August 8, 2025

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August 8, 2025

Air Canada droht Streik: Flugbegleiter fordern faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen

Die Fluggesellschaft Air Canada sieht sich mit der drohenden Gefahr eines Streiks konfrontiert. Mehr als 10.000 Flugbegleiter von Air Canada und der Tochtergesellschaft Air Canada Rouge bereiten sich auf eine mögliche Arbeitsniederlegung im August 2025 vor, um gegen „unbezahlte Arbeit und Armutslöhne“ zu protestieren. Nach monatelangen, ergebnislosen Verhandlungen stimmten die Gewerkschaftsmitglieder mit überwältigender Mehrheit von 99,7 Prozent für einen Streik, sollte keine Einigung mit der Unternehmensleitung erzielt werden können. Die Flugbegleiter, vertreten durch die Air Canada-Sparte der kanadischen Gewerkschaft für öffentliche Angestellte (CUPE), beklagen, daß ihre Gehälter trotz der Milliardengewinne des Konzerns stagnieren. Die Airline betont derweil, daß sie an fairen Verhandlungen interessiert sei, um eine Störung der Reisepläne von hunderttausenden Passagieren zu vermeiden. Das Votum: Ein Zeichen tiefer Frustration Die Entscheidung für einen Streik ist der Höhepunkt einer langen Phase der Frustration bei den Flugbegleitern von Air Canada. Das überwältigende Votum von 99,7 Prozent, das in einer Gewerkschaftsabstimmung erzielt wurde, spiegelt die „tiefe Unzufriedenheit“ der Mitarbeiter wider. Laut der Gewerkschaft liegt die Schuld bei der Fluggesellschaft, die sich „weigert, in den Kernfragen fair zu verhandeln“. Wesley Lesosky, der Präsident der Air Canada-Sparte der CUPE, erklärte in einer Stellungnahme, daß die Airline die Verhandlungen unnötig in die Länge ziehe, anstatt sich auf die Anliegen der Mitarbeiter einzulassen. „Jetzt haben die Flugbegleiter Gelegenheit bekommen, sich zu äußern und dem Unternehmen mitzuteilen, daß es an der Zeit ist, ernsthaft zu verhandeln“, so Lesosky. Das Hauptaugenmerk der Gewerkschaft liegt dabei auf zwei zentralen Punkten: der Bezahlung und den Arbeitsbedingungen. Die Verhandlungen über einen

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Edelweiss tauft zweiten Airbus A350 auf den Namen „Piz Palü“

Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss hat am Mittwoch ihren zweiten Airbus A350 am Flughafen Zürich feierlich auf den Namen „Piz Palü“ getauft. Damit trägt das moderne Langstreckenflugzeug den Namen eines imposanten Gipfels im Engadin. Bereits der erste Airbus A350, der im März in die Flotte aufgenommen wurde, erhielt den Namen „Piz Bernina“. Die Namensgebung unterstreicht die traditionelle Praxis von Edelweiss, ihre Flugzeuge nach Schweizer Regionen, Ortschaften oder Bergen zu benennen, die in Verbindung mit der Alpenblume Edelweiss stehen. David Birrer, der Chief Operating Officer von Edelweiss, hob hervor, daß der Airbus A350 eine „neue Ära“ für die Fluggesellschaft einläute, da er besonders komfortabel und effizient sei. Die Wahl eines weiteren Namens aus dem Engadin sei kein Zufall, da die Region für natürliche Schönheit und Weitblick stehe – Eigenschaften, die auch das neue Flugzeug verkörpere. Die symbolische Namensgebung soll zudem die tiefe Verwurzelung der Airline mit ihrer Heimat betonen. Die Namensgebung wurde auch in der Region Engadin positiv aufgenommen. Emilio Bianchi, Verwaltungsrat von Corvatsch Diavolezza Lagalb, äußerte seinen Stolz darüber, daß ein weiteres Flugzeug den Namen eines Engadiner Gipfels trägt. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte die Region Edelweiss ein Bild des Piz Palü vom Naturfotografen Romano Salis. Die Flugzeuge der Edelweiss werden oft nach Schweizer Orten oder bekannten Bergen getauft, um die Verbundenheit mit der Heimat zu demonstrieren. Der Airbus A350 „Piz Palü“ wird auf den Langstreckenrouten von Edelweiss eingesetzt und fliegt dabei Reisende zu verschiedenen Zielen weltweit. Die Flotte der Edelweiss besteht derzeit aus Maschinen der Typen Airbus A320, Airbus A340

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Rätselhaftes Verschwinden: Wanderer finden möglicherweise Wrack verschollenes chilenischen Bombers nach 63 Jahren

Nach mehr als 63 Jahren der Ungewissheit könnte eines der hartnäckigsten Luftfahrträtsel Chiles gelöst sein. Eine Gruppe von Wanderern hat in der abgelegenen Region Antofagasta auf dem Berg Cerro Moreno das mutmaßliche Wrack eines chilenischen Militärflugzeugs entdeckt. Die gefundenen Überreste, darunter korrodierte Rumpfteile, Fensterrahmen und verwitterte Stoffreste, deuten darauf hin, daß es sich um den verschollenen B-26 Bomber der chilenischen Luftwaffe handelt, der am 10. Mai 1962 während eines Trainingsfluges mit drei Besatzungsmitgliedern verschwand. Der Fund könnte den Familien der Piloten nach Jahrzehnten der Suche endlich Gewißheit bringen. Ein Flug ins Ungewisse: Der Verschollene Bomber und das „Cerro Moreno Dreieck“ Die Geschichte des verschwundenen Bombers Douglas B-26 Invader, mit der Kennnummer 838, ist eine von vielen Legenden, die sich um die raue und unwirtliche Landschaft Nordchiles ranken. Am 10. Mai 1962 startete das Flugzeug mit einer dreiköpfigen Besatzung zu einem Routine-Trainingsflug. An Bord befanden sich Leutnant Mario Sepúlveda Zúñiga, Oberleutnant Gracián Figueroa Navarrete und Oberleutnant Pedro Gutiérrez Araya. Kurz nach dem Start verlor die Flugverkehrskontrolle den Kontakt zur Maschine, die zuletzt über einer Gegend gesehen wurde, die in der lokalen Folklore als das „Cerro Moreno Dreieck“ bekannt ist. Dieser Name, der an das berühmte Bermudadreieck erinnert, entstand aufgrund mehrerer rätselhafter Flugzeug-Verschwinden in der Region. Trotz einer intensiven, wochenlangen Suchaktion von Seiten der chilenischen Luftwaffe und ziviler Freiwilliger konnte das Flugzeug nie gefunden werden. Die Angehörigen der Besatzung mußten ohne eine endgültige Antwort auf das Schicksal ihrer Liebsten zurückbleiben. Über die Jahre hinweg gab es immer wieder Spekulationen und Gerüchte über

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Sicherheitslücke bei Swiss: Unbefugter Zugriff auf Pilotendaten

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines hat eine Sicherheitslücke geschlossen, durch die sensible Personaldaten aus Piloten-Assessments über einen Zeitraum von rund zwei Monaten unberechtigt zugänglich waren. Ein interner Fehler bei den Berechtigungseinstellungen der Datenablage war die Ursache für das Datenleck, von dem Bewerbungsunterlagen, Testergebnisse und Gutachten betroffen waren. Das Unternehmen wurde am 1. August von einem Mitarbeiter auf den Vorfall aufmerksam gemacht und sperrte den Zugriff umgehend. Laut Swiss waren rund 70 Zugriffe auf die Daten zu verzeichnen. Betroffen waren ehemalige Piloten-Bewerber sowie externe Personen, für die Swiss im Auftrag von Partnerfirmen Assessments durchgeführt hatte. Die Fluggesellschaft betonte, daß keine Passagierdaten oder Daten anderer Mitarbeiter gefährdet waren. Das Unternehmen sprach von einem menschlichen Versehen eines Mitarbeiters und entschuldigte sich für den Vorfall. Es stellte klar, daß es sich nicht um einen Hackerangriff handelte. Nach Bekanntwerden des Datenlecks hat Swiss die betroffenen Daten auf eine andere, sichere Plattform verschoben, verschlüsselt und mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen versehen. Die Personen, die auf die Daten zugegriffen haben, wurden kontaktiert und aufgefordert, diese zu löschen. Auch die zuständigen Datenschutzbehörden und Partnerorganisationen wurden zeitnah informiert. Swiss hat den Vorfall genau analysiert und leitet konkrete Maßnahmen ab, um solche Fehler in Zukunft zu vermeiden. Das Unternehmen versicherte, die Prozesse zum Schutz sensibler Daten zu überprüfen und zu stärken. Datenpannen, wie sie auch bei anderen Unternehmen immer wieder vorkommen, sind oft auf menschliche Fehler oder fehlerhafte Konfigurationen in komplexen Systemen zurückzuführen. Der Fall bei Swiss zeigt, wie wichtig regelmäßige Überprüfungen der Zugriffsberechtigungen sind, um die Vertraulichkeit von Personalinformationen zu

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