Juni 26, 2025

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Juni 26, 2025

SriLankan Airlines Airbus A320 nach Instrumentenausfällen notgelandet

Ein Airbus A320 der SriLankan Airlines mußte kürzlich nach mehrfachen Ausfällen wichtiger Fluggeräte während eines Fluges von Colombo nach Singapur eine Notlandung im indonesischen Medan vollziehen. Die Besatzung hatte zuvor einen Mayday-Notruf an die Fluglotsen abgesetzt, nachdem die Systeme des Flugzeugs gravierende Fehlfunktionen zeigten. Der Airbus A320-200 mit der Registrierung 4R-ABM führte am 5. Juni 2025 den Flug UL306 vom Colombo-Bandaranaike International Airport zum Singapore-Changi Airport durch. Der routinemäßige vierstündige Flug startete um 20:25 Uhr in Colombo. Laut dem Fachdienst Aviation Herald begannen die Probleme, als das Flugzeug über dem Indischen Ozean auf 34.000 Fuß (ca. 10.363 Meter) stieg und sich dem indonesischen Luftraum näherte. Zunächst erhielt die Flugbesatzung eine Anzeige über den Ausfall des Anti-Eissystems des Ersten Offiziers sowie eine Warnmeldung „Pitot Standby“. Flugzeuge sind mit Pitot-Rohren ausgestattet, die für die Geschwindigkeitsdaten des Luftfahrzeugs an die Piloten entscheidend sind. Diese Rohre, außen am Flugzeug angebracht, werden beheizt, um Vereisung in großer Höhe zu verhindern, da dies zu falschen Geschwindigkeitsinformationen führen und letztlich einen Strömungsabriß verursachen kann. Als Reaktion auf diese Meldungen arbeitete die Besatzung die entsprechenden Verfahren und Checklisten ab und kontaktirte ihre Flugabfertigungsabteilung zur Problemlösung. Die Besatzung entschied sich zu diesem Zeitpunkt, den Flug fortzusetzen, da sie sich auf die vom Pitot-Rohr des Kapitäns gelieferten Geschwindigkeitsdaten verlassen konnte. Nachdem das Flugzeug den ETOPS-Ausgangspunkt, jenen Punkt auf der Flugroute, an dem bei einem Triebwerksausfall eine Umleitung mit einem Triebwerk noch möglich wäre, passiert hatte, wechselte es in den sogenannten „Alternate Law“-Modus. In diesem Zustand reagirt das Fly-by-Wire-System des Flugzeugs

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Air Astana pausiert Flugroute Atyrau-Dubai wegen Konflikt im Nahen Osten

Die Fluggesellschaft Air Astana wird ihre Flugverbindung zwischen Atyrau in Kasachstan und Dubai ab dem 28. Juni vorübergehend aussetzen. Als Grund für diese Entscheidung wird eine erheblich verlängerte Flugzeit genannt, die durch den anhaltenden Konflikt zwischen Israel und dem Iran sowie die daraus resultierenden Luftraumsperrungen im Nahen Osten verursacht wird. Diese Maßnahme spiegelt die komplexen Herausforderungen wider, denen sich Fluggesellschaften in geopolitisch instabilen Regionen gegenübersehen. Die direkte Verbindung von Atyrau, einer wichtigen Ölstadt am Kaspischen Meer, nach Dubai ist für Geschäftsreisende und Touristen von Bedeutung. Die Umgehung des iranischen und irakischen Luftraums, der als zentrale Transitroute für viele Flüge zwischen Europa, Asien und dem Nahen Osten dient, führt zu erheblichen Umwegen. Diese verlängerten Routen erhöhen nicht nur den Treibstoffverbrauch und die Betriebskosten, sondern wirken sich auch direkt auf die Flugpläne und die Reisezeit der Passagiere aus. Die Aussetzung der Route ist eine Reaktion auf diese betrieblichen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Im Gegensatz zur Strecke von Atyrau bleiben die Flüge von Air Astana nach Dubai von Almaty und Astana aus bestehen. Auch diese Verbindungen werden jedoch unter strikter Umgehung des iranischen und irakischen Luftraums durchgeführt. Dies zeigt die Flexibilität der Fluggesellschaft, wichtige Drehkreuze weiterhin anzubinden, während sie gleichzeitig die Sicherheit ihrer Operationen gewährleistet. Die Notwendigkeit solcher Routenanpassungen verdeutlicht die weitreichenden Auswirkungen regionaler Konflikte auf den globalen Luftverkehr. Die Entscheidung von Air Astana ist nicht isoliert zu betrachten; viele internationale Fluggesellschaften haben seit der Zuspitzung der Lage im Nahen Osten ihre Flugrouten angepaßt oder bestimmte Verbindungen vorübergehend eingestellt. Die Sicherheit der Passagiere und

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Eine Rückkehr zur glorreichen Ära des Reisens: Luxuriöse Charterflüge lassen den Glanz der Pan Am wieder aufleben

In einer Zeit, in der das Reisen oft von Effizienz und Kostenoptimierung geprägt ist, sehnen sich viele nach dem verlorengeglaubten goldenen Zeitalter der Luftfahrt zurück, einer Periode, die durch unvergleichlichen Luxus, Stil und Abenteuerlust bestach. Während dieser „Golden Age of Travel“ für die breite Masse längst der Vergangenheit angehört, bietet sich einer glücklichen Minderheit nun die seltene Gelegenheit, diesen Glanz wieder aufleben zu lassen. Das Tourunternehmen Beyond Capricorn, welches sich auf die Wiederbelebung des früheren Reiseluxus spezialisiert hat, offeriert exklusive Charterflüge im Stile der legendären Pan American World Airways, kurz Pan Am. Für ein Ticket, das den Gegenwert eines Kleinwagens darstellen mag, können einige Auserwählte an Bord einer speziell umgebauten Boeing B757-200, welche ausschließlich Business-Class-Sitze offeriert, die Welt bereisen und dabei den Mythos einer vergangenen Epoche neu erleben. Transatlantische Träume: Die erste Reise im Pan Am Stile Der erste derartigen transatlantischen Flüge im Rahmen des Programmes „Our Pan Am Journeys by Private Air“ hob am 16. Juni des Jahres 2025 vom John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York ab. Dieser Jungfernflug ist mehr als nur eine reine Beförderung; er ist eine sorgfältig kuratierte Reise, welche die glorreichen Tage des transatlantischen Flugverkehrs in Erinnerung rufen soll. Die Passagiere, welche ein Ticket zu einem Preise von 60.000 US-Dollar erworben haben, werden auf einer Route geführt, die klassische und reizvolle Destinationen verbindet. Der Reiseplan dieses außergewöhnlichen Fluges liest sich wie eine Chronik der klassischen Flugrouten: Nach dem Start in New Yorks JFK führte die Reise zunächst zum L.F. Wade International Airport

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Ein Abschied auf Raten: Jetblue mustert Embraer 190 aus

In der dynamischen Welt der kommerziellen Luftfahrt ist der stetige Austausch und die Modernisierung der Flugzeugflotten eine Notwendigkeit, um Effizienz, Komfort und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Diesem Prinzip folgend, bereitet sich die amerikanische Fluggesellschaft Jetblue darauf vor, ihre Flotte der brasilianischen Embraer E190-Flugzeuge endgültig auszumustern. Obgleich eine offizielle Bestätigung seitens der Fluggesellschaft noch aussteht, deuten die jüngsten Flugpläne darauf hin, daß der letzte Flug dieses Flugzeugtyps für den 4. September des Jahres 2025 angesetzt ist. Mit dem Verschwinden der E190 endet eine Ära, die für Jetblue nicht nur den Beginn des Betriebs eines 100-Sitzer-Jets markierte, sondern auch das Kundenerlebnis mit neuen Standards von Komfort und Bordunterhaltung prägte. Die Ablösung durch modernere und größere Maschinen, insbesondere den Airbus A220, symbolisiert den fortlaufenden Wandel in der Luftfahrtindustrie. Strategische Flottenumstellung: Die Ablösung der E190 durch den Airbus A220 Bereits im vergangenen Jahre hatte Jetblue seine Absicht bekundet, die Embraer E190 aus der Flotte zu nehmen und durch den moderneren Airbus A220 zu ersetzen. Der Airbus A220, welcher das jüngste Flugzeugmuster in der Flotte der Fluggesellschaft darstellt, wird nun auf einer wachsenden Zahl von Routen eingesetzt, welche zuvor von den älteren E190 bedient wurden. Dieser strategische Schritt ist Teil eines umfassenden Plans zur Flottenkonsolidierung und Effizienzsteigerung. Die E190, obgleich bei ihrer Einführung als besonders treibstoffeffizient geltend, wird nun schrittweise durch Maschinen abgelöst, die den heutigen Anforderungen an Wirtschaftlichkeit und Kapazität besser entsprechen. Aviationsexperten und Analysedienste haben die bevorstehende Ausmusterung genau verfolgt. Analysen von Ishrion Aviation und Daten des Luftfahrtanalyseunternehmens Cirium bestätigen, daß der letzte planmäßige

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Pünktlichkeit der Deutschen Bahn im Fernverkehr sinkt weiter

Die Pünktlichkeit der Fernverkehrszüge der Deutschen Bahn hat sich im Juni weiter verschlechtert. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung, die sich auf Bahnkreise beruft, liegt die Pünktlichkeit im laufenden Monat bislang lediglich bei 58 Prozent. Am vergangenen Donnerstag fiel dieser Wert sogar auf nur noch 55 Prozent. Im Mai hatte die Bahn im Fernverkehr noch eine Pünktlichkeitsquote von 62 Prozent ausgewiesen, im Februar waren es 66,3 Prozent gewesen. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) zeigt sich mit dieser Entwicklung unzufrieden und fordert vom Bahn-Vorstand entschiedene Maßnahmen. Gegenüber der „Bild“ erklärte Schnieder: „Die Bahn muß wieder pünktlich sein. Wir müssen uns auf die Fahrpläne verlassen können. Das habe und werde ich vom Bahn-Vorstand einfordern. Und dafür bekommt die Bahn aus meinem Haushalt und aus dem Sondervermögen viele Milliarden.“ Hierbei handelt es sich, ebenfalls nach „Bild“-Informationen, um rund 110 Milliarden Euro bis zum Jahre 2030, die für die Bahninfrastruktur bereitgestellt werden sollen. Ein Sprecher der Deutschen Bahn begründete die schlechten Pünktlichkeitswerte mit dem Zustand des Schienennetzes: „Das Schienennetz ist zu alt, zu störanfällig und zu voll. Deshalb müssen wir mit aller Kraft sanieren undiren – für unsere Fahrgäste.“ Die zahlreichen Baustellen, die für die Sanirung und Modernisirung notwendig sind, würden sich auch im Juni auf die Pünktlichkeit der ICE- und IC-Züge auswirken. Hinzu kämen zahlreiche Störungen, die von altersschwachen Anlagen herrühren und ebenfalls die Pünktlichkeit beeinträchtigten. Ein Zug gilt bei der Deutschen Bahn als verspätet, sobald er eine Verzögerung von sechs Minuten oder mehr aufweist. Die anhaltenden Probleme im Fernverkehr stellen eine Herausforderung für das Unternehmen

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Europäischer Luftverkehr erreicht fast Vorkrisenniveau

Der europäische Luftverkehr hat in der 24. Kalenderwoche durchschnittlich 34.565 tägliche Flüge verzeichnet. Dies entspricht einem Anstieg von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreicht bemerkenswerte 99 Prozent des Flugaufkommens von 2019, dem Jahr vor Beginn der weltweiten Reisebeschränkungen. Dies geht aus aktuellen Daten der europäischen Organisation für Flugsicherung Eurocontrol hervor. Das Wachstum im Luftverkehr fiel jedoch geringer aus als ursprünglich erwartet. Dies ist unter anderem auf den Pfingstmontag als Feiertag in einigen europäischen Staaten sowie auf die sich entwickelnde Lage im Nahen Osten zurückzuführen, welche dämpfend auf die Verkehrsentwicklung wirkten. Im Vergleich zur Vorwoche stieg das Flugaufkommen dennoch um ein Prozent. Die Pünktlichkeit bei Ankunft und Abflug zeigte sich verbessert: Mit 75 Prozent bei Ankünften und 69 Prozent bei Abflügen wurden die Werte der entsprechenden Woche des Vorjahres sowie von 2019 übertroffen. Trotz der gestiegenen Pünktlichkeit nahmen die Verspätungen im Streckenbereich zu. Sie stiegen um 24 Prozent gegenüber der Vorwoche auf durchschnittlich knapp 80.700 Minuten täglich, blieben aber immerhin drei Prozent unter dem Vorjahreswert. Als Hauptursachen für diese Verzögerungen nennt Eurocontrol Kapazitäts- und Personalengpässe bei der Flugsicherung, welche für 49 Prozent aller Verspätungen verantwortlich waren, sowie widrige Wetterbedingungen, die 40 Prozent der Verzögerungen verursachten. Im Mai stellte Eurocontrol Gebühren für Streckendienste in Höhe von 1,057 Milliarden Euro in Rechnung, was einem Anstieg von 18 Prozent gegenüber Mai 2024 entspricht. Diese Einnahmen spiegeln das erhöhte Verkehrsaufkommen und die Dienstleistungen wider, die zur Sicherstellung eines reibungslosen Flugbetriebs in einem komplexen und dicht frequentirten Luftraum erforderlich sind. Die Entwicklung zeigt eine anhaltende

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SkyTeam feiert ein Vierteljahrhundert globaler Flugverbindungen: Die Entwicklung einer Luftfahrtallianz im Dienste des Reisenden

Die Luftfahrtwelt blickte am 22. Juni des Jahres 2025 auf ein bemerkenswertes Jubiläum: SkyTeam, die jüngste der drei großen globalen Fluglinienallianzen, beging ihr fünfundzwanzigjähriges Bestehen. Die Gründung dieser Allianz vor einem Vierteljahrhundert war eine direkte Antwort auf die Konsolidierung der Luftfahrtindustrie, in welcher sich die größten Konkurrenten bereits in den bestehenden mächtigen Gruppierungen der Star Alliance und der oneworld-Allianz zusammengefunden hatten. Aus dieser strategischen Notwendigkeit heraus entstand eine Verbindung von Fluggesellschaften, die sich zum Ziel gesetzt hatten, den Reisenden ein nahtloses und erweitertes Flugerlebnis über ein weit verzweigtes Netzwerk zu bieten. Heute steht SkyTeam als die zweitgrößte Allianz der Welt da und spielt eine zentrale Rolle in der Gestaltung des internationalen Flugverkehrs. Die Geburtsstunde einer globalen Partnerschaft: Antwort auf eine sich wandelnde Industrie Die Geschichte von SkyTeam begann am 22. Juni des Jahres 2000, als vier der damals führenden Fluggesellschaften ihre Kräfte bündelten: Delta Air Lines aus den Vereinigten Staaten, Air France aus Frankreich (welche später mit KLM fusionierte und diese Fluggesellschaft ebenfalls in die Allianz einbrachte), Aeroméxico aus Mexiko und Korean Air aus Südkorea. Diese Gründung war keine zufällige Entwicklung, sondern eine strategische und notwendige Reaktion auf die zunehmende Globalisierung des Flugverkehrs und die bereits erfolgte Etablierung zweier großer Konkurrenzallianzen. Die Star Alliance, gegründet 1997, und die oneworld-Allianz, gegründet 1999, hatten bereits begonnen, den Markt durch die Bündelung von Routen, Loyalitätsprogrammen und Serviceleistungen neu zu definieren. Die Gründung von Fluglinienallianzen war in jener Zeit eine logische Konsequenz der Deregulierung des Luftverkehrs und des stetig wachsenden internationalen Reisebedürfnisses. Einzelne Fluggesellschaften,

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Flydubai nimmt Flüge nach Minsk mit Tankstopp wieder auf

Die Fluggesellschaft Flydubai aus Dubai hat ihre Verbindungen nach Minsk, der Hauptstadt von Belarus, wieder aufgenommen. Allerdings erfolgt die Streckenführung nun mit einem Tankstopp im russischen Samara. Dies gab der belarusische Tourismusverband bekannt. Während des Tankvorganges bleiben die Passagiere an Bord des Flugzeugs. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs folgt auf eine kurzfristige Streichung aller Flüge zwischen Belarus und den Vereinigten Arabischen Emiraten am 13. Juni 2025. Die temporäre Aussetzung der Flüge war eine direkte Konsequenz der Eskalation des Nahost-Konfliktes und der damit verbundenen Sperrung des iranischen Luftraums. Viele Fluggesellschaften mußten ihre Routen in der Region anpassen oder Flüge ganz streichen, um Sicherheitsrisiken für ihre Maschinen und Passagiere zu minimiren. Die nun erfolgte Wiederaufnahme der Strecke nach Minsk mit dem strategischen Zwischenstopp in Samara zeigt die Bemühungen von Flydubai, die Konnektivität aufrechtzuerhalten, trotz der komplexen geopolitischen Lage. Der Zwischenstopp in Samara, einer Stadt im südlichen Rußland, ist eine logistische Anpassung, die notwendig wurde, um längere Flugzeiten oder ineffiziente Umwege zu vermeiden, welche durch die Luftraumsperrungen verursacht werden. Für die Passagiere bedeutet dies zwar eine längere Reisezeit, jedoch stellt es eine Möglichkeit dar, die direkte Verbindung zwischen Dubai und Minsk weiterhin anzubieten, die für Geschäftsreisende und Touristen von Bedeutung ist. Diese Maßnahme unterstreicht die Flexibilität, die Fluggesellschaften angesichts unvorhersehbarer internationaler Ereignisse an den Tag legen müssen. Der Luftverkehr ist eng mit geopolitischen Entwicklungen verknüpft, und Routenanpassungen sind oft unvermeidlich, um den Betrieb sicher und effizient aufrechtzuerhalten. Die Fortführung dieser Route ist wichtig für die Anbindung von Belarus an die Region des Persischen Golfs

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Iranischer Vergeltungsschlag führt zu temporärer Luftraumsperrung und Chaos im Flugverkehr

Die Spannungen im Nahen Osten haben sich jüngst dramatisch zugespitzt, als der Iran einen Raketenangriff auf einen US-Militärstützpunkt nahe Doha in Katar verübte. Dieser Vorfall, welcher am Montagabend stattfand und als angekündigter Vergeltungsschlag für einen amerikanischen Angriff auf iranische Atomanlagen diente, führte zu einer sofortigen und weitreichenden Sperrung der Lufträume über Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Bahrain und Kuwait. Die plötzliche Schließung legte den Flugverkehr an wichtigen Drehkreuzen wie Doha, Dubai und Abu Dhabi für Stunden still und hatte weitreichende Folgen für den internationalen Flugverkehr, die bis in entlegene Regionen reichten. Wenngleich der Flugbetrieb in der Region inzwischen wieder angelaufen ist, hallen die Auswirkungen der Störung noch immer nach, und die Luftfahrtindustrie ringt mit den Nachwehen der kurzfristigen Einschränkungen. Ein präzedenzloser Schlag und die Reaktion der Golfstaaten Der iranische Raketenangriff am Montagabend, bei dem insgesamt 14 Raketen in Richtung eines US-Luftwaffenstützpunktes in Katar abgefeuert wurden, markierte eine neue Eskalationsstufe in den militärischen Auseinandersetzungen der Region. Der Iran hatte diesen Vergeltungsschlag zuvor angekündigt, nachdem die Vereinigten Staaten Berichten zufolge iranische Atomanlagen angegriffen hatten. Die schnelle Reaktion der betroffenen Golfstaaten zeugt von der Ernsthaftigkeit der Bedrohung. Unmittelbar nach dem Angriff sperrten Katar, die VAE, Bahrain und Kuwait ihre jeweiligen Lufträume am Persischen Golf, um die Sicherheit des zivilen Flugverkehrs zu gewährleisten. Diese präventive Maßnahme führte an den ohnehin schon stark frequentierten Luftverkehrsdrehkreuzen Doha, Dubai und Abu Dhabi zu einem vollständigen Stillstand. Hunderte von Flügen wurden entweder am Boden gehalten, umgeleitet oder mußten ihre Reise unterbrechen. Die Sperrung, die sich über Stunden

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