Januar 29, 2025

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Januar 29, 2025

Japans Herbstzauber: Fotografische Höhepunkte zwischen Tradition und Moderne

Japan fasziniert im Herbst mit einem eindrucksvollen Farbenspiel, das die kulturellen und landschaftlichen Kontraste des Landes betont. Der renommierte Landschaftsfotograf Albert Dros reiste im November 2024 von Kyoto bis Osaka und hielt dabei atemberaubende Bilder fest. Von den Spiegelungen des Mount Fuji in der Fünf-Seen-Region bis zu den leuchtenden Ahornbäumen Kyotos zeigt Dros, wie vielfältig Japan in der herbstlichen Jahreszeit ist. Besonders eindrucksvoll sind die Fotografien aus der Fünf-Seen-Region in der Präfektur Yamanashi, wo der Mount Fuji als imposantes Motiv dominiert. Die Spiegelung des höchsten Berges Japans auf der Oberfläche des Shoji-Sees – bekannt als „kopfstehender Fuji“ – bietet außergewöhnliche Perspektiven. Mit Hilfe moderner Bildbearbeitung wie der Software Luminar Neo wurden Farb- und Lichtakzente hervorgehoben. Auch historische Orte wie Narai-juku im Kiso-Tal, bekannt als „Narai der tausend Häuser“, gehören zu den Höhepunkten. Die enge Verbindung von traditioneller Holzarchitektur und herbstlichem Schattenspiel verleiht den Aufnahmen eine besondere Tiefe. Ebenso beeindruckend ist die „Krähenburg“ Matsumoto, die mit ihren roten Brücken und Gebirgskulissen eine reizvolle Kulisse für das Spiel mit Kontrasten bietet. Kyoto mit seinen UNESCO-Weltkulturerbestätten und der leuchtenden Herbstpracht zieht Fotografen besonders an. Ob die Torii-Tore des Fushimi Inari-Taisha oder der mystische Bambuswald von Arahiyama – das Zusammenspiel aus Natur und Architektur ist einzigartig. Auch der spirituelle Koyasan, mit dem Okunoin-Grabmal und seinen unzähligen Zedern, bietet durch die Verbindung von Geschichte und Mystik ein unvergessliches Motiv.

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Airbus legt Entwicklung des CityAirbus NextGen vorerst auf Eis

Die Entwicklung des CityAirbus NextGen, eines vielversprechenden Projektes im Bereich der urbanen Luftmobilität, wird vorerst pausiert. Wie der europäische Luftfahrtkonzern Airbus am 27. Januar 2025 bekanntgab, stehen technologische Unsicherheiten im Zentrum der Entscheidung. Diese Entwicklung könnte weitreichende Konsequenzen für die europäische Luftfahrtbranche haben, die bereits mit finanziellen Schwierigkeiten ihrer Mitbewerber zu kämpfen hat. Der CityAirbus NextGen, entwickelt von Airbus Helicopters, sollte die Zukunft der urbanen Mobilität revolutionieren. Das vollständig elektrisch betriebene Fluggerät war darauf ausgelegt, bis zu vier Personen – drei Passagiere und einen Piloten – über eine Distanz von 80 Kilometern zu transportieren. Mit einer Reisegeschwindigkeit von etwa 120 Kilometern pro Stunde und der Fähigkeit zum vertikalen Start und zur Landung wurde es als wegweisendes Konzept im Bereich der elektrischen Luftfahrt gehandelt. Seit der Vorstellung des Projekts hatte Airbus betont, daß Sicherheit und technologische Machbarkeit oberste Priorität hätten. Auch deshalb vermied der Hersteller konkrete Versprechen zu einem möglichen Markteintritt. Noch im Juni 2024 wies ein Vertreter von CityAirbus auf einer Luftfahrtkonferenz in London darauf hin, daß es entscheidend sei, realistische Bewertungen der technologischen Herausforderungen vorzunehmen, anstatt sich von unrealistischen Zeitplänen treiben zu lassen. Erste Testflüge und der überraschende Stopp Erst im November 2024 hatte ein unbemanntes CityAirbus NextGen-Demonstrationsmodell seinen Jungfernflug in Donauwörth, Bayern, absolviert. Der erfolgreiche Test wurde von Airbus als Meilenstein in der Entwicklung gefeiert, doch nur wenige Wochen später folgte nun die Ankündigung, die Weiterentwicklung des Projekts vorerst zu stoppen. Laut Airbus Helicopters-CEO Bruno Even sind die derzeitigen technologischen Grenzen der Batterien ausschlaggebend für die Entscheidung. „Wir

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Sicherer Transport von Skiausrüstung: ARBÖ gibt Tipps für Autofahrer

Mit Beginn der Semesterferien in Wien und Niederösterreich machen sich viele Wintersportler auf den Weg in die Berge. Der Autofahrerklub ARBÖ weist in diesem Zusammenhang auf die korrekte und sichere Beförderung von Skiern und Snowboards hin, um Risiken und mögliche Strafzahlungen zu vermeiden. Der ARBÖ empfiehlt Dachboxen oder Skiträger als sichere Transportsysteme. Dachboxen bieten nicht nur Schutz vor Witterung, sondern auch zusätzlichen Stauraum. Skiträger hingegen sind platzsparend und leichter zu verstauen, bieten jedoch keinen Stauraum für weiteres Gepäck. Beide Systeme erhöhen den Luftwiderstand des Fahrzeugs, was zu einem höheren Kraftstoffverbrauch führt. Zudem verschiebt sich durch die zusätzliche Last der Schwerpunkt des Autos, weshalb eine angepasste Fahrweise und die Erhöhung des Reifendrucks notwendig sind. Der Transport der Wintersportausrüstung im Fahrzeuginnenraum ist ebenfalls möglich, sollte jedoch mit besonderer Sorgfalt erfolgen. Skier und Snowboards müssen tief gelagert und mit Gurten gesichert werden, um bei plötzlichen Bremsmanövern Verletzungsgefahr zu minimieren. Der ARBÖ rät zudem, scharfe Kanten mit Decken abzudecken. Wer die Ladung nicht ausreichend sichert, riskiert Strafen bis zu 10.000 Euro, eine Vormerkung im Führerscheinregister und Probleme mit der Kaskoversicherung im Schadensfall, so ARBÖ-Rechtsexperte Johann Kopinits. Zudem rät der Klub, die Ladungssicherung mehrfach zu überprüfen, besonders nach den ersten 20 Kilometern Fahrt.

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Lufthansa beendet Flugverbindung Paderborn-München – Regionale Initiative sichert Ersatzverkehr

Nach einer langen Geschichte von Direktverbindungen zwischen Paderborn und dem Drehkreuz München endet diese Ära zum 31. Mai. Die Lufthansa begründet die Einstellung der Strecke mit zu geringer Auslastung und hohen Betriebskosten. Doch die Region Ostwestfalen-Lippe zeigt sich entschlossen, ihre Anbindung an den internationalen Flugverkehr nicht zu verlieren. Mit der Gründung der Initiative Skyhub PAD wurde innerhalb weniger Monate eine Lösung gefunden, die nahtlos an die bisherigen Flüge anknüpfen soll. Die Entscheidung der Lufthansa, die Linie zwischen Paderborn und München einzustellen, sorgte regional für Enttäuschung. Besonders für Geschäftsreisende aus Ostwestfalen-Lippe war die Verbindung ein wichtiger Baustein, um das Interkontinental-Drehkreuz München zu erreichen. Trotz der Bedeutung der Strecke für die Region habe die Auslastung nicht den Erwartungen entsprochen, so eine Sprecherin der Lufthansa. Gleichzeitig seien die gestiegenen Betriebskosten durch Personal, Treibstoff und Flughafenentgelte wirtschaftlich nicht mehr tragbar gewesen. Diese Entwicklung reiht sich in eine Strategie der Lufthansa ein, unrentable Regionalflüge zu streichen und den Fokus auf größere Märkte und lukrativere Verbindungen zu legen. Neben Paderborn waren auch andere kleinere Flughäfen in Deutschland von ähnlichen Kürzungen betroffen, etwa in Erfurt und Friedrichshafen. Skyhub PAD: Regionale Initiative übernimmt Verantwortung Um den drohenden Verlust der Verbindung nach München zu verhindern, wurde im November 2024 die private Initiative Skyhub PAD ins Leben gerufen. Dahinter stehen mehrere Unternehmen aus der Region, die nicht nur den wirtschaftlichen, sondern auch den infrastrukturellen Wert der Flugverbindung erkennen. Ziel von Skyhub PAD ist es, ab Juni 2025 nahtlos an den bisherigen Flugplan anzuknüpfen und die Verbindung über einen alternativen Anbieter

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Flughafen Dortmund: Erfolgreiche Ausbildungsabschlüsse und langfristige Perspektiven

Der Dortmund Airport freut sich über den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung dreier Nachwuchskräfte. Nach zweieinhalb Jahren intensiver Ausbildungszeit bestanden Celine Schäfers und Luis Prieto Gomez ihre Prüfungen als Servicekaufleute im Luftverkehr. David Hauschild schloss seine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker ab, die in Kooperation mit DOKOM21 durchgeführt wurde. Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber beglückwünschte die Absolventen persönlich und überreichte gemeinsam mit Ausbildungskoordinatorin Lara Brecht und Betriebsratsvorsitzendem Dominik Möller Blumensträuße zur Anerkennung der Leistungen. Alle drei Absolventen werden weiterhin am Flughafen tätig sein: Celine Schäfers wird das Marketing-Team unterstützen, während Luis Prieto Gomez als Ramp Agent im Bereich Operations eingesetzt wird. David Hauschild verstärkt die Abteilung IT & Kommunikationsmanagement. Die vielseitige Ausbildung der Servicekaufleute deckt operative Prozesse wie Check-in, Boarding und Verkehrsleitung ebenso ab wie kaufmännische Aufgaben in Buchhaltung und Marketing. Flughafengeschäftsführer van Bebber betonte die Bedeutung qualifizierter Fachkräfte für den Betrieb eines zukunftsfähigen Flughafens. Die Ausbildung am Dortmund Airport vermittele umfassendes Wissen, das eine optimale Zusammenarbeit der Abteilungen ermögliche. Auch für die kommenden Jahre setzt der Flughafen auf die Förderung neuer Talente. Das Bewerberportal wird pünktlich zum Beginn der Sommerferien wieder geöffnet, um Interessierte für das Ausbildungsjahr 2026 zu gewinnen.

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London City Airport beantragt Zulassung für Airbus A320neo

Der London City Airport (LCY), der kleinste Flughafen der britischen Hauptstadt, hat bei der britischen Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority (CAA) einen Antrag gestellt, den Betrieb von Airbus A320neo-Flugzeugen zu genehmigen. Diese Initiative könnte die Bedeutung des Flughafens sowohl für den Geschäfts- als auch für den Urlaubsverkehr erheblich erweitern und neue Flugmöglichkeiten eröffnen. Der Flughafen London City ist bekannt für seine Lage mitten in der Metropole und die kurzen Transferzeiten ins Zentrum. Diese urbane Einbindung macht den Flughafen besonders attraktiv für Geschäftsreisende. Gleichzeitig schränkt die begrenzte Landebahnlänge von nur 1.508 Metern die Art der Flugzeuge ein, die den Flughafen nutzen können. Der Antrag auf Zulassung der modernen Airbus A320neo-Modelle könnte dies ändern und dem Flughafen neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. Die Geschäftsführerin von London City, Alison FitzGerald, erklärte, daß der Einsatz des A320neo den Flughafen in die Lage versetzen würde, ein breiteres Spektrum an Reisezielen anzubieten, ohne die Anzahl der Flugbewegungen zu erhöhen. Airlines wie easyJet und Wizz Air könnten dann ihre Routen vom und zum London City Airport erweitern, was den Zugang zu neuen Urlaubsdestinationen verbessern würde. Die Rolle des A320neo Der Airbus A320neo gehört zur neuesten Generation moderner Verkehrsflugzeuge und wird von vielen Fluggesellschaften aufgrund seiner verbesserten Wirtschaftlichkeit und reduzierten Lärmemissionen geschätzt. Mit einer Reichweite von über 6.000 Kilometern und Platz für bis zu 240 Passagiere ist der A320neo ideal geeignet für Kurz- und Mittelstreckenflüge. Am London City Airport könnte der A320neo den Betrieb effizienter gestalten, da er größere Passagiermengen bei gleichbleibender Anzahl an Flugbewegungen transportieren kann. Dies wäre besonders wichtig,

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Münchner Flughafen mit starkem Wachstum im Asienverkehr

Der Flughafen München verzeichnete im Jahr 2024 ein starkes Wachstum im Langstreckenverkehr nach Asien. Insgesamt reisten 2,6 Millionen Passagiere von München aus in elf asiatische Länder, was einem Zuwachs von 38,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Zu den beliebtesten Reisezielen zählten Bangkok, Singapur und Peking. Das Wachstum basiert auf einer Kombination aus etablierten Flugverbindungen und neuen Angeboten. So bietet die taiwanesische EVA Air seit zwei Jahren vier wöchentliche Nonstop-Flüge nach Taipeh an, während Vietnam Airlines seit Oktober Flüge nach Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt durchführt. Ab Juni 2025 wird auch Cathay Pacific den Münchner Flughafen anfliegen, womit künftig zehn asiatische Fluggesellschaften neben der Lufthansa den bayerischen Hub bedienen. Auch im Frachtverkehr konnte der Flughafen München im Jahr 2024 punkten: Ein Drittel des interkontinentalen Frachtaufkommens – insgesamt 105.000 Tonnen – ging in den ostasiatischen Raum. Damit bleibt München eine zentrale Drehscheibe für den Export des wirtschaftsstarken Süddeutschlands nach China, Indien und Japan. Zum Auftakt des Mondneujahrs bietet der Flughafen bis Ende März 2025 eine Rabattaktion in seinen eurotrade-Shops an. Passagiere können Preisnachlässe von bis zu 88 Euro in Anspruch nehmen.

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