März 18, 2025

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März 18, 2025

Gewalttätiger Angriff auf United-Mitarbeiter am Flughafen Washington Dulles

Am Washington Dulles International Airport (IAD) kam es am Donnerstagabend zu einem tätlichen Angriff auf einen Mitarbeiter von United Airlines. Ein Passagier schlug einen Gate-Agenten ins Gesicht und brachte ihn zu Boden. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen und muss sich nun wegen Körperverletzung und ordnungswidrigem Verhalten verantworten. Nach Angaben der Metropolitan Washington Airports Authority (MWAA) ereignete sich der Vorfall am Gate D12. Der Verdächtige wurde als Christopher Stuart Crittenden, ein 54-jähriger Bewohner von Frederick, Maryland, identifiziert. Rettungskräfte brachten den verletzten United-Mitarbeiter zur medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus. Zu seinem Gesundheitszustand liegen bislang keine weiteren Informationen vor. Ein Video des Vorfalls, das auf der Plattform X (ehemals Twitter) veröffentlicht wurde, zeigt den Moment des Angriffs. Die Aufnahmen verbreiteten sich rasch und lösten Diskussionen über die Sicherheit von Flugpersonal sowie das Verhalten von Passagieren aus. United Airlines reagierte umgehend und sprach gegen den mutmaßlichen Angreifer ein Flugverbot aus. In einer Stellungnahme betonte das Unternehmen, dass die Sicherheit der Mitarbeiter höchste Priorität habe. Crittenden muss sich nun vor Gericht wegen Körperverletzung und ordnungswidrigem Verhalten verantworten.

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Qatar Airways plant Wachstum in Deutschland – Expansion verzögert sich wegen fehlender Flugzeuge

Qatar Airways plant langfristig eine Erweiterung ihrer Flugverbindungen nach Deutschland, sieht sich jedoch aktuell durch fehlende Flugzeuge ausgebremst. Trotz des seit dem Winterflugplan 2024/2025 geltenden Open-Sky-Abkommens zwischen der EU und Katar, das der Fluggesellschaft unbegrenzte Flugrechte in Deutschland einräumt, gibt es kurzfristig keine neuen Strecken. Dies erklärte Thierry Antinori, Chief Commercial Officer (CCO) von Qatar Airways, in einem Interview. Nach Angaben von Antinori seien alle Flugzeuge, die in den kommenden zwei Jahren ausgeliefert werden, bereits für andere Märkte eingeplant. Verzögerte Auslieferungen von neuen Maschinen verschärfen die Situation zusätzlich. Perspektivisch soll das Wachstum mit dem Airbus A321 LR realisiert werden. Qatar Airways hat zehn Maschinen dieses Typs bei Airbus bestellt und rechnet mit den ersten Auslieferungen im Jahr 2026. Als mögliches neues Ziel nannte Antinori Stuttgart. Die baden-württembergische Landeshauptstadt wurde von Qatar Airways bereits zwischen 2011 und 2012 angeflogen – damals mit einem Airbus A319 und später mit einem A330. Laut Antinori seien diese Flugzeugtypen jedoch nicht optimal für die Route gewesen. Mit den effizienteren A321 LR könnte eine Wiederaufnahme der Verbindung wirtschaftlich sinnvoll werden. Die Airline aus Doha bedient derzeit die deutschen Flughäfen Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg. Während Qatar Airways dank des Luftverkehrsabkommens neue Ziele in Deutschland ansteuern darf, ist dies Fluggesellschaften aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, wie Emirates oder Etihad, weiterhin untersagt.

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US-amerikanische Fluggesellschaften fordern Aufhebung des Passagierlimits am Flughafen Dublin

In einer erneuten Warnung hat die Interessenvertretung „Airlines for America“ (A4A) den dringenden Bedarf zur Aufhebung des jährlichen Passagierlimits am Flughafen Dublin betont. Diese Grenze, die derzeit auf 32 Millionen Passagiere pro Jahr festgelegt ist, wird von A4A als potenziell schädlich für die irische Wirtschaft und für US-amerikanische Fluggesellschaften angesehen. In einem Schreiben an führende Politiker in Irland äußerte A4A die Sorge, dass diese Einschränkung irreparablen Schaden anrichten könnte, wenn sie nicht bald aufgehoben wird. A4A, die Lobbygruppe, die eine Vielzahl von US-Fluggesellschaften wie American Airlines, United Airlines, Delta Air Lines und JetBlue Airways vertritt, argumentiert, dass das Passagierlimit nicht nur den Fluggesellschaften schadet, sondern auch den transatlantischen Luftverkehr und damit die gesamte Wirtschaft Irlands negativ beeinflusst. Die Organisation fordert eine dringende Lösung des Problems und sieht die Grenze als einen Verstoß gegen das US-EU Open Skies-Abkommen an. Ein wiederkehrendes Problem Das Passagierlimit am Flughafen Dublin ist keine neue Herausforderung. Bereits zuvor hatte A4A die Bedenken geäußert, dass die Begrenzung des Passagieraufkommens auf 32 Millionen Passagiere pro Jahr die Wachstumsfähigkeit der irischen Luftverkehrsinfrastruktur erheblich einschränkt. Die im Jahr 2007 eingeführte Begrenzung war ursprünglich als Reaktion auf verkehrstechnische Probleme und Umweltbedenken geschaffen worden, die jedoch inzwischen weitgehend überwunden sind. Dennoch bestehen die Einschränkungen weiter, und die US-Fluggesellschaften betrachten dies als ein Hindernis für die wirtschaftliche und betriebliche Expansion. Das Passagierlimit betrifft nicht nur die US-amerikanischen Fluggesellschaften, sondern auch irische und europäische Fluggesellschaften wie Aer Lingus und Ryanair, die ebenfalls auf das Potenzial des Flughafens Dublin angewiesen sind. A4A betont, dass die

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Eurowings-Flug nach Norwegen wegen Sturm nach Düsseldorf umgeleitet

Ein geplanter Eurowings-Flug von Düsseldorf ins norwegische Tromsø musste am Wochenende wegen starker Winde abgebrochen und zurück nach Deutschland umgeleitet werden. Die Passagiere des Fluges EW9250 verbrachten insgesamt acht Stunden in der Luft, bevor sie wieder am Ausgangspunkt landeten. Der Airbus A320 mit der Kennung D-ABHG startete am Samstag um 14:50 Uhr vom Flughafen Düsseldorf und nahm planmäßig Kurs auf Tromsø. Beim Anflug auf den Zielflughafen meldete der Flughafen jedoch Windgeschwindigkeiten von bis zu 48 Knoten (88 km/h), was die maximalen Betriebsgrenzen des Flugzeugs überschritt. Ein erster Ausweichversuch führte die Maschine nach Rovaniemi in Finnland, wo sie für etwa eine Stunde am Boden blieb. Ein erneuter Anflugversuch in Tromsø scheiterte an weiterhin zu starken Winden von 41 Knoten (75 km/h). Die Besatzung entschied sich daraufhin aus Sicherheitsgründen zur Rückkehr nach Düsseldorf. Der Flug landete gegen 22:50 Uhr wieder am Ausgangsflughafen. Für die betroffenen Reisenden organisierte Eurowings Übernachtungsmöglichkeiten oder ermöglichte ihnen die Heimkehr für eine kurze Ruhepause. Am Sonntagmorgen hob die Maschine erneut mit 101 Passagieren – weniger als bei der ersten Flugrunde – um 07:39 Uhr in Düsseldorf ab und erreichte Tromsø schließlich um 10:59 Uhr. Der Vorfall war nicht der einzige wetterbedingte Zwischenfall: Insgesamt mussten am Samstag 13 weitere Flüge nach Tromsø gestrichen werden. Eurowings betonte, dass die Sicherheit der Fluggäste und Besatzung stets oberste Priorität habe.

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Volocopter bleibt nach Übernahme durch Wanfeng in Bruchsal

Der chinesische Konzern Wanfeng übernimmt den angeschlagenen Flugtaxi-Hersteller Volocopter und führt den Betrieb am bisherigen Standort in Bruchsal bei Karlsruhe fort. Die österreichische Tochtergesellschaft Diamond Aircraft hat das Unternehmen neu aufgestellt, um Kosten zu senken und sich auf die Zulassung für den kommerziellen Betrieb zu konzentrieren. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin werden 185 Mitarbeiter weiterbeschäftigt. Der Insolvenzverwalter Tobias Wahl sieht in Wanfeng einen starken strategischen Partner, der die bisherige Arbeit von Volocopter weiterentwickeln könne. Auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Diamond Aircraft Group, Bin Chen, betonte, dass die Übernahme das Produktportfolio mit dem Flugtaxi Volocity und künftigen Modellen erweitere. Volocopter, 2011 gegründet, entwickelt vollelektrische Senkrechtstarter für den städtischen Personentransport. Während erste Einsätze in Metropolen wie Rom und Osaka geplant sind, fehlt dem Unternehmen bislang die notwendige Musterzulassung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) für den Passagierbetrieb. Finanzielle Engpässe und ausbleibende staatliche Hilfen führten Ende Dezember zur Antragstellung auf Insolvenz. Anfang März wurde das Verfahren offiziell eröffnet. Die Luftfahrtbranche für Elektroflugzeuge bleibt unter finanziellem Druck. Auch der bayerische Elektroflugzeugbauer Lilium kämpft derzeit mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten und musste bereits zum zweiten Mal Insolvenz anmelden.

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Air Europa startet Flüge mit Boeing 737 Max im Sommer 2025

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa plant, ihre Flottenmodernisierung mit der Einführung von Boeing 737 Max 8 zu beginnen. Der erste Flug mit diesem modernen Flugzeugtyp soll am 23. Juni 2025 auf der Strecke zwischen Madrid-Barajas und Amsterdam Schiphol stattfinden. Es ist der erste Schritt einer Reihe von geplanten Routen, die den Einsatz der neuen Maschinen vorantreiben sollen. Die Boeing 737 Max 8 ist für die Airline eine zentrale Investition, die das bestehende Flugzeugportfolio ergänzen und modernisieren soll. Ursprünglich war der geplante Beginn der Einsätze für den September 2025 angesetzt, jedoch musste die Fluggesellschaft diesen Termin mehrfach verschieben. Nun scheint der Juni 2025 endgültig als Startdatum festzustehen. Der lang erwartete Schritt in die neue Ära der Flugzeugtechnik steht im Zusammenhang mit der breiteren Strategie von Air Europa, ihre Flugzeuge zu verjüngen und dabei auf neue, effizientere Modelle umzusteigen. Die Boeing 737 Max 8 verspricht aufgrund ihrer verbesserten Treibstoffeffizienz und höheren Reichweite eine langfristige Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit auf den europäischen Flugstrecken. Modernisierung der Flotte Die Entscheidung, die Boeing 737 Max 8 in die Flotte zu integrieren, erfolgt in einer Zeit, in der viele europäische Fluggesellschaften ihre Flotten mit neuen, effizienteren Maschinen aufrüsten. Air Europa ist keine Ausnahme, und mit der Lieferung der ersten Boeing 737 Max 8 wird die Airline einen bedeutenden Schritt in die Zukunft gehen. Das Unternehmen hat insgesamt zwanzig Boeing 737 Max 8 bei Boeing bestellt. Darüber hinaus werden zehn weitere Maschinen über AerCap, einen der führenden Flugzeugleasinganbieter, zur Verfügung gestellt. Aktuell betreibt Air Europa eine Flotte von 43

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Eva Air erweitert Bestellung bei Airbus um neue Lang- und Mittelstreckenjets

Die taiwanische Fluggesellschaft Eva Air hat ihre Flottenplanung weiter ausgebaut und sechs zuvor optionierte Airbus A350-1000 in Festbestellungen umgewandelt. Zusätzlich orderte die Airline drei Maschinen des Typs Airbus A321neo. Dies gab das Unternehmen in einer offiziellen Mitteilung an die Börse von Taipeh bekannt. Die jüngste Bestellung ergänzt die bereits im Jahr 2024 getätigte Order über 18 Airbus A350-1000. Mit den zusätzlichen Flugzeugen erhöht Eva Air die Zahl der fest georderten Langstreckenjets dieses Typs auf 24. Der Airbus A350-1000 ist das größte Modell der A350-Familie und bietet Platz für rund 350 bis 410 Passagiere in einer typischen Drei-Klassen-Konfiguration. Die Maschinen sind insbesondere für den Einsatz auf interkontinentalen Strecken vorgesehen. Auch auf der Mittelstrecke stockt Eva Air ihre Kapazitäten auf. Mit der Bestellung von drei weiteren Airbus A321 Neo will die Fluggesellschaft ihr Angebot an Kurz- und Mittelstreckenflügen ausbauen. Der A321neo ist die größte Variante der A320-Familie und kann je nach Konfiguration bis zu 244 Passagiere befördern. Die Maschinen sind für ihren niedrigen Treibstoffverbrauch und ihre Reichweite von bis zu 7.400 Kilometern bekannt. Die Gesamtkosten der jüngsten Bestellung sind beträchtlich: Laut Angaben von Eva Air beläuft sich der Listenpreis pro Airbus A350-1000 auf bis zu 436 Millionen US-Dollar, während für jeden Airbus A321neo bis zu 150 Millionen US-Dollar fällig werden. Die tatsächlichen Preise dürften aufgrund üblicher Rabatte jedoch niedriger ausfallen.

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Korean Air verlängert Einsatz von Airbus A380 und Boeing 747-8

Korean Air hat angekündigt, die Ausmusterung ihrer Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A380 und Boeing 747-8 zu verschieben. Grund hierfür sind erhebliche Verzögerungen bei der Lieferung neuer Flugzeuge, die als Ersatz für diese Modelle vorgesehen waren. Diese Entscheidung fällt in eine Zeit bedeutender Umstrukturierungen innerhalb der südkoreanischen Luftfahrtbranche, insbesondere im Zusammenhang mit der kürzlich abgeschlossenen Übernahme von Asiana Airlines durch Korean Air. Walter Cho, der Vorstandsvorsitzende von Korean Air, erläuterte in einem Pressegespräch, dass die Fluggesellschaft pro Hersteller etwa 20 Flugzeuge weniger erhalten habe als ursprünglich geplant. Diese Lieferengpässe betreffen sowohl Airbus als auch Boeing und haben direkte Auswirkungen auf die Flottenstrategie der Airline. Ursprünglich war vorgesehen, die A380-Flotte im Jahr 2026 außer Dienst zu stellen, während die 747-8 bis Anfang der 2030er Jahre betrieben werden sollten. Aufgrund der aktuellen Situation werden diese Zeitpläne nun überdacht. Aktuelle Flottenzusammensetzung Derzeit betreibt Korean Air sieben Airbus A380 und sechs Boeing 747-8, mit einem Durchschnittsalter von 11,3 beziehungsweise 8,7 Jahren. Durch die Übernahme von Asiana Airlines kamen weitere sechs A380 hinzu, die im Durchschnitt 10 Jahre alt sind. Neben diesen Großraumflugzeugen erwartet Korean Air die Lieferung von 41 Airbus A321-200NX, vier A350-900, 27 A350-1000, 19 Boeing 737-8, 14 Boeing 737-10 und sechs Boeing 787-9. Asiana Airlines hingegen hat Bestellungen über zwölf A321-200NX und 15 A350-900 offen. Die Entscheidung, die A380 und 747-8 länger im Dienst zu behalten, ist eine direkte Reaktion auf die Verzögerungen bei den Neuauslieferungen. Walter Cho betonte, dass die Ausmusterung dieser Modelle erst erfolgen werde, wenn die Ersatzflugzeuge tatsächlich verfügbar sind.

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Bulgaria Air nimmt Nonstopflüge nach Rom und Mailand auf

Die bulgarische Fluggesellschaft Bulgaria Air erweitert ihr Streckennetz um zwei wichtige Ziele in Italien. Ab sofort bietet die Nationalairline Direktverbindungen von Bulgarien nach Rom und Mailand an. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die gestiegene Nachfrage nach Verbindungen zwischen den beiden Ländern. Die Flüge in die italienische Hauptstadt Rom werden derzeit drei Mal wöchentlich durchgeführt. Die Strecke nach Mailand wird zunächst zwei Mal pro Woche bedient. Ab April plant Bulgaria Air, die Flugfrequenz nach Mailand auf drei wöchentliche Flüge zu erhöhen. Die Verbindungen sollen sowohl Geschäftsreisenden als auch Touristen attraktive Reiseoptionen bieten. Bulgaria Air setzt auf beiden Strecken Maschinen des Typs Airbus A320 ein, die Platz für bis zu 180 Passagiere bieten. Die Flugzeiten sind auf Anschlussmöglichkeiten in Sofia abgestimmt, um Reisenden weitere internationale Ziele zu erschließen. Neben den neuen Routen nach Italien unterhält die Airline ein umfangreiches Netzwerk in Europa und bedient unter anderem Destinationen in Deutschland, Österreich und Spanien. Die bulgarische Fluggesellschaft, die ihren Sitz in Sofia hat, wurde 2002 gegründet und ist Mitglied der International Air Transport Association (IATA). Mit der Aufnahme der neuen Italien-Strecken baut Bulgaria Air ihre Präsenz auf dem europäischen Markt weiter aus.

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Wiederaufnahme des kommerziellen Flugverkehrs in der Ukraine: Lwiw und Uschhorod im Fokus

Die Ukraine bereitet sich auf die Wiederaufnahme des kommerziellen Flugverkehrs vor, wobei insbesondere die Flughäfen Lwiw und Uschhorod im Mittelpunkt stehen. Nach einer längeren Schließung aufgrund des Konflikts mit Russland gibt es nun konkrete Pläne, den Betrieb an diesen wichtigen Standorten wieder aufzunehmen. Der internationale Flughafen Lwiw, gelegen im westlichen Teil der Ukraine, plant, seinen Betrieb im späten Frühjahr 2025 wieder aufzunehmen. Vor der Schließung im Februar 2022, bedingt durch die russische Invasion, verzeichnete der Flughafen im Jahr 2021 ein Passagieraufkommen von 1,8 Millionen Reisenden. Die Wiedereröffnung wird als ein starkes Zeichen internationaler Solidarität mit der Ukraine betrachtet. Tetiana Romanowska, die Generaldirektorin des Flughafens Lwiw, äußerte in einem Interview mit dem Medium „Vysokyi Zamok“ am 15. März 2025 die Hoffnung, den Flughafen bereits im April oder Mai 2025 wieder für den kommerziellen Flugverkehr öffnen zu können. Sie betonte, dass fünf bis sieben Fluggesellschaften ihre Bereitschaft signalisiert haben, innerhalb eines Monats nach Wiederaufnahme des Betriebs Flüge nach Lwiw durchzuführen. Zu diesen Airlines zählen unter anderem Wizz Air, airBaltic, Turkish Airlines, SkyUp, Austrian Airlines, Lufthansa und LOT. Romanowska hob hervor, dass insbesondere SkyUp Airlines, eine ukrainische Fluggesellschaft, plant, Charterflüge wieder aufzunehmen, da sie über ein gut entwickeltes Streckennetz in Europa verfügt und bereit ist, dieselben Routen von Lwiw oder anderen ukrainischen Städten aus zu bedienen. Uschhorod Internationaler Flughafen: Eine strategische Position Ein weiterer Fokus liegt auf dem internationalen Flughafen Uschhorod, der direkt an der Grenze zur Slowakei liegt. Die Regionalregierung von Transkarpatien plant Investitionen in Höhe von rund 700.000 Euro, um den

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