Juni 3, 2025

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Juni 3, 2025

Großprojekt soll Frachtkapazitäten am Flughafen Lüttich massiv ausbauen

Der Flughafen Lüttich (LGG) plant eine umfassende Erweiterung seiner Frachtinfrastruktur mit einem Investitionsvolumen von 500 Millionen Euro. Das Projekt namens „CargoLand“ soll den Frachtumschlag in allen Bereichen modernisieren und den LGG bis zum Jahr 2040 zu einem der drei größten Frachtflughäfen Europas machen. Derzeit rangiert Lüttich auf Platz fünf in Europa. Das Vorhaben umfasst die Errichtung neuer Logistikflächen auf 90 Hektar, Büroflächen auf 24 Hektar sowie diverse Lagerhallen, darunter ein großes Umschlaglager, ein E-Commerce-Lager und ein Landside-Lager. Zudem sind neue Parkpositionen für Bodenabfertigungsgeräte und ein eigener Wartungshangar für Flugzeuge geplant. Ziel ist es, eine schnelle und reibungslose Frachtabfertigung durch optimierte Infrastruktur und digitale Lösungen zu gewährleisten. Die Betreiber betonen die multimodale Anbindung des Standorts, da viele europäische Wirtschaftszentren innerhalb eines Tages per LKW erreichbar seien. Zukünftig soll die Verknüpfung mit Schiene und Wasserstraße weiter gestärkt werden. Mit dem Projekt „CargoLand“ will der Flughafen Lüttich globale Logistikunternehmen anziehen und seine Position als bedeutendes internationales Frachtdrehkreuz festigen. Interessierte können sich auf der Fachmesse Air Cargo Europe in München näher informieren.

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Sicherheitsmaßnahme in Genf: Flugsicherung reduziert Anflüge um 20 Prozent

Die schweizerische Flugsicherung Skyguide hat am Montag vorsorglich die Anzahl der Anflüge am Flughafen Genf um 20 Prozent reduziert. Diese Maßnahme diene der Sicherheit des Flugbetriebs und sei eine Reaktion auf ein latentes technisches Problem, wie Skyguide mitteilte. Fluggäste müssen sich daher auf mögliche Verspätungen einstellen. Die reduzierten Kapazitäten gelten, bis eine dauerhafte Lösung für das technische Problem gefunden und implementiert werden kann. Eine Sprecherin von Skyguide erklärte, daß die Anflugrate pro Stunde um 20 Prozent gesenkt werde. Die Entscheidung, ob Flüge deswegen annulliert würden, liege jedoch bei den jeweiligen Fluggesellschaften. Wie lange die Einschränkungen in Kraft bleiben werden, war zunächst unklar. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran“, versicherte die Sprecherin. Wiederholte Systemausfälle in der Flugsicherung Hintergrund der vorsorglichen Maßnahme sind mehrere Fehlfunktionen eines Systems, das den Fluglotsen die Radarbilder zur Verfügung stellt. Skyguide teilte mit, daß es in den vergangenen Monaten bereits zu sieben derartigen Vorfällen gekommen sei. Obwohl die Sicherheit des Luftverkehrs zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen sei, hätten einzelne Arbeitsplätze in der Flugsicherung das Radarbild für wenige Sekunden verloren. Das Problem trat laut Skyguide vor allem am Standort Genf auf. Das Unternehmen kündigte an, in den kommenden Tagen ein Software-Update der betroffenen Systeme durchzuführen, zunächst in Genf und anschließend auch in Zürich. Dieses Update soll die Stabilität des Systems verbessern und weitere Ausfälle verhindern. Auswirkungen auf den Flugbetrieb erwartet Die Reduzierung der Anflugkapazität um 20 Prozent in Genf bedeutet, daß weniger Flugzeuge pro Stunde landen können. Dies wird voraussichtlich zu Verzögerungen im Flugplan führen. Fluggesellschaften, die den Flughafen

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IATA beklagt weiterhin blockierte Fluggesellschaftsgelder

Die Internationale Fluggesellschaftsvereinigung (IATA) hat bekanntgegeben, daß Regierungen weltweit weiterhin beträchtliche Summen an Einnahmen von Fluggesellschaften zurückhalten. Ende April 2025 beliefen sich diese nicht zurückgeführten Gelder auf 1,3 Milliarden US-Dollar. Obwohl dies eine Verbesserung um 25 Prozent im Vergleich zu den im Oktober 2024 gemeldeten 1,7 Milliarden US-Dollar darstellt, fordert die IATA die betroffenen Staaten nachdrücklich auf, alle Hindernisse für die rechtzeitige Rückführung der Gelder zu beseitigen. Laut der IATA sind zehn Länder für 80 Prozent der blockierten Summe verantwortlich, was 1,03 Milliarden US-Dollar entspricht. An der Spitze dieser Liste steht Mosambik mit 205 Millionen US-Dollar, gefolgt von der XAF-Zone (sechs afrikanische Staaten) mit 191 Millionen US-Dollar und Algerien mit 178 Millionen US-Dollar. Die Region Afrika und der Nahe Osten machen insgesamt 85 Prozent der blockierten Gelder aus. Die IATA betont die Wichtigkeit der rechtzeitigen Rückführung von Einnahmen für die finanzielle Stabilität der Fluggesellschaften, da diese ihre in Dollar ausgewiesenen Ausgaben decken und ihren Betrieb aufrechterhalten müssen. Verzögerungen oder die Verweigerung der Rückführung verstießen gegen bilaterale Abkommen und erhöhten das Wechselkursrisiko. Generaldirektor Willie Walsh wies darauf hin, daß eine zuverlässige Einnahmenrückführung für Fluggesellschaften mit ihren geringen Margen essentiell sei und daß die Blockade die internationale Konnektivität gefährde. Positiv hervorgehoben wurden Pakistan und Bangladesch, die ihren Rückstand deutlich reduzieren konnten, während Bolivien die blockierten Gelder vollständig freigegeben habe.

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Beinahe-Kollision über San Francisco: United Airlines Flugzeug verfehlt Kurs

Nur dem schnellen Handeln der Piloten und der Flugsicherung ist es zu verdanken, daß es Mitte Mai 2025 über dem Himmel von San Francisco nicht zu einer folgenschweren Kollision zweier Flugzeuge von United Airlines kam. Ein Airbus A320 der Gesellschaft, der am Dienstag, dem 13. Mai, auf dem Weg nach Dallas, Texas, war, nahm beim Steigflug eine falsche Abzweigung und geriet so in die exakte Flugbahn einer Canadair CRJ-200 von Skywest, die unter der Marke United Express nach Fresno startete. Daten des automatischen Peilsystems ADS-B zeigten, daß sich die beiden Flugzeuge gefährlich nahe kamen, mit einem vertikalen Abstand von nur etwa 300 Fuß (rund 90 Metern). Glücklicherweise reagierten die Besatzungen beider Maschinen umgehend auf die kritische Situation und leiteten Kursänderungen ein, wodurch sie ihre jeweiligen Zielorte ohne weitere Zwischenfälle erreichen konnten. Skywest-Flug nach Fresno in kritischer Nähe Die Maschine von Skywest, eine Canadair CRJ-200, operierte als Flug UA-5273 im Auftrag von United Express und war auf dem Direktflug vom San Francisco International Airport (SFO) zum Fresno Yosemite International Airport (FAT). Dieser Flug dauert üblicherweise etwa 70 Minuten von Gate zu Gate. Der Flug hatte die Freigabe zum Start von der Startbahn 01L (2332 Meter Länge) erhalten – etwa zur gleichen Zeit wie der Airbus A320 von United. Die Skywest-Maschine befand sich im initialen Steigflug, als die Piloten die Flugsicherung informierten, daß sie aufgrund von anderem Flugverkehr ein Ausweichmanöver fliegen müßten. Skywest ist eine regionale Fluggesellschaft, die im Netzwerk von United Express operiert und weltweit der größte Betreiber der CRJ-200 ist,

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Wiener Donauwalzer auf interstellare Reise geschickt

Ein ungewöhnliches Projekt des WienTourismus, der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Wiener Symphoniker hat den Walzer „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss Sohn ins All gesendet. Die elektromagnetische Welle des Musikstücks überholte am heutigen Tage die NASA-Raumsonde Voyager 1. Begleitet wurde die musikalische Botschaft von den Namen über 13.000 Personen aus aller Welt, darunter auch der österreichische Bundespräsident und der Wiener Bürgermeister. Die Aktion mit dem Titel „Waltz into Space“ fand ihren Höhepunkt in einem Konzert der Wiener Symphoniker im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK), bei dem der Donauwalzer unter der Leitung von Petr Popelka erklang. Zeitgleich wurde das Stück von der ESA-Bodenstation in Cebreros, Spanien, als elektromagnetische Welle ins All gesendet. Ein Lichtstrahl vom MAK symbolisierte diese kosmische Nachricht. Die Organisatoren wollten mit dieser Aktion auf das 200jährige Jubiläum von Johann Strauss Sohn aufmerksam machen. Das Konzert wurde an mehreren Orten live übertragen, darunter in Wien, an der ESA-Bodenstation und in Madrid. Musikliebhaber konnten sich im Vorfeld mit sogenannten „SpaceNotes“ verbinden und so symbolisch die Reise des Walzers begleiten. Mehr als 13.000 solcher Noten wurden vergeben. Im Juni plant Wien weitere Veranstaltungen zum Thema Weltraum, darunter das ESA Living Planet Symposium und das Festival „Space in the City“.

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Erneute Streiks legen Finnair-Flugbetrieb in Helsinki lahm

Flugreisende mit Finnair sehen sich weiterhin erheblichen Beeinträchtigungen ausgesetzt, da die Finnische Luftfahrtgewerkschaft IAU ihre Arbeitskampfmaßnahmen am Flughafen Helsinki (HEL) fortsetzt. Nach einem bereits erfolgten Ausstand am 30. Mai 2025 legen Gewerkschaftsmitglieder erneut am am gestrigen Montag, den 2. Juni 2025, und voraussichtlich auch am Mittwoch, den 4. Juni 2025, die Arbeit nieder. Dies führt zu zahlreichen Flugausfällen und Verspätungen und trifft Tausende von Passagieren. Die jüngsten Streikaktionen am heutigen Montag und am kommenden Mittwoch betreffen die Bodenabfertigungsdienste. Bereits der Streik am vergangenen Freitag hatte Finnair gezwungen, Dutzende von Flügen zu streichen. Für den heutigen Montag wurden bereits weitere Flugausfälle bestätigt, und auch für Mittwoch wird mit erheblichen Störungen gerechnet. Schätzungen zufolge werden die Reisepläne von rund 3.600 Passagieren durch die aktuellen Arbeitsniederlegungen beeinträchtigt. Umfassende Auswirkungen auf Flughafenbetrieb und Bordservice Laut einer Erklärung von Finnair haben die Streiks Auswirkungen auf wesentliche Flughafenleistungen wie Gepäckabfertigung, Fracht, Catering, Flugzeugwartung und Kundenservice. Die Fluggesellschaft warnte ihre Passagiere, daß es infolgedessen wahrscheinlich zu Verspätungen und Flugausfällen kommen werde. „Wir empfehlen, die wichtigsten Dinge wie Medikamente im Handgepäck mitzuführen und die Handgepäckbestimmungen einzuhalten“, so die Airline in ihrer Mitteilung. Weiterhin riet Finnair den Reisenden, sich auf mögliche Staus an den Serviceschaltern und Verzögerungen bei der Gepäckausgabe am Flughafen Helsinki einzustellen. Neben den Flugstreichungen wird auch der Service an Bord eingeschränkt sein. Zwischen dem 2. und 5. Juni bietet Finnair auf ihren Inlands- und Europaflügen nur ein begrenztes Catering an. Passagiere der Economy Class erhalten lediglich Wasser und einen Keks, während Business Class-Reisende zusätzlich Kaffee und

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Rekordwinter für österreichischen Tourismus

Der österreichische Tourismus hat in der Wintersaison 2024/25 ein neues Rekordergebnis erzielt. Wie die Statistik Austria meldet, wurden insgesamt 72,25 Millionen Übernachtungen registriert. Dies bedeutet einen Anstieg von 1,6 Prozent gegenüber der vorherigen Wintersaison und übertrifft damit den bisherigen Höchstwert. Auch die Zahl der Gäste erreichte mit 20,55 Millionen einen neuen Spitzenwert, was einem Zuwachs von 2,8 Prozent entspricht. Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner äußerte sich erfreut über diese Entwicklung und betonte die Bedeutung des Tourismus für die österreichische Wirtschaft. Gleichzeitig wies sie darauf hin, daß es wichtig sei, die Branche weiterhin zu stärken, insbesondere im Hinblick auf die Sicherung von Fachkräften und die regionale Wertschöpfung. Die Regierung arbeite an der Weiterentwicklung von Plänen und neuen Förderprogrammen, um vor allem kleinere Familienbetriebe langfristig zu unterstützen. Die Statistik zeigt, daß Tirol und Salzburg mit zusammen 41,86 Millionen Übernachtungen weiterhin die Hauptziele im Wintertourismus darstellen. Wien verzeichnete mit einem Plus von 10,3 Prozent den größten Zuwachs. Bei den Herkunftsländern der Gäste liegt Deutschland mit 25,90 Millionen Übernachtungen weiterhin an erster Stelle, gefolgt von den Niederlanden und Inlandsgästen. Die stärksten Monate waren Jänner und Februar, auf die 46 Prozent aller Übernachtungen entfielen. Zehetner betonte abschließend die Notwendigkeit weiterer Impulse und einer engen Zusammenarbeit innerhalb der Branche, um diesen Erfolg langfristig zu sichern.

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Zwiespältige Reaktionen auf Gesangseinlage eines Kindes während Delta-Flugverspätung

Eine ungewöhnliche Episode ereignete sich kürzlich auf einem verspäteten Flug der Delta Air Lines von Atlanta nach Orlando und sorgte online für rege Diskussionen. Ein junges Mädchen nutzte die Wartezeit, um die gelangweilten Passagiere mit ihrer Interpretation des Liedes „How Far I’ll Go“ aus dem Disney-Film „Vaiana“ zu unterhalten. Ein auf der Plattform TikTok verbreitetes Video dieser spontanen Darbietung löste auf der Diskussionsplattform Reddit geteilte Meinungen unter den Fluggästen aus. Ein Nutzer auf Reddit, der eigenen Angaben zufolge an Bord des Flugzeugs war, berichtete, daß die Maschine zunächst zwei Stunden am Gate in Atlanta auf dem Rollfeld stand und anschließend weitere zwei Stunden über Orlando kreiste. Die Ursache für diese erhebliche Verzögerung ist bislang nicht bekannt. Spekulationen in den Kommentaren deuten darauf hin, daß die Flugsicherung möglicherweise kein neues Startfenster zuweisen konnte, nachdem das ursprüngliche verpaßt worden war. Angesichts der Nähe Orlandos zu Walt Disney World lag die Wahl des Liedes thematisch nahe, da viele Passagiere mutmaßlich auf dem Weg dorthin waren. Flugbegleiter erlaubten Gesang über die Lautsprecheranlage Bemerkenswert ist, daß die Flugbegleiter dem kleinen Mädchen erlaubten, über die Lautsprecheranlage des Flugzeugs zu singen. Einige Reddit-Nutzer vermuteten, daß die Crew sich möglicherweise unter Druck gefühlt habe, die Passagiere während der langen Wartezeit zu beschäftigen. Die Reaktionen auf Reddit fielen jedoch gemischt aus. Während einige Nutzer Bewunderung für den Mut des Mädchens äußerten, vor anderen zu singen, empfanden viele die ungefragte musikalische Darbietung als störend. Ein Passagier erster Klasse, der gerade von einem elfstündigen Europaflug kam, schilderte seine Erfahrung auf Reddit

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Ryanair kritisiert hohe Luftverkehrskosten in Deutschland erneut

Die Fluggesellschaft Ryanair hat erneut die hohen Luftverkehrskosten in Deutschland kritisiert und sieht darin den Hauptgrund für die schwache Erholung des hiesigen Luftverkehrs im Vergleich zu anderen europäischen Ländern. Laut dem am 30. Mai veröffentlichten Verkehrsupdate für April liege Deutschland weiterhin am Ende der europäischen Rangliste. Ryanair führt dies auf die hohen Steuern, Flugsicherungs-, Sicherheits- und Flughafengebühren zurück, die den Flugverkehr verteuern. Besonders betroffen seien kostenintensive Flughäfen wie Berlin, Köln und Hamburg, an denen Ryanair bereits das Angebot reduziert habe. Trotz der Osterzeit im April lägen die Passagierzahlen an diesen Standorten deutlich unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Ryanair bemängelt das Versäumnis der deutschen Regierung, die Zugangskosten zu senken, was die Erholung des Sektors behindere und das Wachstum ausbremse. Die Kürzung der Kapazitäten für den Sommer 2025 habe die Situation weiter verschärft, sodass der Luftverkehr in Deutschland aktuell nur 90 Prozent des Vor-Covid-Niveaus erreiche. Im Kontrast dazu stünden Länder wie Irland, Ungarn und Polen, die durch die Senkung oder Abschaffung von Luftverkehrssteuern eine deutlich stärkere Erholung des Flugverkehrs verzeichnen würden. Ryanair-Chef Eddie Wilson forderte die neue deutsche Regierung auf, die Luftverkehrssteuer abzuschaffen und andere Gebühren zu senken, um den Luftverkehr und die Wirtschaft anzukurbeln. Bei einer solchen Maßnahme würde Ryanair ihr Passagieraufkommen in Deutschland deutlich steigern und Investitionen in neue Flugzeuge, Strecken und Arbeitsplätze tätigen, wie es in anderen europäischen Märkten bereits geschehen sei.

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