Februar 3, 2025

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Februar 3, 2025

Bank Austria Kunstforum Wien: Übergangsphase für Neuausrichtung bis 2026

Das Bank Austria Kunstforum Wien steht vor einer Neuausrichtung. Nach dem angekündigten Rückzug der UniCredit Bank Austria als Hauptsponsor Ende 2025 wurde eine Übergangslösung gefunden, die den Ausstellungsbetrieb bis 2026 absichert. Damit kann das renommierte Ausstellungshaus an neuen Finanzierungsmodellen arbeiten und sich neu positionieren. Die Schau „Anton Corbijn – Favourite Darkness“ wird wie geplant stattfinden. Für das zweite Halbjahr 2025 wird mit Unterstützung eines hochkarätig besetzten Beirats an einer neuen Trägerstruktur gearbeitet. Dieser setzt sich aus Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Medien zusammen, darunter Oscar Bronner, Heinz Fischer, Cornelius Grupp, Elisabeth Gürtler und Erwin Wurm. Gemeinsam soll ein Konzept erarbeitet werden, das eine langfristige Zukunft des Kunstforums ohne die bisherige finanzielle Unterstützung der Bank sichert. Direktorin Ingried Brugger zeigt sich zuversichtlich, dass das Kunstforum seine Position als international bedeutende Ausstellungseinrichtung behaupten kann. Die Vereinbarung der Übergangsphase biete die Möglichkeit, alternative Finanzierungsstrategien zu entwickeln und neue Partner zu gewinnen.

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Flut von Klagen gegen Airlines: Zivilverfahren wegen Flugverspätungen und -annullierungen erreichen neue Höchststände

Die Zahl der Klagen gegen Fluggesellschaften hat im vergangenen Jahr in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. Laut dem Deutschen Richterbund wurden an den großen Flughäfen des Landes rund 131.000 Verfahren eingereicht, was einen Anstieg von etwa 6.000 Klagen im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Besonders auffällig ist, dass der Großteil dieser Verfahren aus Streitigkeiten zwischen Fluggästen und Airlines resultiert, die häufig auf Verspätungen, Annullierungen oder andere Probleme im Zusammenhang mit Flugreisen zurückzuführen sind. Der zunehmende Trend zu mehr Klagen scheint eng mit der Erholung des Flugverkehrs nach der Corona-Pandemie verknüpft zu sein. Die Zahl der Verfahren variiert je nach Flughafenstandort, wobei das Amtsgericht Köln mit rund 41.300 Verfahren im Jahr 2024 das mit Abstand höchste Aufkommen verzeichnet. Das entspricht einem Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese hohe Zahl könnte mit der zentralen Rolle des Flughafens Köln-Bonn im Luftverkehr und der dort ansässigen Lufthansa zusammenhängen, die Europas größtes Luftfahrtunternehmen ist. Das Amtsgericht Frankfurt/Main folgt mit rund 16.000 Verfahren, während das für den Berliner Flughafen BER zuständige Amtsgericht Königs Wusterhausen knapp 15.500 Klagen verzeichnete. Der Grund für diesen Anstieg der Klagen wird von Experten auf die Wiederaufnahme des Reiseverkehrs nach den pandemiebedingten Einschränkungen zurückgeführt. Die Zahl der Fluggäste hat sich 2024 auf rund 213,5 Millionen erhöht, was im Vergleich zu den 185,2 Millionen Passagieren im Jahr 2023 einen erheblichen Zuwachs darstellt. Diese steigende Zahl von Flugreisenden geht Hand in Hand mit einer Zunahme von Konflikten und Beschwerden gegenüber den Airlines, die immer häufiger vor Gericht landen. Zivilverfahren und Schlichtungsstellen: Klagen

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Tourismus in Österreich: Rekordzahlen, aber wirtschaftliche Herausforderungen

Der österreichische Tourismus verzeichnete 2024 mit 154 Millionen Nächtigungen und 46,71 Millionen Ankünften ein neues Rekordjahr. Besonders stark war die Nachfrage aus dem Ausland, allen voran aus Deutschland mit 58,45 Millionen Nächtigungen. Auch Gäste aus den USA sorgten mit 2,38 Millionen Übernachtungen für ein Rekordergebnis. Der Städtetourismus, insbesondere in Wien, erwies sich als wesentlicher Wachstumstreiber. Trotz dieser positiven Entwicklung stehen viele Betriebe aufgrund gestiegener Kosten für Energie und Personal wirtschaftlich unter Druck. Tourismusstaatssekretärin Susanne Kraus-Winkler mahnt zur Differenzierung: Hohe Nächtigungszahlen allein seien kein Garant für wirtschaftlichen Erfolg. Viele Unternehmen könnten gestiegene Betriebskosten nur teilweise an Gäste weitergeben. Zudem könnten zunehmende Touristenzahlen aus Sicht der heimischen Bevölkerung Herausforderungen mit sich bringen, etwa durch Überfüllung oder steigende Lebenshaltungskosten in betroffenen Regionen. Um dem entgegenzuwirken, setzt die Regierung auf ein verbessertes Besucherstrommanagement sowie Maßnahmen zur Stärkung der Tourismusakzeptanz in der Bevölkerung. Auch in der Branche selbst wird zur Vorsicht gemahnt. Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich, betont, dass steigende Kosten und sinkende Gewinnmargen viele Betriebe belasten. Laut einer aktuellen Umfrage des market Instituts tragen 60 Prozent der Betriebe mindestens die Hälfte der zusätzlichen Kosten selbst. Zudem zeigt sich, dass Gäste preissensibler geworden sind, kürzere Aufenthalte planen und bei zusätzlichen Ausgaben zurückhaltender agieren. Seeber fordert daher politische Maßnahmen wie eine Senkung der Lohnnebenkosten, steuerliche Entlastungen und Bürokratieabbau, um den Tourismusstandort Österreich langfristig wettbewerbsfähig zu halten.

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Flugzeugabsturz in Washington: Ermittlungen laufen nach verheerender Kollision mit Hubschrauber

Am Abend des 28. Januar 2025 erschütterte ein dramatisches Unglück die Region rund um Washington, als eine Passagiermaschine beim Landeanflug auf den Ronald-Reagan-Airport mit einem Militärhubschrauber kollidierte und beide Maschinen in den Potomac-Fluss stürzten. Bei dem verheerenden Zusammenstoß kamen alle 67 Menschen an Bord der beiden Maschinen ums Leben. Unter den Opfern befanden sich 60 Passagiere und vier Crew-Mitglieder der Passagiermaschine sowie drei Besatzungsmitglieder des Hubschraubers. Die Bergungsarbeiten in den eiskalten Gewässern des Flusses sind weiterhin im Gange, während die Behörden intensiv an der Aufklärung der Unfallursache arbeiten. Erste Berichte deuten auf Unregelmäßigkeiten bei der Flugsicherung hin, die möglicherweise zum verheerenden Unglück geführt haben könnten. Nach dem Zusammenstoß suchten Rettungskräfte mit Hochdruck im Potomac-Fluss nach Überlebenden. Doch die Hoffnung, jemanden lebend zu bergen, zerschlug sich schnell. Innerhalb weniger Stunden konnten mehr als zwei Dutzend Leichen aus dem Wasser gezogen werden. In den folgenden Stunden fanden die Einsatzkräfte weitere Opfer, so dass die Zahl der geborgenen Toten auf mehr als 40 stieg. Die schwierigen Bedingungen unter Wasser und das weite Suchgebiet machen die vollständige Bergung der Leichen zu einer langwierigen und herausfordernden Aufgabe. Rettungskräfte äußerten sich jedoch zuversichtlich, dass auch die restlichen Opfer geborgen werden könnten, obwohl dies noch einige Zeit in Anspruch nehmen werde. Die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks wurden unverzüglich aufgenommen. Die amerikanische Flugunfallbehörde NTSB (National Transportation Safety Board) erklärte, dass die Auswertung der Flugschreiber der Passagiermaschine im Mittelpunkt der Untersuchungen stehe. Diese könnten wichtige Hinweise darauf geben, was genau zum Zeitpunkt der Kollision zwischen den beiden Luftfahrzeugen

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„Holiday on Ice“ kehrt 2026 nach Innsbruck zurück

Die international bekannte Eisshow „Holiday on Ice“ gastiert vom 16. bis 18. Januar 2026 erneut in Innsbruck. Unter dem Titel HORIZONS – Feel the City Beat! verspricht die neue Produktion eine Inszenierung, die das Leben einer pulsierenden Großstadt auf das Eis bringt. Die Show soll mit eindrucksvollen Choreographien und moderner Musik die Energie urbaner Metropolen widerspiegeln. Matthias Schipflinger, Geschäftsführer der Olympiaworld Innsbruck, sieht die Rückkehr der Eisshow als festen Bestandteil des Veranstaltungsprogramms: „Seit 2019 ist ‚Holiday on Ice‘ aus unserem Kalender nicht mehr wegzudenken.“ Innsbruck als Austragungsort mit seiner olympischen Wintersportgeschichte biete die ideale Kulisse für Eislaufkunst auf höchstem Niveau. Der Vorverkauf für die neue Show hat bereits begonnen. Tickets sind in allen Oeticket-Vorverkaufsstellen erhältlich. Frühbucher profitieren bis Ende März von einem Rabatt. Bereits dieses Wochenende können Besucher in Innsbruck die aktuelle Produktion NO LIMITS sehen, die insgesamt viermal in der Olympiahalle aufgeführt wird.

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Luftverkehr in Deutschland 2024: Rückkehr zur Normalität bleibt aus

Die Passagierzahlen an deutschen Flughäfen steigen, doch die Erholung des Luftverkehrs nach der Corona-Pandemie verläuft langsamer als erwartet. Während der Flugverkehr mit internationalen Zielen 2024 deutliche Zuwächse verzeichnete, bleibt der Inlandsverkehr weiterhin weit hinter den Zahlen von 2019 zurück. Auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wie hohe staatlich beeinflusste Kosten und die gestiegenen Sicherheitsauflagen, haben das Wachstum gebremst. Im Gegensatz dazu konnte die Luftfracht fast das Vorkrisenniveau erreichen, was eine positive Entwicklung in diesem Sektor darstellt. Laut den jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts wurden im Jahr 2024 an den 22 größten deutschen Flughäfen insgesamt 199,5 Millionen Fluggäste gezählt – ein Anstieg von 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Anstieg ist eine ermutigende Entwicklung, doch im Vergleich zu den Rekordzahlen des Jahres 2019, als 226,7 Millionen Passagiere abgefertigt wurden, liegt das Passagieraufkommen immer noch rund zwölf Prozent darunter. Die Zahlen zeigen jedoch auch eine deutliche Kluft zwischen dem internationalen und dem innerdeutschen Flugverkehr. Der Flugverkehr mit dem Ausland legte 2024 um acht Prozent auf 173,7 Millionen Fluggäste zu und lag nur noch um 7,8 Prozent unter dem Niveau von 2019. Damit ist der internationale Luftverkehr schon fast wieder auf Vorkrisenniveau, was vor allem der gestiegenen Nachfrage nach internationalen Reisen und dem wachsenden Angebot an Flugverbindungen zuzuschreiben ist. Im Gegensatz dazu fällt die Erholung des innerdeutschen Luftverkehrs weitaus geringer aus. Hier stieg die Zahl der Fluggäste nur um 3,7 Prozent auf 11,9 Millionen. Im Vergleich zu 2019 bedeutet dies jedoch einen drastischen Rückgang von fast 50 Prozent. Diese Entwicklung spiegelt die Schwierigkeiten des

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Konferenz in Wien: 25 Jahre sicherheitspolitische Integration des Balkans

Vom 28. bis 30. Jänner 2025 fand in Wien die Konferenz des Konsortiums Partnerschaft für den Frieden unter dem Titel „25 Jahre: Integration des Balkans“ statt. Ziel der Veranstaltung war es, die sicherheitspolitische Entwicklung in der Region seit 1999 zu analysieren und den Nutzen des Projekts „Defense and Security Education“ für Stabilität und Kooperation zu bewerten. Die Veranstaltung wurde von der Generaldirektion für Verteidigungspolitik und der Landesverteidigungsakademie organisiert, die Mitglieder des Konsortiums sind. An der Konferenz nahmen 120 nationale und internationale Vertreter aus Wissenschaft, Militär, Diplomatie und internationalen Organisationen teil. Am ersten Konferenztag wurde das 25-jährige Bestehen des Konsortiums gewürdigt, während der zweite Tag sich mit dem Einfluss vergangener Konflikte auf den Balkan und strategischen Zukunftsfragen befasste. Der letzte Tag umfasste eine Podiumsdiskussion über sicherheitspolitische Maßnahmen in der Region sowie einen Vortrag zur Widerstandsfähigkeit des Balkans. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte die Rolle Österreichs als verlässlicher Partner des Konsortiums. Sie hob hervor, dass die gemeinsame Ausbildung ziviler und militärischer Akteure die Zusammenarbeit zwischen Nationen fördere und zur Stärkung von Sicherheit und Vertrauen beitrage. Das Konsortium, das 1999 anlässlich des 50. NATO-Jubiläums gegründet wurde, umfasst heute mehr als 800 Organisationen aus 60 Ländern und dient als internationales Netzwerk für sicherheitspolitische Forschung und Ausbildung.

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