem entscheidenden Punkt in ihrer Unternehmensgeschichte. Nach einem Gespräch mit einem strategischen Investor steht das Unternehmen vor schwierigen Entscheidungen bezüglich seiner Zukunft. Der Aufsichtsratsvorsitzende Klavs Vasks warnte in einem Posting auf seiner privaten LinkedIn-Seite, dass Air Baltic nun vor einem Scheideweg stehe und es noch unklar sei, wie die Airline weiter verfahren werde. In einem LinkedIn-Beitrag machte Vasks deutlich, dass die Verhandlungen mit einem potenziellen strategischen Investor, der das Geschäftsmodell der Fluggesellschaft validieren und einen Börsengang ermöglichen sollte, noch nicht wie erhofft vorangekommen sind. Laut Air Baltic dauern die Gespräche mit einem möglichen Investor weiterhin an. Besonders die Rolle der lettischen Regierung und ihrer Entscheidungsträger wurde von Vasks betont. Obwohl der lettische Verkehrsminister Kaspars Briškens wiederholt erklärt hatte, dass die Kapitalbeschaffung für Air Baltic in den Händen von Vasks und CEO Martin Gauss liege, so müsse auch die Unterstützung der Aktionäre entscheidend sein, wenn der Börsengang realisiert werden soll. Besonders bemerkenswert ist, dass die Eigentümer von Air Baltic größtenteils aus der Republik Lettland (mit 97,97 % der Anteile) und Aircraft Leasing 1, einer lettischen Gesellschaft, bestehen. Vasks unterstrich, dass Uneinigkeit unter den Anteilseignern und in politischen Kreisen die Zukunft der Fluggesellschaft erheblich erschweren könnte. Solche Uneinigkeiten könnten das Vertrauen in das Unternehmen und dessen Fähigkeit, sich erfolgreich auf den Kapitalmärkten zu positionieren, beeinträchtigen. Die Fluggesellschaft Air Baltic erklärte dazu wie folgt: „Die Verhandlungen mit dem strategischen Investor, der vor dem Börsengang in airBaltic investiert, laufen und befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium.

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EL AL verlängert Pauschaltarife und passt Flugziele an

Die israelische Fluggesellschaft EL AL hat bekanntgegeben, ihre Pauschaltarifpolitik für ausgewählte Destinationen bis Februar 2025 zu verlängern. Seit Beginn des Krieges setzt das Unternehmen auf erweiterte Flugpläne und erschwingliche Tarife, um den israelischen Luftraum offen zu halten und Reisenden eine kostengünstige Anbindung an internationale Ziele zu ermöglichen. Die Destinationen Athen, Wien und Dubai bleiben zu den bisherigen Tarifen erhalten, während Larnaca durch Frankfurt ersetzt wird. Hin- und Rückflüge nach Frankfurt werden für 349 US-Dollar angeboten. Für Athen beträgt der Preis 299 US-Dollar, während Wien und Dubai ebenfalls mit 349 US-Dollar berechnet werden. Diese Preise gelten für alle verfügbaren LITE-Tickets der Economy-Klasse bis Ende Februar 2025. Die Entscheidung, die Tarifpolitik anzupassen, wurde in Zusammenarbeit mit dem israelischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium getroffen. EL AL wird die Anzahl der Flüge zu den vier Destinationen erhöhen, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden. Zehntausende von Sitzplätzen werden in diesem Zeitraum zu Pauschalpreisen angeboten. Die Höchsttarife für weitere Ziele variieren je nach Region. So kosten Flüge im Mittelmeerraum zwischen 150 und 469 US-Dollar, während Fernost- und Nordamerika-Verbindungen zwischen 770 und 1689 US-Dollar liegen. Buchungen sind über die EL AL-Website und Reisebüros möglich.

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