April 24, 2025

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April 24, 2025

Wizz Air fordert radikalen Kurswechsel in der Luftfahrtbranche

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat sich am 22. März 2025 in einem öffentlichen Auftritt in Budapest mit eindringlichen Worten an Politik und Industrie gewandt. Der Anlass war die Vorstellung ihres Zukunftsplans zur Erreichung von Netto-Null-Emissionen bis zum Jahr 2050. Unter dem Titel „Flying Towards Net Zero“ legte das Unternehmen einen ambitionierten Fahrplan vor, der auf fünf tragenden Säulen beruht. Die Airline, die sich selbst als Pionierin im europäischen Luftverkehr bezeichnet, sieht sich dabei nicht nur als Vorreiterin, sondern auch als Mahnerin. Die internationale Luftfahrtindustrie hatte sich im Rahmen der Ziele der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) bereits vor Jahren darauf verständigt, bis 2050 klimaneutral zu werden. Doch laut Wizz Air sei von diesem Ziel derzeit wenig zu spüren. Im Gegenteil: Die Fortschritte in der Emissionsminderung seien ins Stocken geraten. Schuld daran sei laut Unternehmensangaben insbesondere die schleppende industrielle Entwicklung und Verfügbarkeit von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF), der als Schlüsseltechnologie für eine emissionsärmere Zukunft gelte. „Alle sprechen über SAF als den vielversprechendsten Weg zur Reduktion von Emissionen, aber die Wahrheit ist: Es gibt einfach nicht genug davon. Und was verfügbar ist, ist viel zu teuer“, erklärte Yvonne Moynihan, ESG- und Unternehmensverantwortliche bei Wizz Air. Die Erwartungen der Branche seien von einer zu optimistischen Einschätzung der Produktionskapazitäten ausgegangen. Die fünf Pfeiler des Fahrplans Wizz Air stützt ihren „Net Zero“-Plan auf fünf konkrete Maßnahmen: Beteiligungen und strategische Partnerschaften Um den geplanten Einsatz von SAF zu ermöglichen, hat Wizz Air bereits langfristige Kooperationen geschlossen. Dazu zählt eine Vereinbarung mit dem britischen Unternehmen Firefly Green Fuels, das

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Flughafen Hamburg verzeichnet hohe Reisefreude und erweitert Angebot

Der Hamburger Flughafen meldet einen erfolgreichen Start in die diesjährige Urlaubssaison, wobei die Reisefreudigkeit der Norddeutschen das breite Flugangebot intensiv nutzt. Eine Analyse des Vorjahres 2024 ergab, daß Urlauber von Hamburg aus insgesamt 580 verschiedene Destinationen anflogen. Mallorca, Antalya und München waren dabei die Top-3-Ziele, wie eine aktuelle Fluggastbefragung ergab. Mit dem Sommerflugplan 2025 wird das Angebot weiter ausgebaut, indem neue Fluggesellschaften hinzukommen und zusätzliche Direktverbindungen sowie verbesserte Anbindungen an internationale Drehkreuze geschaffen werden. Im Länderranking für 2024 führte Spanien mit deutlichem Abstand die Liste der beliebtesten Urlaubsländer an, gefolgt von der Türkei und Großbritannien. Auch Deutschland, Italien und Griechenland zählten zu den Top-6-Ländern. Neben den klassischen Urlaubszielen waren auch Fernreiseziele wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Thailand und Kanada ab Hamburg direkt oder mit nur einem Umstieg erreichbar. Bei den einzelnen Destinationen behauptete Mallorca seine Position als Spitzenreiter, gefolgt von Antalya und München. In den Top 25 fanden sich sowohl Sonnenziele wie Hurghada und Kreta als auch Städte wie London, Wien und Zürich. Der Sommerflugplan 2025 bringt für Passagiere ab Hamburg Airport eine noch größere Auswahl an Reisezielen. Neu sind beispielsweise Flüge mit Croatia Airlines nach Zagreb sowie zusätzliche Verbindungen nach Mailand, Rom, Sibiu und Kutaissi. Mallorca und Antalya bleiben mit einer hohen Anzahl wöchentlicher Flüge weiterhin sehr gefragt. Auch Griechenland und Albanien werden verstärkt angeflogen. Dank der guten Anbindung an internationale Drehkreuze können Reisende von Hamburg aus über 1.000 Ziele weltweit mit nur einem Umstieg erreichen.

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Campingpreise in Europa 2025: Wo das Übernachten günstiger – und wo es teurer wird

Die Preise für Campingurlaube steigen europaweit weiter an. Wie aus einer großangelegten Analyse des Portals camping.info hervorgeht, das mehr als 20.000 Campingplätze in 34 Ländern auswertete, müssen Camper im Jahr 2025 tiefer in die Tasche greifen als noch im Vorjahr. Die Durchschnittskosten für eine Übernachtung von zwei Personen auf einem Campingplatz – inklusive Stellplatz, Caravan, Strom und Ortstaxe – liegen europaweit zwischen 14,18 und 40,40 Euro. Im Vergleich zu 2024 ergibt sich daraus ein durchschnittlicher Preisanstieg von 4,75 Prozent. Südeuropa dominiert das obere Preisniveau Am teuersten ist das Campingvergnügen auch 2025 in Italien und Kroatien. Beide Länder verlangen im Schnitt 40,40 Euro pro Nacht – das entspricht einer Steigerung von rund drei bis vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Schweiz bleibt mit 39,23 Euro pro Nacht ein hochpreisiges Ziel, gefolgt von Österreich (38,30 Euro) und Spanien (34,27 Euro). Besonders auffällig: Während viele südeuropäische Länder seit Jahren zu den beliebtesten Reisezielen für Camper zählen, ziehen die Preise dort weiter an – was teilweise mit gestiegener Nachfrage, höherer Inflation und vermehrten Investitionen in Camping-Infrastruktur begründet wird. Günstige Alternativen auf dem Balkan Wer mit einem kleineren Budget unterwegs ist, findet in Osteuropa und auf dem Balkan attraktive Alternativen. In Albanien kostet die Nacht auf dem Campingplatz durchschnittlich nur 14,18 Euro – der niedrigste Wert im europaweiten Vergleich. Auch in der Türkei (15,01 Euro), Nordmazedonien (17,97 Euro), Bosnien-Herzegowina (18,67 Euro) und Rumänien (18,87 Euro) bleibt das Camping preiswert. In diesen Ländern lassen sich mitunter erhebliche Einsparungen erzielen, ohne auf naturnahe Erlebnisse verzichten zu

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LOT Polish Airlines nimmt neue Flugverbindung nach Malta auf

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines hat am 16. April 2025 ihre neue, ganzjährige Flugverbindung von ihrem Drehkreuz Warschau nach Malta aufgenommen. Die Strecke wird viermal wöchentlich bedient und bietet Reisenden flexible Flugzeiten. Diese neue Verbindung soll sowohl Direktreisenden als auch Passagieren aus anderen Regionen mit Umstieg in Warschau die Möglichkeit geben, die maltesische Inselgruppe bequem zu erreichen. Laut Michal Fijol, dem CEO von LOT Polish Airlines, mache das historische Erbe, das klare Wasser und das milde Klima Malta zu einem attraktiven Reiseziel während des gesamten Jahres. Die neuen Flüge sollen es Gästen aus aller Welt ermöglichen, den besonderen Reiz der Insel zu entdecken. Dabei profitieren insbesondere Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz von den guten Umsteigeverbindungen über Warschau, wodurch sich die Gesamtreisezeit beispielsweise von Hamburg auf etwa fünfeinhalb Stunden und von Berlin auf knapp fünfdreiviertel Stunden beläuft. Malta bietet eine Vielzahl an Attraktionen, darunter die Hauptstadt Valletta mit ihren historischen Bauten, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählen die St. John’s Co-Kathedrale, der Großmeisterpalast und die Upper Barrakka Gardens. Auch die Insel Gozo mit ihrer beeindruckenden Küstenlandschaft und der rote Sandstrand Ramla Bay sowie das traditionelle Fischerdorf Marsaxlokk sind beliebte Ausflugsziele. Die neue Flugverbindung von LOT Polish Airlines wird von Alan Borg, dem CEO des Malta International Airport, als eine Stärkung der Konnektivität Maltas begrüsst und eröffnet, so Carlo Micaleff, CEO der Malta Tourism Authority, zusätzliche Optionen für den Tourismus, einschliesslich des Geschäftsreiseverkehrs.

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Wie eine Frau ohne Ticket von New York nach Paris flog

Ein Vorfall von besonderer Brisanz erschütterte Ende November 2024 den internationalen Luftverkehr: Einer Frau gelang es, ohne Flugticket und Ausweispapiere an Bord eines Delta-Air-Lines-Fluges von New York nach Paris zu gelangen. Die russische Staatsbürgerin und in den Vereinigten Staaten lebende Svetlana Dali nutzte offenbar das erhöhte Passagieraufkommen während der Thanksgiving-Reisezeit, um unbemerkt mehrere Sicherheitskontrollen am John-F.-Kennedy-Flughafen (JFK) zu umgehen. Der Fall wirft ernste Fragen zur Flughafensicherheit und den Kontrollmechanismen im internationalen Luftverkehr auf. Durch Lücke im System an Bord gelangt Am 26. November 2024 näherte sich Dali zunächst einer normalen Sicherheitskontrolle, wurde jedoch abgewiesen, da sie keine gültigen Reisedokumente vorweisen konnte. Wenige Minuten später kehrte sie zurück und nutzte eine Kontrollspur für Flugpersonal. Laut Angaben der zuständigen Sicherheitskräfte schloß sie sich einer Gruppe von Air-Europa-Mitarbeitern an, die offenbar keinen Verdacht schöpften. Sie passierte die Sicherheitslinie, ohne erneut kontrolliert zu werden. Sobald sie Zugang zum Sicherheitsbereich erhalten hatte, begab sich Dali zu einem Gate, an dem ein Delta-Flug nach Paris abgefertigt wurde. Dort stellte sie sich zu einer grösseren Reisegruppe – vermutlich einer Familie – und gelangte so, ohne ein Ticket vorzuzeigen, in das Flugzeug. Auffälliges Verhalten an Bord Während des Fluges fiel Dali durch ihr Verhalten auf. Mitglieder der Kabinenbesatzung bemerkten, daß sie sich wiederholt in den Toiletten aufhielt und zwischen diesen hin- und herwechselte. Nach Rücksprache mit dem Flugkapitän entschied man sich, die Behörden am Zielflughafen Charles-de-Gaulle in Paris zu informieren. Nach der Landung wurden die Passagiere angewiesen, auf ihren Plätzen zu bleiben. Französische Sicherheitskräfte betraten die Maschine und

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Swiss zieht positive Osterbilanz mit deutlicher Pünktlichkeitssteigerung

Die Fluggesellschaft Swiss blickt auf ein erfolgreiches Osterreiseverkehrswochenende zurück. Zwischen Karfreitag und Ostermontag beförderte das Unternehmen über 220.000 Passagiere sicher an ihre Destinationen. Dabei konnte eine Pünktlichkeit von rund 79 Prozent erreicht werden. Dies stellt eine deutliche Verbesserung von mehr als sechs Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr dar, während die Passagierzahl gleichzeitig um fast neun Prozent anstieg. Im Detail absolvierte Swiss während der viertägigen Osterperiode rund 1.700 Flüge, was einer Erhöhung um einhundert Flüge im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die hohe Flugplanstabilität von 97 Prozent trug dazu bei, kurzfristige Änderungen im Flugplan auf ein Minimum zu reduzieren. Laut Oliver Buchhofer, dem Chief Operating Officer von Swiss, zeige die signifikante Verbesserung der Pünktlichkeit bei gleichzeitiger Zunahme der Passagierzahl, dass sich die getroffenen Vorbereitungen ausgezahlt hätten. Er hob zudem den Einsatz der Mitarbeitenden während der intensiven Ostertage hervor. Besonders gefragt bei den Reisenden waren europäische Städtereisen wie London, München und Berlin. Auf den Langstreckenverbindungen erfreuten sich Destinationen in den Vereinigten Staaten, namentlich New York, Miami und Chicago, großer Beliebtheit. Swiss sieht sich mit der erreichten Pünktlichkeit weiterhin auf Kurs, das selbstgesteckte Jahresziel von 70 Prozent zu erreichen und bereitet sich bereits intensiv auf den bevorstehenden Sommerflugplan vor, um den Fluggästen weiterhin ein verlässliches Reiseerlebnis zu bieten.

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