
Krise zwischen Indien und Pakistan eskaliert: Luftraumsperrung und diplomatische Gegenmaßnahmen
Die Spannungen zwischen Indien und Pakistan haben eine neue Eskalationsstufe erreicht. Nach dem tödlichen Angriff auf Zivilisten in der von Indien verwalteten Region Kaschmir schloß Pakistan am 24. April 2025 seinen Luftraum für indische Fluggesellschaften. Die Maßnahme stellt eine gravierende Verschärfung der ohnehin angespannten Lage dar und hat unmittelbare Auswirkungen auf den internationalen Flugverkehr sowie die diplomatischen Beziehungen der beiden Nachbarstaaten. Gleichzeitig reagierte Pakistan mit weiteren politischen Schritten auf indische Entscheidungen, welche die Beziehungen zusätzlich belasten. Hintergrund des Konflikts Der jüngsten Eskalation vorausgegangen war ein Anschlag am 22. April 2025 im beliebten Touristenort Pahalgam in Kaschmir. Bewaffnete Angreifer eröffneten das Feuer auf eine Gruppe von Menschen, wobei mindestens 26 Personen, darunter 25 indische Staatsbürger, getötet wurden. Die Organisation „Kashmir Resistance“, die im Verdacht steht, Kontakte zu extremistischen Gruppierungen zu unterhalten, bekannte sich zu dem Angriff. Indien reagierte prompt: Am 23. April wurde die einzige offene Landgrenze zu Pakistan geschlossen. Darüber hinaus kündigte die indische Regierung an, das bilaterale Wasserverteilungsabkommen – ein sensibles Thema zwischen beiden Staaten – auszusetzen. Pakistans Reaktion: Luftraumsperrung und Visa-Restriktionen Als Antwort auf die indischen Maßnahmen verkündete der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif eine Reihe von Gegenmaßnahmen. Zentrale Maßnahme war die sofortige Schließung des pakistanischen Luftraums für Fluggesellschaften, die sich im Besitz indischer Unternehmen befinden oder von diesen betrieben werden. Davon betroffen sind insbesondere Air India und IndiGo, die nun gezwungen sind, längere Flugrouten über alternative Lufträume in Kauf zu nehmen. Zusätzlich setzte Pakistan alle Visa unter dem SAARC-Visumbefreiungsprogramm (SVES) für indische Staatsbürger aus. Bereits im Land befindliche




