März 18, 2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

März 18, 2025

Deutsche Grenzregion lehnt geplante Anpassungen am Flughafen Zürich ab

Die Landkreise Waldshut, Lörrach, Konstanz und Schwarzwald-Baar haben beim Schweizerischen Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) fristgerecht eine gemeinsame Stellungnahme zu den geplanten Änderungen am Flughafen Zürich eingereicht. Die betroffenen deutschen Regionen lehnen die vorgeschlagenen Anpassungen am sogenannten Objektblatt des Flughafens in seiner derzeitigen Form ab. Der Sachplan Verkehr, Teil Infrastruktur Luftfahrt (SIL), legt die Rahmenbedingungen für den Betrieb und die Entwicklung des Flughafens Zürich fest. Auf dieser Grundlage kann der Flughafen Anträge zur Änderung des Betriebsreglements oder Bauvorhaben beim Bazl einreichen. In der aktuellen Anhörungsphase bis zum 14. März 2025 hatten auch deutsche Grenzregionen Gelegenheit zur Stellungnahme. Die vier Landkreise fordern insbesondere eine spürbare Entlastung der südbadischen Gemeinden von Fluglärm, wie sie bereits 2021 vom Bundesverfassungsgericht angemahnt wurde. Die deutschen Landkreise kritisieren in ihrer Stellungnahme, dass hinter den verschiedenen Lärmminderungsmaßnahmen eine schrittweise Kapazitätserweiterung des Flughafens Zürich stehe. Martin Kistler, Landrat des Landkreises Waldshut, bezeichnete den vorgelegten Entwurf des SIL als „alten Wein in neuen Schläuchen“ und beklagte, dass eine deutliche Verbesserung der Lärmsituation für die deutsche Bevölkerung erneut nicht berücksichtigt sei. Trotz ihrer Ablehnung betonen die Landkreise ihre Bereitschaft zum Dialog mit den Schweizer Behörden. Die Entscheidung über die endgültige Fassung des Sachplans trifft der Schweizerische Bundesrat.

weiterlesen »

Korean Air erweitert Serviceangebot mit Lounge-Modernisierungen

Korean Air, eine der führenden Fluggesellschaften Asiens, hat kürzlich eine umfassende Serviceoffensive angekündigt, die sowohl die Einführung einer Premium-Economy-Klasse als auch erhebliche Verbesserungen ihrer Flughafenlounges umfasst. Diese Maßnahmen erfolgen im Zuge der kürzlich abgeschlossenen Fusion mit Asiana Airlines und spiegeln das Bestreben wider, den Passagieren ein noch hochwertigeres Reiseerlebnis zu bieten. In Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach komfortableren Sitzoptionen plant Korean Air, eine Premium-Economy-Klasse einzuführen. Hierfür sollen elf Boeing 777-300ER-Flugzeuge umgerüstet werden, wobei die First-Class-Kabinen entfernt und durch die neue Premium-Economy-Sektion ersetzt werden. Die ersten umgerüsteten Flugzeuge sollen in der zweiten Jahreshälfte 2025 in Dienst gestellt werden und eine Drei-Klassen-Konfiguration bieten: Prestige (Business), Premium Economy und Economy. Die gesamte Flottenmodifikation soll bis 2026 abgeschlossen sein, um die Verfügbarkeit der Premium-Economy-Klasse auf weiteren Strecken zu gewährleisten. Diese Entscheidung steht im Einklang mit dem globalen Trend, bei dem immer mehr Fluggesellschaften eine Zwischenklasse zwischen Economy und Business anbieten, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Passagiere gerecht zu werden. Premium-Economy-Sitze bieten in der Regel mehr Beinfreiheit, breitere Sitze und zusätzliche Annehmlichkeiten, die den Komfort auf Langstreckenflügen erhöhen. Verbesserung der Flughafenlounges Parallel zur Einführung der Premium-Economy-Klasse plant Korean Air umfangreiche Renovierungen und Erweiterungen ihrer Lounges an wichtigen internationalen Flughäfen. Am Incheon International Airport (ICN) in Seoul werden ab August 2025 bestehende Lounges erweitert und renoviert. Neue „Prestige Class Garden Lounges“ sollen sowohl im Ost- als auch im Westflügel von Terminal 2 entstehen. Diese Verbesserungen zielen darauf ab, dem erhöhten Passagieraufkommen nach der Flughafenerweiterung und der Verlagerung von Asiana Airlines in Terminal 2 gerecht zu

weiterlesen »

Virgin Atlantic plant Flugtaxi-Verbindungen mit Joby Aviation

Die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic kooperiert mit dem US-Unternehmen Joby Aviation, um ein Netz elektrischer Flugtaxis in Großbritannien aufzubauen. Die geplanten Verbindungen sollen vor allem den Transfer zwischen Flughäfen und Stadtzentren beschleunigen. Erste Strecken sollen von den Flughäfen Heathrow und Manchester aus starten. Virgin Atlantic wird die Vermarktung übernehmen, bei der Entwicklung der Infrastruktur mitwirken und Kunden die Buchung von Flugtaxi-Sitzplätzen über die eigene Plattform ermöglichen. Die Zusammenarbeit ist eine Erweiterung der bestehenden Partnerschaft zwischen Joby Aviation und Delta Air Lines. Delta hält seit 2012 eine Beteiligung von 49 Prozent an Virgin Atlantic. Ziel des Projekts ist es, kurze Flugstrecken effizienter zu gestalten und eine Alternative zu herkömmlichen Verkehrsmitteln anzubieten. Geplant sind unter anderem Flüge von Heathrow nach Canary Wharf in etwa acht Minuten oder von Manchester nach Leeds in 15 Minuten – eine erhebliche Zeitersparnis gegenüber dem Straßenverkehr. Das Fluggerät von Joby Aviation ist elektrisch betrieben, bietet Platz für einen Piloten und vier Passagiere und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 320 Kilometern pro Stunde. Die Reichweite beträgt rund 160 Kilometer. Das Unternehmen arbeitet bereits seit mehreren Jahren an der Entwicklung sogenannter eVTOL-Flugzeuge (electric vertical take-off and landing), die senkrecht starten und landen können. Das Projekt befindet sich derzeit in der Planungsphase und hängt unter anderem von behördlichen Genehmigungen ab. Virgin Atlantic und Joby Aviation streben an, in den kommenden Jahren erste kommerzielle Flugtaxi-Dienste anzubieten.

weiterlesen »

Handelsspannungen zwischen den USA und Kanada beeinträchtigen Luftverkehr

Die jüngsten Handelskonflikte zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada zeigen deutliche Auswirkungen auf die Luftfahrtbranche und das Konsumverhalten der Kanadier. United Airlines verzeichnet erhebliche Buchungsrückgänge von Regierungsstellen und einen merklichen Rückgang des Passagieraufkommens auf Strecken zwischen den USA und Kanada. Zeitgleich reagieren kanadische Verbraucher mit Boykotten gegenüber US-Produkten und stornieren Reisen in die Vereinigten Staaten. United Airlines, eine der größten Fluggesellschaften der USA, sieht sich mit einem signifikanten Rückgang von Buchungen durch US-Bundesbehörden konfrontiert. Laut interner Mitteilungen des Unternehmens machen staatliche Stellen etwa zwei Prozent des gesamten Geschäftsvolumens aus, während weitere zwei bis drei Prozent indirekt auf Regierungsaufträge zurückzuführen sind. Aktuell verzeichnet United einen Rückgang von etwa 50 Prozent in diesem Segment. Neben den ausbleibenden Regierungsbuchungen beobachtet United Airlines auch einen deutlichen Rückgang des Passagieraufkommens auf Strecken zwischen Kanada und den USA. Dieser Trend betrifft insbesondere touristische Verbindungen. Kanadische Fluggesellschaften wie Air Canada und WestJet berichten ebenfalls von rückläufigen Buchungen und haben bereits Anpassungen in ihrem Flugplan vorgenommen. Air Canada kündigte beispielsweise an, ab März die Flüge nach Florida, Las Vegas und Arizona um zehn Prozent zu reduzieren. Kanadische Verbraucher boykottieren US-Produkte Die Handelskonflikte haben nicht nur Auswirkungen auf den Luftverkehr, sondern beeinflussen auch das Konsumverhalten der kanadischen Bevölkerung. Viele Kanadier reagieren auf die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle auf kanadische Importe mit einem Boykott von US-Produkten. Supermärkte in verschiedenen Provinzen haben US-Waren aus ihren Regalen entfernt, und das Liquor Control Board of Ontario (LCBO), einer der größten Alkoholhändler weltweit, zog alle in den USA hergestellten alkoholischen Getränke zurück.

weiterlesen »

Zehn Jahre Kultlokal: Wiener Szene-Bar feiert Jubiläum mit großer Party

Die Wiener Bar von Szenegastronom Philip G. feiert ihr zehnjähriges Bestehen und lädt am 15. März zu einer Jubiläumsparty ein. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich das Lokal von einem heruntergekommenen Treffpunkt zum kulturellen Anziehungspunkt entwickelt, ohne dabei seinen ursprünglichen Charme zu verlieren. Sechs Musik-Acts sorgen bei der Feier für ein abwechslungsreiches Programm bis in die frühen Morgenstunden. Das Lokal, das einst von der Bezirkszeitung als „Schandfleck der Woche“ bezeichnet wurde, genießt mittlerweile den Ruf eines „stilvoll abgeranzten“ Treffpunkts der Kunst- und Kulturszene. Die Philosophie des Betreibers bleibt auch nach zehn Jahren unverändert: Minimale Renovierungen mit Bedacht und ein respektvoller, ungezwungener Umgang miteinander. Gäste sollen sich willkommen fühlen, ohne sich verstellen zu müssen. Unter dem Motto „Slowly going nowhere“ startet das Lokal in die nächste Dekade. Zum Jubiläum am 15. März treten ab 20 Uhr verschiedene Künstler auf, darunter die Band DeathDeathDeath, Salamirecorder, Topsy Turvy sowie die DJs Capeet, Bandbreite und Lonely Fans. Geplant ist ein Abend, der den Geist des Lokals widerspiegelt: unprätentiös, vielfältig und offen für alle. Philip G., der das Lokal seit seiner Eröffnung prägt, wird von vielen Gästen für seine entspannte und zugleich engagierte Führung geschätzt. Das Jubiläum soll nicht nur die vergangenen Jahre würdigen, sondern auch die besondere Atmosphäre des Lokals feiern, die es zu einem festen Bestandteil der Wiener Nachtszene gemacht hat.

weiterlesen »

Steigende Zahl ungebärdiger Passagiere stellt Luftfahrtbranche vor Herausforderungen

In jüngster Zeit häufen sich Berichte über ungebärdige Passagiere, die durch ihr Verhalten den reibungslosen Ablauf im Luftverkehr stören. Zwei aktuelle Fälle aus Singapur und den USA werfen ein Schlaglicht auf dieses wachsende Problem und die damit verbundenen Herausforderungen für die Luftfahrtbranche. Am 8. März 2025 kam es am renommierten Flughafen Singapur Changi zu einem Zwischenfall mit einem 57-jährigen britischen Staatsbürger. Nachdem der Passagier bereits an Bord seines Fluges nach London gegangen war, bemerkte er den Verlust seines Mobiltelefons. Als ihm mitgeteilt wurde, dass er den Gate-Bereich nicht verlassen könne, um nach dem Gerät zu suchen, reagierte er laut Berichten des „Straits Times“ aggressiv. Er beschimpfte eine weibliche Airline-Mitarbeiterin und trat gegen die Wand einer Fluggastbrücke, wodurch Sachschaden entstand. Infolge dieses Verhaltens wurde er von den Behörden festgenommen und muss mit einer Geldstrafe von bis zu 5.000 Singapur-Dollar oder einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten rechnen. Ähnlicher Vorfall in den USA Ein vergleichbarer Zwischenfall ereignete sich am 13. März 2025 am Washington Dulles International Airport. Ein 54-jähriger US-Bürger versuchte, während des Aussteigevorgangs der ankommenden Passagiere, unbefugt die Fluggastbrücke zu betreten. Nach einer 15-minütigen Auseinandersetzung schlug er einem Gate-Agenten von United Airlines ins Gesicht, sodass dieser zu Boden stürzte und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der Passagier wurde wegen Körperverletzung und ordnungswidrigen Verhaltens verhaftet. Laut Berichten von WUSA war der Auslöser des Vorfalls die Unzufriedenheit des Passagiers über die Umbuchung auf einen Mittelplatz nach einer Flugannullierung. Zunahme von Zwischenfällen mit ungebärdigen Passagieren Diese Vorfälle sind keine Einzelfälle. Die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung

weiterlesen »

Nonstop Kinoabo erweitert Angebot um zwei Wiener Kinos

Zum zweiten Jahrestag des nonstop Kinoabos erweitert die Constantin-Film Unternehmensgruppe ihr Angebot in Österreich. Ab April 2025 schließen sich das Actors Studio und das Urania Kino in Wien dem Abonnementmodell an. Damit können Abonnenten künftig in insgesamt 26 Kinos österreichweit für einen monatlichen Festbetrag unbegrenzt Filmvorstellungen besuchen. Die Preise liegen bei 24 Euro im Monat, für Personen unter 26 Jahren bei 22 Euro. Das nonstop Kinoabo startete 2023 als erstes landesweites Kinoflatrate-Angebot und ermöglicht es Filmbegeisterten, gegen eine monatliche Gebühr unbegrenzt Kinovorstellungen zu besuchen. Die beiden neuen Wiener Standorte ergänzen das bestehende Netzwerk von Kinos in Städten wie Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck. Christof Papousek, Geschäftsführer und CFO der Constantin Film-Holding GmbH, betont die Bedeutung der Erweiterung: „Für unsere Filmfans bedeutet das, Kino unbegrenzt zu erleben – ein großartiges Projekt, das auch wir mit unseren Innenstadtkinos unterstützen wollen.“ Das Actors Studio im ersten Wiener Bezirk ist ein Arthouse-Kino mit einem Fokus auf Independent-Filme und Filmklassiker. Es zeichnet sich durch sein 70er-Jahre-Ambiente aus und bietet ein alternatives Programm jenseits der großen Blockbuster. Das Urania Kino, das in der historischen Urania am Donaukanal untergebracht ist, konzentriert sich auf anspruchsvolle Kultur- und Dokumentarfilme. Dort wird auch das Kinderkino „Cinemagic“ der Stadt Wien gezeigt, das sich an ein junges Publikum richtet. Mit der Aufnahme der beiden neuen Kinos in das Programm des nonstop Kinoabos erweitert sich das Angebot sowohl geografisch als auch inhaltlich. Die Constantin-Film Gruppe verfolgt damit das Ziel, einem breiten Publikum den Zugang zu vielfältigen Filmerlebnissen zu erleichtern und die Kinolandschaft in

weiterlesen »