April 22, 2025

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April 22, 2025

Großglockner Hochalpenstraße ungewöhnlich früh zum Osterwochenende geöffnet

Die Großglockner Hochalpenstraße ist seit dem 19. April 2025 und damit ungewöhnlich früh in die neue Saison gestartet. Die legendäre Panoramastraße feiert in diesem Jahr ihr 90-jähriges Jubiläum und ist seit zehn Jahren das größte Denkmal Österreichs. Die frühe Öffnung, die erstmalig seit rund 50 Jahren zum Osterwochenende erfolgt, wurde durch den schneearmen Winter ermöglicht. Der symbolische Durchstich am Hochtor (2.504 Meter Seehöhe) markierte den erfolgreichen Abschluss der Schneeräumarbeiten. Trotz moderater Schneemengen stellte die Räumung der hochalpinen Strecke die Einsatzkräfte aus Salzburg und Kärnten vor Herausforderungen durch Windverwehungen und unvorhersehbare Wetterwechsel. Die frühe Verkehrsfreigabe ist für die zahlreichen touristischen Partner nördlich und südlich der Hohen Tauern von großer Bedeutung und ermöglicht Urlaubsgästen, die Schneelandschaft des Nationalparks Hohe Tauern früher als üblich zu erleben. In ihrer 90-jährigen Geschichte wurde die Großglockner Hochalpenstraße erst fünfmal vor dem 20. April geöffnet, wobei die früheste Öffnung am 11. April 1974 stattfand. Die Durchzugsstraße von Fusch nach Heiligenblut ist ab sofort befahrbar. An der Gletscherstraße zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe und zur Edelweiß-Spitze dauern die finalen Sicherungs- und Räumarbeiten noch einige Tage an, weshalb bis zur vollständigen Freigabe ermäßigte Tarife gelten. Die historischen Schneefräsen „Rotationspflüge System Wallack“ werden weiterhin mit einem nahezu klimaneutralen Biotreibstoff betrieben. Die beliebte Kärntner Nockalmstraße wird ihre Pforten am 1. Mai 2025 öffnen.

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Leichter Rückgang der Nächtigungen in Wien im März, Umsatz steigt jedoch

Die Wiener Tourismusstatistik für März 2025 verzeichnete mit rund 1,3 Millionen Nächtigungen einen leichten Rückgang von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dieser Rückgang ist primär auf die frühe Lage der Osterfeiertage im März 2024 zurückzuführen, wie der WienTourismus mitteilte. Betrachtet man den bisherigen Jahresverlauf, so konnte Wien mit 3,6 Millionen Übernachtungen ein Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielen. Trotz des leichten Nächtigungsminus im März stieg der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe im Februar um beachtliche 22 Prozent auf 69,7 Millionen Euro im Vergleich zum Februar 2024. Seit Jahresbeginn beläuft sich der Nächtigungsumsatz auf rund 138,8 Millionen Euro, was einem Zuwachs von elf Prozent entspricht. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelzimmer lag im März bei 58 Prozent (März 2024: 63 Prozent) und die Bettenauslastung bei 44,6 Prozent (März 2024: 48,7 Prozent). Im bisherigen Jahresverlauf betrug die Zimmerauslastung rund 53 Prozent (Vorjahr: 54 Prozent) und die Bettenauslastung 40,7 Prozent (Vorjahr: 41,7 Prozent). Die Liste der Top-10-Märkte im bisherigen Jahresverlauf führt Österreich mit 272.000 Nächtigungen an (-6% im März), gefolgt von Deutschland mit 240.000 (-18% im März), Italien mit 80.000 (+6% im März) und den USA mit 69.000 (+5% im März). Besonders starke Zuwächse verzeichneten die Ukraine (+47%) und die Türkei (+58%). Insgesamt waren im März rund 80.200 Hotelbetten in Wien verfügbar, was einem Anstieg von neun Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat mit etwa 6.700 zusätzlichen Betten entspricht. Die Zahlen deuten auf eine weiterhin positive Entwicklung des Wiener Tourismus hin, wobei der Umsatzanstieg die gestiegene Wertschöpfung im Beherbergungssektor unterstreicht. Die leichten

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SAS im Wandel – Eigentümerstruktur, strategische Weichenstellung und die Rolle von Air France-KLM

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS (Scandinavian Airlines System) durchläuft derzeit eine Phase tiefgreifender Veränderungen, welche sowohl ihre Eigentümerstruktur als auch ihre langfristige strategische Ausrichtung betreffen. Nach dem erfolgreichen Abschluß des US-amerikanischen Chapter-11-Insolvenzverfahrens im August 2024 steht das Unternehmen nun vor einer Neupositionierung auf dem europäischen Luftfahrtmarkt – mit dem Ziel, Teil einer größeren Luftfahrtallianz zu werden. Im Zuge der wirtschaftlichen Schwierigkeiten und sinkender Einnahmen hatte SAS im Juli 2022 Insolvenz nach Chapter 11 in den Vereinigten Staaten angemeldet. Das Verfahren wurde 2024 abgeschlossen. Im Rahmen der Sanierung konnte ein neues Finanzierungspaket in Höhe von rund 1,175 Milliarden US-Dollar gesichert werden. Dieses Kapital stammt von einem Konsortium bestehend aus Air France-KLM, dem US-Investor Castlelake, dem dänischen Staat sowie der dänischen Beteiligungsgesellschaft Lind Invest. Die Eigentümerstruktur präsentiert sich seither grundlegend verändert: Castlelake hält rund 32 Prozent, der dänische Staat 25,8 Prozent, Air France-KLM 19,9 Prozent und Lind Invest 8,6 Prozent. Die restlichen Anteile verteilen sich auf Gläubiger und kleinere Investoren. Frühere Aktionäre gingen leer aus – ein harter Einschnitt für viele Kleinanleger, nachdem SAS im Oktober 2023 die Börsennotierung aufgab. Air France-KLM als strategischer Anker Im Zentrum der neuen Eigentümerstruktur steht die enge Zusammenarbeit mit Air France-KLM. Bereits seit September 2024 besteht eine weitreichende kommerzielle Kooperation zwischen beiden Fluggesellschaften. Diese beinhaltet Codesharing, Interlining sowie abgestimmte Flugpläne. SAS-Kunden können seitdem bequem über die Drehkreuze Paris Charles de Gaulle und Amsterdam Schiphol zahlreiche neue Ziele erreichen, während Air France-KLM Zugang zu skandinavischen Märkten über die SAS-Hubs Kopenhagen, Stockholm und Oslo erhält. Diese Zusammenarbeit wird durch

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Bremen – Chișinău neu im Angebot von Flyone

Der Bremen Airport hat eine neue Nonstopflugverbindung nach Chișinău, der Hauptstadt der Republik Moldau, erhalten. Seit dem 17. April 2025 bietet die moldawische Fluggesellschaft Flyone zweimal wöchentlich, jeweils donnerstags und sonntags, Flüge von Bremen in die osteuropäische Metropole an. Ab Ende Juni wird die Frequenz auf drei wöchentliche Flüge erhöht, dann kommt auch der Dienstag als Flugtag hinzu. Die erste Landung in Bremen wurde am Morgen mit einer traditionellen Flugzeugdusche gefeiert. Flughafen-Geschäftsführer Dr. Marc Cezanne betonte die Bedeutung der neuen Verbindung für die Erweiterung des Angebots in Bremen und die direkte Anbindung vieler Menschen an ihre Heimat. Bremen ist nach Köln, Düsseldorf, Frankfurt-Hahn, Stuttgart, Berlin und München das siebte deutsche Flugziel für Flyone und die erste Destination der Airline in Norddeutschland. Zur feierlichen Aufnahme der Strecke reiste auch der Erste Botschaftssekretär der Republik Moldau aus Berlin an und überreichte gemeinsam mit Vertretern des Bremer Flughafens Blumen an die Crew. Oleg Popov hob die Bedeutung der Direktverbindung für die über 17.000 Menschen aus der Republik Moldau hervor, die in Bremen und Niedersachsen leben, und lud zugleich Touristen ein, die Schönheit und Weintradition seines Landes zu entdecken. Flyone hat bereits angekündigt, die Verbindung aufgrund der starken Nachfrage auch im Winter anzubieten. Flugtickets sind sowohl online als auch am Ticketschalter im Terminal 1 des Bremen Airport erhältlich. Die 2016 gegründete Low-Cost-Airline ist die größte Fluggesellschaft der Republik Moldau und beförderte im Jahr 2023 zwei Millionen Passagiere. Sie bietet aktuell Flüge zu 60 Zielen an. Der Flughafen Bremen seinerseits ist ein wichtiger wirtschaftlicher und

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Air Baltic zwischen wirtschaftlicher Neuaufstellung und regionaler Verantwortung

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic steht im Frühjahr 2025 an einem entscheidenden Wendepunkt. Nachdem der langjährige Vorstandsvorsitzende Martin Gauss abgesetzt wurde, die Airline einen massiven Verlust verzeichnete und der geplante Börsengang erneut verschoben wurde, rücken nun politische Differenzen innerhalb der baltischen Staaten in den Vordergrund. Während Lettland auf die Unterstützung seiner Nachbarn setzt, distanzieren sich Estland und Litauen bislang von konkreten finanziellen Verpflichtungen. Die Diskussion um eine mögliche Beteiligung an Air Baltic offenbart unterschiedliche Vorstellungen über Verantwortung, nationale Interessen und wirtschaftliche Perspektiven im Ostseeraum. Der estnische Ministerpräsident Kristen Michal machte unlängst in einem Interview deutlich, daß seine Regierung keine Absicht habe, sich finanziell an Air Baltic zu beteiligen. „Politische Unterstützung kann sich auch in Sympathie und Zusammenarbeit äußern – es muß nicht zwangsläufig Geld fließen“, sagte Michal. Gleichwohl würdigte er die Rolle von Air Baltic bei der Sicherstellung der Flugverbindungen für Estland. Damit erteilte Estland den latenten Erwartungen Lettlands eine klare Absage, was eine Beteiligung an der Nationalfluglinie betrifft. Lettlands Erwartungen an regionale Solidarität Die lettische Ministerpräsidentin Evika Siliņa hatte zuvor betont, daß Lettland auf eine „breitere regionale Verantwortung“ hoffe. Man wünsche sich nicht nur symbolische Unterstützung, sondern langfristig auch eine Einbindung Estlands und Litauens in den Unternehmenserfolg von Air Baltic. Der lettische Verkehrsminister Atis Švinka erklärte kürzlich, daß verschiedene Optionen geprüft würden, um die Airline auf stabile Beine zu stellen – unter anderem auch durch Kapitalbeteiligungen benachbarter Staaten. Bislang jedoch ohne greifbares Ergebnis. Am 7. April 2025 wurde Martin Gauss, der Air Baltic seit 2011 geleitet hatte, nach einer

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Neu: Nonstopflüge von Erfurt-Weimar zu griechischen Zielen

Der Reiseveranstalter „Momento by sz-Reisen“ bietet für Sommer und Herbst 2025 zwei neue exklusive Direktflugverbindungen ab Erfurt-Weimar zu den griechischen Zielen Chalkidiki und Santorin an. Dies ermöglicht Reisenden aus der Region einen komfortablen Start in den Urlaub ohne lange Anreise. Vom 4. bis 11. Juni 2025 wird die Halbinsel Chalkidiki angeflogen, die mit türkisblauem Wasser, feinen Sandstränden und einer Mischung aus Natur und Geschichte lockt. Die siebentägige Reise ist ab 799 Euro pro Person buchbar, wobei auch ein reines Flugangebot ab 349 Euro pro Person verfügbar ist. Chalkidiki liegt etwa 700 Kilometer südöstlich von Erfurt und ist bekannt für ihre drei „Finger“ genannten Halbinseln Kassandra, Sithonia und Athos, die eine abwechslungsreiche Landschaft und zahlreiche Bademöglichkeiten bieten. Ein weiteres Ziel ist Santorin, die Kykladeninsel, die vom 21. bis 28. Oktober 2025 direkt von Erfurt-Weimar erreichbar ist. Santorin ist berühmt für ihre weißen Häuser mit blauen Kuppeln und die malerischen Sonnenuntergänge. „momento by sz-Reisen“ verspricht dabei eine vielfältige Hotelauswahl, persönliche Betreuung vor Ort und individuelle Ausflugsmöglichkeiten. Geschäftsführerin des Flughafens Erfurt-Weimar, Susanne Hermann, begrüßt die Kooperation und betont die erweiterte Urlaubsvielfalt und den Komfort für die Reisenden in der Region. Santorin liegt etwa 1800 Kilometer südöstlich von Erfurt und ist vulkanischen Ursprungs, was der Insel ihre charakteristische Caldera-Landschaft verleiht. Die neuen Direktflüge unterstreichen die Bemühungen des Flughafens Erfurt-Weimar, sein Angebot an Direktverbindungen zu attraktiven Urlaubszielen zu erweitern und den Bedürfnissen der regionalen Bevölkerung entgegenzukommen.

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Rafale-Jets für Indiens Streitkräfte: Neue Weichenstellung für Luftwaffe und Marine

Am Horizont der geopolitischen Entwicklungen in Südasien zeichnet sich ein strategisch bedeutsamer Wandel ab. Die indische Regierung hat nicht nur grünes Licht für den Kauf von 26 Rafale Marine-Kampfjets für ihre Marine gegeben, sondern plant auch, 40 weitere Rafale-Flugzeuge für die Luftwaffe zu erwerben. Beide Beschaffungen erfolgen im Rahmen von Regierungsabkommen mit Frankreich und könnten das Kräftegleichgewicht in der Region nachhaltig beeinflussen. In der Summe wäre dies der bedeutendste Zuwachs an westlichen Kampfflugzeugen seit der Unabhängigkeit des Landes. Diese Doppelinitiative unterstreicht Indiens Absicht, seine militärische Schlagkraft sowohl in der Luft als auch zur See signifikant zu verstärken – inmitten wachsender Spannungen mit Nachbarstaaten und dem fortlaufenden strategischen Wettbewerb im Indo-Pazifik. Indiens langwieriger Weg zur Rafale-Flotte Die Geschichte der Rafale in Indien begann mit dem sogenannten MMRCA-Tender (Medium Multi-Role Combat Aircraft), der im Jahr 2007 ausgeschrieben wurde. Das Ziel war der Erwerb von 126 modernen Mehrzweckkampfflugzeugen für die indische Luftwaffe. Nach umfangreichen Tests und Bewertungen setzte sich das französische Modell Rafale von Dassault Aviation gegen internationale Konkurrenz wie den Eurofighter, die F/A-18 Super Hornet sowie russische Modelle durch. Im Jahr 2012 wurde die Rafale offiziell als Sieger bekanntgegeben. Doch darauf folgten Jahre zäher Verhandlungen, insbesondere bezüglich der lokalen Fertigung in Indien und der Technologieübertragung. Diese Unsicherheiten führten im Jahr 2015 zum Abbruch der ursprünglichen Ausschreibung. Stattdessen wurde ein direkter Regierungsvertrag zwischen Frankreich und Indien geschlossen. Am 23. September 2016 unterzeichneten Premierminister Narendra Modi und der damalige französische Präsident François Hollande einen Vertrag über 36 Rafale-Flugzeuge im Gesamtwert von rund 7,8 Milliarden

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Graz:  Mykonos neu im Angebot von Springer Reisen

Der Reiseveranstalter Springer Reisen hat kurzfristig eine neue Direktflugverbindung von Graz nach Mykonos eingerichtet. Ab dem 25. August bis zum 6. Oktober 2025 wird die griechische Kykladeninsel jeden Montag mit einer Dash 8-400 der Fluggesellschaft Avantiair angeflogen. Diese neue Verbindung ergänzt das Angebot von Springer Reisen für den Spätsommer, das auch zusätzliche Kapazitäten für die Insel Naxos beinhaltet. Besonders attraktiv ist die Direktverbindung laut Geschäftsführerin Andrea Springer für Reisende, die die Kykladen außerhalb der Hauptsaison entspannt erkunden möchten. Von Mykonos aus besteht die Möglichkeit, bequem per privatem Schiffstransfer nach Naxos weiterzureisen. Auf Wunsch können Kunden ihre Reise auch mit einem Abstecher zu den Inseln Tinos oder Syros kombinieren. Wer Mykonos bereits vor dem 25. August besuchen möchte, kann die Insel weiterhin mit einem Flug ab Graz über Paros erreichen. Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Graz Airport, freut sich über die neue Verbindung, die das Griechenland-Angebot ab Graz auf insgesamt neun Ziele erweitert. Er betont die anhaltende Beliebtheit Griechenlands als Urlaubsland und die nunmehr rund 35 direkt erreichbaren Destinationen ab dem Flughafen Graz. Mykonos, bekannt für sein türkisblaues Meer, feine Sandstrände, weiß gekalkte Häuser und ein lebhaftes Nachtleben, gilt als attraktives Ziel für einen abwechslungsreichen Urlaub. Die neue Direktverbindung bietet somit eine bequeme Reisemöglichkeit für Urlauber aus der Steiermark und Umgebung, die die griechische Inselwelt der Kykladen entdecken möchten. Die Flugzeit von Graz nach Mykonos beträgt mit Direktflug etwa zweieinhalb Stunden.

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Istanbul schreibt Luftfahrtgeschichte: Erster dreifacher unabhängiger Start in Europa durchgeführt

Am 17. April 2025 ereignete sich am Flughafen Istanbul ein bisher in Europa einzigartiges Manöver: Drei Verkehrsflugzeuge der Turkish Airlines hoben zur selben Zeit von drei parallelen Startbahnen ab. Damit gelingt es erstmals einem europäischen Flughafen, einen sogenannten „dreifachen unabhängigen Startvorgang“ umzusetzen – ein Vorhaben, das bislang nur ausgewählte internationale Großflughäfen in den Vereinigten Staaten und Ostasien durchführen konnten. Diese Neuerung markiert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte des europäischen Luftverkehrs und bestätigt Istanbuls Anspruch, sich als einer der bedeutendsten globalen Luftfahrtknotenpunkte zu etablieren. Technische Pionierleistung mit globaler Signalwirkung Die Fähigkeit, drei Flugzeuge gleichzeitig unabhängig voneinander starten zu lassen, setzt ein hohes Maß an technischer Infrastruktur, Koordination und sicherheitsrelevanter Feinabstimmung voraus. Es bedarf dafür nicht nur exakt paralleler Startbahnen mit ausreichendem Abstand zueinander, sondern auch eines komplexen Managements im Bereich der Flugüberwachung. Nur wenige Flughäfen weltweit verfügen über diese Möglichkeit. Dazu zählen etwa der Hartsfield–Jackson Atlanta International Airport in den Vereinigten Staaten oder der Hongkong International Airport, der solche Operationen seit November 2024 durchführt. Istanbul ist somit der erste Flughafen Europas, der den technischen Nachweis für dieses anspruchsvolle Verfahren erbracht hat. Istanbul auf dem Weg zum Weltflughafen Seit der offiziellen Inbetriebnahme des neuen Großflughafens im April 2019 hat sich Istanbul rasch zu einem der am stärksten frequentierten Flughäfen der Welt entwickelt. Mit über 90 Millionen Passagieren im Jahr 2024, mehr als 300 Reisezielen und einem dichten Takt an internationalen Umsteigeverbindungen ist der Flughafen bereits jetzt ein zentraler Verkehrsknoten zwischen Europa, Asien und Afrika. Mit der Einführung der dreifachen Startvorgänge wird

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Zoll stellt 78 Kilogramm Wasserpfeifentabak am Flughafen Wien sicher

Bei einer routinemäßigen Sicherheitskontrolle im Transitbereich des Flughafens Wien haben Zollbeamte einen größeren Schmuggelversuch aufgedeckt. Im Gepäck einer 59-jährigen niederländischen Staatsbürgerin, die von Kairo über Wien nach Kopenhagen reisen wollte, fanden die Einsatzkräfte insgesamt 78 Kilogramm Wasserpfeifentabak. Die mutmaßliche Schmugglerin hatte drei Gepäckstücke aufgegeben, die bei der Kontrolle den umfangreichen Fund zutage förderten. Der unrechtmäßig transportierte Tabak wurde umgehend beschlagnahmt, und gegen die Reisende wurde ein Finanzstrafverfahren eingeleitet. Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl betonte die Wichtigkeit solcher Kontrollen für die Fairness und Ordnung im Wirtschaftssystem. Sie unterstrich, dass der Zoll eine tragende Säule im Kampf gegen Schmuggel und Steuerbetrug sei und dazu beitrage, österreichische Unternehmen zu schützen und Steuereinnahmen zu sichern. Dieser Vorfall reiht sich in eine Reihe von Aufgriffen am Flughafen Wien ein, bei denen Schmuggler versuchten, größere Mengen unverzollter Waren nach Europa zu verbringen. Erst im Dezember des vergangenen Jahres stellten Zollbeamte am Wiener Airport 170.000 Zigaretten und rund 50 Kilogramm Wasserpfeifentabak sicher, die von drei Reisenden aus Kairo transportiert wurden. Diese Funde unterstreichen die fortlaufenden Bemühungen der österreichischen Zollbehörden, illegale Warenströme zu unterbinden. Die konsequenten Kontrollen am Flughafen Wien zielen darauf ab, sowohl den illegalen Handel zu bekämpfen als auch faire Wettbewerbsbedingungen für heimische Unternehmen zu gewährleisten. Der aktuelle Fall zeigt erneut die Wachsamkeit der Zollbeamten und die Effektivität der Sicherheitsmaßnahmen im Transitbereich des Flughafens.

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