
Australien und die Niederlande reichen endgültige Argumente gegen Russland im Fall MH17 ein
Im Fall des Abschusses des Malaysia-Airlines-Flugs MH17, der 298 Menschen das Leben kostete, haben Australien und die Niederlande am 7. März 2025 angekündigt, ihre endgültigen Argumente vor dem Rat der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) einzureichen. Der Schritt markiert einen bedeutenden Meilenstein im langjährigen Streben nach Gerechtigkeit für die Opfer dieses tragischen Vorfalls, der sich mehr als zehn Jahre nach dem Absturz des Flugzeugs nun erneut vor Gericht bewegt. Die ICAO wird nun mit den Beratungen über die Verantwortlichkeit Russlands für den Abschuss des Fluges beginnen. Der Abschuss von MH17: Eine Tragödie, die die Welt erschütterte Am 17. Juli 2014 wurde der Flug MH17, ein Boeing 777-200ER, auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur über der Ostukraine abgeschossen. Alle 298 Insassen, darunter 38 Australier, verloren ihr Leben. Die niederländische und australische Regierung haben in den Jahren nach dem Vorfall wiederholt versucht, die Verantwortlichen für den Abschuss zur Rechenschaft zu ziehen und die Ursachen dieses schrecklichen Verbrechens zu ermitteln. Untersuchungen der niederländischen Sicherheitsbehörde (OVV) und der internationalen Ermittlungsgruppe (JIT) ergaben, dass der Flugzeugabsturz durch eine Buk-Rakete verursacht wurde, die aus Russland geliefert und von prorussischen Separatisten in der Ostukraine abgefeuert wurde. Trotz dieser klaren Erkenntnisse und der umfangreichen Beweise lehnte es Russland ab, sich zu den Vorwürfen zu äußern und zog sich 2020 von den Verhandlungen zurück. In der Folge haben Australien und die Niederlande ihre rechtlichen Schritte gegen Russland fortgesetzt. Der aktuelle rechtliche Schritt: Die Einreichung der endgültigen Argumente Mit der Einreichung ihrer endgültigen Argumente vor dem ICAO-Rat setzen Australien und




