Juli 8, 2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juli 8, 2025

Vulkan Lewotobi Laki-Laki auf Flores spuckt gigantische Aschewolke

Der Vulkan Lewotobi Laki-Laki auf der indonesischen Insel Flores ist erneut mit immenser Gewalt ausgebrochen und hat eine gigantische Aschesäule rund 18.000 Meter hoch in die Atmosphäre geschleudert. Dieser jüngste Ausbruch, begleitet von lauten Explosionen und gefährlichen pyroklastischen Strömen, die sich am Vulkanhang herabwälzten, verstärkt die Sorge um die Sicherheit der lokalen Bevölkerung und die Stabilität des Luftverkehrs in der Region. Bereits bei früheren Eruptionen des seit 2023 wieder aktiven Feuerbergs kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs, insbesondere nach Bali, einer der beliebtesten Urlaubsinseln Indonesiens. Die anhaltende Aktivität des Vulkans, der auf dem geologisch hochaktiven Pazifischen Feuerring liegt, birgt das Risiko weiterer Explosionen und gefährlicher Schlammlawinen. Ein Feuerberg kommt nicht zur Ruhe: Die jüngste Eruption im Detail Der Lewotobi Laki-Laki, ein 1.584 Meter hoher Vulkan auf der indonesischen Insel Flores, demonstrierte am 7. Juli 2025 erneut seine ungebrochene Aktivität. Um 11:00 Uhr Ortszeit schleuderte der Feuerberg eine gewaltige Aschesäule bis in eine Höhe von etwa 18.000 Metern in den Himmel. Die Wucht des Ausbruchs war nach Angaben der Behörde für Vulkanologie und geologische Gefahren (PVMBG) von einer lauten Explosion begleitet. Besonders besorgniserregend sind die beobachteten pyroklastischen Ströme, die sich etwa fünf Kilometer nördlich und nordöstlich des Kraters bewegten. Pyroklastische Ströme sind eine extrem gefährliche Mischung aus heißem Gas, Asche, Gestein und Lava, die mit hoher Geschwindigkeit den Vulkanhang hinabstürzt. Diese Ströme können Temperaturen von mehreren hundert Grad Celsius erreichen und sind für Lebewesen und Infrastruktur verheerend, da sie alles auf ihrem Weg verbrennen oder unter sich begraben. Glücklicherweise gab

weiterlesen »

Air France-KLM strebt Mehrheitsbeteiligung an SAS an

Der Luftfahrtkonzern Air France-KLM beabsichtigt, seinen Anteil am Aktienkapital der skandinavischen Fluggesellschaft SAS von derzeit 19,9 Prozent auf 60,5 Prozent zu erhöhen. Dies soll durch die vollständige Übernahme der Anteile der Investmentfirmen Castlelake und Lind Invest geschehen. Die geplante Transaktion unterstreicht den erfolgreichen Turnaround von SAS und die positiven Ergebnisse der bereits im Jahre 2024 begonnenen kommerziellen Zusammenarbeit. Das Vorhaben bedarf noch der Genehmigung durch die zuständigen Behörden und soll voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen werden. Die Entscheidung von Air France-KLM, die Mehrheitsübernahme an SAS einzuleiten, folgt auf eine bereits im Sommer 2024 gestartete kommerzielle Kooperation. Diese umfasste erweiterte Codeshare- und Interline-Vereinbarungen zwischen SAS, Air France und KLM, welche durch den Beitritt von SAS zur SkyTeam-Allianz zusätzlich gestärkt wurden. Sollten alle notwendigen Bedingungen erfüllt sein, würde Air France-KLM die Anteile von Castlelake und Lind Invest vollständig übernehmen. Der dänische Staat wird seinen Anteil von 26,4 Prozent an SAS und seine Sitze im Verwaltungsrat behalten. Die Bewertung der geplanten Investition von Air France-KLM in SAS wird zum Abschluss der Transaktion auf Grundlage der jüngsten Finanzergebnisse von SAS, einschliesslich des EBITDA und der Nettoverschuldung, erfolgen. Dieser strategische Schritt soll das Synergiepotential beider Fluggesellschaften voll ausschöpfen und die Expansion des Konzerns auf dem skandinavischen Markt bestätigen. Eine umfassende Integration in allen Geschäftsbereichen, einschliesslich des Kundenbindungsbereichs, wird angestrebt und soll über die bisherigen kommerziellen Aktivitäten hinausgehen. Mit der Mehrheitsbeteiligung würde Air France-KLM die Kontrolle über SAS erlangen, die dann eine Tochtergesellschaft der Air France-KLM-Gruppe wird. Der Konzern würde zudem die Mehrheit der

weiterlesen »

Ungeplanter Schaumalarm: Blitzschlag legt fünf Spirit Airlines A320 am Flughafen Detroit lahm

Ein Blitzschlag am Flughafen Detroit Wayne County hat einen Wartungshangar von Spirit Airlines in Schaum getaucht und dabei fünf Airbus A320-Flugzeuge außer Gefecht gesetzt. Die unbeabsichtigte Auslösung der Feuerlöschanlage führt zu kurzfristigen Flottenausfällen und erfordert eine aufwendige Reinigung und technische Überprüfung der betroffenen Maschinen. Der Vorfall, der sich durch einen äußeren Einfluß ereignete, unterstreicht die Sensibilität von Flughafeninfrastrukturen und die potenziellen operativen Auswirkungen unerwarteter Ereignisse auf den Flugbetrieb. Der Vorfall ereignete sich am Flughafen Detroit Metropolitan Wayne County Airport (DTW), einem wichtigen Drehkreuz für Fluggesellschaften in den Vereinigten Staaten. Nach Medieninformationen wurde die Feuerlöschanlage in einem Wartungshangar von Spirit Airlines versehentlich durch einen Blitzschlag ausgelöst. Solche Anlagen sind darauf ausgelegt, im Falle eines Brandes schnell und effektiv zu reagieren, indem sie große Mengen an Löschschaum freisetzen, um das Feuer zu ersticken. Die Auslösung durch einen Blitzschlag, obschon selten, zeigt die Anfälligkeit technischer Systeme gegenüber extremen Wetterereignissen. Der Löschschaum, der in solchen Anlagen verwendet wird, ist ein spezielles Gemisch, das darauf ausgelegt ist, Brände, insbesondere Flüssigkeitsbrände, effektiv zu bekämpfen. Er ist jedoch für Flugzeuge und deren empfindliche Elektronik, Triebwerke und Fahrwerke potentiell korrosiv und schädlich. Die Bilder des Vorfalls zeigen, wie die Flugzeuge in der Halle bis auf Höhe der Triebwerke in dem aggressiven Löschschaum standen. Dies verdeutlicht das Ausmaß des Schadens und die Komplexität der bevorstehenden Reinigungs- und Inspektionsarbeiten. Betroffene Flotte und operativer Engpaß Der Schaden ist beträchtlich: Insgesamt fünf Airbus A320 der Spirit Airlines, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls in und vor der Halle befanden, sind betroffen. Diese

weiterlesen »

Ryanair erneuert Rücktrittsforderung an EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen

Die Fluggesellschaft Ryanair hat ihre Forderung an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erneuert, zurückzutreten, falls diese nicht umgehend eine Reform der europäischen Flugsicherungsdienste einleitet. Anlaß hierfür sind erneute Streiks französischer Fluglotsen am Samstag, dem 5., und Sonntag, dem 6. Juli, welche zu massiven Verspätungen im europäischen Luftverkehr geführt haben. Ryanair sah sich aufgrund der Arbeitsniederlegungen bereits gezwungen, über 400 Flüge zu streichen, wovon allein in dieser Woche mehr als 70.000 Passagiere betroffen sind. Die Ausweitung der Streiks auf einen vierten Tag unterstreicht die anhaltende Forderung nach strukturellen Reformen im europäischen Flugsicherungswesen. Ryanair kritisiert, daß eine kleine Gruppe französischer Fluglotsen ohne vorherige Ankündigung ihre Streikmaßnahmen verlängert und dadurch die Reisepläne Tausender EU-Bürger und ihrer Familien an einem der verkehrsreichsten Wochenenden des Jahres massiv beeinträchtigt. Die Fluggesellschaft wirft EU-Präsidentin von der Leyen vor, seit sechs Jahren keinerlei Massnahmen zur Reform der europäischen Flugsicherung ergriffen zu haben. Dies führe dazu, daß EU-Passagiere immer wieder von einer kleinen Gruppe französischer Fluglotsen als Geiseln genommen würden. Diese wiederkehrenden Störungen, oft als „Freizeitstreiks“ bezeichnet, werden seit Jahren von Fluggesellschaften und Passagierverbänden kritisiert, da sie den europäischen Luftraum immer wieder lahmlegen. Ryanair fordert von Ursula von der Leyen dringende Massnahmen zur Reform der EU-Flugsicherungsdienste. Konkret werden zwei einfache Reformen vorgeschlagen: Erstens, die Sicherstellung einer vollständigen Besetzung des Flugsicherungsdienstes für die erste morgendliche Abflugwelle, um Verzögerungen gleich zu Beginn des Betriebstages zu vermeiden. Zweitens, der Schutz von Überflügen bei nationalen Streiks im Flugsicherungsdienst. Dies würde bedeuten, daß Flugzeuge, die lediglich den Luftraum eines streikenden Landes überqueren, weiterhin verkehren

weiterlesen »

Jugendlicher Pilot in Antarktis gestrandet: Unautorisierte Landung unterbricht Weltrekordversuch

Ein 19-jähriger amerikanischer Pilot, Ethan Guo, ist von chilenischen Behörden festgehalten worden, nachdem er unautorisiert auf der King George Insel (TNM) in der Antarktis gelandet war. Dieser Vorfall unterbricht seinen ehrgeizigen Versuch, der jüngste Mensch zu werden, der solo alle sieben Kontinente überfliegt. Die ungenehmigte Landung löste nicht nur Notfallprotokolle aus, sondern führte auch zu Vorwürfen wegen Verletzung von Luftraumregeln und des Antarktisvertrages. Während Guos Anwalt eine Sicherheitsmaßnahme aufgrund von „Komplikationen während des Fluges“ anführt, lassen Wetterdaten keine extremen Bedingungen zum fraglichen Zeitpunkt erkennen. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Komplexität internationaler Flugrouten, die Bedeutung der Einhaltung von Luftfahrtvorschriften und die Sensibilität des antarktischen Raumes. Der Traum vom Weltrekord: Eine Reise für den guten Zweck Ethan Guo, ein junger amerikanischer Pilot, hatte sich auf eine bemerkenswerte Mission begeben: Er wollte der jüngste Mensch werden, der solo alle sieben Kontinente mit einem Flugzeug überfliegt. Seine Reise, die ihn bereits zu sechs Kontinenten geführt hatte, diente einem zusätzlichen, noblen Zweck: Guo wollte eine Million US-Dollar für die Krebsforschung sammeln. Er unternahm seine Flüge in einer Cessna 182Q Skylane mit der Registrierung N182WT, einem robusten und bewährten einmotorigen Flugzeug, das für Langstreckenflüge geeignet ist. Der Abschluß seiner ambitionierten Reise sollte ihn in die Antarktis führen. Ein Flug in die Antarktis ist, selbst für erfahrene Piloten, eine herausfordernde Unternehmung, die sorgfältige Planung, spezielle Ausrüstung und die Einhaltung strenger Protokolle erfordert. Die Wetterbedingungen in der Region können unberechenbar sein, und die Navigationsmöglichkeiten sind begrenzt. Die verhängnisvolle Landung: Von Punta Arenas zur King George Insel

weiterlesen »

Kroatiens Gastronomie glänzt: Neue Michelin-Sterne für Restaurants im Land

Kroatien hat seine Position als bedeutendes Ziel für Feinschmecker weiter ausgebaut. Die neueste Michelin-Auswahl für das Land umfasst nunmehr ein Restaurant mit zwei Michelin-Sternen sowie zwölf Restaurants, die mit einem der prestigeträchtigen Michelin-Sterne ausgezeichnet wurden. Diese Anerkennung durch den weltweit wichtigsten Restaurantführer unterstreicht die wachsende Qualität und Vielfalt der kroatischen Küche. Besonders hervorzuheben ist die Neuaufnahme der Restaurants Krug in Split und Cap Aureo in Rovinj, die beide erstmals mit einem Michelin-Stern geehrt wurden. Das Restaurant Agli Amici in Rovinj konnte erfolgreich seine zwei Sterne verteidigen und zählt damit weiterhin zur Spitzengruppe der kroatischen Gastronomie. Eine Reihe weiterer Restaurants konnten ihre bereits bestehenden Michelin-Sterne erfolgreich verteidigen, darunter namhafte Häuser wie Dubravkin put in Zagreb, Pelegrini in Šibenik, 360º in Dubrovnik, Monte in Rovinj, Noel in Zagreb, Boškinac in Novalja, LD Restaurant in Korčula, Nebo in Rijeka, Alfred Keller in Mali Lošinj und Korak in Jastrebarsko. Tonči Glavina, der Minister für Tourismus und Sport Kroatiens, gratulierte den ausgezeichneten Betrieben und betonte die Bedeutung dieser Anerkennung für das gesamte touristische Angebot des Landes. Er hob hervor, daß das kroatische Wein- und Gastronomieangebot ein unverzichtbarer Bestandteil des Reiseerlebnisses sei und zur Authentizität und zum kulinarischen Reichtum Kroatiens beitrage. Erfreulich sei, daß sich die Qualität des Angebots weiterentwickle und Jahr für Jahr vielfältiger werde, stets im Einklang mit globalen Trends, ohne dabei die kroatische Eigenart zu verlieren. Kristjan Staničić, Direktor der Kroatischen Zentrale für Tourismus, ergänzte, die Auszeichnungen seien nicht nur eine Anerkennung für die Küchenchefs und Restaurantteams, sondern für die gesamte Destination Kroatien,

weiterlesen »