
Hygienefalle Hotelzimmer – Wenn der Schein trügt
Ein frisch gemachtes Bett, ein glänzendes Badezimmer, weiße Handtücher aufeinander gestapelt – das Bild eines gepflegten Hotelzimmers steht für Komfort, Ordnung und Sicherheit. Ist das wirklich so? Doch hinter dieser Oberfläche verbergen sich oft beunruhigende hygienische Zustände, von denen viele Reisende nichts ahnen. Jüngste Untersuchungen und Berichte von Reinigungskräften gewähren einen ernüchternden Einblick in die Realität des Hotelalltags – und entlarven die verborgenen Gefahren für Gesundheit und Wohlbefinden. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie von Locksmith Dartford. Textilien als Bakterienschleudern Die Sauberkeit von Bettlaken wird von den meisten Hotels ernst genommen, da diese in direktem Kontakt mit den Gästen stehen. Anders sieht es jedoch bei Tagesdecken, Zierkissen und Überwürfen aus. Diese werden oftmals wochen- oder gar monatelang nicht gewaschen. Die Begründung ist simpel: Da diese Stücke als rein dekorativ gelten, werden sie von der Zimmerreinigung nicht regelmäßig in die Wäscherei gegeben. Damit bilden sie einen kaum beachteten Sammelplatz für Hautschuppen, getrockneten Speichel und andere Rückstände früherer Gäste. Ehemalige Zimmermädchen berichten, daß selbst in gehobenen Hotels die großen Bettdecken nur dann gewaschen werden, wenn sichtbare Flecken oder unangenehme Gerüche auftreten. In manchen Häusern, so heißt es, gäbe es sogar farbige Decken, die niemals gereinigt würden – ein Umstand, der bei vielen Gästen für Entsetzen sorgen dürfte, wenn er bekannt wäre. Wer sicher gehen will, sollte die Tagesdecken und Zierkissen bei der Ankunft sofort vom Bett entfernen oder – bei empfindlicher Gesundheit – sogar einen eigenen Kissenbezug in Reisegröße mitbringen. Ein leichtes Desinfektionsspray für Textilien kann ebenfalls helfen, Keime zumindest oberflächlich




