Juni 4, 2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juni 4, 2025

Ansturm auf den Münchner Flughafen erwartet: Rund 17.000 Flüge in den Pfingstferien 2025

Mit dem Beginn der Pfingstferien in Bayern steht dem Münchner Flughafen die zweite große Reisewelle des Jahres bevor. Für den Zeitraum vom 6. Juni bis zum 22. Juni 2025 haben die Fluggesellschaften rund 17.000 Flugbewegungen zu insgesamt 214 verschiedenen Zielen angemeldet. Dies entspricht einem Zuwachs von knapp acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt werden über 2,3 Millionen Reisende erwartet, die über den Münchner Airport starten oder landen werden. Allein am ersten Ferienwochenende, von Freitag bis Sonntag, werden mehr als 410.000 Passagiere erwartet, was etwa 3.000 geplanten Starts und Landungen entspricht und das bisher verkehrsstärkste Wochenende des Jahres markiert. Flughafen, Fluggesellschaften, Behörden und Dienstleister haben sich auf diesen Ansturm vorbereitet und setzen zusätzliches Personal zur Unterstützung der Reisenden ein. Mittelmeerziele weiterhin hoch im Kurs Auch in diesen Pfingstferien erfreut sich der Mittelmeerraum größter Beliebtheit. Ziele in Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich und der Türkei machen mit rund 6.000 Flugbewegungen den größten Anteil aus. Doch auch interkontinentale Verbindungen sind stark nachgefragt. So werden die USA und Kanada mit über 840 Flügen von und nach München bedient. In Asien sind Thailand, Indien und Japan sowie im Nahen Osten die Vereinigten Arabischen Emirate mit über 380 Starts und Landungen die am stärksten frequentierten Destinationen. Diese breite Palette an Zielen unterstreicht die Bedeutung des Münchner Flughafens als internationales Drehkreuz. Reisetipps für einen entspannten Start in den Urlaub Um den Reisebeginn so reibungslos wie möglich zu gestalten, gibt der Flughafen München einige nützliche Tipps. Reisende werden gebeten, ihr Handgepäck auf das Nötigste zu beschränken, insbesondere Wertgegenstände,

weiterlesen »

Fortschritte und Verzögerungen beim Berliner Straßenbahnausbau

Der Ausbau des Berliner Straßenbahnnetzes kommt nur schleppend voran, obwohl einige der geplanten Neubauprojekte zeitnah realisiert werden sollen. Dies geht aus der Antwort der Verkehrsverwaltung auf eine Anfrage des verkehrspolitischen Sprechers der SPD-Fraktion, Tino Schopf, hervor. Insbesondere für die lange diskutierte Straßenbahnstrecke von der Urban Tech Republic auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel bis zum Rathaus Spandau gibt es weiterhin keinen konkreten Zeitplan. Die Verkehrsverwaltung nannte in ihrer Antwort Projekte, bei denen in absehbarer Zeit mit einer Fertigstellung gerechnet werden kann. Dazu gehören Abschnitte in verschiedenen Bezirken der Stadt. Allerdings bleibt die Anbindung des Areals um den ehemaligen Flughafen Tegel, wo ein neues Technologie- und Industriequartier entsteht, an das bestehende Straßenbahnnetz weiterhin ungewiss. Die Bedeutung einer guten Anbindung dieses Entwicklungsgebietes wird von vielen Seiten betont. Die fehlende Zeitangabe für die Tegel-Spandau-Strecke unterstreicht die Herausforderungen und Verzögerungen, mit denen der Ausbau der Berliner Straßenbahn immer wieder konfrontiert ist. Während einige Vorhaben voranschreiten, harren andere, wie die Verbindung nach Tegel, weiterhin auf eine konkrete Planung und Umsetzung. Die Anfrage des SPD-Verkehrspolitikers verdeutlicht das anhaltende Interesse an einer zügigen Erweiterung des öffentlichen Nahverkehrs in der Hauptstadt.

weiterlesen »

NTSB-Bericht enthüllt Ursachen für Fahrwerksversagen einer FedEx Boeing 757

Das National Transportation Safety Board (NTSB) hat seinen abschließenden Bericht zu dem Vorfall vom 4. Oktober 2023 veröffentlicht, bei dem das Fahrwerk einer Boeing 757 der Frachtfluggesellschaft FedEx versagte. Die Untersuchung der US-amerikanischen Behörde ergab, daß ein gebrochener Draht und Lecks von Hydraulikflüssigkeit die Hauptursachen für das Versagen des Fahrwerks waren. Der Zwischenfall ereignete sich, als die Besatzung einer Boeing 757-200 der Federal Express sich dem Chattanooga Metropolitan Airport–Lovell Field (CHA) in Chattanooga, Tennessee, näherte und das Fahrwerk nicht ausfahren konnte. Chronologie des Zwischenfalls und erste Anzeichen von Problemen Kurz nach dem Start in Chattanooga fuhr die Besatzung das Fahrwerk ordnungsgemäß ein. Die Daten des digitalen Flugdatenschreibers (DFDR) zeigten jedoch, daß 22 Sekunden nach dem Einfahren des Fahrwerks die Menge und der Druck der Hydraulikflüssigkeit im linken Hydrauliksystem zu sinken begannen, wie aus dem NTSB-Bericht hervorgeht. Kurz darauf wurde eine Warnung wegen geringer Flüssigkeitsmenge im linken Hydrauliksystem sowie eine allgemeine Warnmeldung aufgezeichnet. Nachdem die Besatzung die Verfahren aus dem Schnellreferenzhandbuch zur Fehlerbehebung des Hydraulikproblems befolgt hatte, entschied sie sich zur Rückkehr nach Chattanooga. Bei den Vorbereitungen zur Landung versagten sowohl das Hauptfahrwerk als auch das Bugfahrwerk beim Versuch, sie auszufahren. Die Aufzeichnungen des Cockpit Voice Recorders dokumentierten einen dreifachen Warnton, gefolgt von der Feststellung des Kapitäns „Gear disagree“ (Fahrwerk stimmt nicht überein) und der Bestätigung des Ersten Offiziers „Gear disagree. The gear is not coming down“ (Fahrwerk kommt nicht herunter). Notlandung und Evakuierung nach dem Abkommen von der Landebahn Nach dem gescheiterten Versuch, das Fahrwerk auszufahren, informierte der Kapitän die

weiterlesen »

Internationale Kandidaten bewerben sich um Chefposten bei Air Baltic

Die Suche nach einer neuen Führungspersönlichkeit für die lettische Fluggesellschaft Air Baltic stösst auf beachtliches internationales Interesse. Über 40 Bewerbungen von Kandidaten aus fast 30 Ländern, darunter auch Lettland, sind beim Aufsichtsrat eingegangen, wie dessen Vorsitzender Andrejs Martinovs gegenüber dem Portal Baltic News Network mitteilte. Nun soll ein spezialisiertes Personalberatungsunternehmen die eingegangenen Bewerbungen eingehend prüfen und bewerten. Die endgültige Entscheidung über die Besetzung des Chefpostens wird vom Aufsichtsrat getroffen, basierend auf den Empfehlungen der zuständigen Kommission und des Personalberaters. Der gesamte Auswahlprozess wird voraussichtlich etwa drei Monate in Anspruch nehmen. Bis zur Ernennung einer neuen permanenten Führungskraft wird Pauls Calitis weiterhin als Interimschef die Geschäfte der Airline leiten. Er hatte das Amt nach dem Ausscheiden von Martin Gauss übernommen. Air Baltic, die staatliche Fluggesellschaft Lettlands, spielt eine wichtige Rolle im Luftverkehr des Baltikums.

weiterlesen »

Passagierzahlen: Memmingen lässt Nürnberg hinter sich

Trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten verzeichnen die drei internationalen Verkehrsflughäfen Bayerns im ersten Quartal des Jahres einen deutlichen Zuwachs sowohl bei den Flugbewegungen als auch bei den Passagierzahlen. Wie das Statistische Landesamt in Fürth mitteilte, wurden von Anfang Januar bis Ende März 2025 an den Flughäfen München, Memmingen und Nürnberg insgesamt 79.222 Starts und Landungen registriert. Dies korrespondiert mit einem Anstieg der Passagierzahl um 3,2 Prozent auf insgesamt 9,5 Millionen Fluggäste. Die Verteilung des Verkehrsaufkommens zwischen den drei Standorten blieb dabei weitgehend konstant. Der Münchner Flughafen behauptete seine Position als größter bayerischer Airport mit 66.908 Flugbewegungen, was einem Plus von 1,3 Prozent entspricht. Die Zahl der abgefertigten Passagiere in München stieg um 1,8 Prozent auf 8,1 Millionen. Deutlich geringer, aber mit prozentual höheren Zuwachsraten, präsentierten sich die Flughäfen Nürnberg und Memmingen. In Nürnberg wurden im ersten Quartal 6.630 Starts und Landungen gezählt, während Memmingen 5.684 Flugbewegungen verzeichnete. Memmingen überholt Nürnberg bei Passagierzahlen Eine bemerkenswerte Verschiebung gab es jedoch bei den Passagierzahlen. Der Allgäu Airport in Memmingen übertraf mit 719.000 abgefertigten Fluggästen und einem Zuwachs von beachtlichen 16,1 Prozent den Flughafen Nürnberg, der 679.000 Passagiere zählte, was einem Plus von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Diese Entwicklung deutet auf eine veränderte Nachfrage im Flugverkehr innerhalb Bayerns hin. Das Statistische Landesamt äußerte sich wie üblich nicht zu den genauen Ursachen dieser Entwicklung. Allerdings deckt sich der generelle Anstieg der Passagierzahlen mit den Einschätzungen von Tourismusexperten, die davon ausgehen, daß Urlauber nach dem vorangegangenen Boom regionaler Reiseziele, der durch die Corona-Pandemie bedingt war,

weiterlesen »

IndiGo wandelt weitere Optionen für Airbus A350 in Festbestellung um

Die indische Fluggesellschaft IndiGo hat 30 ihrer bestehenden Kaufoptionen für den Airbus A350-900 in eine feste Bestellung umgewandelt. Wie die Airline mitteilte, erhöht sich damit die Gesamtzahl der fest bestellten A350 auf 60 Flugzeuge. Die ersten Auslieferungen dieser zusätzlichen Maschinen sollen im Jahr 2027 beginnen. Mit dieser Aufstockung ihrer Langstreckenflotte reagiert IndiGo nach eigenen Angaben auf die wachsende Nachfrage im indischen Luftverkehrsmarkt, der als drittgrößter weltweit gilt. Zudem plant die Fluggesellschaft, künftig verstärkt internationale Drehkreuze ihrer Partner anzufliegen. IndiGo hatte bereits zuvor eine signifikante Anzahl von Airbus A350 fest bestellt. Die Entscheidung zur Umwandlung weiterer Optionen unterstreicht die Ambitionen von IndiGo, ihre Präsenz im Langstreckenverkehr auszubauen. Der Airbus A350-900 ist ein modernes Langstreckenflugzeug, das sich durch seine Effizienz und Reichweite auszeichnet und es Fluggesellschaften ermöglicht, auch entferntere Ziele wirtschaftlich zu bedienen.

weiterlesen »