Juni 23, 2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juni 23, 2025

Griechenland führt Ankunftsgebühr für Kreuzfahrtpassagiere ein

Griechenland erhebt ab dem 1. Juli 2025 eine neue Ankunftsgebühr für Passagiere von Kreuzfahrtschiffen. Diese Abgabe, die zwischen einem und zwanzig Euro pro Person beträgt, wird fällig, wenn Reisende in einem griechischen Hafen von Bord gehen. Die Maßnahme zielt darauf ab, den zunehmenden Touristenandrang besser zu steuern und die notwendigen Investitionen in die Hafeninfrastruktur zu finanzieren, wie griechische Medien berichten. Die Höhe der Gebühr ist gestaffelt und richtet sich nach der Saison sowie dem jeweiligen Reiseziel. In der Hauptsaison vom 1. Juni bis 30. September fallen auf den besonders populären Kreuzfahrtinseln Mykonos und Santorini die höchsten Sätze von zwanzig Euro pro Person an. Für andere Inseln beträgt die Abgabe in dieser Zeit fünf Euro. In der Vor- und Nachsaison sinken diese Beträge auf zwölf beziehungsweise drei Euro. Von November bis März werden auf Mykonos und Santorini vier Euro und auf anderen Inseln ein Euro verlangt. Die Regelung gilt ausschließlich für Kreuzfahrtgäste, die tatsächlich an Land gehen und somit die lokalen Einrichtungen nutzen. Die griechische Regierung unter Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis verfolgt mit der gestaffelten Abgabe mehrere Ziele. Primär sollen die Besucherströme gleichmäßiger über das Jahr verteilt werden, um die Überfüllung in den Sommermonaten zu entlasten. Zugleich soll die Gebühr zur Finanzierung des Ausbaus der Hafeninfrastruktur beitragen. Die Maßnahme war bereits im vergangenen Jahre angekündigt worden, ihre endgültige Einführung verzögerte sich jedoch bis zum Erlaß der entsprechenden Verordnungen. Der Kreuzfahrttourismus in Griechenland verzeichnete im Jahre 2024 erneut Höchstwerte. Laut Angaben des internationalen Kreuzfahrtverbands CLIA liefen Kreuzfahrtschiffe 5.490-mal griechische Häfen an, was einen

weiterlesen »

Zwischenfall am Flughafen Kalamata: Ryanair-Flugzeug kollidiert mit Zaun

Eine Boeing 737 der Fluggesellschaft Ryanair, die vom Londoner Flughafen Stansted kam, ist am Mittwoch nach der Landung auf dem Internationalen Flughafen Kalamata mit einem Zaun kollidiert. Bei dem Zwischenfall wurde die Flügelspitze des Flugzeugs beschädigt. Glücklicherweise wurden bei dem Vorfall keine Personen verletzt. Ein Sprecher von Ryanair bestätigte, daß Flug FR6080 sicher gelandet sei, die Flügelspitze jedoch während des Rollens auf dem Vorfeld mit einem Zaun in Kontakt kam. Nach dem Zusammenstoß setzte das Flugzeug seine Fahrt fort, und die Passagiere konnten das Flugzeug normal verlassen. Bilder des beschädigten Flügels zeigen eine starke Deformation. Trotz des offensichtlichen Schadens und Berichten von verängstigten Passagieren, die einen lauten Knall gehört hatten und über mögliche Brandgefahren besorgt waren, wurde den Reisenden mitgeteilt, sie sollten an Bord bleiben, bis die Rettungskräfte eintrafen. Berichte über eine anfängliche Behauptung von Turbulenzen während des Fluges wurden von Ryanair dementiert. Das Unternehmen erklärte, daß das Flugzeug nach dem Vorfall die erforderlichen Inspektionen und Wartungsarbeiten durchlaufen habe, bevor es wieder in den Dienst gestellt wurde. Solche Vorfälle, auch wenn sie glimpflich ausgehen, unterstreichen die Bedeutung präziser Abläufe am Flughafen und die Notwendigkeit schneller und klarer Kommunikation im Falle eines unvorhergesehenen Ereignisses. Die griechische Luftfahrtbehörde wird den Vorfall untersuchen, um die genauen Umstände zu klären und zukünftige Kollisionen dieser Art zu verhindern.

weiterlesen »

Europäisches Parlament verteidigt Fluggastrechte: Ablehnung des Ratsvorschlags markiert klaren Kurs

Das Europäische Parlament hat am 17. Juni 2025 einen klaren Standpunkt bezogen und den Vorschlag des Rates zur Schwächung der EU-Fluggastrechte als inakzeptabel zurückgewiesen. Während einer Plenardebatte zeigte sich eine seltene und bemerkenswert breite Übereinstimmung unter den Abgeordneten, wie die Europa-Abgeordnete Magdalena Adamowicz (EVP, Polen) betonte. Zuvor hatte eine deutliche Mehrheit der Parlamentarier die vom Rat vorgeschlagene Änderung der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 abgelehnt. Diese Entwicklung gibt den Ton für die entscheidende Abstimmung im September an, deren Ergebnis nun eindeutig scheint: Das Parlament ist entschlossen, die Rechte der europäischen Fluggäste zu verteidigen und lehnt jede Verschlechterung der bestehenden Schutzmechanismen ab. Der Kern der Debatte: Schwächung oder Stärkung der Rechte? Die Verordnung (EG) Nr. 261/2004 ist seit zwei Jahrzehnten das Fundament der Fluggastrechte in der Europäischen Union. Sie legt fest, unter welchen Bedingungen Passagiere bei Annullierungen, großen Verspätungen und Nichtbeförderung Anspruch auf Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen haben. Insbesondere die Regelung, daß ab einer Verspätung von drei Stunden am Zielort eine pauschale Entschädigung von bis zu 600 Euro – abhängig von der Flugdistanz – zustehen kann, ist ein zentraler Pfeiler des Verbraucherschutzes. Der Vorschlag des Rates, welcher von den Fluggesellschaften aktiv beworben wird, zielt jedoch auf eine grundlegende Änderung dieser Bestimmungen ab. Beobachter und Verbraucherschützer befürchten, daß diese Reform die Rechte der Fluggäste massiv untergraben würde. Konkrete Bedenken umfassen: Diese vorgeschlagenen Änderungen sind bei Verbraucherschutzorganisationen in ganz Europa auf massive Kritik gestoßen. Sie argumentieren, daß die Reform nicht den Reisenden diene, sondern einseitig die Interessen der Fluggesellschaften bevorzuge. AirHelp begrüßt die Ablehnung und

weiterlesen »

Iberia stellt strategischen „Plan de Vuelo 2030“ vor

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat ihren neuen strategischen Plan „Plan de Vuelo 2030“ präsentiert, der die Wachstumsziele des Unternehmens für die kommenden Jahre festlegt. Der Plan sieht vor, eine jährliche Rentabilität von 13,5 bis 15 Prozent zu erreichen, was Investitionen von sechs Milliarden Euro während der Planungsperiode ermöglichen soll. Ein zentraler Pfeiler dieser Strategie ist eine deutliche Erweiterung der Flugzeugflotte und die Stärkung des Heimatflughafens. Iberia strebt an, ihre Langstreckenflotte von derzeit 45 auf rund 70 Flugzeuge zu vergrößern. Hierfür sollen neue Airbus A350, A321XLR und möglicherweise auch A330neo aus jüngst von der Muttergesellschaft IAG angekündigten Bestellungen hinzukommen. Zugleich ist eine umfassende Erneuerung der Kurz- und Mittelstreckenflotte mit neuen A320 und A321 Neo-Maschinen vorgesehen. Durch diese Flottenvergrößerung und Modernisierung will Iberia dazu beitragen, den Flughafen Madrid-Barajas zu einem führenden europäischen Drehkreuz auszubauen und die internationale Anbindung Spaniens zu verbessern. Das Streckennetz wird um neue Ziele wie Toronto, Philadelphia und Monterrey erweitert, zusätzlich zu den kürzlich angekündigten Destinationen Recife, Fortaleza und Orlando. Ein weiteres Kernziel des „Plan de Vuelo 2030“ ist die Verbesserung des Kundenerlebnisses. Dazu sind umfangreiche Investitionen in Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Personalisierung der Dienstleistungen geplant. Sämtliche Langstreckenkabinen werden erneuert, um mehr Komfort und bessere Konnektivität zu bieten, und in Schmalrumpfflugzeugen werden größere Handgepäckfächer installiert. Auch der Service am Boden soll verbessert werden, unter anderem durch die Eröffnung einer zusätzlichen Premium-Lounge im Terminal 4 von Barajas. Weiterhin ist der Bau der „Ciudad Iberia“ in La Muñoza geplant, eines fortschrittlichen Luftfahrt-Innovationszentrums, das auch die neue Konzernzentrale beherbergen wird. Der Plan

weiterlesen »

AOPA Austria zum „Fly-in“ in Klagenfurt

Der Klagenfurt Airport war am vergangenen Wochenende Schauplatz eines besonderen Ereignisses für die Allgemeine Luftfahrt: Eine hochrangige Delegation der AOPA AUSTRIA (Aircraft Owners and Pilots Association) versammelte sich zum diesjährigen „Fly-in“, einem informellen Treffen von Luftfahrtbegeisterten, die mit ihren Privatflugzeugen anreisen. Diese Veranstaltung bot nicht nur eine Plattform für den Austausch und die Vernetzung innerhalb der Piloten-Gemeinschaft, sondern unterstrich auch die Bedeutung des Klagenfurter Flughafens als Teil des österreichischen General Aviation Netzwerks und als attraktives Tor zu den landschaftlichen und kulturellen Schönheiten Kärntens. Die gelungene Organisation in Zusammenarbeit mit den regionalen Tourismusverbänden hob das Potenzial des Flughafens für diese spezifische Form des Reisens hervor. Klagenfurt Airport als Gastgeber des AOPA Austria Fly-ins Am vergangenen Freitag landeten der Vorstand der AOPA Austria sowie zahlreiche Mitglieder mit ihren Privatflugzeugen direkt am Flughafen Klagenfurt. Sie wurden persönlich von Flughafen-Geschäftsführer Maximilian Wildt willkommen geheißen. Wildt äußerte sich erfreut über die Wahl Klagenfurts als Austragungsort: „Wir freuen uns sehr, daß die AOPA den Flughafen Klagenfurt und somit Kärnten als Ziel für ihr diesjähriges Fly-in gewählt hat. Für uns ist es eine besondere Ehre, Gastgeber für eine so engagierte Gemeinschaft von Pilotinnen und Piloten zu sein. Ihr Besuch unterstreicht die Rolle des Klagenfurt Airport als Teil der österreichischen General Aviation Community und als Tor zu einer der schönsten Regionen Europas.“ Diese Veranstaltung bot dem Flughafen die Gelegenheit, seine Kompetenzen im Bereich der Allgemeinen Luftfahrt zu präsentieren. Die AOPA (Aircraft Owners and Pilots Association Austria) ist ein im Jahre 1963 gegründeter Verein, der die Interessen von Piloten

weiterlesen »

Air France mehrfach bei Skytrax World Airline Awards ausgezeichnet

Am 17. Juni 2025 wurde Air France im Rahmen der Internationalen Pariser Luftfahrtausstellung in Le Bourget bei den Skytrax World Airline Awards 2025 für ihre Leistungen geehrt. Die Fluggesellschaft erhielt gleich mehrere Auszeichnungen, darunter zum fünften Mal in Folge den Titel als beste Airline Westeuropas. Im globalen Ranking konnte Air France zudem einen Platz auf Rang acht verbessern. Besondere Anerkennung fand das La Première-Angebot von Air France, das in zwei Kategorien den ersten Platz belegte: Bestes First-Class-Lounge-Dining und Beste First-Class-Komfortausstattungen. Fabien Pelous, Senior Vice President Customer Experience bei Air France, betonte, daß diese Auszeichnungen den anhaltenden Investitionen in das Reiseerlebnis der Kunden und dem Engagement aller Teams zu verdanken seien. Das Ziel sei es, die „französische Reisekunst“ weltweit weiter zu präsentieren. Das im Jahre 2025 komplett neu gestaltete La Première-Erlebnis bietet Reisenden höchste Exklusivität. Ab der Ankunft am Flughafen Paris-Charles de Gaulle genießen Gäste eine private und vertrauliche Reise. Die La Première-Lounge, welche nun individuelle Suiten umfaßt, stellt Gastronomie in den Mittelpunkt, mit einer von Alain Ducasse und seinem Team zusammengestellten Menü- und Weinkarte. Die neue La Première Suite, die sukzessive in ausgewählten Boeing 777-300-Flugzeugen eingeführt wird, bietet ein modulares Design mit Sessel und Chaiselongue, die sich zu einem zwei Meter langen, flachen Bett verwandeln lassen und von einem dicken Netzvorhang für Privatsphäre umgeben sind. Ein elegantes Amenity Kit, entstanden in Kooperation mit der französischen Hautpflegemarke Sisley, rundet das Angebot an Bord ab. Die Skytrax World Airline Awards, die seit 1999 als „Oscars der Luftfahrtbranche“ bekannt sind, basieren auf der

weiterlesen »

Ryanair setzt weiterhin auf Lübeck

Die Fluggesellschaft Ryanair hat ihre Präsenz am Flughafen Lübeck weiter ausgebaut und die dritte Destination, London-Stansted, für den kommenden Winterflugplan freigegeben. Damit sind nun alle drei bestehenden Verbindungen – nach Palma de Mallorca, Málaga und London-Stansted – auch in der kühleren Jahreszeit buchbar, was die Attraktivität des Flughafens Lübeck als regionale Drehscheibe für den internationalen Luftverkehr erheblich steigert. Die Entscheidung von Ryanair unterstreicht die wachsende Bedeutung des Flughafens für Reisende aus Norddeutschland und erleichtert zugleich die Anreise britischer Gäste in die Hansestadt und an die nahegelegene Ostseeküste. Lübeck etabliert sich als Standort für Linienflüge Die Ausweitung des Flugangebots durch Ryanair ist ein klares Zeichen für die erfolgreiche Etablierung des Flughafens Lübeck als wichtiger Standort für Linienflüge. Flughafen-Geschäftsführer Jürgen Friedel äußerte sich erfreut über diese Entwicklung: „Die Ausweitung des Flugangebots zeigt, daß sich Lübeck als Standort für Linienflüge etabliert. London zählt zu den beliebtesten Städtezielen in Europa. Wir freuen uns, daß unsere Passagiere nun auch im Winter bequem dorthin reisen können – und natürlich darauf, in der schönen Hansestadt Lübeck auch zur Adventszeit und im Jahre 2026 englischsprachige Besucher zu begrüßen.“ Diese Aussage verdeutlicht die strategische Bedeutung der London-Verbindung, die sowohl den Ausreise- als auch den Einreisetourismus fördern soll. Die Verbindung nach London-Stansted ist besonders attraktiv, da London als eine der meistbesuchten Städte Europas gilt. Für Reisende aus Norddeutschland bietet diese Nonstop-Verbindung eine bequeme Möglichkeit, die britische Hauptstadt und nahegelegene Regionen wie Cambridge zu erreichen. Umgekehrt profitieren britische Touristen von einer direkten Anreisemöglichkeit nach Lübeck, einer Stadt, die nicht nur für

weiterlesen »

Airhub Aviation schließt mehrjährigen Vertrag mit Airbus ab

Airhub Aviation, ein auf Luftfahrt-Vermögensverwaltung und Leasing spezialisiertes Unternehmen und Teil der GetJet Aviation Holdings, hat einen mehrjährigen kommerziellen Vertrag mit Airbus unterzeichnet. Diese Vereinbarung verschafft Airhub Aviation direkten Zugang zu einer breiten Palette von Ingenieur- und Modernisierungsdiensten von Airbus, was die langfristige Strategie des Unternehmens unterstützt, in Airbus-Flugzeuge mittleren und späten Lebenszyklus zu investieren. Im Rahmen der Vereinbarung profitiert Airhub Aviation von einer vereinfachten Beschaffung von original zertifizierten Modifikationen. Dies umfaßt fortschrittliche Navigationssysteme, verbesserte Sicherheitsmerkmale und Leistungsverbesserungen, die auch Umrüstungen zu Frachtkonfigurationen und eine größere Flugzeugflexibilität unterstützen. Oleg Novak, Geschäftsführer von Airhub Aviation, hob hervor, daß diese direkte Rahmenvereinbarung mit Airbus Zwischenhändler überflüssig mache und somit eine schnellere Ausführung, höhere Zuverlässigkeit und direkten Zugang zu zertifizierten Airbus-Modifikationen gewährleiste. Für ein Unternehmen im Luftfahrt-Vermögensmanagement sei dies entscheidend für optimale Vorlaufzeiten und den Zugang zu Dienstleistungen höchster Qualität. Airhub Aviation, 2019 gegründet, verwaltet Luftfahrt-Vermögenswerte im Wert von über 200 Millionen US-Dollar und ist in drei wichtigen Luftfahrtzentren in Europa und dem Nahen Osten vertreten. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Komponentenhandel, Wartungs-, Reparatur- und Überholungsdienste (MRO) sowie Übergangsleistungen. Es bietet maßgeschneiderte Lösungen für Fluggesellschaften und Leasinggeber, indem es seine Expertise im Komponentenmanagement, in Lieferkettenlösungen und bei Wartungsdiensten nutzt. Seit 2022 ist Airhub Aviation Teil der GetJet Aviation Holdings Gruppe, die von ihrem Gründer Aleksandr Celiadin geleitet wird und ihren Hauptsitz in Vilnius hat. Die MRO-Einrichtung von Airhub Aviation in Siauliai, Litauen, verfügt über Genehmigungen für die Basiswartung der Airbus A320ceo-Familie, einschließlich umfassender Checks. Zudem werden Line-Maintenance und spezielle Wartungsarbeiten für ältere Plattformen

weiterlesen »

Turbulenzen: Stadt Klagenfurt übergibt Flughafen-Anteile an das Land Kärnten

Der Flughafen der Kärntner Landeshauptstadt, ein wichtiger regionaler Verkehrsknotenpunkt im Süden Österreichs, erlebt erneut einen Eigentümerwechsel, der die finanziellen Belastungen und strukturellen Herausforderungen der österreichischen Regionalflughäfen deutlich aufzeigt. Aus finanziellen Gründen übergibt die Stadt Klagenfurt ihren zwanzigprozentigen Anteil am Flughafen Klagenfurt an das Land Kärnten. Diese Maßnahme ist eine direkte Reaktion auf das marode Budget der Stadt, welche die notwendigen finanziellen Zuschüsse zum Flugbetrieb nicht länger leisten kann. Die Regionalflughäfen in Österreich kämpfen seit dem Ende der globalen Gesundheitskrise mit erheblichen strukturellen Problemen, und Klagenfurt bildet hier keine Ausnahme. Trotz jüngster Bemühungen zur Verbesserung der Passagierzahlen bleibt die finanzielle Abhängigkeit von öffentlichen Geldern bestehen. Ein Regionalflughafen in schwierigem Fahrwasser Der südlichste Verkehrsflughafen Österreichs, der Flughafen Klagenfurt, verzeichnete im Jahre 2024 lediglich 137.844 Passagiere, was einen bedauerlichen Rückgang von zehn Prozent gegenüber dem Jahre 2023 bedeutete. Diese Zahlen verdeutlichen die anhaltenden Schwierigkeiten, mit denen kleinere Flughäfen in der Alpenrepublik konfrontiert sind. Die globale Gesundheitskrise hat den Luftverkehr massiv beeinträchtigt, und während sich der internationale Flugverkehr allmählich erholt, hinken viele Regionalflughäfen in ihrer Genesung hinterher. Sie sind oftmals stärker von einzelnen Fluglinien und saisonalen Verbindungen abhängig, was ihre Anfälligkeit für wirtschaftliche Schwankungen erhöht. Trotz der herausfordernden Lage sind erste Anzeichen einer leichten Besserung der Situation am Klagenfurter Flughafen erkennbar. Dies ist insbesondere den Bemühungen des neuen Flughafenmanagers Maximilian Wildt zuzuschreiben, der mit gezielten Maßnahmen versucht, das Passagieraufkommen wieder zu steigern. Zu diesen Maßnahmen zählt eine Aufstockung des Angebotes durch die Fluglinie Ryanair, welche die Frequenz auf bestehenden Strecken erhöht und möglicherweise neue

weiterlesen »

Kitzbühel Tourismus präsentiert neues Markenbild und strategische Neuausrichtung

Die Tourismusorganisation Kitzbühel Tourismus hat ein neues Corporate Design eingeführt, das im Stile einer Mode-Marke gestaltet wurde. Diese Neuausrichtung ist ein zentraler Bestandteil einer langfristigen Markenstrategie, die im Jahre 2021 mit einem umfassenden Markenbildungsprozeß begann. Ziel ist es, die Positionierung des alpinen Urlaubsortes zu stärken und seine Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Tourismus zu sichern. Der Marken-Relaunch erfolgte nach eingehenden Befragungen, Workshops und Diskussionen, welche die Notwendigkeit einer Modernisierung des Markenauftritts aufzeigten. Vorstand, Aufsichtsrat und Geschäftsführung entschieden sich nach Prüfung mehrerer Konzepte einstimmig für die Umsetzung im Jahre 2024. Die Einführung des neuen Designs wurde Anfang Juni 2024 mit einer mehrstufigen Teaser-Kampagne eingeleitet. Ein Höhepunkt war ein Festakt am 20. Juni 2024 im Hotel zur Tenne, bei welchem der neue Markenauftritt durch Obmann Dr. Christian Harisch präsentiert wurde. Über Nacht erfolgte eine Umgestaltung des Stadtbildes, bei der etwa 6.000 Werbemittel an 140 lokale Unternehmen und Vereine verteilt wurden. Eine besondere Herausforderung im Zuge des Relaunches war die Sicherung der Rechte an der ikonischen Walde Gams, die von Alfons Walde geschaffen wurde. Nach dreijährigen Verhandlungen konnte Kitzbühel Tourismus die umfassenden Rechte erwerben, wodurch die Nutzung des Motivs für alle Mitglieder und Vereine zu nicht-kommerziellen Zwecken rechtlich abgesichert ist. Der Relaunch löste unterschiedliche Reaktionen aus, bis hin zu einer Petition für den Erhalt der „alten Gams“. Kitzbühel Tourismus nutzte daraufhin eine Vollversammlung zur umfassenden Information und Versachlichung der Diskussion. Erste Werbewirksamkeitsmessungen Ende Juni 2024 bestätigten eine starke Bekanntheit der Kampagne und eine deutliche Abhebung von anderen alpinen Destinationen. Die Kampagne konnte die Markenstärke bei

weiterlesen »