August 12, 2025

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August 12, 2025

Korean Air führt Rail&Fly-Angebot in der Schweiz ein

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air hat in Zusammenarbeit mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ein neues Rail&Fly-Programm eingeführt. Das Angebot ist ab August 2025 verfügbar und ermöglicht den Passagieren eine kombinierte Buchung von Flug- und Bahntickets. Mit dem neuen Service können Reisende bequem vom Flughafen Zürich in zahlreiche Schweizer Städte, wie Genf, Basel, Bern, Lausanne und St. Gallen, weiterfahren. Kombinierte Tickets für Flug- und Bahnreisen können über die offizielle Webseite von Korean Air sowie in Reisebüros gebucht werden. Die Bahntickets sind am Tag der Ankunft oder am Abreisetag gültig und können bis zu 72 Stunden vor dem Abflug über die SBB-Check-in-Seite ausgestellt werden. Für eine individuelle Sitzplatzreservierung im Zug wird eine Gebühr von fünf Schweizer Franken erhoben. Diese Initiative ist Teil der Bemühungen von Korean Air, ihre Präsenz auf dem Schweizer Markt auszubauen. Korean Air hat kürzlich ihr Büro in Zürich wiedereröffnet und bietet nun dreimal wöchentlich Nonstop-Flüge von Zürich nach Seoul an. Die Flüge werden dienstags, donnerstags und samstags durchgeführt. Der neue Rail&Fly-Service ergänzt das Flugangebot und bietet den Passagieren eine flexible Möglichkeit, ihre Reise innerhalb der Schweiz fortzusetzen. Die Kooperation zwischen Fluggesellschaften und Bahnunternehmen ist in Europa ein gängiges Modell, um die Anreise zum Flughafen zu erleichtern und den Passagieren ein durchgängiges Reiseerlebnis zu bieten. Insbesondere in der Schweiz, die über ein dichtes und zuverlässiges Bahnnetz verfügt, ist dieses Angebot für internationale Reisende attraktiv. Das Rail&Fly-Ticket vereinfacht die Buchung und Planung für die Kunden erheblich.

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Disney Cruise Line nimmt neues Schiff „Disney Destiny“ in Betrieb

Die Disney Cruise Line erweitert ihre Flotte um das neue Kreuzfahrtschiff „Disney Destiny“. Das Schiff, das am 20. November 2025 seine Jungfernfahrt antreten soll, wird dauerhaft von Port Everglades in Florida aus operieren. Die „Disney Destiny“ ist ein Schwesterschiff der „Disney Wish“ und der „Disney Treasure“. Mit einer Bruttoraumzahl von 144.000 und Platz für 4.000 Passagiere, wird es vier- und fünftägige Kreuzfahrten in die Bahamas und die westliche Karibik anbieten. Auf den Routen sind Anläufe an eine oder beide Disney-Privatinseln, Castaway Cay und Lookout Cay, vorgesehen. Das neue Schiff steht unter dem Motto „Helden und Schurken“ („Heroes and Villains“). Das Design und die Unterhaltung an Bord sind von bekannten Figuren aus Disney-, Pixar-, und Marvel-Geschichten inspiriert. So wird unter anderem eine Statue des „Black Panther“ die Grand Hall zieren und ein Abbild des Superhelden „Spiderman“ das Heck des Schiffes schmücken. Die Gäste können sich auf Shows, Begegnungen und Auftritte der Figuren freuen, die sich über das gesamte Schiff verteilen. Ein neues Broadway-Stück, das auf dem Disney-Film „Hercules“ basiert, wird exklusiv für die „Disney Destiny“ entwickelt. Die „Disney Destiny“ ist Teil einer umfassenden Expansionsstrategie der Disney Cruise Line. In den kommenden Jahren sind weitere Neubauten geplant. Nach der Indienststellung der „Destiny“ wird die „Disney Adventure“ in Singapur stationiert. Für 2029 ist ein weiteres Schiff in Japan in Kooperation mit der Oriental Land Company geplant. Darüber hinaus hat Disney den Bau von vier weiteren Schiffen in Auftrag gegeben, die zwischen 2027 und 2031 in Dienst gestellt werden sollen. Einige dieser Schiffe werden

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Air France-KLM von Hackerangriff betroffen

Der Luftfahrtkonzern Air France-KLM ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Die kriminelle Hackergruppe Shiny Hunters hat sich Zugang zu einer Kundenplattform verschafft und dabei persönliche Daten entwendet. Die genaue Zahl der Betroffenen ist derzeit nicht bekannt, jedoch bestätigte die Fluggesellschaft, ungewöhnliche Aktivitäten festgestellt und den unbefugten Zugriff gestoppt zu haben. Man stehe in Kontakt mit den betroffenen Kunden, um sie über den Vorfall zu informieren und vor möglichen Phishing-Versuchen zu warnen. Nach weiteren Recherchen erfolgte der Zugriff auf die Kundendaten über eine kompromittierte Drittanbieter-Plattform, die mit der Salesforce-Umgebung des Unternehmens verbunden ist. Die gestohlenen Daten sollen Namen, Kontaktdaten, Flying-Blue-Nummern sowie Betreffzeilen früherer Kundenservice-Meldungen umfassen. Zahlungsinformationen, Passwörter oder Reisepassnummern seien nach Angaben der Airline nicht betroffen. Air France und KLM haben den Vorfall bereits bei den zuständigen Datenschutzbehörden in Frankreich und den Niederlanden gemeldet. Die Hackergruppe Shiny Hunters ist in der Vergangenheit bereits durch Angriffe auf große Unternehmen wie Google, Cisco und Qantas in Erscheinung getreten. Die Gruppe ist bekannt dafür, gestohlene Daten zu verkaufen oder als Druckmittel für Lösegeldforderungen zu nutzen. Bislang liegt keine offizielle Stellungnahme von Air France-KLM vor, ob die Hacker Lösegeld gefordert haben. Branchenexperten weisen darauf hin, daß die Verwendung von Drittanbieter-Plattformen ein wachsendes Risiko für Datensicherheit darstellt. Der Angriff reiht sich in eine Reihe ähnlicher Cyberattacken ein, die in letzter Zeit vermehrt Unternehmen der Luftfahrtbranche betreffen. Dies macht es für Passagiere notwendig, bei unerwarteten Nachrichten oder Anrufen, in denen persönliche Daten abgefragt werden, besonders vorsichtig zu sein. Die Fluggesellschaften raten ihren Kunden, die Echtheit von Mitteilungen sorgfältig

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Krise am Luftverkehrsstandort Deutschland: Airlines ziehen Flugzeuge ab, BDL fordert politische Kehrtwende

Die deutsche Luftfahrtindustrie befindet sich in einer tiefen Krise. Wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) in Berlin mitteilte, haben europäische Fluggesellschaften die Zahl ihrer in Deutschland stationierten Flugzeuge seit 2019 um ein Drittel reduziert. Die Flottenstärke ist von 190 auf nur noch 130 Maschinen gesunken, was nach Einschätzung des BDL zum Verlust von rund 10.000 Arbeitsplätzen und mehr als vier Milliarden Euro Wertschöpfung jährlich geführt hat. Verantwortlich für diese Entwicklung sind laut Branchenvertretern die massiv gestiegenen staatlichen Kosten, die in diesem Jahr ein Rekordniveau von 4,4 Milliarden Euro erreichen. Während die Luftfahrt in fast allen anderen europäischen Ländern einen Boom erlebt, hinkt Deutschland bei der Erholung dramatisch hinterher. Der BDL-Präsident Jens Bischof und andere Branchenvertreter fordern die Bundesregierung eindringlich auf, die im Koalitionsvertrag versprochene Senkung der Luftverkehrsteuer umzusetzen, um den Standort wieder attraktiv zu machen. Ein Land, das den Anschluß verliert: Die traurige Bilanz des Luftverkehrs Die Zahlen, die der BDL bei der Vorstellung der Halbjahresbilanz präsentierte, zeichnen ein düsteres Bild. Deutschland liegt bei der Erholung des Flugverkehrs nach der Coronakrise auf Platz 28 von 31 europäischen Ländern. Besonders dramatisch ist die Situation bei den europäischen Punkt-zu-Punkt-Fluggesellschaften wie Ryanair oder Easyjet. Ihr Angebot in Deutschland liegt nur noch bei 78 Prozent des Niveaus von 2019, während es im restlichen Europa bereits 129 Prozent erreicht – ein Unterschied von 51 Prozentpunkten. Dies ist ein klares Zeichen dafür, daß diese Airlines, die für ihre Preissensibilität bekannt sind, Deutschland meiden. Ein wesentlicher Grund für diese Entwicklung sind die seit 2019 mehr als

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Fast 24-stündige Verspätung für Tui-Flug von Málaga nach Antwerpen

Rund 136 Passagiere von Tui fly Belgium sind am Wochenende am Flughafen in Málaga gestrandet. Ihr Flug mit der Nummer TB1002 nach Antwerpen, der ursprünglich am Samstagabend um 18:10 Uhr starten sollte, hatte eine technische Störung. Der Flug konnte erst am Sonntag um 16:25 Uhr abheben und landete mit über 21 Stunden Verspätung in Antwerpen. Die betroffenen Reisenden mußten die Nacht am Flughafen verbringen. Nachdem Ingenieure das technische Problem am Flugzeugtyp Embraer E195-E2 mit der Registrierung OO-ETC behoben hatten, wurde der Abflug mehrfach verschoben. Den Berichten der belgischen Zeitung HLN zufolge, sahen sich die Passagiere mit mehreren geänderten Abflugzeiten konfrontiert, die kurz vor dem jeweiligen Boarding wieder gestrichen wurden. Einige Reisende kritisierten die unzureichende Kommunikation von Seiten der Fluggesellschaft. Die Sprecherin von Tui, Sarah Saucin, teilte jedoch mit, daß die Fluggäste per SMS über die Verzögerungen informiert worden seien. Die gestrandeten Passagiere von Tui fly Belgium hatten kaum Informationen erhalten, wie sie ihre Wartezeit überbrücken sollten. Solche Verzögerungen, die zu langen Wartezeiten am Flughafen führen, können für Reisende nach EU-Recht Entschädigungsansprüche begründen. Bei Verspätungen ab drei Stunden haben Fluggäste Anspruch auf eine pauschale Entschädigung, je nach Streckenlänge. Auch Verpflegung am Flughafen muß von der Fluggesellschaft bereitgestellt werden.

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UnionPay und IHG starten Werbeaktion für internationale Reisende

UnionPay International (UPI) und die InterContinental Hotels Group (IHG) haben eine exklusive Werbeaktion für UnionPay-Kreditkarteninhaber außerhalb des chinesischen Festlandes angekündigt. Kunden können bei Buchungen in über 500 Hotels in China Sofortrabatte von bis zu 15 Prozent erhalten. Die Aktion läuft vom 10. Juni bis zum 31. Oktober 2025 und soll das Reiseerlebnis für internationale Besucher verbessern. Die IHG betreibt auf dem chinesischen Festland mehr als 800 Hotels. An der Aktion nehmen über 500 Hotels teil, die Online-Zahlungen von UnionPay akzeptieren. Zu den teilnehmenden Marken gehören Luxus- und Premium-Marken wie InterContinental Hotels & Resorts, Regent Hotels & Resorts und Crowne Plaza Hotels & Resorts, aber auch Mittelklasse-Marken wie Holiday Inn. Kunden, die eine in Südkorea ausgestellte UnionPay-Kreditkarte oder eine UnionPay SplendorPlus-Kreditkarte besitzen, erhalten 15 Prozent Rabatt bis zu 400 RMB. Andere internationale UnionPay-Kreditkarten erhalten einen Rabatt von 10 Prozent bis zu 200 RMB. UnionPay ist ein führender Zahlungsanbieter in China. Mit über 200 Millionen ausgegebenen Karten in 83 Ländern und Regionen außerhalb des chinesischen Festlandes hat das Unternehmen eine breite Akzeptanz im ganzen Land. Die Karten können in nahezu allen Geldautomaten und bei den wichtigsten Händlern genutzt werden. Zudem können internationale Karteninhaber ihre UnionPay-Karten mit beliebten mobilen Zahlungsdiensten wie Alipay und WeChat Pay verknüpfen. Die Kooperation ist Teil der Bemühungen beider Unternehmen, den wachsenden Markt für internationale Reisende in China zu bedienen. UnionPay International hat im vergangenen Jahr die SplendorPlus-Karte eingeführt, die speziell auf die Bedürfnisse internationaler Besucher zugeschnitten ist und zusätzliche Vorteile wie Zugang zu Flughafenprivilegien und kulinarischen Vergünstigungen bietet.

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Neustart am Reisemarkt: Air Conso wird mit FTI-Technologie und Expertise neu belebt

Die Neuaufstellung des Ticket-Consolidators Air Conso der Schmetterling Kooperation schreitet mit großer Dynamik voran. Nach einer Phase der Unsicherheit hat sich die Kooperation strategisch entschieden, ihren Consolidator neu zu beleben und ihn als starke Alternative zum Marktführer zu positionieren. Ein wesentlicher Teil dieser Neuausrichtung ist die Übernahme von Technologie und Personal aus dem insolventen FTI-Ticketshop. Mit dem Einstieg eines neuen Geschäftsführers, der Einstellung von ehemaligen FTI-Mitarbeitern und der Implementierung der modernen Buchungssysteme soll Air Conso in den kommenden Monaten wieder zu einem wichtigen Akteur im Markt der Flugticket-Distribution aufsteigen. Dieser Schritt zeigt, wie im Zuge von Marktveränderungen und Insolvenzen neue Geschäftschancen entstehen können. Ein Coup für Schmetterling: Die strategische Übernahme von FTI-Ressourcen Die Geschichte von Air Conso stand in den letzten Jahren auf der Kippe. In einem Markt, der vom großen Wettbewerber Aerticket dominiert wird, suchte die Schmetterling Kooperation nach Wegen, um ihren eigenen Consolidator zu stärken. Die Insolvenz des Reisekonzerns FTI im Frühjahr 2025, die auch das Ende des FTI-Ticketshops bedeutete, bot die unverhoffte Gelegenheit für eine strategische Neuausrichtung. Innerhalb von nur wenigen Monaten wurden wichtige Weichen gestellt: Schmetterling-Chef Ömer Karaca sprach im Zuge der Übernahme von einem „echten Coup“. Die übernommene Technologie sei „State of the Art“ und biete die Grundlage für einen erfolgreichen Neustart. Ein umfassendes Projekt zur vollständigen Implementierung der FTI-Technik ist im Gange. Ziel ist die Einführung einer unabhängigen Flugbuchungsmaschine, die auf dem ehemaligen Fare Wizard des FTI-Ticketshops basiert. Der vollständige Neustart ist für die kommenden sechs Monate geplant. Erweiterter Service und neue Technologien für

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Ende der Steuerfreiheit für Feiertagsarbeit in Österreich

Die jahrzehntelange Praxis der Steuerfreiheit für das sogenannte Feiertagsarbeitsentgelt in Österreich ist mit Wirkung zum 1. Januar 2025 beendet worden. Diese Änderung geht auf ein Urteil des Bundesfinanzgerichts (BFG) vom 19. Dezember 2024 und eine nachfolgende Stellungnahme des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) zurück. Seit Jahresbeginn müssen Zahlungen für Feiertagsarbeit als regulärer Arbeitslohn versteuert werden. Für Arbeitnehmer bedeutet dies, daß sie für die Arbeit an einem Feiertag zwar weiterhin das normale Gehalt plus den Feiertagszuschlag erhalten, dieser Zuschlag nun aber der Lohnsteuer unterliegt. Die Änderung betrifft insbesondere Branchen mit viel Schicht- und Feiertagsarbeit, wie die Hotellerie und Gastronomie. Georg Imlauer, der Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), bezeichnete diesen Schritt als „harten Schlag“ für die Mitarbeiter. Imlauer kritisierte, daß die Arbeitnehmer, die an Feiertagen arbeiten und Überstunden leisten, nun steuerlich schlechtergestellt seien als zuvor. Er wies auch auf die steuerliche Behandlung von Überstundenzuschlägen hin, die nur im letzten Monat eines Durchrechnungszeitraums steuerfrei geltend gemacht werden können. Die österreichische Hotellerie drängt seit Monaten auf eine Gesetzesänderung, die die Steuerfreiheit für Feiertagsarbeit wiederherstellt. Der Fachverband Hotellerie appelliert an die Politik und die Gewerkschaften, sich für eine rasche Gesetzesreparatur einzusetzen. Die Maßnahme sei nicht nur steuerpolitisch richtig, sondern würde auch ein wichtiges Signal der Wertschätzung an die Mitarbeiter und Unternehmer senden. Die Regierung in Österreich wird nun aufgefordert, eine Lösung zu finden, die die Nettoverdienste der betroffenen Arbeitnehmer wieder steigert.

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Dachstein bleibt populärster Berg Österreichs auf Instagram

Eine aktuelle Analyse des Kommunikationsdienstleisters APA-Comm zeigt, daß der Dachstein weiterhin der beliebteste Berg Österreichs auf der Plattform Instagram ist. Mit mehr als einer Viertelmillion Postings unter dem Hashtag „Dachstein“ verteidigt der Gipfel an der Grenze zwischen der Steiermark und Oberösterreich seine Spitzenposition. Die Studie, die die Hashtag-Präsenz heimischer Berge untersuchte, wurde zum dritten Mal durchgeführt und vergleicht die Daten mit den Analysen von 2019 und 2022. Seit 2019 konnte der Dachstein seine Präsenz auf Instagram mehr als verdoppeln. Nach Angaben der APA-Comm, sind dies insbesondere auf die zahlreichen Fotomotive am Berg zurückzuführen. Beliebte Orte wie die Südwand, der gläserne „Sky Walk“ und die höchstgelegene Hängebrücke Österreichs ziehen Besucher an, die ihre Eindrücke online teilen. Auch das sichtbare Abschmelzen des Dachstein-Gletschers wird oft in den Beiträgen thematisiert. Die Plätze zwei und drei im Ranking belegen der international bekannte Arlberg mit über 190.000 Postings und der Großglockner mit 174.000 Einträgen. Die Analyse verdeutlicht auch, daß die Ostalpen und Regionen wie Oberösterreich in den Rankings aufholen. So verzeichnete der Traunstein, auch „Wächter des Salzkammerguts“ genannt, mit einem Plus von 170 Prozent den größten Zuwachs unter den Top-20-Bergen. Der benachbarte Grünberg verzeichnete sogar ein Wachstum von 231 Prozent und verbesserte sich um 26 Plätze. Die Berge in Niederösterreich, wie der Schneeberg und die Rax, konnten sich ebenfalls verbessern und erreichten höhere Positionen im Ranking. Die Popularität auf sozialen Medien wie Instagram ist für Tourismusdestinationen zu einem wichtigen Indikator geworden. Hashtags und geographische Tags, wie sie die APA-Comm-Analyse auswertet, sind entscheidend, um die Reichweite

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Lilium-Neustart ungewiss – AAMG zeigt Interesse an Übernahme der Reste

Im Frühjahr 2025 ging dem Flugtaxi-Pionier Lilium nach einem zweiten Insolvenzdurchlauf endgültig das Licht aus. Ein ursprünglicher Rettungsversuch durch das Investorenkonsortium „Mobile Uplift Corporation“ war bereits gescheitert. Nun zeigt sich die Ambitious Air Mobility Group (AAMG) als möglicher neuer Interessent – mit großem Kapitalversprechen und umfangreichem Vorhaben. Lilium, 2015 gegründet, hatte über Jahre hinweg Millionen in die Entwicklung des elektrisch angetriebenen Senkrechtstarters „Lilium Jet“ gepumpt – ohne jedoch jemals ein Serienprodukt auszuliefern. Die Bundesregierung lehnte 2024 eine staatliche Kreditbürgschaft von 50 Millionen Euro ab, woraufhin das Unternehmen im Oktober 2024 Insolvenz anmeldete. Ende Dezember 2024 schien sich eine Rettung abzuzeichnen: Das Konsortium Mobile Uplift Corporation beabsichtigte, die operativen Vermögenswerte der Tochtergesellschaften zu übernehmen und kündigte eine Kapitalunterstützung in Höhe von über 200 Millionen Euro an; zudem sollten etwa 750 von 1 000 entlassenen Mitarbeitenden wieder eingestellt werden. Doch schon im Februar 2025 folgte die zweite Insolvenz: zugesagte Gelder – unter anderem 150 Millionen Euro vom slowakischen Unternehmer Marian Boček – kamen nicht, und der Betrieb wurde eingestellt. AAMG: Neuer Hoffnungsträger mit hoher Investmentbereitschaft Anfang August 2025 bekundete die AAMG Interesse an den Überresten von Lilium. Laut eigener Mitteilung verfügt sie über ein Startkapital von etwa 250 Millionen Euro und Zugang zu weiteren 500 Millionen Euro, um die Marke neu zu formen. Die AAMG strebt konkret an: Im Hintergrund stehen mehrere Firmen: LuxAviation, Sigma Air Mobility (Luxemburg), und die Personalberatung Ambitious Group aus Amsterdam – gemeinsam bilden sie die AAMG. Die zurückliegenden Zusammenhänge mit AAMG datieren bis ins Jahr 2023, als

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