Mai 26, 2025

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Mai 26, 2025

Eurowings-Airbus streift Landebahn bei Durchstartmanöver in Paderborn

Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft Eurowings Europe hat am heutigen Freitag bei einem abgebrochenen Landeanflug auf den Flughafen Paderborn/Lippstadt kurz die Landebahn berührt. Wie aus ersten Informationen hervorgeht, setzte das Heck des Flugzeugs während des Durchstartmanövers auf. Der Flug EW 6838 kam aus Palma de Mallorca. Nach einem zweiten Anflug landete die Maschine mit dem Kennzeichen 9H-EUT sicher in Paderborn. Durchsacken im Endanflug führte zu Durchstarten Nach Aussagen von Passagieren soll die A320 im Endanflug auf Paderborn zunächst durchgesackt sein, woraufhin die Piloten entschieden, den Landevorgang abzubrechen und durchzustarten. Bei diesem Manöver, das darauf abzielt, in einer sicheren Höhe erneut Anlauf zur Landung zu nehmen, kam es dann zur Berührung der Landebahn mit dem Heck des Flugzeugs, einem sogenannten Tailstrike. Ein Tailstrike kann entstehen, wenn der Anstellwinkel des Flugzeugs beim Start oder der Landung zu groß wird, wodurch das Heck des Rumpfes die Piste berührt. Dies kann verschiedene Ursachen haben, darunter falsche Trimmungseinstellungen, zu frühes oder zu starkes Rotieren beim Start oder eben eine ungewöhnliche Fluglage während der Landung. Obwohl moderne Flugzeuge über einen Hecksporn oder Sensoren verfügen können, um Tailstrikes zu verhindern oder den Kontakt zu minimieren, können solche Ereignisse dennoch vorkommen. Sichere Landung beim zweiten Versuch Nach dem Durchstartmanöver führte die Besatzung einen zweiten Anflug auf Paderborn durch, der diesmal ohne weitere Zwischenfälle verlief. Der Airbus A320 landete sicher auf dem Flughafen. Ob es bei der Berührung der Landebahn zu Schäden am Flugzeug gekommen ist, war zunächst nicht bekannt. In solchen Fällen werden Flugzeuge üblicherweise einer eingehenden Inspektion

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Swiss erweitert Menüvorwahl für Business Class Passagiere ab Genf

Die Swiss International Air Lines (Swiss) dehnt ihren bekannten „Pre-Select“-Service, der es Passagieren erlaubt, vorab ihre Mahlzeiten zu wählen, nun auch auf Business Class Reisende aus, die von Genf abfliegen. Wie die Fluggesellschaft mitteilte, können diese Fluggäste bis zu 24 Stunden vor Abflug ihr bevorzugtes Hauptgericht aus einer Auswahl von sechs warmen Speisen auswählen. Dieses Angebot gilt für Flüge, die nach 10 Uhr morgens starten. Die Menüauswahl umfasst dabei auch zwei besondere Kreationen: ein Fischgericht, das von der „Swiss Taste of Switzerland“-Reihe inspiriert ist, welche üblicherweise nur auf Langstreckenflügen angeboten wird, sowie das traditionelle Zürcher Kalbsgeschnetzelte mit Rösti, ein Klassiker der Schweizer Küche. Die übrigen vier Optionen bestehen aus zwei vegetarischen und zwei weiteren fleischhaltigen Gerichten. Durch die „Pre-Select“-Funktion erhalten die Passagiere somit eine erweiterte Menüauswahl, die wie gewohnt durch Salat, Käse und Dessert ergänzt wird. Dieses kostenfreie Angebot soll den Reisenden nicht nur ermöglichen, ihr kulinarisches Erlebnis an Bord individueller zu gestalten, sondern trägt laut Swiss auch zu einer nachhaltigeren Bewirtschaftung von Ressourcen bei. Durch die optimierte Planbarkeit der Mahlzeiten könne die unnötige Entsorgung von Lebensmitteln reduziert und somit Abfall vermieden werden. Die Vorbestellung der „Pre-Select“-Gerichte ist ab sechs Wochen bis zu 24 Stunden vor dem Abflug online über die Website von Swiss möglich. Für Flüge, die vor 10 Uhr morgens starten, bleibt das bisherige Verpflegungsangebot bestehen.

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Vereinigtes Königreich übergibt Souveränität über Chagos-Archipel an Mauritius

Nach jahrelangen Verhandlungen haben das Vereinigte Königreich und Mauritius am 22. Mai 2025 ein Abkommen geschlossen, welches die Souveränität über den Chagos-Archipel an Mauritius überträgt. Gleichzeitig wird durch die Vereinbarung der Fortbestand der strategisch bedeutenden britisch-amerikanischen Militärbasis auf Diego Garcia für mindestens die kommenden 99 Jahre gesichert. Gemäß den Bedingungen des Vertrages erlangt Mauritius die Souveränität über den gesamten Chagos-Archipel, einschließlich Diego Garcia. Das Vereinigte Königreich behält jedoch die volle operative Kontrolle über Diego Garcia durch einen 99-jährigen Pachtvertrag mit einer Option auf eine Verlängerung um weitere 40 Jahre. Für die Nutzung der Insel wird das Vereinigte Königreich Mauritius jährlich 101 Millionen Pfund zahlen, was über die gesamte Pachtdauer eine Summe von 3,4 Milliarden Pfund ergibt. Diego Garcia – Ein strategischer Pfeiler der Verteidigung Die Basis auf Diego Garcia ist seit über fünf Jahrzehnten ein Eckpfeiler der britischen und amerikanischen Verteidigungsstrategie. Sie bietet entscheidende Unterstützung für Operationen im gesamten Nahen Osten, Ostafrika und Südasien. Zu ihren Kapazitäten gehören ein Tiefseehafen, ein Flugfeld sowie fortschrittliche Kommunikations- und Überwachungssysteme, die maßgeblich an der Terrorismusbekämpfung und der Informationsbeschaffung beteiligt waren. Das Abkommen beinhaltet Vorkehrungen, um eine fremde militärische Präsenz auf den äußeren Inseln des Archipels zu verhindern. So wird eine 24 Seemeilen breite Pufferzone um Diego Garcia eingerichtet, um den Betrieb der Basis zu schützen. Darüber hinaus wird ein strenger gemeinsamer Entscheidungsfindungsprozeß alle Aktivitäten auf den übrigen Inseln regeln, um sicherzustellen, daß diese den Betrieb der Basis nicht beeinträchtigen. Der britische Verteidigungsminister John Healey betonte die zunehmende Bedeutung der Militärbasis auf Diego Garcia

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Discover Airlines führt Gepäckabholservice ein

Die Fluggesellschaft Discover Airlines, ein Ferienflieger, kooperiert künftig mit dem Technologieanbieter Airportr, um Reisenden ab dem Flughafen Frankfurt einen neuen Service anzubieten. Dieser ermöglicht es Passagieren, ihr Gepäck bequem von zu Hause oder einem anderen gewünschten Ort abholen und direkt einchecken zu lassen. Discover Airlines schließt sich damit der Lufthansa an, die diesen Dienst bereits seit Anfang des Jahres offeriert. Durch den Service von Airportr wird das Gepäck der Reisenden zum gewählten Termin an der angegebenen Adresse im Großraum Frankfurt, Mannheim, Heidelberg, Hanau, Aschaffenburg, Wiesbaden, Mainz, Darmstadt und Bensheim abgeholt. Nach der Abholung wird das Gepäck versiegelt, sicher zum Frankfurter Flughafen transportiert und dort eingecheckt. Die Fluggäste können somit ohne Gepäck zum Flughafen reisen, direkt zur Sicherheitskontrolle gehen und ihr aufgegebenes Gepäck erst am Zielflughafen wieder in Empfang nehmen. Während des Transports erhalten die Nutzer Echtzeit-Updates über einen personalisierten Live-Tracker sowie einen digitalen Gepäckanhänger. Dieser neue Premium-Service ist ab sofort über die Website von Discover Airlines buchbar, bis zu 36 Stunden vor dem geplanten Abflug. Der Preis für die Dienstleistung beginnt bei 25 Euro und variiert je nach Abholort und -zeit. Discover Airlines plant, das Einzugsgebiet für diesen Service in naher Zukunft noch zu erweitern. Die Einführung dieses Services zielt darauf ab, das Reiseerlebnis für die Kunden von Discover Airlines weiter zu verbessern und die Anreise zum Flughafen komfortabler zu gestalten.

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Tarifeinigung bei Tuifly – Geplante Warnstreiks abgewendet

Im Tarifstreit für das Bodenpersonal der Fluggesellschaft Tuifly ist eine Einigung erzielt worden. Die Gewerkschaft Verdi gab bekannt, daß die bereits angekündigten Warnstreiks an den deutschen Standorten von Tuifly somit vorerst abgesagt werden. Im Mittelpunkt der Verhandlungen für die rund 320 betroffenen Beschäftigten standen höhere Gehälter und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Schichtdienst. Nach Angaben der Gewerkschaft einigten sich die Tarifparteien auf eine rückwirkende Gehaltserhöhung von drei Prozent ab dem 1. Januar 2025 sowie weitere 2,8 Prozent ab dem 1. Januar 2026. Zudem wird das Weihnachtsgeld deutlich angehoben: von bisher 500 Euro soll es in zwei Schritten bis zum Jahr 2026 auf 2.000 Euro steigen. Für die im Schichtdienst tätigen Mitarbeiter soll es außerdem bis zu fünf zusätzliche Urlaubstage pro Jahr als Ausgleich für Nachtschichten geben. Auch eine deutliche Steigerung aller Zulagen wurde vereinbart. Der neue Vergütungstarifvertrag soll bis zum 31. Dezember 2026 laufen, der Manteltarifvertrag sogar bis Ende 2029. Die Verdi-Mitglieder haben bis zum 15. Juni Zeit, über die Vereinbarung in einer Online-Befragung abzustimmen. Bei Zustimmung der Mitglieder gelten die Warnstreiks endgültig als abgewendet. Tuifly zeigt sich zufrieden – Reibungsloser Flugverkehr erwartet Auch der Reiseveranstalter Tui äußerte sich positiv zu der erzielten Einigung. Ein Sprecher des Unternehmens teilte mit, daß die Gespräche konstruktiv verlaufen seien und nun die finalen Formulierungen ausgearbeitet würden. Durch die Einigung sei ein reibungsloser Flugverkehr für die kommenden Monate gewährleistet. Bereits zuvor hatte es in den Tarifrunden für die Piloten und das Kabinenpersonal von Tuifly eine Einigung gegeben. Diese umfassende Einigung mit allen Beschäftigtengruppen dürfte

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Nonstopflug Innsbruck – Antalya durch Tui Österreich aufgenommen

Am 23. Mai 2025 startete der erste Nonstopflug von Innsbruck nach Antalya an der türkischen Riviera. Tui Österreich bietet diese neue Flugverbindung in Kooperation mit der Fluggesellschaft Corendon während der Sommersaison einmal wöchentlich, jeweils freitags bis zum 3. Oktober 2025, an. Der heutige Erstflug war nach Angaben des Unternehmens nahezu vollständig ausgebucht. Gottfried Math, Geschäftsführer von Tui Österreich, zeigte sich erfreut über die Erweiterung des Flugangebots ab Innsbruck. Er betonte die gute Zusammenarbeit mit dem Flughafen Innsbruck, dem Airline-Partner Corendon und den Vertriebspartnern in der Region. Die hohe Buchungsnachfrage deute darauf hin, daß sich die Reisenden diese Direktverbindung gewünscht hätten. Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta äußerte sich zuversichtlich, daß die Türkei wieder zu einem festen Bestandteil des Flugangebots ab Innsbruck werde und begrüßte die Ausdehnung des Angebots im östlichen Mittelmeer. Antalya erfreut sich bei den Tui-Gästen aus Tirol derzeit größter Beliebtheit unter den Sommerdestinationen. Die Region ist bekannt für ihre Sandstrände und das umfangreiche Angebot an All-inclusive-Hotels, das besonders bei Familien geschätzt wird. Die neue Verbindung nach Antalya ergänzt das bestehende Flugangebot von Tui Österreich ab Innsbruck, zu dem bereits Flüge nach Kalabrien, Mallorca sowie zu den griechischen Inseln Karpathos, Kos, Kreta und Rhodos gehören. Die Wiederaufnahme der Direktflüge in die Türkei dürfte somit eine attraktive Ergänzung für Urlauber aus dem Einzugsgebiet des Flughafens Innsbruck darstellen.

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