Mai 7, 2025

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Mai 7, 2025

Helvetic Airways erweitert Wohnungsangebot für Mitarbeiter am Flughafen Zürich

Die Schweizer Fluggesellschaft Helvetic Airways baut ihr innovatives Wohnkonzept „Helvetic-WG“ für ihre Mitarbeiter in der Nähe des Flughafens Zürich weiter aus. Aufgrund der hohen Nachfrage hat die Airline zusätzlich 20 möblierte Studios in Opfikon angemietet. Damit stehen den Angestellten nun insgesamt 64 Zimmer in Wohngemeinschaften und Studios zum Selbstkostenpreis zur Verfügung. Seit der Einführung der „Helvetic-WG“ im Frühjahr 2023 hat sich dieses Wohnungsangebot als ein wichtiger Faktor für die Mitarbeiterzufriedenheit und -gewinnung erwiesen. Helvetic Airways hebt sich damit als einzige Fluggesellschaft hervor, die ihren Mitarbeitern ein solches Modell anbietet. Bisher umfasste die „Helvetic-WG“ 44 Zimmer in zwölf Wohnungen. Die nun erfolgte Erweiterung um 20 Studios in Opfikon bedeutet eine rasche Steigerung des Angebots um rund 50 Prozent. Die neuen Studios in Opfikon, in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Zürich gelegen, sind voll möbliert und richten sich insbesondere an fliegendes Personal, das aufgrund seiner Reisetätigkeit flexible Wohnmöglichkeiten benötigt, sowie an Mitarbeiter der Wartungsabteilung mit häufigen Nachtschichten. Dieses Angebot ermöglicht nicht nur bezahlbares Wohnen in Flughafennähe, sondern fördert auch den Austausch und die Gemeinschaft unter den Kollegen. Tobias Pogorevc, CEO von Helvetic Airways, betonte, daß es gerade für junge oder neu eingestellte Mitarbeiter oft schwierig sei, schnell eine geeignete Unterkunft in der Umgebung des Flughafens zu finden. Die „Helvetic-WG“ biete hier eine attraktive Lösung, die Beruf und Alltag ideal miteinander verbinde und auf großes Interesse bei den Mitarbeitern stoße. Die Erweiterung der „Helvetic-WG“ ist Teil einer langfristigen Wohnraumstrategie von Helvetic Airways, die darauf abzielt, die Lebensqualität und Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter gezielt zu verbessern.

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Tui baut Flugangebot ab Salzburg für Sommer 2025 aus

Der Reiseveranstalter Tui verstärkt sein Flugprogramm ab dem Flughafen Salzburg für den Sommer 2025 deutlich. Angesichts der großen Nachfrage nach Sonnen- und Badeurlaub wurden die ersten Flüge am vergangenen Wochenende nach Rhodos, Larnaca und Hurghada restlos ausgebucht. Dieser positive Trend setzt sich mit den Erstabflügen nach Kos und Kreta in den kommenden Tagen fort. Insgesamt bietet Tui ihren Kunden in Salzburg und Umgebung eine bequeme Anreise zu 15 Urlaubszielen in acht Ländern mit bis zu 39 wöchentlichen Abflügen, wobei 31 dieser Flüge in Kooperation mit dem Partner Eurowings durchgeführt werden. Griechenland und Spanien führen Beliebtheitsskala an Wie Gottfried Math, Geschäftsführer von Tui Österreich, im Rahmen eines Pressegesprächs am Flughafen Salzburg erläuterte, reagiert das erweiterte Flugangebot auf die anhaltend hohe Nachfrage nach klassischen Sommerurlaubsdestinationen rund um das Mittelmeer. Besonders Griechenland erfreut sich größter Beliebtheit bei den Tui-Gästen ab Salzburg. Elf wöchentliche Abflüge verbinden die Region mit sechs griechischen Inseln: Karpathos, Zakynthos, Korfu, Kos, Rhodos und Kreta. Spanien folgt im Ranking der beliebtesten Urlaubsländer auf Platz zwei. Zehnmal wöchentlich, teilweise mehrmals täglich, bringt Eurowings Tui-Kunden nach Mallorca sowie zweimal wöchentlich nach Ibiza. Türkei legt deutlich zu – Kapazitäten um zehn Prozent erhöht Die Türkei belegt im Beliebtheitsranking der Tui-Gäste aus Salzburg den dritten Platz. Die türkische Riviera rund um Antalya wird in diesem Sommer aufgrund der starken Nachfrage siebenmal wöchentlich angeflogen – viermal mit Corendon Airlines und dreimal mit Pegasus Airlines. Um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden, hat Tui die Kapazitäten im Flugprogramm ab Salzburg im Vergleich zum Vorjahr um zehn

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Wiener Stadtwerke stoßen Güterverkehrssparte Wiener Lokalbahnen Cargo ab

Die Wiener Stadtwerke haben ein offenes Bieterverfahren zur Veräußerung ihrer Tochtergesellschaft Wiener Lokalbahnen Cargo GmbH (WLC) eingeleitet. Dieser Schritt erfolgt, da der internationale Güterverkehr nicht zum Kerngeschäft des öffentlichen Versorgungsauftrags der Stadt Wien und der Wiener Stadtwerke-Gruppe gehört. Zudem wird die aktuelle Situation im Bahnlogistikmarkt als ein weiterer Beweggrund für den Verkauf genannt. Ziel ist es, bis Ende des Jahres einen Käufer für die WLC zu finden, der im Europäischen Wirtschaftsraum, der Schweiz oder dem Vereinigten Königreich ansässig ist und das Potenzial des Unternehmens aus eigener Marktstärke heraus weiterentwickeln kann. Die Wiener Lokalbahnen Cargo GmbH ist ein etabliertes Unternehmen im Bereich des Schienengüterverkehrs. Ihre Wurzeln reichen bis ins Jahr 1886 zurück, als die „Actien-Gesellschaft der Wiener Localbahnen“ gegründet wurde und neben dem Personenverkehr auch den Gütertransport bediente. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Güterverkehrssparte zu einem wichtigen Akteur im nationalen und internationalen Transportwesen. Die WLC bietet umfassende Logistiklösungen für verschiedene Branchen und verfügt über ein eigenes Streckennetz sowie moderne Umschlaganlagen. Trotz ihrer Bedeutung und ihres Potenzials sehen die Wiener Stadtwerke den internationalen Güterverkehr nicht als strategischen Kernbereich ihrer Geschäftstätigkeit an. Der Verkaufsprozess soll transparent und bedingungslos ablaufen, um den bestmöglichen Käufer für die WLC zu finden. Es wird erwartet, daß sich eine Reihe von Logistikunternehmen und Investoren für die Übernahme der Wiener Lokalbahnen Cargo interessieren werden. Die WLC verfügt über eine gut positionierte Marktstellung, ein erfahrenes Team und Entwicklungspotenzial, was sie zu einem attraktiven Akquisitionsobjekt machen dürfte. Die Wiener Stadtwerke betonen, daß es ihr Anliegen ist, einen Käufer zu

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Nonstopflug nach Olbia belebt Flugplan des Nürnberger Flughafens

Der Albrecht Dürer Flughafen Nürnberg freut sich über eine neue Nonstopverbindung nach Sardinien. Marabu Airlines nahm am Wochenende den Flugbetrieb nach Olbia im Norden der italienischen Mittelmeerinsel auf und wurde bei der Ankunft des Erstflugs gebührend empfangen. Die neue Strecke wird zweimal wöchentlich bedient, jeweils samstags und ab Ende Mai zusätzlich auch mittwochs, was besonders Individualreisende ansprechen dürfte. Mit der Wiederaufnahme der Verbindung nach Olbia kehrt ein beliebtes Urlaubsziel nach einer dreijährigen Pause in den Nürnberger Flugplan zurück. Dies stellt eine willkommene Ergänzung zu den bestehenden Flugangeboten nach Sardinien dar, denn Ryanair bietet weiterhin bis zu vier wöchentliche Verbindungen nach Cagliari im Süden der Insel an. Somit haben Reisende aus der Metropolregion Nürnberg nun die Wahl zwischen zwei Destinationen auf Sardinien, was eine größere Flexibilität bei der Urlaubsplanung ermöglicht. Die neue Nonstopverbindung nach Olbia bedeutet für die Menschen in der Region eine deutliche Erweiterung des Angebots an Urlaubszielen direkt von ihrem Heimatflughafen. Dies ist mit kürzeren Anreisewegen, mehr Komfort und einer direkten Anbindung an die beliebte Urlaubsinsel verbunden. Marabu Airlines ist eine Schwestergesellschaft des bekannten Ferienfliegers Condor und arbeitet eng mit diesem zusammen. Flüge sind sowohl über die Condor-Webseite als auch in Reisebüros buchbar. Marabu ist seit 2022 regelmäßig ab Nürnberg aktiv und betreibt seit dem Winter 2024/25 eine eigene Basis am Albrecht Dürer Airport. Aktuell sind zwei Flugzeuge dauerhaft in Nürnberg stationiert, von wo aus wöchentlich über 30 Abflüge zu zwölf verschiedenen Zielen stattfinden. Neben Olbia ist Kavala in Nordgriechenland die jüngste Ergänzung des Flugplans, die ab August zweimal

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Wizz Air gibt geplante A321XLR-Strecke Mailand-Abu Dhabi auf – Preiskampf mit Etihad als Ursache

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat die für den 2. Juni 2025 geplante Aufnahme einer neuen Flugverbindung mit dem Langstreckenflugzeug Airbus A321XLR von Mailand-Malpensa nach Abu Dhabi kurzfristig zurückgezogen. Dies berichtet der „Corriere Della Sera“. Hintergrund dieser Entscheidung soll ein intensiver Preiskampf mit der etablierten Fluggesellschaft Etihad Airways sein, in dem sich Wizz Air offenbar nicht behaupten konnte. Nach Informationen der italienischen Zeitung konnte Wizz Air im Vorfeld der im September 2024 angekündigten Verbindung weniger als 6.000 Flugtickets verkaufen. Ein wesentlicher Faktor hierfür war die prompte Reaktion von Etihad Airways, die auf der gleichen Strecke Economy-Tickets in ihren Dreamliner-Maschinen zu ähnlichen Preisen anbot wie der neue Wettbewerber. Dieser aggressive Preiswettbewerb seitens Etihad scheint die Nachfrage nach den Flügen von Wizz Air deutlich geschmälert zu haben. Gegenüber dem „Corriere“ begründete Wizz Air die Streichung der neuen Linie mit „unvorhergesehenen Veränderungen im Markt“, die die Verbindung „zum aktuellen Zeitpunkt nicht tragfähig“ machten. A321XLR als Schlüssel zur Expansion im Nahen Osten und Indien Wizz Air erwartet im laufenden Geschäftsjahr bis Ende März 2026 die Auslieferung von rund 50 neuen Flugzeugen des Typs Airbus A321neo, darunter auch mehrere Exemplare der Langstreckenversion XLR. Die Airline plant, ihre A321XLR-Flotte auf bis zu acht Standorte zu verteilen und mit diesen Maschinen neue Märkte zu erschließen. Allerdings gab es bereits Verzögerungen bei der Auslieferung der Flugzeuge, was dazu führte, daß der geplante Start einer A321XLR-Verbindung zwischen London-Gatwick und Dschidda verschoben werden mußte. Wizz Air hat insgesamt 47 Maschinen des Typs A321XLR bestellt. Mittelfristig verfolgt Wizz-Air-Chef Jozsef Varadi das

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Flughafen Dortmund probt den Ernstfall mit großangelegter Flugunfallübung

Der Dortmund Airport bereitet sich auf einen möglichen Notfall vor und führt am kommenden Samstag, den 10. Mai 2025, eine umfangreiche Flugunfallübung durch. Gemäß den Sicherheitsvorschriften der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) werden ab etwa 23:00 Uhr bis 01:00 Uhr zahlreiche Einsatzkräfte an der Übung „U.W.E. 2025“ teilnehmen, um die Abläufe im Falle eines Flugzeugunglücks realistisch zu simulieren und zu trainieren. Solche Notfallübungen sind für alle Verkehrsflughäfen in regelmäßigen Abständen von zwei Jahren verpflichtend. Ziel der Übung ist es, ein realistisches Unfallszenario inklusive eines simulierten Brandes darzustellen und dabei die Kommunikationswege, Meldeketten und die operativen Abläufe bei einem Flugunfall auf dem Flughafengelände unter authentischen Bedingungen zu testen. Ein besonderer Fokus liegt auf der reibungslosen Zusammenarbeit der verschiedenen beteiligten Einsatzorganisationen. Das Übungsszenario sieht einen Triebwerksbrand nach der Landung vor, gefolgt von der Evakuierung des Flugzeugs. Aufgrund der angenommenen starken Rauchentwicklung wird zusätzlich die Evakuierung des Terminals simuliert. Der Schwerpunkt der Übung liegt auf der Bekämpfung des Flugzeugbrands, der technischen Rettung von Personen und dem Aufbau einer geordneten Patientenablage zur Erstversorgung Verletzter. In die Übung sind über 130 Beteiligte eingebunden, darunter die Flughafenfeuerwehr, die in Kooperation mit der Feuerwehr der Stadt Dortmund die Einsatzleitung übernimmt. Weiterhin nehmen mehrere Feuerwehren aus der Umgebung, Rettungsdienste, die Bundespolizei und der psychosoziale Notfalldienst teil. Rund 150 Darsteller und Komparsen stellen Verletzte mit realistischen Wundendarstellungen dar. Die Übung wird im Vorfeld detailliert geplant und im Anschluss umfassend ausgewertet, um die Einsatzabläufe kontinuierlich zu optimieren und die Kooperation zwischen den internen und externen

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Lufthansa-Konzern unter Druck: Sparkurs und Konflikte mit Gewerkschaften belasten Kernmarke

Der Lufthansa-Konzern befindet sich in einem Spannungsfeld zwischen notwendigen Sparmaßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und wachsendem Widerstand seitens der Gewerkschaften. Konzernchef Carsten Spohr verteidigte auf der Hauptversammlung die Strategie, kurze Flugstrecken zunehmend auf Tochtergesellschaften mit günstigeren Kostenstrukturen zu verlagern. Diese Maßnahme, die von den Gewerkschaften als „konzerninterner Vernichtungswettbewerb“ kritisiert wird, soll es dem Unternehmen ermöglichen, zusätzliche Ziele anzubieten und im hart umkämpften europäischen Markt zu bestehen. Während Spohr die Notwendigkeit dieses Sparkurses betont, drohen der defizitären Kernmarke Lufthansa neue Streiks, da die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) dringende Tarifverhandlungen fordert. Auslagerung von Flugbetrieb als strategische Notwendigkeit verteidigt Carsten Spohr argumentierte vor den Aktionären, daß die Gründung und der Ausbau von Flugbetrieben wie Discover Airlines und Edelweiß außerhalb der Kernmarke Lufthansa eine „strategische Notwendigkeit“ darstellten. Diese Gesellschaften könnten aufgrund ihrer niedrigeren Kostenstruktur zusätzliche Destinationen wirtschaftlich bedienen. Zudem hob Spohr die Rolle von Eurowings hervor, die mit einer Flotte von rund 100 Flugzeugen außerhalb der Drehkreuze Frankfurt und München erfolgreich touristische Flüge anbiete. Zukünftig soll auch die neue Gesellschaft City Airlines Zubringerflüge zu den beiden großen Lufthansa-Drehkreuzen übernehmen. Diese Strategie zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit des Gesamtkonzerns zu stärken und in verschiedenen Marktsegmenten erfolgreich zu operieren. Gewerkschaften sehen „Vernichtungswettbewerb“ und drohen mit Streiks Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit (für Piloten) und Ufo (für Kabinenpersonal) kritisieren seit Jahren die zunehmende Verlagerung von Flugbetrieb auf Tochtergesellschaften, die teilweise nicht oder schlechter tarifiert sind. Joachim Vázquez Bürger, der Vorsitzende von Ufo, bezeichnete die entstandene Konkurrenzsituation innerhalb des Konzerns als einen „konzerninternen Vernichtungswettbewerb“. Diese Strategie untergrabe die Arbeitsbedingungen

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Erfahrener Vertriebsexperte verstärkt LOT Polish Airlines in Frankfurt

Die Fluggesellschaft LOT Polish Airlines baut ihre Vertriebsstruktur am Standort Frankfurt am Main weiter aus und hat Udo Clemens (53) zum neuen Leiter Vertriebsinnendienst ernannt. In dieser Funktion wird Clemens die operativen und administrativen Belange der Fluggesellschaft für Reisebüropartner in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Malta und Italien verantworten. Zudem wird er das Key Account Management Team unterstützen und direkt an Amit Ray berichten, der bei LOT Polish Airlines die Positionen des Director DACH Markets, Italien, Malta + Indien sowie Head of Global Corporate and Strategic Sales innehat. Amit Ray zeigte sich erfreut über die Verstärkung des Teams durch Udo Clemens, der über 25 Jahre Erfahrung in der Touristik- und Airlinebranche verfügt. Ray betonte, daß LOT Polish Airlines ihr Streckennetz kontinuierlich ausbaue und in Produkt sowie Flotte investiere. Das Know-how von Udo Clemens werde dazu beitragen, diese Stärken noch gezielter den Kunden zugänglich zu machen. Clemens begann seine Karriere nach dem Studium der Tourismusgeographie bei verschiedenen Reiseveranstaltern im Produktmanagement und Vertrieb. Im Jahr 2004 wechselte er zu Finnair und war später bei Austrian Airlines als Key Account Manager für Reiseveranstalter und MICE-Kunden in Deutschland tätig. Vor seinem Wechsel zu LOT Polish Airlines arbeitete Clemens über 14 Jahre in verschiedenen Funktionen bei Oman Air, zuletzt als District Sales Manager für Deutschland und Österreich. LOT Polish Airlines, die bereits seit 1929 besteht und somit zu den ältesten Fluggesellschaften der Welt zählt, verbindet Zentral- und Osteuropa mit zahlreichen internationalen Zielen. Im Langstreckenverkehr setzt die Airline ausschließlich auf moderne Boeing 787 Dreamliner. Diese Flugzeuge bieten

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Gulf Air vor der Wiederaufnahme von Flügen in die Vereinigten Staaten nach jahrzehntelanger Pause

Die staatliche Fluggesellschaft von Bahrain, Gulf Air, steht kurz vor der Bekanntgabe der Wiederaufnahme ihrer Flugverbindungen in die Vereinigten Staaten. Dies folgt der Erteilung einer Betriebsgenehmigung durch das US-amerikanische Verkehrsministerium (Department of Transportation – DoT), welche der Golf-Airline erlaubt, nach einer jahrzehntelangen Unterbrechung wieder US-amerikanische Ziele anzufliegen. Zuletzt bediente Gulf Air die Strecken nach Houston und New York, wobei die Verbindung nach New York zwischen 1994 und 1997 aufgrund von Problemen mit der Flugzeugverfügbarkeit eingestellt wurde. Die bevorstehende Ankündigung einer Rückkehr in die Vereinigten Staaten ist das Ergebnis jahrelanger Spekulationen von Führungskräften bei Gulf Air, die immer wieder ihr Interesse an der Wiederaufnahme von Transatlantikflügen betont hatten. Bereits im September 2024 deutete der CEO des Unternehmens an, daß ein solcher Service „bis Mitte 2025“ starten könnte. Berichten zufolge hat die bahrainische Zivilluftfahrtbehörde in jüngster Zeit erhebliche Fortschritte bei der Erfüllung der Sicherheitsstandards der US-amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA erzielt, was den Weg für die Rückkehr von Gulf Air in die USA ebnete. Diese Bemühungen mündeten in der Erteilung der Betriebsgenehmigung durch das DoT. Der CEO von Gulf Air, Jeffrey Goh, erklärte, daß das Unternehmen die US-Flüge aufnehmen werde, sobald die dafür benötigten Flugzeuge verfügbar seien. Schon im Jahr 2010 hatte der damalige CEO Kresimir Kucko angekündigt, daß die Fluggesellschaft innerhalb von drei Jahren in die USA zurückkehren wolle, Pläne, die jedoch durch die COVID-19-Pandemie vorübergehend auf Eis gelegt wurden. Modernisierung der Flotte als Basis für die Expansion Nachdem Gulf Air lange Zeit darum gerungen hatte, sich im Schatten der „großen Drei“ der

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Österreichs Seilbahnwirtschaft zieht positive Bilanz der Wintersaison

Der Fachverband der österreichischen Seilbahnen präsentierte im Rahmen der Seilbahntagung auf der Interalpin in Innsbruck eine erfreuliche Bilanz für die abgelaufene Wintersaison 2024/25. Fachverbandsobmann Franz Hörl verkündete, daß sich die Branche wieder Spitzenwerten annähere und auf sehr erfolgreiche Monate zurückblicke. Das österreichische Skierlebnis habe sein weltweit hohes Niveau behauptet und zähle weiterhin zu den Top Drei Destinationen. Insgesamt wurden in der Wintersaison von November bis März 49,7 Millionen Ersteintritte verzeichnet, was einem Zuwachs von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Nach Einbeziehung der Osterferien wird mit einem Gesamtplus von fünf Prozent gerechnet. Der Kassenumsatz erreichte 1,96 Milliarden Euro und übertraf damit inflationsbereinigt das Niveau vor der Corona-Pandemie. Besonders die Zeit um den Jahreswechsel erwies sich als wirtschaftlich entscheidend. Laut Hörl trugen das gute Wetter und die optimalen Pistenbedingungen maßgeblich zu den sehr erfolgreichen Monaten Dezember und Jänner bei. Die ausgeprägte Schneekompetenz der Branche, eine Kombination aus Naturschnee und technischer Beschneiung, habe eine ausgezeichnete Grundlage für die gesamte Saison geschaffen. Gegen Ende der Saison war jedoch ein spürbares Nachlassen der Nachfrage zu beobachten, insbesondere in tiefer gelegenen Skigebieten, wo der Betrieb zunehmend schwieriger wurde und auch die Begeisterung der Gäste nachließ. Der Fachverband geht davon aus, daß sich dieser Trend fortsetzen wird und die Branche entsprechende Strategien entwickeln müsse. Dazu gehöre die Stärkung des Sommerbetriebs als wichtiges zweites Standbein und die weitere Forcierung des Bergurlaubs in der warmen Jahreszeit. Gästebefragungen liefern der Branche wichtige Erkenntnisse über ihre Erfolgsfaktoren. Fachverbands-Geschäftsführer Erik Wolf betonte, daß man sehr genau wisse, welche Aspekte bei den

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