Juli 14, 2025

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Juli 14, 2025

Flughafen Frankfurt trotzt dem Trend: Robustes Passagierwachstum trotz regionaler Einbrüche

Der Flughafen Frankfurt (FRA), Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz, verzeichnete im Juni 2025 ein solides Passagierwachstum. Mit rund 5,8 Millionen abgefertigten Reisenden wurde ein Anstieg von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat registriert. Dieses Wachstum ist maßgeblich auf den späteren Beginn der diesjährigen Pfingstferien zurückzuführen, die im Vorjahr noch in den Mai fielen. Während europäische Urlaubsziele mit angenehmen Temperaturen besonders gefragt waren, zeigen die Halbjahreszahlen differenzierte Entwicklungen: Ein deutlicher Rückgang bei Reisen in den Nahen Osten kontrastiert mit stabilen Nordamerika-Verbindungen und kräftigem Wachstum in Lateinamerika. Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte betont, der Flughafen sei für die verkehrsreiche Sommerreisezeit gut gerüstet und habe operative Kennzahlen auf Vorkrisenniveau gebracht, fordert jedoch zügige politische Unterstützung für den gesamten deutschen Luftverkehr. Passagieraufkommen in Frankfurt: Ein Blick auf die aktuellen Zahlen Der Monat Juni 2025 bescherte dem Flughafen Frankfurt den vierten Monat in Folge ein Wachstum des Passagierverkehrs. Die Zählung von 5,8 Millionen Fluggästen ist ein klares Signal der Erholung und Festigung der Position des Flughafens nach den Herausforderungen der vergangenen Jahre. Der um einen Monat verschobene Beginn der Pfingstferien hat hierbei eine wesentliche Rolle gespielt, da sich der Hauptreiseverkehr entsprechend in den Juni verlagerte. Insbesondere europäische Reiseziele mit warmen Temperaturen profitierten von dieser Entwicklung und waren im Berichtsmonat besonders stark nachgefragt. Dies zeigt die anhaltende Beliebtheit von klassischen Urlaubsreisen innerhalb Europas. Für das gesamte erste Halbjahr 2025, also von Januar bis Juni, nutzten rund 29,1 Millionen Passagiere den Flughafen Frankfurt. Dies entspricht einem Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Eine detailliertere Analyse der Passagierzahlen nach Verkehrsregionen offenbart

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Air France-KLM und Qantas vertiefen Partnerschaft für verbesserte Australien-Verbindungen

Air France-KLM und Qantas, die nationale Fluggesellschaft Australiens, haben eine Ausweitung ihrer bestehenden Partnerschaft bekanntgegeben. Ziel dieser verstärkten Zusammenarbeit ist die Verbesserung der Flugverbindungen zwischen Europa und Australien sowie die Optimierung des Reiseerlebnisses für Passagiere. Die Allianz verspricht Reisenden insbesondere mehr Komfort und erweiterte Vorteile im Rahmen der Treueprogramme der beteiligten Airlines. Dies markiert einen bedeutenden Schritt in der strategischen Ausrichtung beider Fluggesellschaften, um ihre Präsenz auf den Langstreckenmärkten zu festigen. Ein wesentlicher Vorteil für europäische Reisende ist die Ausweitung des Codesharing auf den Nonstop-Dienst von Qantas zwischen Paris-Charles de Gaulle (CDG) und Perth (PER). Dieser Nonstop-Dienst feiert diesen Monat sein einjähriges Bestehen und ist bislang die einzige direkte Passagierverbindung zwischen Australien und Frankreich, wodurch die Reisezeit um rund drei Stunden verkürzt wird. Air France ist damit die einzige Fluggesellschaft, die ihren Kunden ein Codeshare-Angebot für direkte Flüge von Europa nach Australien anbietet. Ab dem 1. Juli etabliert Air France zudem den Flughafen Tokio-Haneda (HND) als neuen Umsteigepunkt für Flüge beider Airlines, ergänzend zu den bestehenden Umsteigepunkten in Singapur-Changi (SIN) und Hongkong (HKG). Passagiere, die über diese Drehkreuze reisen, können nahtlos Qantas-Flüge nach Sydney (SYD), Brisbane (BNE), Melbourne (MEL), Darwin (DRW) und Perth (PER) nutzen. Darüber hinaus werden Air France und KLM ihre Codes auf Qantas-Flügen zwischen Singapur (SIN) und Darwin (DRW) hinzufügen. Die erweiterte Partnerschaft bietet den Passagieren ebenfalls mehr Möglichkeiten, Qantas-Punkte auf Flügen mit Air France und KLM zu sammeln und einzulösen. Eine weitere Ausweitung der Treueprogramm-Kooperation wird in Kürze erwartet. Erstmals können Mitglieder des Air France-KLM Flying

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Flughafen Zürich erreicht neuen Passagierrekord im Halbjahr 2025

Der Flughafen Zürich verzeichnet im Juni 2025 ein deutliches Passagierwachstum. Insgesamt flogen 2’933’434 Reisende über den größten Schweizer Flughafen, was einem Zuwachs von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Besonders bemerkenswert ist das Ergebnis für das erste Halbjahr 2025: Mit insgesamt 14,96 Millionen Passagieren übertrifft der Flughafen Zürich erstmals das Vorkrisenniveau von 2019 und erreicht einen neuen Höchstwert in seiner Geschichte. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 bedeutet dies ein Passagier-Plus von 0,2 Prozent. Die Aufschlüsselung der Passagierzahlen für Juni 2025 zeigt, daß 2’154’817 sogenannte Lokalpassagiere gezählt wurden. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 26 Prozent, was 772’712 Reisenden entspricht. Diese Zahlen belegen die Bedeutung des Flughafens Zürich sowohl als Ziel- und Ausgangspunkt für Reisen als auch als wichtiges Drehkreuz im internationalen Luftverkehr. Die Strategie des Flughafens, die Konnektivität zu stärken und das Streckennetz auszubauen, scheint sich damit auszuzahlen, zumal die gesamte Schweizer Luftfahrtindustrie eine Erholung nach den pandemiebedingten Einbrüchen erlebt. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,6 Prozent auf 24’205 Starts und Landungen. Trotz des Anstiegs der Flugbewegungen konnte die durchschnittliche Anzahl der Passagiere pro Flug auf 139 Fluggäste erhöht werden, was einer Steigerung von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Sitzplatzauslastung im Berichtsmonat blieb mit 82 Prozent unverändert hoch, was auf eine effiziente Nutzung der Kapazitäten hindeutet. Diese Werte spiegeln die weiterhin hohe Nachfrage nach Flugreisen wider und zeigen, daß die Fluggesellschaften ihre Kapazitäten besser auslasten können. Ein gegensätzlicher Trend ist jedoch im Frachtbereich zu beobachten: Im Juni wurden am Flughafen Zürich

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Flughafen Varna und Austrian Airlines feiern 20 Jahre Nonstopflüge

Am 9. Juli 2025 wurde am Flughafen Varna ein bemerkenswertes Jubiläum gefeiert: 20 Jahre Nonstopflüge von Austrian Airlines zwischen Wien und der maritimen Hauptstadt Bulgariens. Seit dem Jahre 2005 hat sich Austrian Airlines als eine entscheidende Brücke zwischen Varna und dem globalen Luftverkehrsnetz etabliert und bietet bequeme Verbindungen über das Drehkreuz Wien zu zahlreichen internationalen Zielen. Diese langjährige Partnerschaft zwischen der Fluggesellschaft und dem bulgarischen Flughafen Varna ist ein Paradebeispiel für langfristiges Engagement und eine gemeinsame Vision in der Luftfahrt, die sich durch Zuverlässigkeit, Professionalität und eine kontinuierliche Förderung des Reiseverkehrs auszeichnet. Ein Festakt voller Emotionen und bulgarischer Tradition Die Jubiläumsfeier am Flughafen Varna war geprägt von positiven Emotionen, lebhaften Farben und bulgarischer Tradition. Die Passagiere des vollbesetzten Fluges aus Wien, welcher die symbolische Bedeutung dieser Verbindung unterstrich, wurden auf besondere Weise empfangen. Sie erhielten Muskatnüsse mit bulgarischem Lavendelöl – ein landestypisches Präsent –, wurden mit einer festlichen Wasserfontäne begrüßt, welche traditionell neue Flugrouten oder wichtige Jubiläen in der Luftfahrt ehrt, und erlebten eine Zeremonie zum Anschneiden einer eigens für diesen Anlaß kreierten, beeindruckenden Torte in der VIP-Lounge des Flughafens. Zusätzlich erhielt jeder Gast eine speziell gebrandete Sonnenbrille und handgemachte Kekse als Souvenirs zur Erinnerung an diesen freudigen Tag. Solche Gesten unterstreichen die Wertschätzung für die langjährige Treue der Passagiere und die Bedeutung der Route. Michael Reisch, Vorstandsvorsitzender von Fraport Twin Star Airport Management AD, dem Betreiber der Flughäfen Varna und Burgas, äußerte sich anläßlich der Feierlichkeiten: „Die Partnerschaft zwischen dem Flughafen Varna und Austrian Airlines ist ein hervorragendes Beispiel

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Münchner AirportAcademy kooperiert mit US-Universität

Die Munich AirportAcademy und die Business School der University of Colorado Denver (CU Denver) haben eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel dieser Vereinbarung ist eine enge Zusammenarbeit bei der Ausbildung von Fachkräften in der Luftfahrtbranche. Diese Partnerschaft stellt die erste Allianz der AirportAcademy mit einer internationalen Universität dar und unterstreicht das gemeinsame Engagement beider Institutionen, zukünftige Führungskräfte für den Luftfahrtsektor auszubilden. Der erste Studiengang im Rahmen dieser Kooperation soll im Jahre 2026 starten. Die Vereinbarung sieht vor, daß die Aus- und Weiterbildungsabteilung des Flughafens München spezifische Trainingsmodule für Studenten des neu eingeführten „Executive MBA in Aviation“ (EMBAA) an der CU Denver entwickeln und anbieten wird. Durch diese Kooperation sollen das operative Fachwissen der AirportAcademy mit dem akademischen Programm der CU Denver vereint werden. Alexander Hömer, Leiter der AirportAcademy der Flughafen München GmbH, zeigte sich erfreut, „praxisnahe, flughafenbezogene Kompetenzen in ein Weiterbildungsprogramm für Entscheidungsträger in der Luftfahrtbranche einzubringen.“ Er betonte zudem, daß diese Partnerschaft die bestehende enge Beziehung zwischen den Flughäfen München und Denver stärke, da beide seit 1991 Teil des globalen Netzwerkes „Sister Airports“ sind. Das Netzwerk der „Sister Airports“ umfaßt acht internationale Flughäfen, die regelmäßig Wissen, Ideen und Erfahrungen austauschen. Neben München und Denver gehören unter anderem Flughäfen in Nagoya (Japan), Bangkok (Thailand), Singapur, Peking (China) und Taoyuan (Taiwan) zu diesem exklusiven Kreis. Diese langjährige Zusammenarbeit bildet eine solide Grundlage für die nun intensivierte akademische Partnerschaft. David Chandler, Associate Dean, Executive Programs, an der CU Denver, hob hervor, daß fortschrittliche Business Schools mit bedeutenden Wirtschaftsakteuren zusammenarbeiten müßten, um Fortschritt und Wachstum

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Italien beschleunigt Abfertigung: Ausweiskontrolle entfällt bei Schengen- und Inlandsflügen

An italienischen Flughäfen tritt eine Neuerung in Kraft, die das Reisen innerhalb Italiens und des Schengenraums erheblich beschleunigen soll: Künftig genügt beim Einstieg in entsprechende Flüge die Bordkarte, eine zusätzliche Vorlage des Ausweises am Gate ist nicht mehr notwendig. Diese vom italienischen Innenministerium genehmigte und von der Zivilluftfahrtbehörde (Enac) eingeführte Maßnahme zielt darauf ab, die Abläufe an den Flughäfen zu optimieren, ohne dabei Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen. Dieser Schritt könnte ein Vorbild für weitere europäische Länder sein, die ebenfalls unter hohem Passagieraufkommen leiden. Die neue Regelung: Schnelleres Boarding im Schengenraum Die Einführung des neuen Verfahrens, das bereits im Vorfeld von der Tageszeitung „Corriere della Sera“ angekündigt wurde, markiert eine signifikante Änderung in der italienischen Flughafenabfertigung. Für Inlandsflüge und Reisen innerhalb des Schengenraums müssen Passagiere ihren Ausweis am Gate nicht mehr vorzeigen. Die Bordkarte allein genügt nun für den Zutritt zum Flugzeug. Enac-Chef Pierluigi Di Palma begründete diese Entscheidung gegenüber dem „Corriere della Sera“ mit dem Argument, daß Flughäfen geschützte Räume seien und es an der Zeit sei, Flugreisen genauso zu behandeln wie Bahnreisen. Er betonte, wer den Sicherheitsbereich eines Flughafens betrete, habe bereits die üblichen Sicherheitskontrollen, wie Metalldetektoren oder Kontrollschleusen, passiert. Dies deutet darauf hin, daß die italienischen Behörden das Sicherheitsniveau der bereits existierenden Kontrollen als ausreichend erachten, um auf eine zusätzliche Überprüfung am Gate zu verzichten. Die primäre Identitätsprüfung findet somit bereits vor dem Zugang zum Sicherheitsbereich statt, beispielsweise beim Check-in oder der Gepäckaufgabe. Diese Maßnahme ist eine willkommene Erleichterung für Millionen von Reisenden. Allein im Sommer 2024

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Karikaturmuseum Krems widmet sich dem Thema Wald

Das Karikaturmuseum Krems eröffnete am 12. Juli 2025vdrei neue Ausstellungen, die sich dem Thema Wald widmen. Unter dem Schwerpunkt „Wald 2025“ beleuchten die Schauen das Verhältnis zwischen Natur und Mensch auf humorvolle und kritische Weise. Das vielseitige Eröffnungsprogramm umfaßt eine Signierstunde mit ausstellenden Künstlern, eine Lesung mit Live-Zeichnen mit Axel Scheffler sowie ein Family Factory Spezial. Mit diesen Ausstellungen möchte das Museum nach eigenen Angaben das Publikum zu einer vielschichtigen Erkundung des Waldes einladen. Die Hauptausstellung „Sehnsucht Wald“ präsentiert über 130 Originale und Dermoplastiken, welche den Wald poetisch, pointiert und politisch thematisieren. Die Bandbreite der Darstellungen reicht von Märchenmotiven bis zu Darstellungen von Jagdszenen und Freizeitsport. Künstler wie Bruno Haberzettl, Manfred Deix, IRONIMUS, Erich Sokol, Sarah Morrissette, Gerhard Glück, Sis M. Koch und Erich Eibl nehmen das Verhältnis zwischen Mensch und Natur aufs Korn. Um ein sinnliches Erlebnis für die ganze Familie zu schaffen, wurden Naturmaterialien, Objekte wie eine Jagdkanzel und Sinnesstationen in die Gestaltung integriert. Diese Themenschau befaßt sich auch satirisch mit Aspekten wie Jagdfieber, Freizeitkult und dem Bewußtsein für die Natur. Eine weitere Ausstellung, „Ulli Lust: Reise zu unseren Wurzeln“, schlägt eine Brücke zur Frühgeschichte der Kunst und zur kulturellen Bedeutung des Waldes. Ulli Lust, eine international bekannte Comic-Künstlerin, verbindet in diesem Exkurs die Frage „Wie alt ist der Wald“ mit der Hauptausstellung. Ihre zentralen Werke beleuchten Themen wie Identität, Geschlechterrollen und Sexualität. Auszüge aus ihrem essayistischen Comicsachbuch „Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte“, für welches sie den Deutschen Sachbuchpreis 2025 erhielt, geben Einblicke in die

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Flughafen Wien stärkt Luftfrachtsektor: Neue Akademie fördert Fachkräfte direkt am Hub

Der Flughafen Wien setzt einen weiteren strategischen Impuls zur nachhaltigen Stärkung des Luftfrachtstandorts Österreich. Mit der Etablierung des innovativen „Luftfracht Basiskurs 5.0“ durch die AviationNOW Luftfrachtakademie in der Vienna AirportCity wird ein praxisorientiertes Aus- und Weiterbildungsangebot geschaffen. Dieses richtet sich gezielt an Mitarbeiter von Speditionen, Airlines und Logistikunternehmen und verspricht fundiertes Fachwissen direkt am Puls der Branche. Die Initiative soll die dringend benötigten Fachkräfte für einen Sektor sichern, der für die österreichische Wirtschaft von wachsender Bedeutung ist, und trägt gleichzeitig zur Stärkung des Flughafen Wien als Jobmotor bei. Luftfracht Basiskurs 5.0: Ausbildung dort, wo die Fracht rollt Das Herzstück dieser neuen Initiative ist der „Luftfracht Basiskurs 5.0“, der direkt in der Vienna AirportCity angesiedelt ist. Dieses innovative Aus- und Weiterbildungsangebot zielt darauf ab, die Lücke an qualifizierten Fachkräften im Luftfrachtsektor zu schließen. Die praxisorientierte Ausbildung richtet sich primär an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Speditionen, Airlines und Logistikunternehmen, welche im Bereich der Luftfracht tätig sind oder sich dafür qualifizieren möchten. „Wer auf Fachkräfte setzt, sichert die Zukunft! Gerade die Luftfahrt als Wachstumsbranche braucht qualifizierte Expertinnen und Experten. Mit dieser neuen Ausbildungsinitiative schaffen der Flughafen Wien und die Luftfrachtakademie gute Voraussetzungen für eine berufliche Karriere im Luftfrachtbereich. Das stärkt auch den Jobmotor Flughafen Wien mit seinen 23.000 Beschäftigten in 250 Unternehmen“, betonte Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. Diese Aussage unterstreicht die strategische Bedeutung der Initiative für den Flughafen selbst, der nicht nur ein Verkehrsknotenpunkt, sondern auch ein vitaler Arbeitgeber für die Region ist. Mag. Wolfgang Scheibenpflug MRICS, Bereichsleiter Immobilien-

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Österreichs Bahnverkehr erreicht Rekorde, doch Personalmangel droht

Der jüngste Jahresbericht der Schienen-Control für das Jahr 2024 belegt eine weiterhin positive Entwicklung im österreichischen Bahnverkehr. Insbesondere im Personenverkehr wurden neue Höchststände bei den Fahrgastzahlen, dem Angebot und der Verkehrsleistung erzielt. Österreich behauptet sich damit seit nunmehr 15 Jahren ununterbrochen im Spitzenfeld des europäischen Bahnverkehrs. Diese erfreulichen Rekordzahlen stehen jedoch im Gegensatz zu einer kritischen Entwicklung: Dem System fehlt es an ausreichendem Personal, um diesen Erfolg auf lange Sicht abzusichern, wie der Bericht klar aufzeigt. Gerhard Tauchner, Vorsitzender des vida-Fachbereichs Eisenbahn, warnte eindringlich: „Die Entwicklung im Schienenpersonenverkehr ist erfreulich – aber ohne Menschen, die Züge fahren, instand halten und disponieren, nützen keine Rekordzahlen.“ Der Personalmangel betrifft demnach besonders Triebfahrzeugführer und Verschubpersonal, ein Problem, welches der Bericht auf Grundlage einer Umfrage unter den Marktteilnehmern ausdrücklich thematisiert. Die österreichische Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (apf), zu der die Schienen-Control gehört, hat in ihren Jahresberichten der vergangenen Jahre immer wieder auf die Notwendigkeit von Investitionen in das Personal hingewiesen. Mit mittlerweile 92 Eisenbahnunternehmen auf dem Markt steigt der Wettbewerbsdruck erheblich. Tauchner betonte die dringende Notwendigkeit, faire Bedingungen für alle Beteiligten sicherzustellen und warnte vor einem „Wettbewerb auf dem Rücken der Beschäftigten, über die niedrigsten Personalkosten oder über zu knappe Besetzungen.“ Aus Sicht der Gewerkschaft vida sind mehrere zentrale Weichenstellungen erforderlich, um den Eisenbahnmarkt auch in Zukunft funktionsfähig zu halten. Dazu zählen attraktive Arbeitsbedingungen, stabile Beschäftigungsverhältnisse – auch für junge Menschen und ältere Arbeitnehmer –, einheitliche und verlässliche Ausbildungssysteme über Unternehmensgrenzen hinweg sowie gut ausgestattete Kontrollbehörden zur Durchsetzung sozialer und betrieblicher Standards. Die

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Europäischer Luftraum vor Rekord-Sommer der Verspätungen: Personalmangel und erhöhte Nachfrage als Hauptursachen

Die Europäische Kommission warnt eindringlich vor massiven Flugverspätungen im bevorstehenden Sommerflugverkehr. Ein ranghoher EU-Beamter erklärte gegenüber der Financial Times, der europäische Luftraum sei bereits jetzt an seiner Belastungsgrenze angelangt. Als Hauptursachen für die drohende Welle von Verzögerungen werden Engpässe bei der Flugverkehrskontrolle, Personalmangel, Streiks, aber auch unvorhersehbare Einflüsse wie extreme Wetterlagen und die anhaltend hohe Reisenachfrage genannt. Besonders betroffen seien beliebte Urlaubsziele wie Frankreich, Spanien, Griechenland und Deutschland. Diese Entwicklung könnte die Reiseerfahrung von Millionen von Passagieren in den kommenden Monaten erheblich beeinträchtigen und die Luftfahrtindustrie vor große Herausforderungen stellen. Der europäische Luftraum am Limit: Eine Analyse der Belastungsfaktoren Die Prognosen der EU-Kommission zeichnen ein klares Bild: Der Sommer 2025 könnte in Bezug auf Flugverspätungen ein neues Rekordniveau erreichen. Täglich bewegen sich an Spitzentagen rund 37.000 Flüge durch Europas Himmel. Eine Zahl, die die Kapazitäten der Fluglotsen derzeit kaum noch verkraften können. Dies führt zu einer stetigen Beanspruchung der Infrastruktur und des Personals, was das System anfälliger für Störungen macht. Der Personalmangel bei der Flugverkehrskontrolle ist ein zentrales Problem. Viele europäische Länder kämpfen mit einer unzureichenden Anzahl ausgebildeter Fluglotsen. Die Ausbildung dieser Spezialisten ist langwierig und anspruchsvoll, was kurzfristige Lösungen erschwert. Insbesondere in Frankreich führe dies zu erheblichen Problemen. Das Land ist aufgrund seiner zentralen geographischen Lage im europäischen Luftraum ein Nadelöhr für viele Flüge, die den Kontinent überqueren oder südliche Urlaubsziele ansteuern. Streiks des Fluglotsenpersonals in Frankreich haben die Situation zusätzlich verschärft. Allein zwei Streiktage im Juni führten zur Streichung oder erheblichen Verzögerung von rund 4.000 Flügen. Solche Arbeitsniederlegungen

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