März 12, 2025

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März 12, 2025

Raumfahrt-Cluster am Flughafen Wien wächst: Neue Start-ups und Expansion von Enpulsion

Die AirportCity am Flughafen Wien etabliert sich zunehmend als Zentrum der heimischen Raumfahrtindustrie. Mit der Ansiedlung der Start-ups GATE Space und R-Space sowie der Expansion des weltweit erfolgreichen Unternehmens Enpulsion setzt die Region ein starkes Zeichen in der Raumfahrtbranche. Der neue „VIE Space Hub“, der als Innovations- und Wachstumsmotor für Space-Tech-Unternehmen dient, wurde kürzlich von Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnet. Die neuen Unternehmen GATE Space und R-Space ergänzen das wachsende Raumfahrt-Cluster am Flughafen Wien. GATE Space konzentriert sich auf die Entwicklung innovativer chemischer Antriebssysteme für Satelliten, während R-Space hochmoderne Satellitenplattformen für wissenschaftliche und kommerzielle Anwendungen im erdnahen Orbit entwickelt. Beide Unternehmen profitieren von der ausgezeichneten Anbindung und den infrastrukturellen Vorteilen des Flughafens, der für seine internationale Vernetzung und logistische Effizienz bekannt ist. Enpulsion, ein führender Anbieter von Satellitenantrieben, hat seine Produktionskapazitäten seit seiner Ansiedlung in der AirportCity vor einem Jahr erheblich ausgebaut und seine Umsätze im Jahr 2024 um mehr als 25 Prozent gesteigert. Die Nähe zum ESA Phi Lab und die strategische Lage des Flughafens Wien ermöglichen den Unternehmen einen direkten Zugang zu internationalen Märkten und Projekten, was das Wachstum und die Innovationskraft des Sektors weiter antreibt. Mit gezielten Investitionen in die Raumfahrttechnologie setzt Niederösterreich auf einen der weltweit dynamischsten Wachstumssektoren und schafft ideale Rahmenbedingungen, um die Region als Heimathafen für die Raumfahrtindustrie zu etablieren.

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CMA CGM baut neues Luftfracht-Drehkreuz in Chicago auf – Milliardeninvestition in den US-Markt

Der französische Logistikriese CMA CGM Group verstärkt seine Präsenz auf dem US-amerikanischen Markt und plant eine umfassende Expansion seiner Luftfrachtkapazitäten. Im Zuge einer groß angelegten Investitionsstrategie in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar wird das Unternehmen ein neues Luftfracht-Drehkreuz am Chicago O’Hare International Airport (ORD) errichten. Die geplante Expansion, die bis 2030 umgesetzt werden soll, unterstreicht die Bedeutung des US-Marktes für das französische Unternehmen, das bereits seit 35 Jahren in den Vereinigten Staaten tätig ist. Im Mittelpunkt der Expansion steht die Verstärkung der Flotte von CMA CGM Air Cargo mit neuen Boeing 777F-Frachtflugzeugen, die am Flughafen Chicago O’Hare stationiert werden. Das Unternehmen erwartet die Lieferung von zwei weiteren Maschinen dieses Typs im Jahr 2025, wodurch sich die Gesamtzahl der 777F in seiner Flotte auf fünf erhöht. Die Stationierung dieser Maschinen in Chicago soll die Handelsverbindungen zwischen den USA, Asien und Europa weiter stärken. CMA CGM setzt auf Luftfracht als Wachstumstreiber CMA CGM Air Cargo wurde im März 2021 gegründet, um der steigenden Nachfrage nach globalen Logistiklösungen gerecht zu werden. Das Unternehmen betreibt derzeit eine Mischung aus Airbus A330-200F- und Boeing 777F-Frachtflugzeugen und unterhält regelmäßige Frachtflüge von seiner Hauptbasis am Flughafen Paris-Charles de Gaulle (CDG) nach Asien und Nordamerika. Ursprünglich begann das Unternehmen mit zwei ehemaligen Airbus A330-200F von Qatar Airways, bevor es seine Flotte mit den leistungsfähigeren Boeing 777F erweiterte. Neben den zwei erwarteten 777F-Auslieferungen im Jahr 2025 hat CMA CGM im Dezember 2021 zudem als Erstkunde vier Airbus A350F bestellt, eine Bestellung, die im April 2024 auf insgesamt acht Maschinen

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Wizz Air stellt auf bargeldlose Zahlungen um

Die Fluggesellschaft Wizz Air wird ab dem 1. April 2025 sämtliche Zahlungen an Bord ausschließlich bargeldlos abwickeln. Passagiere können dann ihre Einkäufe nur noch per Karte oder über digitale Zahlungsmethoden wie Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay tätigen. Laut Unternehmensangaben soll dies den Bezahlvorgang beschleunigen und die Abläufe an Bord optimieren. Um die Umstellung für Kunden attraktiver zu gestalten, hat Wizz Air eine Partnerschaft mit Revolut geschlossen. Nutzer der digitalen Bank können beim Bezahlen mit Revolut Pay Treuepunkte, sogenannte RevPoints, sammeln und für zukünftige Käufe oder Flugbuchungen einlösen. Zudem erhalten Neukunden von Revolut eine Gutschrift von bis zu 25 Euro, wenn sie sich registrieren und eine erste Transaktion durchführen. Eine Sonderaktion bis zum 4. April 2025 ermöglicht es Passagieren, zehnmal mehr RevPoints zu sammeln, wenn sie Wizz Air-Flüge mit Revolut Pay bezahlen. Zusätzlich bietet die Fluggesellschaft über ihre Mobile App die Möglichkeit, Prepaid-Gutscheine zu erwerben. Diese sollen die Sicherheit von Transaktionen weiter erhöhen. Die Airline setzt für Bordverkäufe zudem klare Regeln: Der maximale Einkaufswert pro Kunde liegt bei 150 Euro, für Beträge über 50 Euro ist die Vorlage einer Bordkarte erforderlich. Michael Delehant, Senior Chief Commercial und Operations Officer von Wizz Air, erklärte, dass die neue Regelung der Crew erlaube, sich stärker auf den Service für die Passagiere zu konzentrieren.

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Flughafen Memmingen wächst weiter: Bayern stärkt die Grenzpolizei

Der Flughafen Memmingen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt in Süddeutschland entwickelt. Was einst als Militärflugplatz diente, ist heute ein dynamisch wachsender internationaler Airport. Die stetig steigenden Passagierzahlen stellen nicht nur die Betreiber des Flughafens, sondern auch die Sicherheitsbehörden vor neue Herausforderungen. Angesichts der zunehmenden Bedeutung des Flughafens für den internationalen Luftverkehr hat das bayerische Innenministerium nun beschlossen, die Grenzpolizei vor Ort erheblich zu verstärken. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) gab bekannt, daß die bisherige Grenzpolizeigruppe am Flughafen Memmingen in eine eigenständige Grenzpolizeiinspektion umgewandelt wurde. Dies sei ein notwendiger Schritt, um die umfangreichen Aufgaben im Bereich der Einreisekontrollen effizient bewältigen zu können. Die Zahl der eingesetzten Grenzpolizistinnen und Grenzpolizisten ist bereits von 50 auf 85 gestiegen und soll bis 2030 auf rund 130 erhöht werden. Vom Militärflugplatz zum internationalen Airport Der Flughafen Memmingen hat eine bemerkenswerte Entwicklung hinter sich. Ursprünglich als Fliegerhorst für die Luftwaffe errichtet, diente er lange Zeit militärischen Zwecken, bevor er nach dem Ende des Kalten Krieges für den zivilen Luftverkehr umgebaut wurde. Seit der offiziellen Eröffnung als Regionalflughafen im Jahr 2004 verzeichnet der Airport kontinuierlich steigende Passagierzahlen. Heute gilt Memmingen als der drittgrößte Verkehrsflughafen Bayerns nach München und Nürnberg. Die strategisch günstige Lage im Allgäu, nahe der Grenze zu Baden-Württemberg, macht ihn besonders attraktiv für Reisende aus dem süddeutschen Raum sowie für Passagiere aus Österreich und der Schweiz. Dank zahlreicher Verbindungen zu Zielen in ganz Europa, insbesondere nach Spanien, Italien, Osteuropa und in den Mittelmeerraum, ist der Flughafen für viele Reisende eine

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ÖBB verzeichnen Fahrgastrekord – Herausforderungen bleiben

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben im Jahr 2024 mit über 500 Millionen Fahrgästen einen neuen Rekord aufgestellt. Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Gewerkschaft Vida, wertet die gestiegenen Fahrgastzahlen als Beleg für die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs. Gleichzeitig verweist er auf strukturelle Probleme im System, die das Wachstum gefährden könnten. Obwohl sich immer mehr Menschen für die Bahn entscheiden, sieht Hebenstreit Engpässe, die den Betrieb belasten. Lieferverzögerungen bei neuen Fahrzeugen, zahlreiche Baustellen im In- und Ausland sowie Personalmangel in zentralen Bereichen führten zu Schwierigkeiten. Der Gewerkschafter betont, dass eine zuverlässige Infrastruktur entscheidend sei, um die wachsende Nachfrage zu bewältigen. Als Lösung fordert Hebenstreit eine Aufwertung der Lehrlingsausbildung bei den ÖBB. Nur mit ausreichend ausgebildeten Fachkräften könne der Betrieb langfristig gesichert werden. Insbesondere die für Dezember 2025 geplante Eröffnung der Koralmbahn werde zusätzlichen Bedarf an qualifiziertem Personal mit sich bringen. Auch künftige Investitionen in den Bahnausbau hält die Gewerkschaft für essenziell. Die österreichische Bundesregierung hat sich in ihrem aktuellen Regierungsprogramm zur Stärkung der Schieneninfrastruktur bekannt. Hebenstreit sieht darin eine Chance, nicht nur den Bahnverkehr weiterzuentwickeln, sondern auch Impulse für die Wirtschaft zu setzen.

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Edelweiss und Swiss erleichtern den Weg ins Cockpit: Neue Finanzierungsmodelle für die Pilotenausbildung

Für viele junge Menschen ist der Beruf des Piloten ein Lebenstraum. Doch bislang stellten die hohen Ausbildungskosten für zahlreiche Interessenten eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. Nun haben die Schweizer Fluggesellschaften Edelweiss und Swiss International Air Lines (Swiss) neue Modelle zur Finanzierung der Pilotenausbildung vorgestellt, die es angehenden Pilotinnen und Piloten ermöglichen sollen, ihre Ausbildung ohne große finanzielle Vorleistungen zu beginnen. Ab Juni 2025 übernimmt Edelweiss für Schweizer Staatsangehörige die gesamten Ausbildungskosten durch ein zinsgünstiges Darlehen, während für Bürgerinnen und Bürger der EU- und EFTA-Staaten der Eigenanteil erheblich gesenkt wird. Parallel dazu hat Swiss angekündigt, künftig ebenfalls den Eigenkapitalanteil der Ausbildungskosten in voller Höhe als Darlehen zu übernehmen. Mit diesen Maßnahmen setzen die Airlines ein starkes Zeichen für die Nachwuchsförderung im Cockpit. Edelweiss übernimmt Kosten für Schweizer Staatsangehörige Bisher mussten angehende Pilotinnen und Piloten bei Edelweiss einen erheblichen Eigenanteil zur Finanzierung ihrer Ausbildung leisten. Ab Juni 2025 wird dies für Schweizer Staatsangehörige nicht mehr erforderlich sein. Edelweiss stellt jedem Bewerber eine Darlehenssumme von 80.000 Schweizer Franken zur Verfügung, wodurch sämtliche Ausbildungskosten gedeckt werden. Die Tilgung erfolgt erst nach erfolgreichem Abschluss und Anstellung als Pilotin oder Pilot bei Edelweiss – in Raten und mit einer minimalen Verzinsung. Für Bewerber aus EU- und EFTA-Staaten bleibt ein Eigenanteil von 24.000 Schweizer Franken bestehen. Der Grund hierfür liegt in der geringeren staatlichen Subventionierung dieser Bewerbergruppen im Vergleich zu Schweizer Bürgern. Mit dieser Maßnahme reagiert Edelweiss auf den steigenden Bedarf an Pilotinnen und Piloten und schafft gleichzeitig eine bessere Ausgangslage für talentierte Nachwuchskräfte, die bislang aus

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Gewerkschaft kritisiert Lufthansa City Airlines wegen neuer Einstellungsrichtlinien

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) zeigt sich besorgt über die jüngsten Aussagen von Peter Albers, Geschäftsführer von Lufthansa City Airlines. Dieser hatte erklärt, dass künftig auch Kabinenpersonal eingestellt werden könne, das keine Deutschkenntnisse besitzt. Die Gewerkschaft warnt vor einem Verfall der Sicherheitsstandards und einer potenziellen Gefährdung der Passagiere. Joachim Vázquez Bürger, Vorstandsvorsitzender der UFO, betont, dass eine einheitliche Sprache an Bord essenziell sei, um in sicherheitsrelevanten Situationen effizient handeln zu können. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) teile diese Auffassung. Kritisiert wird insbesondere, dass neben Deutsch offenbar auch das branchenübliche Englisch-Niveau B2 nicht mehr konsequent überprüft werde. Dies könnte im Ernstfall zu Verständigungsproblemen unter der Crew führen. Die UFO sieht hinter der Absenkung der Qualifikationsanforderungen wirtschaftliche Motive. Die Gewerkschaft befürchtet, dass Lufthansa City Airlines durch niedrigere Einstiegshürden die Betriebskosten senken will. Konzernchef Carsten Spohr hatte angekündigt, Flugzeuge dort einzusetzen, wo sie am kostengünstigsten betrieben werden können. Dies stehe im Widerspruch zu den hohen Sicherheitsstandards, die bisher für Lufthansa-Mitarbeiter galten. Die Gewerkschaft fordert daher eine schnelle Aufnahme von Tarifverhandlungen, um attraktive und konkurrenzfähige Arbeitsbedingungen zu schaffen. Ziel müsse es sein, gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen, ohne die Sicherheit zu gefährden. UFO erklärte sich bereit, jederzeit in Gespräche einzutreten.

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