Mai 5, 2025

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Mai 5, 2025

AK kritisiert: EU plant Einschränkung der Fluggastrechte

Die Europäische Kommission erwägt eine Novellierung der EU-Fluggastrechte-Verordnung von 2004, die bei Flugverspätungen, Überbuchungen oder Annullierungen Entschädigungszahlungen für Passagiere vorsieht. Die aktuellen Reformbestrebungen könnten jedoch zu einer deutlichen Verschlechterung der bestehenden Regelungen führen, indem die Zeitgrenzen für Entschädigungsansprüche erheblich angehoben werden sollen. Dies ruft bereits jetzt Kritik von Verbraucherschützern hervor, die eine Schwächung der Passagierrechte befürchten. Nach der geltenden Verordnung haben Fluggäste bei einer Verspätung von drei Stunden oder mehr, abhängig von der Flugstrecke, Anspruch auf eine Entschädigung von 250, 400 oder 600 Euro. Die nun diskutierten Vorschläge der EU-Kommission sehen vor, diese Entschädigungspflicht erst bei deutlich längeren Wartezeiten greifen zu lassen: fünf Stunden bei Kurzstrecken (bis 3.500 km), neun Stunden bei Mittelstrecken (bis 6.000 km) und zwölf Stunden bei Langstrecken (über 6.000 km). Ausgenommen bleiben weiterhin Fälle, in denen die Verspätung oder Annullierung auf außergewöhnliche Umstände zurückzuführen ist. Die EU-Fluggastrechte gelten für alle Flüge, die von einem EU-Flughafen starten oder von einer europäischen Fluggesellschaft zu einem EU-Flughafen durchgeführt werden. Die Arbeiterkammer Oberösterreich äußert sich besorgt über diese Pläne und warnt vor erheblichen Nachteilen für Reisende. Präsident Andreas Stangl betont, dass eine Anhebung der Wartezeiten dazu führen würde, dass ein Großteil der Passagiere ihren Entschädigungsanspruch verlöre, da die meisten Flugverspätungen im Bereich von zwei bis vier Stunden liegen. Er kritisiert, dass dies Fluggesellschaften einen Anreiz nähme, Pünktlichkeit zu gewährleisten, und fordert stattdessen eine Stärkung der Passagierrechte. Die Arbeiterkammer unterstützt bereits jetzt ihre Mitglieder bei der Durchsetzung von Fluggastrechten und fordert darüber hinaus die Beibehaltung der aktuellen Regelungen, eine Anpassung der

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Dortmund verzeichnet deutliches Passagierplus in den Osterferien – Tirana beliebtestes Ziel

Der Dortmund Airport blickt auf erfolgreiche Osterferien zurück und übertraf mit insgesamt 135.678 Reisenden und 1.411 Starts und Landungen die Erwartungen deutlich. Wie der Flughafen mitteilte, lag das Passagieraufkommen nicht nur über dem prognostizierten Ziel von 115.000 Fluggästen, sondern auch 3,6 Prozent über dem Wert des Vorjahres (130.954 Reisende). Ein wesentlicher Faktor für diese positive Entwicklung war die Tatsache, dass die Osterferien 2025 vollständig in den April fielen und somit bereits der Sommerflugplan mit einem erweiterten Angebot wirksam war. Im Vorjahr hatten sich die Osterferien auf März und April verteilt. Das mit Abstand gefragteste Reiseziel ab Dortmund während der Osterferien war die albanische Hauptstadt Tirana. Insgesamt reisten 13.588 Passagiere zwischen Dortmund und Tirana, was im Vergleich zur Osterferienperiode 2024, in der knapp 6.700 Fluggäste dieses Ziel wählten, eine mehr als doppelte Nachfrage bedeutet. Dies ist auf zusätzliche Flugverbindungen zurückzuführen. Ebenfalls sehr beliebt bei den Reisenden waren die Destinationen Kattowitz (11.254 Passagiere), Bukarest (11.243 Passagiere) und Palma de Mallorca (10.061 Passagiere). Die höchste durchschnittliche Auslastung aller Strecken erreichte die erst im Dezember von Wizz Air wiederaufgenommene Verbindung nach Chişinău mit nahezu 98 Prozent. Die verkehrsreichsten Tage mit jeweils über 9.000 Passagieren waren der 12. April zum Beginn der Ferien sowie der 26. April am Ferienende. Auch für die bevorstehende Sommerreisezeit zeichnet sich eine positive Entwicklung am Dortmund Airport ab. Bereits Anfang Mai nahm Condor seine Flüge nach Palma de Mallorca wieder auf. Zudem wird Wizz Air ab Juni die Flugfrequenz nach Kattowitz erhöhen und die neuen Ziele Warschau und Craiova in

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London Gatwick plant Milliarden-Ausbau – Regierung knüpft Zustimmung an Bedingungen

Der zweitgrößte Flughafen Grossbritanniens, London Gatwick, der derzeit über nur eine betriebene Start- und Landebahn verfügt, plant eine umfangreiche Erweiterung seiner Kapazitäten. Das sogenannte „Northern Runway“-Projekt, das die Reaktivierung und den regulären Betrieb der nördlichen Start- und Landebahn vorsieht, stösst grundsätzlich auf politische Unterstützung. Die britische Regierung signalisierte bereits Zustimmung, knüpft diese jedoch an die Erfüllung strenger Auflagen seitens des Flughafenbetreibers, insbesondere im Bereich der Verkehrsanbindung, wie aus jüngsten Meldungen hervorgeht. Im Jahr 2024 verzeichnete London Gatwick ein Passagieraufkommen von 43,2 Millionen Fluggästen. Obwohl dieser Wert noch leicht unter dem Rekordniveau von 46,6 Millionen aus dem Jahr 2019 liegt, wird erwartet, dass die Vorkrisenzahlen in naher Zukunft wieder erreicht werden. Angesichts dieses stetigen Wachstums sieht sich der Flughafenbetreiber gezwungen, die Kapazitäten zu erweitern, um zukünftige Bedarfe decken zu können und die Position Gatwicks als wichtiger internationaler Verkehrsknotenpunkt zu festigen. Die konkreten Pläne für den Ausbau sehen vor, die nördliche Start- und Landebahn, die derzeit offiziell als Rollweg dient und nur bei Sperrung der Hauptbahn für Starts und Landungen genutzt wird, für den regulären Betrieb zu ertüchtigen. Hierzu ist eine Verschiebung der Mittellinie der nördlichen Piste um zwölf Meter in Richtung Norden vorgesehen, um den gleichzeitigen Betrieb zweier unabhängiger Start- und Landebahnen zu ermöglichen. Der Flughafen rechnet mit Gesamtkosten für dieses ambitionierte Projekt von rund 2,6 Milliarden Euro. Die Vorarbeiten könnten bereits im Laufe des Jahres 2025 beginnen, und die Fertigstellung des Ausbaus ist für das Jahr 2030 avisiert. Nach der Erweiterung könnte der Flughafen seine Kapazität auf bis zu 75

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Hannover-Klagenfurt feierlich eröffnet – Sky Alps und UKS Touristik stärken Kärntner Tourismus

Der Flughafen Klagenfurt hat die Aufnahme einer neuen Nonstopverbindung aus Hannover mit einem feierlichen Empfang begangen. Die Südtiroler Fluggesellschaft Sky Alps in Kooperation mit dem deutschen Reiseveranstalter UKS Touristik wird die Strecke künftig bis zu zweimal wöchentlich bedienen und somit eine wichtige Verbindung zwischen Norddeutschland und Kärnten schaffen. Vertreter des Kärntner Tourismus und des Flughafens Klagenfurt zeigten sich erfreut über diesen Schritt zur Stärkung der regionalen Anbindung. Der Erstflug von Hannover (HAJ) landete planmäßig am Flughafen Klagenfurt (KLU) und wurde traditionell mit einer Wasserfontäne der Flughafenfeuerwehr begrüßt. Für die musikalische Untermalung sorgte das Sattnitz Trio, das die ankommenden Gäste mit kärntnerischen Klängen willkommen hieß. Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, betonte die Bedeutung der Streckenerweiterung für die nachhaltige Entwicklung des Flughafens und hob hervor, dass die neue Route sowohl für Urlauber in Kärnten als auch für Reisende nach Niedersachsen attraktiv sei. Christian Henkel, Geschäftsführer von UKS Touristik, der selbst an Bord des Erstfluges war, unterstrich die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Kärntner Tourismus und die Freude, Kärnten als neue Urlaubsdestination anbieten zu können. Sky Alps Präsident Josef Gostner bezeichnete die neue Verbindung als wichtigen Meilenstein in der Expansionsstrategie der Fluggesellschaft und als Beitrag zur Stärkung der Präsenz am österreichischen Markt. Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber lobte die Kooperation als Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit und als wichtigen Schritt zur Stärkung des Flughafens Klagenfurt in der Alpen-Adria-Region. Er sah darin ein Zeichen für die positive Entwicklung des Flughafens unter der aktuellen Geschäftsführung. Klaus Ehrenbrandtner, Geschäftsführer der Kärnten Werbung, erwartet von der neuen Flugroute eine Stärkung

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Frankfurter Flughafen: Zoll stoppt drei Drogenkuriere mit über 155 Kilogramm Khat

Einem aufmerksamen Eingreifen der Zollbeamten am Frankfurter Flughafen ist es zu verdanken, dass am Abend des Dienstag, 29. April 2025, der Schmuggel einer beträchtlichen Menge der illegalen Droge Khat verhindert werden konnte. Insgesamt drei Reisende wurden bei dem Versuch gestoppt, 155,7 Kilogramm der Substanz nach Deutschland einzuführen. Khat, auch bekannt unter den Bezeichnungen „Norpseudoephedrin“ oder „Buschmannstee“, ist ein natürliches Amphetamin. Besitz, Handel und Erwerb der frischen Blätter sind in Deutschland gemäß dem Betäubungsmittelgesetz strengstens untersagt. Das Hauptzollamt Frankfurt am Main erstattete gegen einen der Beschuldigten Strafanzeige, während den beiden anderen Reisenden die Einreise in die Bundesrepublik verweigert wurde. Zwei junge Männer aus Tel Aviv im Visier der Zollfahnder Zwei 19 Jahre alte Männer, die gemeinsam auf einem Flug aus Tel Aviv kommend in Frankfurt landeten, gerieten bei den routinemäßigen Einreisekontrollen in das Visier der Zollbeamten. Bei der anschließenden detaillierten Überprüfung ihres mitgeführten Reisegepäcks stiessen die Fahnder auf eine erhebliche Menge der verbotenen Substanz. Infolge des Fundes leiteten das Hauptzollamt Frankfurt am Main und die Bundespolizei unverzüglich ein gemeinsames Ermittlungsverfahren gegen die beiden jungen Männer wegen des Verdachts des Verstosses gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz ein. Die Nationalitäten der Beschuldigten wurden im Zuge der Ermittlungen festgestellt: Einer der beiden ist französischer Staatsbürger, der andere besitzt die israelische Staatsangehörigkeit. Bei der genauen Inaugenscheinnahme der Koffer des israelischen Reisenden entdeckten die Zollbeamten insgesamt 33,7 Kilogramm Khat. Noch grössere Mengen der Droge wurden im Gepäck des französischen Staatsbürgers sichergestellt: Hier belief sich das Gewicht auf beachtliche 82 Kilogramm. Nach der erfolgten Anzeigenaufnahme gegen den Franzosen

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Niederösterreich und ÖBB präsentieren Sommerfahrplan 2025

Das Land Niederösterreich und die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben gemeinsam den Sommerfahrplan 2025 vorgestellt, der ein erweitertes Angebot speziell für Ausflügler, Familien, Wanderer und Radfahrer vorsieht. Verkehrslandesrat Udo Landbauer betonte die bequeme und direkte Erschließung der verschiedenen Regionen Niederösterreichs mit zusätzlichen Wochenendverbindungen, barrierefreien Zügen und erhöhten Fahrradkapazitäten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Waldviertel, das mit neuen und attraktiven Angeboten für Tagesausflüge in den Fokus rückt. ÖBB-Regionalmanager Christof Hermann hob die Angebotsausweitung im Freizeitverkehr hervor und präsentierte Details zum Waldviertel-Schwerpunkt. So wird der „Silva Nortica“ bereits im dritten Jahr in Folge eine komfortable Verbindung von Wien über Gmünd und Südböhmen nach Prag bieten, mit zwei täglichen Zugpaaren in jeder Richtung. Am Wochenende ergänzt der neue „Waldviertel-Express“ das Angebot mit einer Direktverbindung von Wien nach Gmünd am Morgen und einer Rückfahrt am Abend, ideal für Tagesausflüge. Ein besonderes Highlight im Waldviertel ist das 125-jährige Jubiläum der Waldviertelbahn, insbesondere des Nordastes Gmünd–Litschau, das von Ende Mai bis Anfang Juni mit Sonderfahrten des „Wackelsteinexpress“ gefeiert wird. Nostalgie-Liebhaber kommen zudem bei regelmäßigen Dampfzugfahrten auf den Strecken Gmünd–Groß Gerungs und Gmünd–Litschau auf ihre Kosten. Auch in anderen Regionen Niederösterreichs gibt es Verbesserungen. Die Traisentalbahn zwischen St. Pölten und Schrambach erhält zusätzliche Rad- und Sitzplätze, was Touren entlang des Traisental-Radwegs erleichtert. Die Kamptalbahn setzt erstmals barrierefreie Züge ein und bietet bis in den Herbst erweiterte Möglichkeiten zur Fahrradmitnahme sowie einen zusätzlichen Spätzug ab Horn an Wochenenden und Feiertagen. Für Ausflüge ins Gesäuse in der Steiermark verkehrt der CJX5 „Nationalpark-Gesäuse-Express“ direkt ab Wien Westbahnhof.

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Etihad Airways bereit für Börsengang

Die staatliche Fluggesellschaft Etihad Airways aus Abu Dhabi wäre grundsätzlich bereit für einen Börsengang (IPO), sieht aber nach Aussage ihres Konzernchefs Antonoaldo Neves derzeit keine unmittelbare Notwendigkeit, durch eine solche Maßnahme Kapital aufzunehmen. In einem Gespräch mit Bloomberg erklärte Neves, die endgültige Entscheidung über einen möglichen Börsengang liege beim Eigentümer des Unternehmens, der Abu Dhabi Developmental Holding Company PJSC (ADQ), dem staatlichen Investmentfonds von Abu Dhabi. Seine Äußerungen fielen im Rahmen der Arabian Travel Market Konferenz in Dubai, wo er für die kommenden fünf Jahre ein starkes Wachstum für Etihad prognostizierte. Solide finanzielle Basis trotz globaler Unsicherheiten Berichte vom März dieses Jahres hatten bereits angedeutet, dass ein IPO von Etihad Airways im zweiten Quartal 2025 stattfinden und dem Unternehmen rund eine Milliarde US-Dollar einbringen könnte. Antonoaldo Neves präzisierte jedoch während der Konferenz in einem Interview mit Reuters, dass Etihad trotz der globalen Handelsspannungen, die durch die amerikanische Zollpolitik ausgelöst wurden, starke Passagierzahlen verzeichne. Er wies darauf hin, dass die Stärkung des Euros gegenüber dem Dollar – und den an den Dollar gekoppelten Währungen in der Golfregion – zu einer zusätzlichen Reise-Nachfrage aus Europa führe. Dieser Trend zeichne sich ab, während vorläufige Daten aus den Vereinigten Staaten darauf hindeuteten, dass internationale Reisende aufgrund der politischen Lage in den USA tendenziell von Reisen dorthin absähen. Neves betonte die solide finanzielle Basis von Etihad: „Etwa 60 Prozent unserer Flugzeuge sind unbelastet, also vollständig bezahlt. Sollte es eines Tages zu einer Krise kommen, könnte ich Flugzeuge parken und 75 Prozent der Kosten einsparen.“ Diese

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Nürnberg: knackt 4-Millionen-Passagier-Marke

Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg hat im Jahr 2024 erstmals seit 2019 wieder die Schwelle von vier Millionen Passagieren überschritten. Insgesamt nutzten 4,028 Millionen Fluggäste den fränkischen Flughafen für ihre Reisen, was einem Zuwachs von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe betonte die anhaltend hohe Nachfrage aus der Metropolregion, das Engagement der Mitarbeiterschaft und die Beliebtheit des Flughafens als Gründe für diesen Erfolg. Während der touristische Verkehr am Nürnberger Flughafen im Jahr 2024 ein bemerkenswertes Wachstum von 25,4 Prozent verzeichnete, gab es im Linienverkehr einen Rückgang von 10,9 Prozent. Dieser Rückgang war primär auf den Wegfall wichtiger Drehkreuzverbindungen nach Zürich, Wien und London-Heathrow zurückzuführen. Auch im Low-Cost-Segment sank das Passagieraufkommen um 4,4 Prozent, was laut Experten auf die schwierigen Rahmenbedingungen für Billigfluggesellschaften an deutschen Flughäfen zurückzuführen ist. Dennoch konnte der Flughafen insgesamt die Passagierzahl steigern, was vor allem der Stationierung von Flugzeugen touristischer Airlines wie Condor/Marabu, Eurowings und Corendon Airlines in Nürnberg und der damit verbundenen Angebotsausweitung in beliebte Urlaubsregionen zu verdanken ist. Die Anzahl der Flugbewegungen am Albrecht Dürer Airport sank im Jahr 2024 um 3,5 Prozent auf rund 48.600 Starts und Landungen. Während die Flugbewegungen im Linienverkehr um 9,2 Prozent abnahmen, stiegen sie im Touristikverkehr um deutliche 23 Prozent. Dies ist ein Indiz für die veränderte Struktur des Flugangebots in Nürnberg, das sich stärker auf touristische Destinationen konzentriert. Trotz der Schwankungen in den einzelnen Segmenten zeigen die Marktanteile der verschiedenen Fluggesellschaften eine gute Diversifizierung. Zudem ist eine Tendenz zu größeren Flugzeugmustern bei gleichzeitig

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Luftraumsperrungen wegen Indien-Pakistan-Konflikt – Lufthansa weicht aus, Air India erwartet hohe Verluste

Die anhaltenden Spannungen zwischen den Atommächten Indien und Pakistan haben nun spürbare Auswirkungen auf den internationalen Flugverkehr. Nachdem beide Länder ihren Luftraum für Fluggesellschaften des jeweils anderen Staates gesperrt haben, reagieren Fluggesellschaften weltweit mit Anpassungen ihrer Flugrouten. Der Lufthansa-Konzern, zu dem auch Swiss gehört, umfliegt pakistanisches Territorium südlich, was zu längeren Flugzeiten auf bestimmten Asien-Verbindungen führt. Die indische Fluggesellschaft Air India befürchtet durch das Überflugverbot erhebliche finanzielle Einbußen, die sich bis zum Jahresende auf bis zu 900 Millionen US-Dollar belaufen könnten, und hofft auf staatliche Unterstützung. Die jüngste Eskalation des Konflikts zwischen Indien und Pakistan, der seine Wurzeln in der umstrittenen Kaschmir-Region hat, führte zu den drastischen Maßnahmen im Luftraum. Auslöser der aktuellen Zuspitzung war ein Terroranschlag im indisch verwalteten Teil Kaschmirs, für den Indien Pakistan verantwortlich macht. Pakistan wies diese Vorwürfe zurück, reagierte aber seinerseits mit einer Sperrung seines Luftraums für indische Flugzeuge. Indien konterte daraufhin mit einer gleichartigen Maßnahme für pakistanische Fluggesellschaften. Diese gegenseitigen Luftraumsperrungen stellen eine erhebliche Beeinträchtigung für den zivilen Luftverkehr in der Region dar, da Pakistan eine strategisch wichtige Lage für Überflüge zwischen Europa und Südostasien besitzt. Lufthansa und Swiss reagieren mit Routenänderungen Der Lufthansa-Konzern hat umgehend auf die veränderte Sicherheitslage reagiert und seine Flugrouten angepasst. Sowohl Lufthansa als auch die Tochtergesellschaft Swiss meiden den pakistanischen Luftraum und fliegen stattdessen südlich an dem Land vorbei. Diese Umleitungen führen zu verlängerten Flugzeiten auf einigen Verbindungen nach Asien, was für Passagiere und die Fluggesellschaften selbst logistische Herausforderungen mit sich bringt. Lufthansa betonte, dass die Sicherheit der Passagiere

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Nonstopflug Bremen-Zadar neu im Ryanair-Flugplan

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat eine neue Nonstopverbindung zwischen Bremen im Nordwesten Deutschlands und der kroatischen Küstenstadt Zadar an der Adria aufgenommen. Ab sofort können Reisende zweimal wöchentlich in weniger als zwei Stunden von Bremen nach Zadar fliegen. Die neue Route ergänzt den Flugplan des Bremen Airport um eine attraktive Destination, die als idealer Ausgangspunkt für einen Urlaub an der dalmatinischen Küste und den vorgelagerten Inseln gilt. Die Flüge starten jeweils mittwochs um 18:25 Uhr und samstags um 08:25 Uhr vom Bremen Airport. Zadar, eine Stadt mit rund 70.000 Einwohnern, lockt mit einem milden, mediterranen Klima und einer sehenswerten Altstadt. Dort erwartet Besucher eine faszinierende Mischung aus altrömischen Ruinen und venezianischer Architektur, die ein authentisches Bild Kroatiens vermittelt. Neben kulturellen Sehenswürdigkeiten bietet Zadar eine regionale Küche mit frischen Fisch- und Meeresfrüchtegerichten, die traditionell mit dem lokalen Kirschlikör „Maraschino“ genossen werden. Die charakteristischen Kiesstrände der Küstenstadt laden zum Baden im Meer und zum Sonnenbaden ein. Zudem bereichern verschiedene Musik- und Kunstveranstaltungen das kulturelle Angebot Zadars während der touristischen Saison. Die neue Nonstopverbindung von Bremen nach Zadar erweitert die Reisemöglichkeiten für Urlauber aus Nordwestdeutschland erheblich. Bislang mussten Reisende in der Regel Zwischenstopps und längere Reisezeiten in Kauf nehmen, um die Region um Zadar zu erreichen. Mit dem neuen Nonstopflug bietet Ryanair nun eine schnelle und bequeme Alternative. Zadar selbst ist nicht nur ein attraktives Urlaubsziel, sondern auch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Weiterreise zu zahlreichen Inseln vor der kroatischen Küste, wie beispielsweise Pag, Dugi Otok und den Kornaten. Diese sind bekannt für

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