April 28, 2025

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April 28, 2025

Lufthansa nimmt neue Flugverbindung München-Oradea auf

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa erweitert ihr Streckennetz und nimmt ab dem 1. Juni eine neue Direktverbindung von München nach Oradea in Rumänien auf. Wie das Portal „Aeroroutes“ berichtet, wird die Fluglinie die Strecke dreimal wöchentlich, jeweils dienstags, freitags und sonntags, mit Flugzeugen des Typs CRJ-900 bedienen. Die Aufnahme dieser neuen Route erfolgte im Rahmen einer Ausschreibung der rumänischen Kreisregierung. Die neue Verbindung soll die wirtschaftlichen und touristischen Beziehungen zwischen Bayern und der Region um Oradea stärken. Oradea ist eine bedeutende Stadt im Westen Rumäniens, nahe der Grenze zu Ungarn, und ein wichtiges Zentrum für Wirtschaft und Kultur. Die Flugzeit von München nach Oradea beträgt in der Regel etwas mehr als eine Stunde. Die Flugzeiten sind so gestaltet, daß sowohl Geschäftsreisende als auch Touristen von der neuen Verbindung profitieren können. Die Entscheidung von Lufthansa, diese Strecke aufzunehmen, erfolgte, nachdem sich die Fluggesellschaft im Rahmen einer Ausschreibung der lokalen Behörden durchsetzen konnte. Dies deutet auf ein Interesse der rumänischen Seite hin, die Anbindung an westeuropäische Zentren zu verbessern. Oradea verfügt über eine wachsende Wirtschaft und eine sehenswerte Altstadt mit Einflüssen verschiedener Epochen, was die Stadt auch für Touristen zunehmend attraktiv macht. Die eingesetzten CRJ-900 Flugzeuge bieten in der Regel Platz für rund 90 Passagiere. Mit der dreimal wöchentlichen Verbindung schafft Lufthansa eine zusätzliche Reisemöglichkeit zwischen Süddeutschland und Westrumänien und trägt zur besseren Erreichbarkeit der Region bei.

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Fortsetzung der KI-Workshopreihe für Niederösterreichs Tourismus

Die erfolgreiche Weiterbildungsreihe „KI IM TOURISMUS“, eine Initiative der Niederösterreichischen Werbung und des Hauses der Digitalisierung, wird ab Juni 2025 fortgesetzt. Ziel der kostenfreien Workshops ist es, Tourismusbetriebe in Niederösterreich mit den Grundlagen und praktischen Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) vertraut zu machen, damit diese KI-gestützte Maßnahmen in ihren Betrieben umsetzen können. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte die Notwendigkeit für Tourismusbetriebe, digitale Entwicklungen sinnvoll zu integrieren, und hob hervor, daß die Workshopreihe hierbei Orientierung und Anreize zur aktiven Auseinandersetzung mit KI-Potentialen biete. Seit dem Start der Reihe haben bereits über 440 Teilnehmer aus allen sechs Tourismusdestinationen Niederösterreichs das Angebot genutzt. Die Rückmeldungen zeigten ein großes Interesse an praxisnahen Inhalten. Die neue Staffel der Workshops wurde in Zusammenarbeit mit Philipp-Thomas Müller, einem Experten für datenbasiertes Marketing mit Schwerpunkt auf KI-gestützter Angebotsentwicklung und Marketing, weiterentwickelt. Die Veranstaltungen sollen konkrete Antworten auf Fragen der Betriebe liefern, beispielsweise zur Verbesserung von Buchungsprozessen, zum Einsatz von KI im Gästeservice und zur Effizienzsteigerung in der Kommunikation. Das Haus der Digitalisierung unterstreicht die Relevanz von KI im touristischen Alltag und die Wichtigkeit, daß Unternehmen den wirkungsvollen Einsatz von KI erlernen. Die Workshops vermitteln sowohl Basiswissen als auch den Umgang mit spezifischen KI-Werkzeugen. Ein wichtiger Bestandteil ist der Erfahrungsaustausch zwischen den Betrieben sowie die Betreuung durch Fachleute. Die kostenfreien Veranstaltungen finden an verschiedenen Orten in Niederösterreich statt: am 4. Juni im Haus der Digitalisierung in Tulln, am 5. Juni im RelaxResort Kothmühle in Neuhofen an der Ybbs, am 18. Juni im Schloss Haindorf in Langenlois und am 23. Juni an

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Lufthansa plant Registrierung neuer Dreamliner in der Schweiz – ein strategischer Schachzug im Handelskrieg?

Die deutsche Lufthansa, eines der führenden Luftfahrtunternehmen Europas, plant offenbar, ihre neuen Boeing 787 Dreamliner in der Schweiz zu registrieren. Diese Überlegung kommt zu einer Zeit, in der sich die weltweiten Handelsbeziehungen zunehmend verschärfen. Nach der Einführung von Strafzöllen durch die Vereinigten Staaten und den darauf folgenden Gegenmaßnahmen der Europäischen Union steht die internationale Luftfahrtindustrie vor erheblichen Herausforderungen. Inmitten dieser Spannungen versucht Lufthansa, ihre Kosten zu kontrollieren und drohende Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge zu vermeiden. Der folgende Bericht beleuchtet die Hintergründe und die möglichen Folgen dieser Maßnahme. Hintergrund: Handelskrieg belastet die Luftfahrtindustrie Seitdem die Vereinigten Staaten unter der Führung von Präsident Trump 20 Prozent Strafzölle auf Waren aus der Europäischen Union verhängt haben, spitzen sich die Handelskonflikte weltweit zu. Als Reaktion führte die Europäische Union eigene Strafzölle auf US-Produkte ein. Die daraus resultierenden Verteuerungen betreffen auch die Luftfahrtbranche empfindlich, da Flugzeuge und Flugzeugteile zu den wichtigsten Exportgütern zählen. Für Lufthansa, die auf eine zügige Auslieferung neuer Maschinen angewiesen ist, könnten diese Maßnahmen erhebliche Mehrkosten verursachen. Besonders betroffen sind die neuen Boeing 787-9 Dreamliner, von denen die Airline derzeit 34 Stück bestellt hat. 15 dieser Maschinen stehen laut Angaben von ch-aviation bereits zur Auslieferung bereit, doch Verzögerungen bei der Zertifizierung neuer Kabinenausstattungen durch die US-Luftfahrtbehörde FAA verhindern bislang die Übergabe. Schweiz als strategischer Ausweg In dieser angespannten Lage richtet Lufthansa ihren Blick auf die Schweiz. Das Land ist zwar nicht Mitglied der Europäischen Union, unterliegt aber dennoch hohen US-Zöllen von bis zu 31 Prozent. Dennoch erhebt die Schweiz bislang

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Air Serbia nimmt neue Verbindung Belgrad-Genf auf

Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia erweitert ihren Sommerflugplan und nimmt ab dem 23. Juni eine neue Direktverbindung von ihrer Basis in Belgrad nach Genf in der Schweiz auf. Wie das Luftfahrtportal „ExYuAviation“ berichtet, wird die nationale Fluggesellschaft Serbiens die Strecke dreimal wöchentlich bedienen, jeweils montags, mittwochs und freitags. Zum Einsatz kommen Flugzeuge des Typs Embraer E195. Die neue Flugverbindung soll die Anbindung Serbiens an die Schweiz weiter verbessern und sowohl Geschäftsreisenden als auch Touristen eine zusätzliche Reisemöglichkeit bieten. Genf ist ein wichtiges internationales Zentrum, das für seine diplomatische Bedeutung, seine Finanzinstitute und seine Nähe zu den Alpen bekannt ist. Air Serbia reagiert mit dieser Streckenerweiterung auf die bestehende Nachfrage zwischen den beiden Städten. Die Flugzeiten sind laut ersten Angaben so gestaltet, daß Reisende von beiden Endpunkten aus attraktive Verbindungen nutzen können. Die Embraer E195 bietet in der Regel Platz für über hundert Passagiere und soll auf dieser Strecke einen komfortablen Reisekomfort gewährleisten. Air Serbia baut mit dieser neuen Route ihr Streckennetz in Europa weiter aus. Die Aufnahme der Verbindung nach Genf ergänzt das bestehende Angebot von Air Serbia, das bereits andere wichtige europäische Städte umfasst. Die serbische Fluggesellschaft scheint ihren Fokus weiterhin auf die Stärkung ihrer Präsenz in West- und Mitteleuropa zu legen. Die Wahl des Flugzeugtyps Embraer E195 deutet auf eine effiziente Kapazitätsanpassung an die erwartete Nachfrage auf dieser Strecke hin.

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Southwest Airlines präsentiert positive Quartalsergebnisse – doch Herausforderungen bleiben

Southwest Airlines, einer der größten Billigfluggesellschaften der Vereinigten Staaten, hat am 23. April 2025 seine Finanzergebnisse für das erste Quartal 2025 vorgelegt. Trotz spürbarer Verbesserungen bei Umsatz und Verlusten warnt das Unternehmen vor anhaltenden Turbulenzen in einem von Unsicherheiten geprägten wirtschaftlichen Umfeld. Vor dem Hintergrund eines globalen Handelskrieges und zunehmender Rezessionssorgen in den Vereinigten Staaten zeigt sich die Airline zugleich optimistisch und vorsichtig. Der Bericht legt ein solides Fundament, birgt aber auch Hinweise auf die wachsenden Herausforderungen der kommenden Monate. Finanzielle Ergebnisse im Überblick Southwest Airlines erwirtschaftete im ersten Quartal 2025 einen Umsatz von 6,4 Milliarden US-Dollar, davon 5,8 Milliarden US-Dollar aus Passagiererlösen. Dies entspricht einem Anstieg von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und stellt einen neuen Rekord für die Airline dar. Dennoch wies das Unternehmen einen operativen Verlust von 223 Millionen US-Dollar aus, der unter Ausschluß von Sondereffekten auf 128 Millionen US-Dollar reduziert werden konnte. Der Nettoverlust verbesserte sich gegenüber dem ersten Quartal 2024 erheblich: Von 231 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum sank er auf 149 Millionen US-Dollar. Diese Entwicklung deutet auf eine wirksame Kostenkontrolle und erste Erfolge bei den eingeleiteten Umstrukturierungsmaßnahmen hin. Kostensenkungen und Personalmaßnahmen Besonders bemerkenswert ist der Rückgang der Betriebskosten um 1,1 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2024 – trotz Ausgaben in Höhe von 6,6 Milliarden US-Dollar, einschließlich Abfindungskosten von 62 Millionen US-Dollar. Im Februar 2025 hatte Southwest erstmals in seiner 57-jährigen Firmengeschichte Entlassungen angekündigt, mit dem Ziel, in diesem Jahr 210 Millionen US-Dollar und im Jahr 2026 sogar 300 Millionen US-Dollar einzusparen. Diese Maßnahme, so

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Gewerkschaft warnt vor Flugchaos in Wien

Angesichts der Befürchtungen eines europaweiten Flugverkehrschaos im Sommer warnt nun auch die Gewerkschaft Vida vor erheblichen Problemen am Flughafen Wien. Die Hauptursache sieht die Gewerkschaft im anhaltenden Mangel an Fluglotsen, obwohl das Passagieraufkommen stetig steigt. Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt bei Vida, fordert daher eine verstärkte Ausbildungsoffensive für Fluglotsen in Österreich und europaweit. Die Warnung folgt auf ein Schreiben des EU-Verkehrskommissars Apostolos Tzitzikostas an die europäischen Verkehrsminister, in dem er auf die bereits im Vorjahr gravierenden Verspätungen im europäischen Luftraum hinwies und für den kommenden Sommer eine weitere Zuspitzung der Lage befürchtet. So rechnet der Kommissar mit einem Anstieg der täglichen Flüge von 35.000 im vergangenen Jahr auf bis zu 38.000 in diesem Sommer. Tzitzikostas mahnte daher, umgehend mit der Einstellung und Ausbildung zusätzlichen Personals in der Flugsicherung zu beginnen. Auch für den Flughafen Wien zeichnet sich eine angespannte Situation ab. Im Jahr 2024 verzeichnete der Flughafen mit 31,72 Millionen Passagieren einen neuen Höchststand und übertraf damit erstmals die Zahlen des Jahres 2019. Zudem erreichten die Überflüge über österreichischem Territorium ein Rekordniveau. Liebhart betont, daß die Flugsicherungsunternehmen personell stark beansprucht seien und der notwendige Personalaufbau nur schleppend vorankomme. Er warnt vor massiven Verspätungen und möglichen Sicherheitsrisiken in der bevorstehenden Hauptreisezeit, falls nicht rasch gegengesteuert werde. Die Gewerkschaft Vida appelliert an die Europäische Kommission, rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine langfristige Personalplanung und Investitionen in die Ausbildung von Fluglotsen ermöglichen. Die derzeitigen Sparmaßnahmen und Deregulierungsbestrebungen der Kommission würden eine nachhaltige Personalpolitik erschweren. Liebhart fordert einen gemeinsamen Kraftakt von Politik, Flugsicherungen

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Neue Ferienfluggesellschaft „Air 001“ startet aus Polen

Eine neue Marke bereichert ab Sommer 2025 den europäischen Charterflugmarkt: In Kooperation mit dem polnischen Reiseveranstalter ITAKA hat die bulgarische Fluggesellschaft Electra Airways die neue Airline „Air 001“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Urlauber aus Polen zu beliebten Reisezielen zu befördern. Während „Air 001“ mit eigener Identität und auffälligem Erscheinungsbild auftritt, bleibt der Betrieb rechtlich unter der Verantwortung von Electra Airways. Die Gründung dieser neuen Fluggesellschaft unterstreicht die zunehmende Bedeutung spezialisierter Ferienflieger in Europa. Electra Airways, mit Hauptsitz in Sofia, Bulgarien, ist auf ACMI-Dienstleistungen (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) und Charterflüge spezialisiert. Der polnische Partner ITAKA gehört zu den größten Reiseveranstaltern des Landes und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Pauschalreisen. Mit „Air 001“ bündeln beide Unternehmen ihre Kompetenzen: ITAKA bringt die Vertriebsstruktur und Marktzugänge ein, während Electra Airways den operativen Flugbetrieb übernimmt. Laut Angaben von Electra Airways wird „Air 001“ ihre Flüge über das bestehende Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) von Electra Airways durchführen. Damit erspart man sich die aufwendigen Genehmigungsverfahren einer vollständigen Neugründung und kann rasch in den Markt eintreten. Flottenstärke und Design Die neue „Fluggesellschaft“ wird zunächst vier Flugzeuge betreiben: drei Airbus A320 und ein Airbus A321. Alle Maschinen werden von Electra Airways bereitgestellt. Das Erscheinungsbild der Flugzeuge wurde speziell für „Air 001“ entwickelt: Die Maschinen tragen eine farbenfrohe Lackierung in Rottönen und Rosa, ergänzt durch den neuen Markennamen in großen weißen Buchstaben auf dem Rumpf. Mit der Wahl der Airbus-A320-Familie setzt „Air 001“ auf bewährte und zuverlässige Flugzeugmuster, die sich besonders auf Kurz- und Mittelstrecken bewährt haben. Die Airbus

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Air Nostrum fliegt sonntags von Zürich nach Rostock-Laage

Die spanische Regionalfluggesellschaft Air Nostrum wird in der Zeit vom 18. Mai bis zum 28. September Charterflüge zwischen Zürich und Rostock-Laage anbieten. Laut dem Luftfahrtportal „Aeroroutes“ wird die Strecke einmal wöchentlich, jeweils sonntags, mit Flugzeugen des Typs CRJ-1000 im Auftrag von Schweizer Reiseveranstaltern bedient. Diese saisonale Verbindung richtet sich primär an Urlauber, die die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns erreichen möchten. Die Flugzeit zwischen Zürich und Rostock-Laage beträgt in der Regel etwa eineinhalb Stunden. Die Sonntagsflüge ermöglichen es Reisenden, das Wochenende in der Schweiz zu verbringen und bequem in ihr Urlaubsgebiet an der Ostsee weiterzureisen. Rostock-Laage ist der wichtigste Flughafen Mecklenburg-Vorpommerns und bietet eine gute Anbindung an zahlreiche Ferienorte entlang der Küste und im Binnenland. Air Nostrum ist eine etablierte Regionalfluggesellschaft mit Sitz in Valencia, die ein breites Netz an nationalen und internationalen Strecken bedient. Der Einsatz einer CRJ-1000 auf der Strecke Zürich-Rostock-Laage deutet auf eine erwartete Nachfrage hin, da dieser Flugzeugtyp über eine Kapazität von rund 100 Sitzplätzen verfügt. Die Kooperation mit Schweizer Reiseveranstaltern ermöglicht es, Pauschalangebote für die Region zu schnüren und somit die Attraktivität der Destination zu steigern. Die Wiederaufnahme dieser saisonalen Charterflüge, die in den vergangenen Jahren bereits vereinzelt stattfanden, unterstreicht die Bedeutung der direkten Flugverbindung für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Reisende aus der Schweiz und gegebenenfalls deren Einzugsgebiet erhalten so eine komfortable Anreisemöglichkeit ohne umständliche Zwischenstopps.

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Notlandung in Louisville: Zwischenfall auf Flug Piedmont Airlines 5895

Ein geplanter Kurzstreckenflug von Charlotte nach Evansville endete unerwartet in Louisville: Am 25. April 2025 mußte ein Flugzeug der Piedmont Airlines, einer Regionaltochter von American Airlines, aufgrund von Rauchentwicklung und eines ungewöhnlichen Geruchs im Cockpit umgeleitet werden. Die Maschine, ein Embraer ERJ-145 Jet, landete sicher, doch der Vorfall wirft erneut Fragen zur Zuverlässigkeit kleiner Regionalflugzeuge und der zukünftigen Flottenpolitik amerikanischer Fluggesellschaften auf. Der Vorfall im Detail Flug 5895 der Piedmont Airlines startete planmäßig am Charlotte Douglas International Airport um 15:10 Uhr Ortszeit, zwei Minuten vor dem vorgesehenen Abflugzeitpunkt. Das Ziel war der Evansville Regional Airport im Bundesstaat Indiana, mit einer geplanten Ankunftszeit um etwa 16:00 Uhr. Während des Fluges in einer Höhe von 36.000 Fuß meldete die Cockpitbesatzung plötzlich Rauch sowie einen verdächtigen Geruch. Sofort ergriffen die Piloten Sicherheitsmaßnahmen und entschieden sich für eine Ausweichlandung am Louisville Muhammad Ali International Airport in Kentucky. Nach rund einer halben Stunde seit der ersten Meldung setzte die Maschine sicher auf der Landebahn 17R auf. Laut Berichten der Crew war der Geruch zu diesem Zeitpunkt bereits verflogen, auch Rauch war nicht mehr wahrnehmbar. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Passagiere wurden anschließend betreut und erhielten Alternativen, um ihre Reise nach Evansville fortzusetzen. Reaktionen der Beteiligten Eine offizielle Stellungnahme seitens Piedmont Airlines lag zunächst nicht vor. American Airlines, die Muttergesellschaft, verwies auf interne Untersuchungen und betonte die Sicherheit der Passagiere und Crews als höchste Priorität. Der Zwischenfall sorgte in Luftfahrtkreisen für Aufmerksamkeit. Solche Gerüche und Rauchentwicklungen gelten als schwerwiegende Vorfälle, die eine sofortige Untersuchung erforderlich machen.

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Zürich testet Solarzäune zur Stromerzeugung am Flughafen

Der Flughafen Zürich verfolgt das Ziel, bis 2040 keine eigenen Treibhausgasemissionen mehr zu verursachen und setzt dabei verstärkt auf den Ausbau der Photovoltaik. Neben herkömmlichen Solaranlagen auf Dächern und an Fassaden erprobt die Flughafen Zürich AG nun auch den Einsatz sogenannter Solarzäune. Eine erste Testanlage wurde in der Nähe der Heizzentrale des Flughafens errichtet, um das Potential dieser Technologie unter realen Bedingungen zu untersuchen. Die neuartige Technologie der Solarzäune besteht aus senkrecht montierten Photovoltaik-Modulen, die im Vergleich zu horizontalen Anlagen eine höhere Stromausbeute von zehn bis dreißig Prozent ermöglichen sollen. Dies wird durch die beidseitige Nutzung der Sonneneinstrahlung erreicht, wodurch die Stromerzeugung über den Tag hinweg gleichmäßiger ausfällt. Ein weiterer Vorteil ist die Doppelnutzung der Module als Zaunelemente. Guido Hüni, Leiter Energie und Dekarbonisierung der Flughafen Zürich AG, erklärte, daß in der einjährigen Testphase Erfahrungen mit diesen vertikalen Anlagen gesammelt werden sollen, um deren Eignung für weitere Bereiche wie beispielsweise Parkplätze zu prüfen. Die Installation der Pilotanlage erfolgte an einem nicht mehr genutzten Sicherheitszaun. Ziel des Projekts ist es, detaillierte Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen und die praktische Integration der Solarzäune in den Flughafenbetrieb zu gewinnen. Der Ausbau der Photovoltaik ist ein zentraler Baustein in der Dekarbonisierungsstrategie des Flughafens Zürich. Bereits heute bezieht der Flughafen externen Strom ausschließlich aus erneuerbaren Quellen. Durch die geplanten Photovoltaik-Projekte soll die Eigenproduktion von nachhaltigem Strom in den kommenden Jahren signifikant gesteigert werden. Bis zum Jahr 2040 soll die Solarstromproduktion im Vergleich zu 2024 um das Zwanzigfache gesteigert werden. Aktuell sind bereits

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