Juli 15, 2025

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Juli 15, 2025

Kerosinverbrauch deutscher Fluggesellschaften auf Rekordtief

Der durchschnittliche Kerosinverbrauch deutscher Fluggesellschaften hat im Jahre 2024 einen neuen Tiefstwert erreicht. Laut Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) sank der Verbrauch auf 3,38 Liter pro Passagier und 100 Kilometer. Dies ist der niedrigste jemals gemessene Wert und setzt den langjährigen Trend zur Effizienzsteigerung in der deutschen Luftfahrt fort. Seit 1990 konnte der Verbrauch nach Angaben des Verbandes um 46 Prozent reduziert werden, was die fortlaufenden Bemühungen der Branche um Betriebsoptimierung unterstreicht. Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer des BDL, führt diese positive Entwicklung maßgeblich auf die konsequente Modernisierung der Flugzeugflotten zurück. Er betont, daß der Ersatz eines älteren Flugzeuges durch ein neues Modell den Kerosinverbrauch sofort um bis zu 30 Prozent senke. Neben der Effizienzsteigerung werde dadurch auch die Lärmbelastung reduziert, was sich besonders in Flughafennähe bemerkbar mache. Aktuell betreiben deutsche Fluggesellschaften eine Flotte von insgesamt 830 Maschinen. Die Branche plant, bis zum Jahre 2034 weitere 482 neue Flugzeuge in Empfang zu nehmen. Die entsprechenden Bestellungen oder Vormerkungen belaufen sich auf einen Listenwert von rund 82 Milliarden Euro, was die Investitionsbereitschaft und das Engagement der deutschen Airlines verdeutlicht. Besonders sparsam zeigen sich dabei die neuesten Langstreckenflugzeuge der deutschen Airlines. Diese Maschinen erreichen, abhängig von ihrer Konfiguration, Verbrauchswerte zwischen 2,1 und 2,5 Litern Kerosin pro Passagier und 100 Kilometer. Diese Werte liegen deutlich unter dem aktuellen Flottendurchschnitt und versprechen weiteres Einsparpotenzial mit der Auslieferung zukünftiger Modelle. Allerdings sieht sich die Branche derzeit mit Herausforderungen konfrontiert: Anhaltende Lieferverzögerungen seitens der Flugzeughersteller behindern die geplante Flottenerneuerung. Ohne diese Engpässe wäre der durchschnittliche Verbrauch

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Christian Bärwind kehrt zu Tui Deutschland zurück

Nach 14 Jahren kehrt Christian Bärwind zu Tui Deutschland zurück und übernimmt ab Herbst dieses Jahres die Verantwortung für Marketing & Sales in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Bärwind war zuletzt als Direktor bei Google tätig, wo er für die Bereiche Automotive, Telekommunikation sowie Tech & B2B zuständig war. Diese Rückkehr zu seinen Wurzeln unterstreicht die Bestrebungen von Tui, führende Köpfe mit umfassender Digitalexpertise in Schlüsselpositionen zu bringen. Christian Bärwind begann seine Karriere im Jahre 2002 als Werkstudent bei Tui Deutschland. Im Laufe der Jahre bekleidete er verschiedene Positionen innerhalb des Unternehmens, zuletzt als Direktor Fernreisen, Yield Management & Analytics. Im Jahre 2011 wechselte er zu Google, wo er zunächst als Head of Travel tätig war. In den folgenden Jahren sammelte er in verschiedenen Rollen bei dem Technologiegiganten weitreichende Erfahrungen, unter anderem in der Entwicklung und Umsetzung strategischer Partnerschaften, der Skalierung globaler Einzelhandelsgeschäfte und der Einführung von Künstlicher Intelligenz-gestützten Innovationen. Benjamin Jacobi, der Chef von Tui Deutschland, lobte die Rückkehr Bärwinds: „Mit Christian Bärwind gewinnen wir eine Führungspersönlichkeit zurück, die nicht nur das Reisebüro-Geschäft kennt, sondern auch eine beeindruckende Erfolgsbilanz in strategischer Geschäftsentwicklung und Digitalisierung mitbringt.“ Seine umfassende Erfahrung im Einzelhandel und im digitalen Touristikgeschäft mache ihn zu einem „echten Experten für unseren Omnichannel-Ansatz“. Dies deutet darauf hin, daß Tui seinen Fokus auf die Vernetzung aller Vertriebskanäle weiter verstärken will, um den Kunden ein nahtloses Erlebnis zu bieten, sei es online oder im Reisebüro. Die Personalie Bärwind ist ein Zeichen für die dynamischen Entwicklungen in der Reisebranche, wo die Digitalisierung

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Azul Linhas Aéreas: Gericht genehmigt Sanierungsplan und Milliardenkredite

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul Linhas Aéreas Brasileiras  hat einen entscheidenden Schritt in ihrem finanziellen Sanierungsprozeß getan: Ein US-amerikanisches Konkursgericht hat die Restrukturierung des Unternehmens im Rahmen des Chapter 11-Verfahrens genehmigt. Diese wichtige Entscheidung ermöglicht der Airline nicht nur die Fortsetzung ihres Betriebs, sondern sichert auch über 1 Milliarde US-Dollar an sogenannten Debtor-in-Possession-Krediten (DIP-Finanzierungen). Seit der Einreichung des Chapter 11-Antrags im späten Mai 2025 zur Eliminierung von über 2 Milliarden US-Dollar an Schulden hat Azul bereits mehrere strategische Maßnahmen ergriffen, um ihre finanzielle Zukunft zu konsolidieren und sich langfristig am Markt zu positionieren. Der lange Weg zur finanziellen Gesundung: Chapter 11 als Rettungsanker Azul Linhas Aéreas Brasileiras, eine der größten Fluggesellschaften Brasiliens, befand sich in den letzten Monaten in einer tiefgreifenden finanziellen Krise, die das Unternehmen dazu zwang, Schutz unter dem US-amerikanischen Chapter 11-Konkursrecht zu suchen. Dieser Schritt, der Ende Mai 2025 erfolgte, zielte darauf ab, über 2 Milliarden US-Dollar an finanzierten Schulden abzubauen und eine nachhaltige Unternehmensstruktur zu schaffen. Das Chapter 11-Verfahren ist in den Vereinigten Staaten ein etabliertes Instrument, das es finanziell angeschlagenen Unternehmen ermöglicht, sich unter gerichtlicher Aufsicht zu reorganisieren, während sie ihren Geschäftsbetrieb fortführen. Es bietet einen Rahmen für Verhandlungen mit Gläubigern, um Schulden zu reduzieren oder umzustrukturieren, ohne daß das Unternehmen liquidiert werden muß. Die nun erfolgte Genehmigung der Restrukturierung durch das US-amerikanische Konkursgericht ist ein zentraler Meilenstein für Azul. Sie validiert den Sanierungsplan der Fluggesellschaft und ermöglicht die weitere Umsetzung der finanziellen Neuausrichtung. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Genehmigung ist die Sicherstellung von über 1 Milliarde

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Airline-Branche fordert EU-Kommission zu Handeln bei Flugsicherungsstreiks auf

Nach dem überstandenen Mißtrauensvotum gegen Ursula von der Leyen am 10. Juli 2025 haben die Fluggesellschaft Ryanair und Vertreter von Passagieren die Präsidentin der EU-Kommission heute eindringlich aufgefordert, ihre „letzte Chance“ zu nutzen. Es wird gefordert, endlich Maßnahmen zu ergreifen, um Überflüge während nationaler Flugsicherungsstreiks zu schützen und eine ausreichende Besetzung der europäischen Flugsicherungen für die Frühabflüge sicherzustellen. Diese Forderung kommt nach wiederholten Störungen des europäischen Luftraumes, welche die Reisepläne hunderttausender Passagiere beeinträchtigen. Das Hauptproblem konzentriert sich auf den französischen Luftraum: Fast 20 Prozent der EU-Flüge überqueren Frankreich, jedoch schützen die französischen Mindestdienstleistungsregelungen Überflüge während Flugsicherungsstreiks nicht. Dies steht im Gegensatz zu anderen EU-Staaten wie Griechenland, Italien oder Spanien, wo solche Überflüge gesetzlich geschützt sind. In der vergangenen Woche (3. und 4. Juli) führten Streiks der französischen Flugsicherung erneut zu einer Lähmung des Luftverkehrs, was die Annullierung von 1.500 Flügen zur Folge hatte. Dies beeinträchtigte die Reisepläne von über 270.000 EU-Bürgern und deren Familien. Ryanair behauptet, daß 90 Prozent dieser Flugausfälle hätten vermieden werden können, wenn Überflüge über Frankreich während des Streiks geschützt gewesen wären. Die EU-Kommission spricht laut Kritikern ständig von Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit, während eine kleine Gruppe von Fluglotsen wiederholt den gesamten EU-Luftraum lahmlegen kann. Als Präsidentin der EU-Kommission habe Ursula von der Leyen die Pflicht, den Binnenmarkt für Flugreisen zu schützen und den oberen Luftraum über Frankreich offenzuhalten. Dies sei notwendig, damit Passagiere, die weder nach noch von Frankreich reisen, weiterhin ohne unnötige Beeinträchtigung durch französische Flugsicherungsstreiks ihre Ziele in Spanien, Italien, Deutschland oder Großbritannien erreichen können.

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Flughafen Innsbruck trotzt Widrigkeiten: Rekordergebnis 2024 trotz Frankfurt-Ausfall

Die Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft mbH hat auf ihrer Generalversammlung am 7. Juli 2025 eine beeindruckende Bilanz für das Geschäftsjahr 2024 gezogen. Trotz des wiederholten Ausfalls der wichtigen Frankfurt-Strecke konnte der Flughafen Innsbruck einen Gesamtumsatz von knapp 42 Millionen Euro erwirtschaften und das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppeln. Mit über 6,2 Millionen Euro beweist der Flughafen eine sehr gute Unternehmensentwicklung. Auch das laufende Jahr 2025, in dem der Flughafen sein 100-jähriges Bestehen feiert, zeigt sich nach einem starken ersten Quartal stabil, wenngleich der erneute Wegfall der Frankfurt-Verbindung weiterhin eine Herausforderung darstellt. Geschäftsjahr 2024: Robustes Wachstum trotz externer Einflüsse Das Geschäftsjahr 2024 war für den Flughafen Innsbruck von bemerkenswertem Erfolg geprägt, trotz der unerwarteten Herausforderung durch den Ausfall der wichtigen Frankfurt-Strecke zwischen April und Oktober. Dieser Ausfall führte im Gesamtjahr 2024 zu einem Passagierrückgang von 4,9%, was die Bedeutung dieser Verbindung für den Flughafen unterstreicht. Die Frankfurt-Route ist traditionell ein zentrales Drehkreuz für internationale Flüge und Geschäftsreisen, die über den Frankfurter Flughafen abgewickelt werden. Der Wegfall dieser Verbindung bedeutet für einen regionalen Flughafen wie Innsbruck eine spürbare Einschränkung der Konnektivität. Nichtsdestotrotz gelang es dem Flughafen, eine positive Entwicklung der Geschäftszahlen zu verzeichnen. Der Gesamtumsatz belief sich auf knapp 42 Millionen Euro, was einer beachtlichen Steigerung von 9,3% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Umsatzsteigerung ist umso bemerkenswerter, da sie trotz eines Rückgangs der Passagierzahlen erzielt wurde. Rund 80% der Einnahmen stammten aus dem Aviation-Bereich, also direkt aus der Abfertigung und dem Betrieb von Luftfahrzeugen. Die verbleibenden 20% wurden aus

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Flughafen Burgas erweitert Terminalkapazität mit neuem Außengatebereich

Der Flughafen Burgas an der bulgarischen Schwarzmeerküste hat einen innovativen Außengatebereich offiziell in Betrieb genommen. Diese Maßnahme, initiiert von der Fraport Twin Star Airport Management AD, stellt einen wichtigen Schritt zur Steigerung des Passagiererlebnisses dar und erhöht die Kapazität des Terminals erheblich. Zusammen mit dem Gate Garden am Flughafen Varna sind die beiden Seeflughäfen nun die ersten in Europa, die über derart vollausgestattete Außengatebereiche verfügen. Dies markiert eine Entwicklung, die in anderen europäischen Flughäfen bisher selten zu finden ist. Der neue Bereich am Flughafen Burgas umfaßt eine Fläche von 2.200 Quadratmetern, was einer Vergrößerung von 40 Prozent gegenüber der bisherigen Gatefläche entspricht. Mit der Eröffnung von zunächst zwei Gates steigt die Kapazität für abfliegende Passagiere bereits um fast 20 Prozent. Bis zum Jahre 2026 ist die Inbetriebnahme zweier weiterer Gates geplant, wodurch die Gesamtkapazität um 35 Prozent erhöht werden soll. An der feierlichen Eröffnungszeremonie nahmen Vertreter des Managements der Fraport Twin Star Airport Management AD, darunter Frau Denitsa Weissmantel, Vorsitzende des Aufsichtsrates, und Herr Michael Reusch, CEO des Unternehmens, teil. Auch lokale Würdenträger wie Herr Vladimir Krumov, Regionalgouverneur der Region Burgas, und Herr Dimitar Nikolov, Bürgermeister der Gemeinde Burgas, waren anwesend. Die Zeremonie wurde durch eine feierliche Wassersegnung durch Seine Eminenz Metropolit Arseny von Sliven begleitet, der für das Wohlergehen und den sicheren Betrieb des Flughafens betete. Das Modernisierungsprojekt des äußeren Gatebereichs und des Terminals stellt eine gemeinsame Investition von über 9,5 Millionen Euro dar. Diese wurde von Fraport Twin Star Airport Management AD in Zusammenarbeit mit ihren langjährigen Handelspartnern

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SprintAir in Norwegen unter Druck: Luftfahrtbehörde deckt Verstöße gegen Arbeits- und Sicherheitsvorschriften auf

Die norwegische Zivilluftfahrtbehörde (Luftfartstilsynet) hat erhebliche Verstöße der polnischen Fluggesellschaft SprintAir gegen lokale Arbeitsgesetze sowie Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltvorschriften (HSE) festgestellt. Dies bestätigten sowohl die Behörde als auch die norwegische Pilotenvereinigung (Norsk Flygerforbund) in separaten Pressemitteilungen. Die Untersuchung wurde durch eine Beschwerde der Pilotengewerkschaft im Oktober 2024 ausgelöst, die angebliche Rechtsverletzungen im Zusammenhang mit SprintAirs Betrieb von Inlands-Luftpostdiensten für den Logistikkonzern Posten Bring AS anprangerte. SprintAir muß die festgestellten Mängel bis Ende August beheben, andernfalls drohen weitere Konsequenzen. Komplexe Beschäftigungsmodelle: Piloten als Scheinselbstständige? Die Untersuchungen der norwegischen Zivilluftfahrtbehörde haben ein komplexes Beschäftigungsschema bei SprintAir zutage geförd, das im Widerspruch zu den norwegischen Arbeitsgesetzen steht. Die Behörde stellte fest, daß die für SprintAir in Norwegen tätigen Piloten teilweise als unabhängige Auftragnehmer (Independent Contractors) beschäftigt waren, während sie gleichzeitig bei einer Scheinfirma der Fluggesellschaft in Oslo angestellt waren. Dies erweckt den Eindruck einer Scheinselbstständigkeit, bei der Arbeitnehmer als Selbstständige deklariert werden, um Arbeitgeberpflichten zu umgehen. Dokumenten, die ch-aviation einsehen konnte, zufolge kam die Zivilluftfahrtbehörde zu dem Schluß, daß dieses undurchsichtige Arbeitsmodell unklar ließ, ob die Piloten eine dauerhafte oder nur eine befristete Anstellung hatten. Solche Konstrukte sind in vielen Ländern Gegenstand arbeitsrechtlicher Debatten und gerichtlicher Prüfungen, da sie die Rechte der Arbeitnehmer, insbesondere in Bezug auf soziale Sicherung, Kündigungsschutz und gerechte Arbeitsbedingungen, untergraben können. Das norwegische Arbeitsrecht ist bekannt für seine strengen Vorschriften zum Schutz der Arbeitnehmerrechte, und Abweichungen davon werden in der Regel hart geahndet. Die norwegische Pilotenvereinigung hatte bereits im Oktober 2024 die mutmaßlichen Verstöße von SprintAir gemeldet. Dies zeigt

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Flughafen-Wien-Gruppe meldet Passagierwachstum trotz regionaler Rückgänge

Die Flughafen-Wien-Gruppe, welche den Flughafen Wien sowie die Beteiligungen am Flughafen Malta und Flughafen Kosice umfaßt, hat im Juni 2025 ein Passagieraufkommen von insgesamt 4.031.270 Reisenden verzeichnet. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Am Hauptstandort Wien hingegen war das Passagieraufkommen mit 3.008.513 Reisenden leicht rückläufig (-0,4 Prozent). Dieser Rückgang wird maßgeblich auf die Konfliktsituation zwischen dem Iran und Israel zurückgeführt, welche die Flugverbindungen in den Nahen und Mittleren Osten beeinflußte. Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere im Juni 2025 auf 2.363.752 (+1,1 Prozent), während die Anzahl der Transferpassagiere auf 612.698 (-9,0 Prozent) zurückging. Die Flugbewegungen erhöhten sich geringfügig auf 21.969 Starts und Landungen (+0,4 Prozent). Das Frachtaufkommen am Flughafen Wien zeigte sich robust und nahm um 3,9 Prozent auf 25.776 Tonnen zu. Diese Zahlen spiegeln die anhaltende Bedeutung des Flughafens Wien als zentrale Drehscheibe für den Personen- und Güterverkehr in Mitteleuropa wider. Detaillierte Passagierzahlen nach Regionen offenbaren unterschiedliche Entwicklungen: Während das Aufkommen nach Westeuropa leicht zurückging (-0,8 Prozent), verzeichneten Osteuropa (+2,1 Prozent) und Nordamerika (+3,3 Prozent) Zuwächse. Der Nahe und Mittlere Osten sah einen deutlichen Rückgang von 24,5 Prozent aufgrund der regionalen Konflikte. Diese Entwicklung wurde jedoch durch einen kräftigen Zuwachs von 28,5 Prozent bei Flügen in den Fernen Osten weitgehend kompensiert. Dies zeigt die Fähigkeit des Flughafens, auf veränderte geopolitische Bedingungen durch eine Verschiebung der Verkehrsströme zu reagieren. Andere europäische Flughäfen mit starken Verbindungen in die betroffene Region sahen sich ähnlichen Herausforderungen gegenüber. Die internationalen Beteiligungen der Flughafen-Wien-Gruppe entwickelten sich weiterhin sehr positiv:

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Augarten erweitert „Freiluft“-Programm: Kunst, Bewegung und Design im Grünen

Der Wiener Augarten, bereits seit Juni dieses Jahres Schauplatz des sommerlichen Begegnungsraumes „Freiluft“, erweitert sein Programm um neue Schwerpunkte. Ab sofort werden Design-, Bewegungs- und Musikliebhaber gleichermaßen angesprochen. Ein kuratierter Vintage-Design-Markt im Atelier Augarten, wöchentliche Bewegungseinheiten unter freiem Himmel sowie das beliebte Afterwork-Format „ARThur“ sorgen für eine noch größere Vielfalt mitten im Grünen. Das „Freiluft“-Format soll ein lebendiger Ort für all jene sein, die Wien im Sommer neu entdecken möchten. Paul Rittenauer, der Initiator von „Freiluft“, äußerte sich erfreut über die Programmerweiterung: „Ob Designklassiker im Atelier, Pilates auf der Wiese oder DJ-Klänge bei ‚Drink & Draw‘ – ‚Freiluft‘ bleibt ein lebendiger Ort für alle, die Wien im Sommer neu entdecken wollen.“ Ein besonderes Highlight war der am 13. Juli gastierende „Vintage Market Vienna“ mit einer exklusiven Sonderedition im Atelier Augarten. Unter dem Titel „Vintage Interiors & Design“ präsentierten ausgewählte Aussteller ikonische Mid-Century-Möbel, seltene Designobjekte und charmante Fundstücke aus vergangenen Jahrzehnten. Dieser Markt, bekannt vom Otto Wagner Areal, bringt stilvolle Einrichtungsstücke und Objekte mit Geschichte in den Augarten. Neben den Design-Angeboten wird das Programm durch wöchentliche Bewegungs-Einheiten ergänzt. Jeden Dienstag um 19.00 Uhr lädt Experience-Designerin Kim Novak zu ihren „KIMANO MOVE“-Sessions ein, welche Elemente aus Achtsamkeit, Tanz und Pilates vereinen und im atmosphärischen Atelier Augarten stattfinden. Donnerstags um 17.30 Uhr bietet das PY Studio Pilates-Kurse an, die für alle Leistungsstufen geeignet sind. Diese „Mindful Body Sessions“ sollen Körper, Atem und Präsenz in Einklang bringen und finden inmitten zeitgenössischer Kunst statt. Beide Bewegungsangebote ermöglichen den Teilnehmern, den Feierabend aktiv zu gestalten. Jeden

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Belgien mustert NH90-Transporthelikopter aus: Hohe Kosten und Wartungsprobleme führen zu vorzeitigem Ende

Belgien hat am 10. Juli 2025 seine Entscheidung bekanntgegeben, die verbleibenden vier NH90 Tactical Transport Helicopters (TTH) bereits zum 1. September 2025 aus dem Dienst zu nehmen. Verteidigungsminister Theo Francken begründete diesen Schritt auf seinem X-Konto, ehemals Twitter, mit den exorbitant hohen Betriebskosten und bezeichnete den Kauf als „schlechte Investition“. Diese Entscheidung reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorgehensweisen anderer Betreiberstaaten ein und wirft erneut ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, mit denen das einstmals gefeierte europäische Helikopterprogramm zu kämpfen hat. Während die Landkomponente der belgischen Streitkräfte die TTH-Version ausmustert, behält die Marine die für Such- und Rettungsmissionen sowie U-Boot-Jagd ausgerüsteten NH90-Varianten im Dienst. Belgiens Entscheidung: Ein „schlechter Kauf“ und hohe Kosten Die Entscheidung Belgiens, seine vier NH90 Tactical Transport Helicopters (TTH) vorzeitig aus dem Dienst zu nehmen, ist ein deutliches Signal der Unzufriedenheit. Verteidigungsminister Theo Francken machte in einem scharfen Kommentar auf X, vormals Twitter, die hohen Betriebskosten des Helikoptertyps für die Entscheidung verantwortlich. Er bezeichnete den Kauf als einen „schlechten Kauf“ und die Wartung als „extrem teuer“. Diese direkten Worte unterstreichen die Frustration über die finanzielle Belastung, die der Betrieb dieser Hubschrauber für das belgische Militär darstellt. Als Ersatz sind neue Helikopter für 2026 vorgesehen, was auf eine schnelle Reaktion der belgischen Regierung auf die bestehenden Defizite hindeutet. Die nun betroffene Entscheidung bezieht sich ausschließlich auf die vier NH90 TTHs, die für landgestützte Missionen eingesetzt wurden. Die Marinekomponente der belgischen Streitkräfte wird ihre vier NH90 in der NHF-Version (NATO Frigate Helicopter), die für Such- und Rettungsaufgaben (SAR) und U-Boot-Jagd

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