Mai 13, 2025

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Mai 13, 2025

Delta-Flug von Rom nach Atlanta muss in Dublin notlanden

Ein Flug der Delta Air Lines, DL215 von Rom-Fiumicino nach Atlanta, durchgeführt mit einem Airbus A350-900, musste am heutigen Sonntag außerplanmäßig am Flughafen Dublin landen. Grund dafür war ein medizinischer Notfall an Bord des Flugzeugs, das eigentlich nonstop über den Atlantik fliegen sollte. Die Maschine änderte ihren Kurs über der Südwestküste Irlands und steuerte Dublin an. Bei der Ankunft versuchte die Besatzung zunächst eine Landung auf der Piste 28L, musste diese jedoch aufgrund ungünstiger Windbedingungen, vermutlich Rückenwind, abbrechen und führte anschließend eine sichere Landung auf der Piste 10L durch. Die Flughafenfeuerwehr stand bereit und empfing das Flugzeug nach der Landung. Wie bestätigt wurde, war der medizinische Notfall der ausschlaggebende Grund für die Umleitung. Es wird erwartet, daß der Flug seine Reise über den Atlantik um 14:00 Uhr Ortszeit von Dublin aus fortsetzen wird. Die betroffene Person an Bord erhielt nach der Landung medizinische Hilfe.

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Saudia plant ehrgeizige Expansion von Flotte und Netzwerk trotz globaler Wirtschaftslage

Die staatliche Fluggesellschaft Saudi-Arabiens, Saudia, hat kürzlich ihre Pläne für eine beschleunigte Erweiterung ihrer Flotte und ihres Streckennetzes detailliert vorgestellt. Diese strategische Initiative umfasst sowohl umfangreiche Flugzeugbestellungen als auch die Einführung fortschrittlicher Technologien, mit dem Ziel, die Position der Fluggesellschaft im globalen Wettbewerb nachhaltig zu festigen. Dieser Schritt erfolgt in einer Zeit, in der globale wirtschaftliche Unsicherheiten und insbesondere die von den Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump verhängten Zölle Industrien im gesamten Golfraum belasten. Während Donald Trump in der Golfregion weilte, um wirtschaftliche und militärische Abkommen zu fördern, demonstriert Saudia Stärke und Wachstumswillen. Beobachter vermuten, daß Trumps Reise auch darauf abzielt, Investitionen aus den Golfstaaten in die Vereinigten Staaten zu lenken. In diesem Kontext werden auch mögliche Verhandlungen über den Erwerb einer ehemaligen Boeing 747 aus Qatar diskutiert, was die Ambitionen Saudi-Arabiens im Luftfahrtsektor unterstreicht. Obwohl die von der Trump-Administration eingeführten Zölle die deutliche Zunahme des Flugverkehrs nach Jeddah nicht aufzuhalten vermochten, haben sie doch spürbare Auswirkungen auf das Königreich Saudi-Arabien und die umliegende Region. So wird berichtet, daß der Ölpreis um 16 Prozent gesunken ist, was zu einer Intensivierung der Ölförderung und Preissenkungen zur Steigerung der Einnahmen geführt hat. Ungeachtet dieser wirtschaftlichen Herausforderungen konnte Saudi-Arabien im bisherigen Jahr 2025 bereits vor der traditionellen Sommerreisezeit einen neuen Rekord im monatlichen Tourismus verzeichnen. Das saudische Ministerium für Tourismus registrierte in den Monaten Januar, Februar und März über drei Millionen internationale Reisende – eine Zahl, die zuvor noch nie erreicht wurde. Rekordnachfrage im internationalen Flugverkehr als Wachstumstreiber Arved von zur Muehlen,

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Tui startet mit Nonstopflügen ab Österreich in die Kalabrien-Saison

Der Reiseveranstalter Tui hat mit Beginn des 11. Mai 2025 die Kalabrien-Saison mit Erstflügen ab Innsbruck und Salzburg in Zusammenarbeit mit Eurowings erfolgreich eingeläutet. Ab dem 31. Mai 2025 erweitert sich das Angebot für österreichische Reisende: Dann können Tui-Gäste zweimal wöchentlich mit Austrian Airlines in knapp zwei Stunden direkt von Wien nach Lamezia Terme in Kalabrien fliegen. Die südlichste Region des italienischen Festlands gilt als Geheimtipp für Erholungssuchende und besticht durch unberührte Landschaften und Küsten. Tui bietet für Kalabrien im Sommer 2025 eine breite Auswahl an Unterkünften, die von All-Inclusive-Clubs über Apartmentanlagen bis hin zu Resorts nur für Erwachsene reicht. Kurzentschlossene Urlauber können sich derzeit Sommerreisen nach Kalabrien mit Preisnachlässen von bis zu 40 Prozent sichern und mit dem Flex Tarif Upgrade ihre Buchungen flexibel gestalten. Dieses Upgrade ermöglicht je nach Buchungszeitpunkt und Flugart eine kostenfreie Umbuchung oder Stornierung bis zu 15 oder 29 Tage vor der Abreise. Besonders hervorgehoben werden das neue Tui Suneo La Conchiglia für Erwachsene in Klippenlage am Capo Vaticano mit Blick auf die Äolischen Inseln sowie der Tui Magic Life Calabria, der sich ideal für Familien eignet und über ein umfangreiches Sportangebot und einen Wasserpark verfügt. Auch das Tui Blue Tropea, ein Adults-only-Resort mit Panoramablick und direktem Zugang zum Strand Baia di Riaci, ist bei Paaren sehr beliebt. Tui bewirbt Kalabrien als ein Stück ursprüngliches Italien mit feinen Sandstränden, einsamen Buchten und historischen Orten, das für Familien, Paare und Alleinreisende gleichermaßen attraktiv ist.

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Goldeck-Flug plant Businessjet-Comeback

Die österreichische Fluggesellschaft Goldeck-Flug mit Sitz in Klagenfurt plant nach einer dreijährigen Pause die Wiederaufnahme ihres Geschäfts im Bereich der Geschäftsreisejets. Das Unternehmen bestätigte gegenüber der „Kleinen Zeitung“ die Absicht, eine Global Express XRS und eine Challenger 300 ihrer Flotte hinzuzufügen und veröffentlichte entsprechende Stellenanzeigen für Piloten. Geschäftsführer Thomas Schindler gab die genaue Identität der Flugzeuge zwar noch nicht preis, erklärte jedoch, daß beide von ihren Eigentümern aus der Flotte eines anderen österreichischen Betreibers übernommen würden. Recherchen zeigen, daß in Österreich derzeit fünf Global Express XRS Jets registriert sind, betrieben von Avcon Jet, Glock Aviation, International Jet Management und Sparfell Luftfahrt, sowie drei Challenger 300, die bei Sparfell und Avcon Jet im Einsatz sind. Stationierung in Wien und geplanter Betriebsbeginn im Juli 2025 Den Stellenanzeigen zufolge sollen beide Flugzeuge in Wien stationiert werden. Goldeck-Flug plant, den Betrieb der Jets im Juli 2025 aufzunehmen. Die Eigentümer der Flugzeuge sind ebenfalls in Wien ansässige Österreicher. Die Flugzeuge sollen für Charterflüge zur Verfügung stehen. Um globale Operationen zu ermöglichen, hat Goldeck-Flug kürzlich eine Genehmigung als ausländischer Luftfrachtführer (Foreign Air Carrier Permit, FACP) in den Vereinigten Staaten beantragt. Aktuelle Flotte und frühere Aktivitäten im Geschäftsreisejet-Sektor Aktuell betreibt Goldeck-Flug zwei Flugzeuge des Typs PC-12/47E. Schindler erwähnte, daß das Unternehmen kürzlich die älteste Einheit dieses Typs verkauft und durch eine neue ersetzt habe. Derzeit ist lediglich eine PC-12/47E von der Basis Wiener Neustadt aus aktiv. In der Vergangenheit verfügte Goldeck-Flug über eine beträchtliche Flotte von Geschäftsreisejets, die in den Jahren 2005-2006 neun Einheiten umfaßte. Das Unternehmen

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Griechenland vermeldet Rekordjahr im Tourismus 2024 – Deutsche Reisende besonders zahlreich

Griechenland hat im Jahr 2024 mit 40,7 Millionen internationalen Gästen einen neuen Höchststand im Tourismus erreicht. Dies entspricht einem Zuwachs von 12,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie aktuelle Zahlen der griechischen Zentralbank zeigen. Auch die Einnahmen aus dem Tourismus stiegen und beliefen sich auf 21,7 Milliarden Euro, was einer Steigerung von über einer Milliarde Euro gegenüber 2023 entspricht. Besonders erfreulich war der Zuwachs an Reisenden aus den EU-Ländern, wobei Touristen aus Deutschland erneut eine bedeutende Rolle spielten. Die Reisenden aus der Europäischen Union stellten auch 2024 die größte Besuchergruppe dar und trugen mit 11,9 Milliarden Euro mehr als die Hälfte der gesamten Tourismuseinnahmen bei. Gäste aus der Eurozone allein generierten Einnahmen von 9,5 Milliarden Euro. Deutsche Urlauber erwiesen sich erneut als besonders ausgabefreudig und steuerten 3,7 Milliarden Euro bei. Zuwächse gab es auch bei Gästen aus den USA und Italien, während die Zahlen aus Großbritannien, Frankreich und Russland rückläufig waren. Die Region Attika rund um Athen verzeichnete die höchste Anzahl an Besuchern, während die höchsten Einnahmen und Übernachtungszahlen in der südlichen Ägäis erzielt wurden, insbesondere auf Inseln wie Rhodos und Santorin. Trotz dieser positiven wirtschaftlichen Entwicklung warnen Experten vor den möglichen negativen Folgen des anhaltenden Tourismusbooms, insbesondere in Bezug auf die Belastung der Wasserressourcen und andere ökologische Aspekte.

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IndiGo stärkt Langstreckenambitionen mit zusätzlichen Boeing 787-9 von Norse Atlantic

Die indische Billigfluggesellschaft IndiGo Airlines untermauert ihre Pläne zur Expansion auf Langstreckenrouten durch die Anmietung von zwei weiteren Boeing 787-9 Großraumflugzeugen von der norwegischen Norse Atlantic Airways. Diese Erweiterung des bestehenden Wet-Lease-Abkommens, das bereits vier Maschinen dieses Typs umfaßt, wurde von der indischen Fluggesellschaft bekanntgegeben. Die zwei zusätzlichen Boeing 787-9 sollen voraussichtlich bis Anfang des Jahres 2026 in das operative Geschäft von IndiGo integriert werden und die Kapazitäten für geplante Langstreckenverbindungen deutlich erhöhen. Erweiterung des bestehenden Wet-Lease-Vertrags Die nun vereinbarte Anmietung der zwei zusätzlichen Boeing 787-9 baut auf einem bereits bestehenden Vertrag zwischen IndiGo und Norse Atlantic Airways auf. Seit dem 1. März 2025 betreibt Norse bereits eine Boeing 787-9 für IndiGo, und im Laufe der zweiten Hälfte des laufenden Jahres sollen drei weitere Maschinen dieses Typs folgen. Das aktuelle Wet-Lease-Abkommen sieht eine anfängliche Laufzeit von sechs Monaten vor, beinhaltet jedoch die Option auf eine Verlängerung um bis zu 18 Monate, wobei die Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden hierfür noch aussteht. Diese schrittweise Aufstockung der Langstreckenkapazitäten durch die Flugzeuge von Norse Atlantic ermöglicht es IndiGo, flexibel auf die Bedürfnisse des Marktes zu reagieren und erste Erfahrungen im Langstreckensegment zu sammeln, bevor die eigenen Airbus A350-900 einsatzbereit sind. Europäische Ziele im Visier – Manchester und Amsterdam als erste Schritte IndiGo hatte unlängst ihre Absicht bekanntgegeben, ab Juli 2025 neue Flugverbindungen von Indien zu europäischen Drehkreuzen wie Manchester und Amsterdam Schiphol aufzunehmen. Diese strategische Entscheidung unterstreicht das Bestreben der Fluggesellschaft, ihr Heimatnetzwerk mit wichtigen europäischen Destinationen zu verknüpfen und somit neue Passagierströme zu

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Tui forciert Expansion in Asien mit Hoteleröffnungen in Kambodscha und China

Der Touristikkonzern Tui setzt seinen Expansionskurs in Asien fort und hat mit der Eröffnung des ersten Tui Blue Hotels in Kambodscha sowie dem Start der Marke Tui Suneo in China wichtige Meilensteine erreicht. Das Tui Blue Sihanoukville in Kambodscha mit 189 Zimmern liegt an der Küste des Golfs von Thailand und zielt auf internationale Urlauber ab, die das Land entdecken möchten. Gleichzeitig wurde in China das Tui Suneo Shenzhen Manwan eröffnet, ein Hotel mit 215 Zimmern in der Nähe der Metropole Shenzhen, das Erholungssuchende anspricht. Diese beiden Neueröffnungen sind Teil einer umfassenderen Strategie von Tui, seine globale Präsenz auszubauen und neue Zielgruppen sowie lokale Partner in Asien zu gewinnen. Konzernweit befinden sich derzeit 26 Hotelprojekte in der Entwicklungsphase, die Standorte von den Malediven bis Vietnam umfassen. Neben den erfolgten Eröffnungen hat Tui drei weitere Hotelprojekte in Asien unterzeichnet und plant, im laufenden Geschäftsjahr fünf weitere Hotels in der Region zu eröffnen, davon drei in Vietnam sowie je eines in China und Kambodscha. Peter Krueger, Chief Strategy Officer der Tui Group, betonte die strategische Bedeutung dieser Expansion für das Unternehmen. Artur Gerber, Managing Director von Tui Hotels & Resorts, hob hervor, daß die Erschließung neuer Destinationen und der Launch einer weiteren Marke in Asien wichtige Schritte seien, um verstärkt auch Gäste aus Asien anzusprechen. Aktuell betreibt Tui Hotels & Resorts 22 Häuser in Asien, und die zukünftigen Hotels sollen gezielt in Wachstumsmärkten positioniert werden, um sowohl die regionale als auch die internationale Nachfrage zu bedienen.

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UPS plant massive Stellenstreichungen und Standortschließungen

Der Logistikkonzern United Parcel Service (UPS) plant, 20.000 Arbeitsplätze abzubauen und 73 Einrichtungen zu schließen. Dieser Schritt erfolgt im Zuge einer geplanten Reduzierung der Lieferungen für den Online-Händler Amazon.com sowie angesichts der anhaltenden globalen Unsicherheiten und des von der US-Regierung unter Präsident Donald Trump initiierten Handelsstreits. Während einer Telefonkonferenz für Investoren zum ersten Quartal gab das Management bekannt, daß das Ziel sei, das Volumen von Amazon im eigenen Netzwerk bis Juni 2026 um über 50 Prozent zu reduzieren, da das Geschäft mit dem E-Commerce-Riesen „für uns nicht profitabel und auch keine gesunde Ergänzung unseres Netzwerks“ darstelle. Konkrete Angaben zu den betroffenen Positionen bei den Entlassungen machte das Unternehmen nicht. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, daß UPS in den Vereinigten Staaten 406.000 Mitarbeiter beschäftigt, von denen über 75 Prozent gewerkschaftlich organisiert sind. Laut dem aktuellen nationalen Tarifvertrag mit der Gewerkschaft der Teamsters ist UPS vertraglich verpflichtet, 30.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der Generalsekretär der Gewerkschaft, Sean O’Brien, warnte jedoch, daß UPS mit erheblichem Widerstand rechnen müsse, sollte das Unternehmen versuchen, den Tarifvertrag zu verletzen oder hart erkämpfte Arbeitsplätze von Gewerkschaftsmitgliedern anzugreifen. Mit den Personalkürzungen und anderen Initiativen will UPS seine Gewinne schützen und im Jahr 2025 3,5 Milliarden US-Dollar einsparen. Im ersten Quartal des Jahres verzeichnete UPS einen Umsatz von 21,5 Milliarden US-Dollar und einen operativen Gewinn von 1,7 Milliarden US-Dollar.

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Scandlines meldet stabiles Geschäftsergebnis für 2024 trotz wirtschaftlicher Herausforderungen

Die Fährgesellschaft Scandlines hat ihre Finanzresultate für das Geschäftsjahr 2024 bekannt gegeben, das am 31. Dezember endete. Trotz eines von makroökonomischen Schwierigkeiten geprägten Umfelds in ihren Kernmärkten konnte das Unternehmen einen Umsatz von 465 Millionen Euro erzielen und sein Ergebnis vor Steuern auf 125 Millionen Euro steigern. Das Passagieraufkommen blieb mit 6,4 Millionen stabil, wobei in der Sommersaison ein Rekord von 2,7 Millionen Passagieren verzeichnet wurde. Laut CEO Eric Grégoire habe Scandlines seine Wettbewerbsposition durch Produkt- und Serviceverbesserungen weiter gefestigt. Er hob die positiven Auswirkungen kommerzieller Initiativen, Investitionen in die Flotte und Hafeninfrastruktur sowie die Kundenorientierung hervor, die das Unternehmen gut für zukünftiges Wachstum positionierten. Im Jahr 2024 investierte Scandlines 42 Millionen Euro, unter anderem in den Fortschritt auf dem Weg zu emissionsfreiem Betrieb. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist der geplante Einsatz einer elektrischen Frachtfähre im Jahr 2025 auf der Strecke Puttgarden-Rødby. Zudem schreiten die Vorbereitungen für die Umstellung zweier weiterer Fähren auf Plug-in-Hybridantrieb voran. Im Berichtsjahr führte Scandlines ein dynamisches Preissystem ein und verbesserte durch digitale Neuerungen wie Kennzeichenerkennung und eine neue App das Kundenerlebnis. Für 2025 erwartet Scandlines ein moderates Wachstum des Verkehrsaufkommens.

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Cityjet erneut unter Gläubigerschutz – Irische Fluggesellschaft sucht nach Sanierung

Die irische Wet-Lease-Fluggesellschaft Cityjet befindet sich abermals in einem Insolvenzverfahren. Das High Court in Dublin setzte am vergangenen Donnerstag zwei Anwälte als vorläufige Insolvenzverwalter ein. Dies ist bereits das dritte Mal, daß Cityjet diesen Schritt unternimmt, nachdem es bereits in den Jahren 1996 und 2020 ähnliche Verfahren gab. Ziel des aktuellen Schrittes ist es, die Fluggesellschaft vorübergehend vor den Forderungen ihrer Gläubiger zu schützen, während ein Sanierungsplan ausgearbeitet und geprüft wird. Wiederholte finanzielle Schwierigkeiten belasten Cityjet Die erneute Beantragung des Gläubigerschutzes wirft Fragen nach der langfristigen finanziellen Stabilität von Cityjet auf. Das Unternehmen, das sich auf Wet-Lease-Vereinbarungen spezialisiert hat, bei denen Flugzeuge samt Besatzung an andere Fluggesellschaften vermietet werden, scheint trotz seiner langjährigen Präsenz im europäischen Luftfahrtmarkt wiederholt mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Die vorläufigen Insolvenzverwalter werden nun die finanzielle Situation des Unternehmens eingehend prüfen und Möglichkeiten für eine Restrukturierung erarbeiten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist noch nicht absehbar, welche konkreten Auswirkungen das Insolvenzverfahren auf den laufenden Flugbetrieb von Cityjet haben wird. Da es sich um eine Wet-Lease-Gesellschaft handelt, operiert Cityjet nicht unter eigenem Namen im Linienverkehr, sondern stellt ihre Flugzeuge und Crews anderen Fluggesellschaften zur Verfügung. Es bleibt abzuwarten, ob die Partner von Cityjet von den finanziellen Schwierigkeiten betroffen sein werden und ob es zu Einschränkungen im Flugbetrieb der Leasingnehmer kommen könnte. Suche nach einem tragfähigen Sanierungsplan Die Einsetzung der vorläufigen Insolvenzverwalter deutet darauf hin, daß das High Court in Dublin Cityjet eine Chance zur Sanierung geben möchte. In den kommenden Wochen und Monaten wird es entscheidend sein, ob ein

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