Juni 3, 2025

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Juni 3, 2025

Spanische Marine erhält erste NH90-Hubschrauber für Transportaufgaben

Airbus Helicopters hat die ersten zwei NH90 Taktischen Transporthubschrauber in der Marine-Spezifikation (MSPT-Variante) an die spanische Marine ausgeliefert. Dies markiert den Einstieg der Marine in das gemeinsame NH90-Programm Spaniens, an dem bereits das Heer und die Luft- und Raumfahrtstreitkräfte beteiligt sind. Die ausgelieferten Helikopter sind die ersten von sieben Marine-Versionen einer zweiten Tranche im Rahmen des spanischen NH90-Programms, das insgesamt 23 Luftfahrzeuge umfasst. Die MSPT-Variante des NH90 ist speziell für amphibische taktische Transporteinsätze konzipiert. Sie verfügt über ein verstärktes Fahrwerk, Marine-Kommunikations- und Navigationssysteme sowie eine automatische Rotorblatt- und Rumpffaltung für den Einsatz auf Schiffen. Der Hubschrauber kann bis zu 20 voll ausgerüstete Soldaten oder ein leichtes Fahrzeug transportieren und ist für Ein-Piloten-Instrumentenflugbetrieb auch bei Nacht oder schlechtem Wetter ausgelegt. Die neuen Hubschrauber sollen im Sommer dieses Jahres auf dem Marinestützpunkt Rota in Dienst gestellt werden. Die Auslieferung steht im Einklang mit dem am 13. Mai unterzeichneten spanischen Nationalen Hubschrauberplan, der eine weitere Ausweitung des NH90-Einsatzes in allen Teilstreitkräften vorsieht. Die NH90 gilt als einer der modernsten militärischen Mehrzweckhubschrauber und wird von zahlreichen Nationen eingesetzt.

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IndiGo weitet internationales Streckennetz massiv aus

Die indische Fluggesellschaft IndiGo, die größte des Landes, setzt ihre aggressive Expansion im internationalen Flugverkehr fort. Im laufenden Geschäftsjahr plant die Airline die Aufnahme von Direktflügen nach London, Athen, Kopenhagen, Siem Reap sowie in vier zentralasiatische Städte. Bereits im Juli sollen Langstreckenverbindungen von Mumbai nach Manchester und Amsterdam folgen. Für diese neuen Langstrecken setzt IndiGo sechs geleaste Boeing 787-9 Flugzeuge von Norse Atlantic Airways ein. Laut CEO Pieter Elbers sieht IndiGo ein starkes Wachstumspotenzial in der indischen Luftfahrt, wobei sich die Passagierzahlen bis 2030 voraussichtlich verdoppeln werden. Er betonte zudem das Potential Indiens, sich zu einem globalen Luftfahrtdrehkreuz zu entwickeln. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit über 2.300 tägliche Flüge zu mehr als 90 inländischen und über 40 internationalen Zielen und plant, ihre Flotte bis zum Geschäftsjahr 2030 auf über 600 Flugzeuge zu erweitern. IndiGo unterhält zwar verschiedene Partnerschaften, plant aber derzeit keinen Beitritt zu einer globalen Luftfahrtallianz. Bemerkenswert ist, daß IndiGo mit 15 Prozent den höchsten Anteil weiblicher Piloten unter den indischen Fluggesellschaften aufweist. Im Juni wird IndiGo zudem die 81. Jahreshauptversammlung der IATA in Delhi ausrichten, die erstmals seit 42 Jahren wieder in Indien stattfindet.

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Handelskrieg bremst Passagierwachstum, doch sinkende Ölpreise stützen Airline-Gewinne

Der von den Vereinigten Staaten initiierte Handelskrieg hinterläßt offenbar Spuren in der globalen Luftfahrtindustrie. Obwohl der Weltluftfahrtverband IATA (International Air Transport Association) auf seiner Generalversammlung in Neu-Delhi am Montag einen branchenweiten Gewinn von 36 Milliarden US-Dollar (31,7 Milliarden Euro) für das laufende Jahr 2025 prognostizierte, was einem Anstieg von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, musste die Erwartung für das Passagierwachstum nach unten korrigiert werden. Laut IATA-Chef Willie Walsh ist es vor allem dem gesunkenen Ölpreis zu verdanken, daß die Auswirkungen des Handelskriegs auf die Profitabilität der Fluggesellschaften begrenzt bleiben. Die Zahl der Fluggäste wird voraussichtlich zwar auf den Rekordwert von 4,99 Milliarden steigen, doch im Dezember hatte der Verband noch mit einem Anstieg auf 5,22 Milliarden Passagiere gerechnet. Diese Reduzierung der Wachstumsprognose um rund 230 Millionen Passagiere deutet auf eine spürbare Verlangsamung des globalen Reiseverkehrs hin. Unsicherheiten belasten das Verbrauchervertrauen „Die erste Hälfte des Jahres 2025 hat den Weltmärkten erhebliche Unsicherheiten beschert“, erklärte Walsh. Er führte dies insbesondere auf den von den USA angezettelten Handelskrieg zurück, der das Verbrauchervertrauen weltweit beeinträchtigt habe. Diese Entwicklung dämpft die Reiselust vieler Menschen und schlägt sich somit in einer geringeren Nachfrage nach Flugreisen nieder als ursprünglich erwartet. Trotz der gedämpften Wachstumserwartungen im Passagierverkehr zeigt sich die IATA hinsichtlich der finanziellen Performance der Branche zuversichtlich. Der prognostizierte Gewinn von 36 Milliarden US-Dollar liegt nur geringfügig unter der Dezember-Schätzung von 36,6 Milliarden US-Dollar. Die Gewinnspanne der Fluggesellschaften dürfte sogar leicht wachsen. Dies ist primär auf die gesunkenen Treibstoffkosten zurückzuführen, da Kerosin einen erheblichen Kostenfaktor für

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Flugzeugabsturz in Korschenbroich fordert zwei Todesopfer

In Korschenbroich am Niederrhein ereignete sich am Samstag, den 31. Mai 2025, ein tragischer Flugzeugabsturz, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen. Eine einmotorige Beechcraft B36TC Bonanza mit dem Kennzeichen D-EHVM stürzte gegen Mittag auf das Gelände eines Wohnhauses. Die Behörden bestätigten, daß eine der beiden Verstorbenen eine 71jährige Pilotin war. Unklar blieb zunächst, ob es sich bei dem zweiten Todesopfer um einen Passagier des Flugzeugs oder einen Bewohner des Hauses handelte, auf dessen Terrasse die Maschine aufschlug. Nach dem Aufprall kam es zu einem Brand, den rund 50 Feuerwehrkräfte innerhalb einer Stunde löschen konnten. Die deutsche Polizei hat eine Untersuchung zur Klärung der Absturzursache eingeleitet. Bislang wurden keine Angaben gemacht, was zu dem Unglück führte.

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Nackter Tanz im Flugzeugklo: Flugbegleiter festgenommen

Ein Flugbegleiter von British Airways hat für Aufsehen gesorgt, nachdem er während eines Transatlantikfluges von den Vereinigten Staaten nach London nackt tanzend in einer Toilette der Business Class entdeckt wurde. Britische Boulevardzeitungen berichten, der Mann sei mutmaßlich unter Drogeneinfluß gestanden. Der Vorfall ereignete sich mitten im Flug, als der für die Essensausgabe zuständige Steward plötzlich verschwand. Seine Kollegen suchten das Flugzeug ab und fanden ihn schließlich in einer Bordtoilette der Club World Kabine. Er soll sich nackt und unkontrolliert verhalten haben. Die Crew kleidete den Mann in einen Schlafanzug aus der ersten Klasse und fesselte ihn für den Rest des Fluges auf einem Passagiersitz. Nach der Landung in Heathrow wurde er von der Polizei erwartet, festgenommen und medizinisch versorgt. Es wird vermutet, daß er vor oder während des Fluges Tabletten eingenommen hatte. British Airways hat den Flugbegleiter suspendiert und eine interne Untersuchung eingeleitet.

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Emirates-Chef zeigt vorsichtigen Optimismus bezüglich Boeings 777X

Am Rande der 81. Jahreshauptversammlung der Airline-Chefs der International Air Transport Association (IATA) in Indien äußerte sich Tim Clark, der Chef der Fluggesellschaft Emirates, vorsichtig optimistisch bezüglich des Langstreckenflugzeugs Boeing 777X der nächsten Generation. Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft hat über 200 Bestellungen für das neueste Flugzeug des US-amerikanischen Herstellers, das sich derzeit im Zertifizierungsprozess vor seiner Inbetriebnahme befindet. Gegenüber Reportern zu Beginn der Hauptversammlung sagte Tim Clark, daß die Erwartungen seiner Fluggesellschaft weiterhin darin bestünden, daß die erste der neuen Maschinen „Anfang 2027“ ausgeliefert werde, was weiteres Wachstum und eine Expansion des Streckennetzes ermöglichen würde. Laut einem Bericht der Zeitung „The National“ könnte Emirates ihr erstes 777X-Großraumflugzeug sogar zwischen dem dritten oder vierten Quartal 2026 und dem ersten Quartal 2027 erhalten, und die Fluggesellschaft erhalte „klarere Signale“ von Boeing bezüglich dieses Lieferplans. „Ich bin ziemlich beeindruckt von der Energie und der Besorgnis, die sie bei der Erledigung dieser Aufgabe zeigen. Deshalb war ich vorsichtig optimistisch, weil sie nicht nur redeten, sondern auch Taten folgen ließen“, sagte Clark Reportern in der indischen Hauptstadt Delhi. In Bezug auf ein kürzliches Treffen zwischen Clark und Boeings Vorstandsvorsitzendem Kelly Ortberg lobte er die Bemühungen seines Gegenübers, den US-amerikanischen Hersteller und dessen Geschicke wiederzubeleben. „Ich sehe ein hohes Maß an Entschlossenheit und Ernsthaftigkeit, die Aufgabe zu erledigen“, sagte er. Clark fügte hinzu, daß er beabsichtige, Boeing in Seattle im September 2025 zu besuchen, um die Fortschritte bei der 777X und deren Zertifizierungsprogramm zu inspizieren. Langjährige Bestellung und wiederholte Verzögerungen Die erste Bestellung von Emirates

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IATA korrigiert Finanzausblick für Fluggesellschaften 2025 leicht nach unten

Die Internationale Flugtransport-Vereinigung (IATA) hat ihre Prognose für die finanzielle Lage der Fluggesellschaften im Jahr 2025 aktualisiert. Demnach wird nun ein Nettogewinn von 36,0 Milliarden US-Dollar erwartet, was eine Verbesserung gegenüber den 32,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 darstellt, aber leicht unter der vorherigen Schätzung von 36,6 Milliarden US-Dollar vom Dezember 2024 liegt. Trotz dieser leichten Korrektur rechnet die Branche weiterhin mit einer gesteigerten Rentabilität. Die Netto-Gewinnmarge soll sich von 3,4 Prozent im Jahr 2024 auf 3,7 Prozent im Jahr 2025 verbessern. Auch der Return on Invested Capital (ROIC) wird mit 6,7 Prozent leicht über dem Vorjahreswert von 6,6 Prozent erwartet. Die gesamten Einnahmen der Branche sollen mit 979 Milliarden US-Dollar einen neuen Höchststand erreichen, blieben aber unter der früheren Prognose von einer Billion US-Dollar. Die Zahl der Fluggäste soll mit 4,99 Milliarden ebenfalls einen Rekordwert erreichen, liegt aber auch hier unter der vorherigen Schätzung. Als positiven Faktor nennt die IATA den gesunkenen Kerosinpreis, der um 13 Prozent niedriger als 2024 und ein Prozent unter der vorherigen Schätzung liege. Trotz globaler wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten, wie Handelsspannungen und einem Rückgang des Konsumentenvertrauens, erwartet die IATA, daß mehr Passagiere und Fracht befördert werden als im Vorjahr. Willie Walsh, Generaldirektor der IATA, betonte die Widerstandsfähigkeit der Fluggesellschaften, wies aber darauf hin, daß die Gewinnmargen mit 3,7 Prozent weiterhin gering seien.

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Expertenforum Luftfahrt 2025 in Linz: Regionale Luftfahrt im Fokus

Die österreichische Luftfahrtindustrie blickt gespannt auf das „Expertenforum Luftfahrt 2025“, das am 12. Juni in Linz stattfinden wird. Unter der Schirmherrschaft des Dachverbandes Aviation Industry Austria (AI Austria) treffen sich namhafte Experten aus Politik, Wirtschaft und Luftfahrt, um zentrale Fragen zur Zukunft der regionalen Luftfahrt zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Verhältnis zwischen Regionalflughäfen und ihren jeweiligen Regionen, insbesondere die Bedeutung internationaler Anbindung für Wirtschaft und Tourismus sowie der Beitrag der Luftfahrt zur regionalen Entwicklung im Spannungsfeld von Mobilität und Standortwettbewerb. Das Forum bietet eine Plattform für intensive Diskussionen und Networking. Auf dem Programm stehen zwei Podiumsdiskussionen zu den Themen „Braucht die Wirtschaft die regionale Luftfahrt?“ und „Wie sind Airports und Airlines regional konkurrenzfähig?“. Zudem erwartet die Teilnehmer eine Reihe von Key-Notes von hochkarätigen Rednern. Unter den angekündigten Sprechern befinden sich Dietmar Prammer, der Bürgermeister der Landeshauptstadt Linz, Norbert Draskovits, der Geschäftsführer des Flughafens Linz, Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG und Präsident der Aviation Industry Austria, Robert Machtlinger, CEO von FACC, Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, Thomas Bründl, Geschäftsführer von Starlim-Sterner, Johannes Adensamer vom Generalsekretariat der WKO Bundessparte Transport und Verkehr, Ralph Beisel, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen, Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer der OÖ Tourismus GmbH, sowie Martin Gauss, der ehemalige CEO von Air Baltic. Regionale Flughäfen als Tore zur Welt Die Veranstaltung widmet sich der Frage, welche Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, damit Regionalflughäfen auch in Zukunft ihre Funktion als leistungsfähige Verbindungen zur Welt erfüllen können. Dabei wird die Rolle der Flughäfen für die wirtschaftliche Entwicklung

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IATA rechnet mit Verdopplung der Produktion von nachhaltigem Flugkraftstoff, kritisiert aber Kosten

Die Internationale Flugtransport-Vereinigung (IATA) geht davon aus, daß die Produktion von Sustainable Aviation Fuel (SAF) im Jahr 2025 auf zwei Millionen Tonnen (2,5 Milliarden Liter) ansteigen wird. Dies entspräche 0,7 Prozent des gesamten Treibstoffverbrauchs der Fluggesellschaften. Gleichzeitig bemängelt die IATA die hohen Kosten für SAF, die sich in Europa aufgrund von Auflagen sogar verdoppelt hätten. Laut IATA würden die Fluggesellschaften allein für die erwartete Menge an SAF zur Erfüllung europäischer Auflagen im Jahr 2025 voraussichtlich 1,2 Milliarden US-Dollar zu Marktpreisen ausgeben müssen. Hinzu kämen geschätzte 1,7 Milliarden US-Dollar an Compliance-Gebühren, was SAF in Europa fünfmal teurer mache als herkömmliches Kerosin. IATA-Generaldirektor Willie Walsh kritisierte, daß solche Auflagen ohne entsprechende Marktbedingungen die Kosten der Dekarbonisierung unnötig in die Höhe trieben. Um die Entwicklung eines globalen SAF-Marktes zu unterstützen, hat die IATA eine SAF-Registry zur transparenten Nachverfolgung von SAF-Käufen und -verbrauch sowie einen „SAF Matchmaker“ zur Zusammenführung von Angebot und Nachfrage ins Leben gerufen. Die IATA fordert Regierungen auf, effektivere Politik zu gestalten, eine umfassende Energiepolitik zu entwickeln, die SAF einschließt, und den Emissionshandel CORSIA zu stärken. Indien, als drittgrößter Ölverbraucher, setze auf Biokraftstoffe und strebe eine Beimischungsquote von zwei Prozent SAF für internationale Flüge bis 2028 an.

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Alarmierende Wasserverschmutzung im Elsass: PFAS aus Flughafen-Löschschaum bedrohen Trinkwasser

Eine besorgniserregende Kontamination des Grundwassers mit Chemikalien aus Feuerlöschschäumen zwingt Behörden im Elsass zu drastischen Maßnahmen. In elf Gemeinden des Départements Haut-Rhin, die an den Euro-Airport Basel-Mülhausen grenzen, gilt seit dem 5. Mai ein Trinkwasserverbot für besonders gefährdete Personengruppen wie Kleinkinder, Schwangere und Schwerkranke. Die Verunreinigung betrifft sogenannte PFAS, langlebige Chemikalien, die als potenziell krebserregend gelten und nun kostspielige Sanierungsmaßnahmen erforderlich machen. Die Kontamination ist auf den Einsatz von PFAS-haltigen Löschmitteln bei Übungen der Feuerwehr am Euro-Airport Basel-Mülhausen zurückzuführen. Diese Praxis war bisher legal, da nur wenige dieser Stoffe reglementiert sind. PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind extrem stabile und schwer abbaubare Chemikalien, die in zahlreichen industriellen Prozessen und Konsumgütern wie Teflonpfannen, Lebensmittelverpackungen und Textilien Verwendung finden. Ihre Persistenz in der Umwelt und die potenziellen Gesundheitsrisiken, darunter Krebs und Störungen des Hormon- und Immunsystems, sind seit längerem bekannt. Grundwasserbelastung übersteigt Grenzwerte um ein Vielfaches Messungen ergaben laut Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), daß die PFAS-Konzentration im Grundwasser die zulässigen Grenzwerte für Trinkwasser um das bis zu Vierfache übersteigt. Während im direkt angrenzenden Basel kein Trinkwasserverbot verhängt wurde, da die Stadt ihr Trinkwasser hauptsächlich aus dem weniger belasteten Rhein bezieht, sind die Auswirkungen im Elsass gravierend. Die Behörden des Départements Haut-Rhin reagieren mit der schnellstmöglichen Anschaffung von Wasserfiltern und Wasseraufbereitungsanlagen für die betroffenen Region. Die Kosten für diese Maßnahmen werden auf rund 20 Millionen Euro geschätzt. Da externe Finanzierungsmöglichkeiten fehlen, ist ab dem Jahr 2026 eine Erhöhung des Wasserpreises in den betroffenen Gemeinden unausweichlich. Kosten der Sanierung und die Frage nach

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