August 14, 2025

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August 14, 2025

Tschechien verzeichnet anhaltenden Tourismusboom

Der tschechische Tourismussektor verzeichnet im zweiten Quartal 2025 erneut einen deutlichen Aufschwung. Laut Daten von CzechTourism reisten über 6,3 Millionen Gäste ins Land, die insgesamt mehr als 15 Millionen Übernachtungen verbuchten. Sowohl inländische als auch ausländische Touristen trugen zu diesem Wachstum bei. Als Hauptziele erwiesen sich die Hauptstadt Prag, gefolgt von den Regionen Südmähren und Südböhmen. Von den Ankünften entfielen 53,3 Prozent auf tschechische Gäste, doch die Zahl der ausländischen Besucher nimmt zu. Besonders dynamisch entwickelt sich die Nachfrage aus fernen Märkten. Der Direktor von CzechTourism, František Reismüller, erklärte, daß insbesondere die Zahl der Reisenden aus Irland, Argentinien und Japan im Jahresvergleich stark gestiegen sei. Traditionell bleibt Deutschland mit 665.000 Ankünften der wichtigste Auslandsmarkt, gefolgt von der Slowakei und Polen. Die durchschnittliche Verweildauer der Besucher liegt in den Kurregionen wie Karlsbad am höchsten. Als beliebteste Unterkunftsart erwiesen sich die Hotels, die mit 4,4 Millionen Gästen rund 70 Prozent aller Ankünfte verzeichneten. Die Zahl der Übernachtungen in Hotels stieg auf 10 Millionen, was einer Zunahme von 4,1 Prozent entspricht. Auch Pensionsbetriebe konnten ein Wachstum von 5,6 Prozent verzeichnen. Insgesamt waren über die Hälfte der Hotelgäste ausländische Reisende, was die Bedeutung des internationalen Tourismus für die tschechische Wirtschaft unterstreicht. Der anhaltende Aufwärtstrend in der ersten Jahreshälfte, mit insgesamt fast 10,5 Millionen Gästen, läßt für das Gesamtjahr 2025 ein sehr positives Ergebnis erwarten. Die stabile Binnennachfrage und die Rückkehr asiatischer Gäste bilden eine solide Grundlage für ein möglicherweise erfolgreichstes Tourismusjahr der letzten zehn Jahre. Die Regierung und der Tourismusverband verfolgen die Strategie, die

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Flughafen Gatwick: Streik der Gepäckkontrolleure droht

Der Londoner Flughafen Gatwick (LGW) sieht sich mit einem drohenden Streik seiner Gepäckkontrolleure konfrontiert, der den Flugbetrieb in der arbeitsreichsten Zeit des Jahres erheblich stören könnte. Die Gewerkschaft Unite kündigte an, daß die Angestellten des Dienstleisters ICTS ihre Arbeit in zwei Phasen niederlegen werden: vom 22. bis 26. August sowie vom 29. August bis zum 2. September 2025. Da diese Termine das wichtige August Bank Holiday Weekend einschließen, sind Tausende von Reisenden, die die letzten Ferientage genießen oder sich auf den Heimweg machen wollen, von möglichen massiven Verzögerungen betroffen. Der Kern des Konflikts ist ein Lohnstreit, in dem die Gewerkschaft die geringe Bezahlung der Arbeiter der signifikanten Gewinnsteigerung des Unternehmens gegenüberstellt. Während das Flughafenmanagement versucht, die Passagiere zu beruhigen, macht die Gewerkschaft den Arbeitgeber direkt für das drohende Chaos verantwortlich. Die Wurzeln des Konflikts: Geringe Löhne versus hohe Unternehmensgewinne Der Streikaufruf ist das Ergebnis eines langwierigen Lohnkonflikts, der die Gepäckkontrolleure und die Sicherheitskräfte des Dienstleisters ICTS an den Verhandlungstisch treiben soll. Die Gewerkschaft Unite vertritt die Angestellten und argumentiert, daß diese zu den am schlechtesten bezahlten Arbeitskräften am Flughafen gehören, da ihre Löhne nur „knapp über dem Mindestlohn“ lägen. Dies stehe in krassem Gegensatz zur finanziellen Entwicklung des Arbeitgebers. Unite-Vertreter präsentierten öffentlich Zahlen, die belegen sollen, daß die finanzielle Lage von ICTS eine faire Lohnerhöhung zulasse. Demnach sei der Umsatz des Unternehmens seit 2020 um 110 Prozent auf 170,59 Millionen Pfund im Jahre 2024 gestiegen. Gleichzeitig habe sich der Gewinn vor Steuern auf 6,1 Millionen Pfund erhöht, was einer Steigerung

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Air Astana meldet deutliches Wachstum im ersten Halbjahr

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana hat für das erste Halbjahr 2025 ein deutliches Wachstum bekanntgegeben. Der operative Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) stieg um 24,1 Prozent auf 157 Millionen US-Dollar. Der Nettogewinn nach Steuern verbesserte sich sogar um 131,9 Prozent auf 10,7 Millionen US-Dollar. Der Gesamtumsatz des Konzerns, zu dem auch die Billigfluggesellschaft FlyArystan gehört, wuchs um 12,1 Prozent auf 658,2 Millionen US-Dollar. Die Steigerung der Finanzkennzahlen ist auf ein hohes Passagieraufkommen und eine effiziente Kostenverwaltung zurückzuführen. Nach Angaben des Unternehmens wuchs das Passagieraufkommen um 11,6 Prozent auf 4,5 Millionen. Die Flugkapazität stieg um 17,8 Prozent, was vor allem auf die Ausweitung des internationalen Streckennetzes zurückzuführen ist. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 20 neue Routen eingeführt. Dabei liegt der Fokus der Expansionsstrategie auf schnell wachsenden Märkten in Asien, insbesondere in China und Indien. So hat Air Astana die Flugfrequenz nach China auf wöchentlich 30 Flüge erhöht und eine neue Verbindung von Almaty nach Mumbai eingeführt. Die Fluggesellschaft baute ihre Flotte in den ersten sechs Monaten des Jahres auf 61 Flugzeuge aus und nahm sechs Flugzeuge der Airbus A320-Familie in Betrieb. Nach der Ausflottung der letzten E2-Maschinen besteht die Flotte nun ausschließlich aus Flugzeugen des Typs Airbus A320 und Boeing 767, was die Flottenstruktur des Unternehmens vereinfacht. Firmenchef Peter Foster betonte, daß diese Vereinfachung sowie Investitionen in Wartungs- und Bodenabfertigungsfähigkeiten die Widerstandsfähigkeit und Effizienz der Fluggesellschaft erhöht hätten. Trotz geopolitischer Unsicherheiten und des Einflusses der lokalen Währung bleibt der Ausblick für das restliche Jahr positiv. Air Astana erwartet weiteres Wachstum

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Boeing-Lieferungen: Lufthansa-Konzern prüft strategischen Umweg über die Schweiz

Der deutsche Lufthansa-Konzern erwägt, seine milliardenschweren Bestellungen von Boeing-Flugzeugen künftig über die Schweiz abzuwickeln. Dieser strategische Schachzug, der laut Berichten des „Tages-Anzeigers“ eine Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Regierung vorsieht, zielt darauf ab, das chronische Handelsdefizit zwischen den Vereinigten Staaten und der Schweiz zu verringern und damit die Wahrscheinlichkeit drohender US-Strafzölle zu minimieren. Die Pläne, deren Einzelheiten von allen Beteiligten noch unter Verschluß gehalten werden, könnten den Erwerb von rund 100 Flugzeugen im Wert von 21 Milliarden Schweizer Franken umfassen. Die Swiss, eine Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns, steht bei den Verhandlungen mit US-Vertretern im Zentrum der diplomatischen Bemühungen. Die Maßnahme verdeutlicht die zunehmende Politisierung des globalen Handels und die Notwendigkeit für große Unternehmen, sich aktiv in Handelsfragen zu engagieren, um ihre langfristigen Geschäftsinteressen zu sichern. Ein diplomatischer Spagat: Die Rolle der Swiss und der Schweizer Regierung Der „Tages-Anzeiger“ berichtete, daß Swiss-Chef Jens Fehlinger in der vergangenen Woche an einem Treffen in Washington teilnahm, an dem auch die Schweizer Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter und Wirtschaftsminister Guy Parmelin beteiligt waren. Sie führten Gespräche mit hochrangigen US-Regierungsvertretern, darunter Außenminister Marco Rubio. Ziel war es, die Handelsbeziehungen zwischen den USA und der Schweiz zu erörtern und mögliche Lösungen für die angespannte Lage zu finden. Ein Sprecher der Swiss bestätigte die Gespräche und betonte, daß es insbesondere um „die Rahmenbedingungen für die Einfuhr von Flugzeugen“ gegangen sei. Man habe „mögliche Optionen für den Lufthansa-Konzern, für Swiss, aber auch für die USA und amerikanische Unternehmen“ diskutiert. Die Details der Verhandlungen blieben den Regierungsbehörden vorbehalten. Dieser diplomatische Einsatz zeigt, wie

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SBB drosselt Ausbau des Nachtzugnetzes

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben ihre ursprünglichen Pläne zum massiven Ausbau des Nachtzugnetzes gestoppt. Nach Informationen von „CH Media“ hat SBB-Chef Vincent Ducrot die geplanten neuen Verbindungen nach Rom und Barcelona eingestellt. Stattdessen soll der Fokus künftig auf den Tagverkehr gelegt werden, wofür ab 2026 neue Hochgeschwindigkeitszüge ausgeschrieben werden. Das Nachtzugangebot der SBB bleibt damit weitgehend unverändert. Als einziger Neuzugang ist eine saisonale Verbindung von Basel nach Kopenhagen und Malmö ab 2026 geplant. Diese Strecke, die dreimal wöchentlich verkehren soll, wird bis 2030 mit Bundessubventionen in Höhe von 47 Millionen Franken finanziert, da der Betrieb andernfalls nicht rentabel wäre. Die Entscheidung der SBB spiegelt die Probleme wider, mit denen auch andere europäische Bahnunternehmen zu kämpfen haben. Hohe Trassenpreise, teure Fahrzeuge und nächtliche Baustellen erschweren das Geschäft. So hat die österreichische ÖBB, Betreiberin der Nightjet-Züge, die Bestellung neuer Nachtzüge von 33 auf 24 Stück reduziert, um mehr in den Tagverkehr zu investieren. Auch andere europäische Anbieter haben ihre Pläne für Nachtzüge deutlich zurückgeschraubt. Zudem sind Nachtzüge im Vergleich zu Tageszügen und Billigflügen oft teurer. Der Nachtzugverkehr bleibt eine Nische. Im Jahr 2024 nutzten nur etwa 600.000 der 11,6 Millionen internationalen Bahnreisenden der SBB einen Nachtzug. Um Kosten zu senken, setzen Bahnunternehmen verstärkt auf externes Personal. So beschäftigt die ÖBB über Dienstleister wie Newrest Mitarbeiter mit niedrigeren Einstiegslöhnen. Die SBB sieht den Nutzen schneller Tagesverbindungen als überwiegend an, was den Nachtzugverkehr zu einer nostalgischen Randerscheinung werden läßt.

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New York: Delta Air Lines kürzt Flugangebot im Winter 2026

Die amerikanische Großfluggesellschaft Delta Air Lines hat Pläne bekanntgegeben, ihr Flugangebot an ihren beiden New Yorker Drehkreuzen, dem John F. Kennedy International Airport (JFK) und dem LaGuardia Airport (LGA), in den Wintermonaten Januar und Februar 2026 deutlich zu reduzieren. Die Fluggesellschaft betonte jedoch, daß sie lediglich die Frequenz der Flüge auf bestehenden Routen einschränken werde und keine der aktuellen Destinationen komplett aus dem Flugplan streichen müsse. Die Entscheidung sei eine direkte Folge einer neuen Auslegung der Slot-Regeln der Flugsicherheitsbehörde FAA und einer abflauenden saisonalen Nachfrage im US-amerikanischen Markt. Die Anpassungen, die eine Verringerung von bis zu 19 Prozent der Flüge an den betroffenen Flughäfen mit sich bringen, sind ein klarer Hinweis auf die vorherrschende Unsicherheit in der Luftfahrtbranche. Die Begründung hinter den Kürzungen: Nachlassende Nachfrage und neue Spielregeln Die von Delta Air Lines angekündigten Flugplanänderungen sind strategischer Natur. Im Januar und Februar 2026 wird die Fluggesellschaft etwa 16 Prozent ihrer Flüge vom JFK-Flughafen und rund 19 Prozent vom LaGuardia-Airport streichen. Dies entspricht einer Verringerung von rund 75 Abflügen pro Tag während der Hauptverkehrszeiten im Vergleich zum Jahresdurchschnitt. Auch in den Randmonaten November/Dezember 2025 sowie März/April 2026 sind kleinere Kürzungen von rund zehn Prozent geplant, was etwa 50 Abflügen pro Tag weniger bedeutet. Diese Entscheidung basiert auf zwei Hauptfaktoren: Die Fluggesellschaften in den Vereinigten Staaten sind derzeit mit einer allgemeinen Abkühlung der Nachfrage konfrontiert. Berichte über eine mögliche Rezession, kombiniert mit der Unsicherheit, die die im Frühjahr 2025 von der Regierung Trump eingeführten Zölle mit sich brachten, haben das Reiseverhalten der

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Tui steigert operativen Gewinn im dritten Quartal

Der Touristikkonzern Tui Group hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2025 den operativen Gewinn deutlich gesteigert. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) erhöhte sich um 38 Prozent auf 321 Millionen Euro. Das Unternehmen profitierte vor allem von Rekordergebnissen im Kreuzfahrtsegment sowie soliden Erträgen in den Bereichen Hotellerie und Märkte + Airline. Der Konzernumsatz wuchs im selben Zeitraum um sieben Prozent auf 6,2 Milliarden Euro. Besonders das Segment Urlaubserlebnisse, zu dem auch die Kreuzfahrten gehören, war der stärkste Wachstumstreiber. Mit 143 Millionen Euro erzielte die Kreuzfahrtsparte ein Rekordergebnis, eine Steigerung von 57 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Nachfrage nach Kreuzfahrten war in Deutschland und Großbritannien ungebrochen hoch, und die Auslastung der Flotte erreichte trotz Kapazitätsausweitung ein Höchstniveau. Der Bereich Hotels & Resorts hielt sein bereinigtes Ebit bei 131 Millionen Euro, während die Auslastung auf 82 Prozent stieg. Im Segment Märkte + Airline stieg das bereinigte Ebit auf 50 Millionen Euro. Dieser Anstieg wurde maßgeblich durch die Verschiebung des Ostergeschäfts vom zweiten ins dritte Quartal begünstigt. Im Berichtszeitraum reisten 5,9 Millionen Kunden mit Tui. Das Unternehmen meldete jedoch für die Sommermonate Juli und August eine anhaltende Tendenz zu späten Buchungen und spürbare Auswirkungen durch das heiße Wetter in den Quellmärkten. Der Buchungsstart für den Winter 2025/26 verlief nach Unternehmensangaben jedoch positiv. Aufgrund der positiven Entwicklungen hat der Tui-Konzern seine Prognose für das laufende Gesamtjahr 2025 angehoben. Nun wird ein Anstieg des bereinigten Ebit um neun bis elf Prozent erwartet, eine leichte Korrektur gegenüber der vorherigen Schätzung von sieben bis zehn Prozent. Tui-Chef Sebastian

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Zukunft des Flughafens Rostock-Laage ungewiß: Verkauf wirft Fragen zur Rolle im Tourismus auf

Der Verkauf des Flughafens Rostock-Laage durch die Zeitfracht-Gruppe an die Berliner Industriebeteiligungsgesellschaft Crisp Partners hat in Mecklenburg-Vorpommern eine Debatte über die künftige Rolle des Luftverkehrs für den Tourismus entfacht. Während Touristiker die dringende Notwendigkeit betonen, den Flughafen für den zivilen Betrieb zu erhalten, um Gäste aus dem von Hitzewellen geplagten Südeuropa anzuziehen und den Kreuzfahrttourismus auszubauen, prüft die Bundeswehr ihrerseits die Auswirkungen des Eigentümerwechsels auf die militärische Nutzung. Die Zukunft des Flughafens, der schon in der Vergangenheit mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, hängt nun von einem komplexen Geflecht aus wirtschaftlichen Interessen, touristischen Hoffnungen und den strategischen Plänen des deutschen Militärs ab. Ein neuer Eigentümer und die Hoffnungen der Tourismusbranche Nach turbulenten Jahren und häufigen Eigentümerwechseln steht der Flughafen Rostock-Laage erneut vor einer ungewissen Zukunft. Die Zeitfracht-Gruppe, die den Flughafen seit 2019 betrieben hatte, gab den Verkauf an die Berliner Investmentgesellschaft Crisp Partners bekannt. Dieser Schritt löste in der regionalen Tourismusbranche umgehend Reaktionen aus. Die Stimmen sind sich einig: Der Flughafen müsse als unverzichtbare Infrastruktur für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern gesichert werden. Kai Otto, der Chef des Reiseveranstalters PTI Panoramica in Roggentin, faßte die Sorgen und Hoffnungen in einem Brief an die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Wirtschaftsminister Wolfgang Blank zusammen. Er argumentiert, daß der Norden Europas für Reisende aus südlichen Regionen zunehmend attraktiver werde, da die Menschen den extremen Sommerhitzen entfliehen wollten. In diesem Kontext sei der Flughafen ein entscheidender Ankunftsort für Urlauber, der einen „deutlichen Incoming-Zuwachs“ generieren könnte. Als Vorbild nannte Otto die skandinavischen Märkte, die bereits seit Jahren

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Flughafen Frankfurt verschärft Maßnahmen gegen Drohnen

Nach mehreren Zwischenfällen, darunter eine erneute Drohnensichtung am vergangenen Montagnachmittag, ergreift der Flughafen Frankfurt in Zusammenarbeit mit den Behörden strikte Maßnahmen. Der Betreiber Fraport kündigte an, personelle, organisatorische und technische Vorkehrungen zu treffen, um Drohnenflüge im sensiblen Sicherheitsbereich zu verhindern. Nach der jüngsten Sichtung mußten vier ankommende Flugzeuge umgeleitet werden, was die Betriebssicherheit und Effizienz des Luftverkehrs beeinträchtigte. Die Behörden und die Deutsche Flugsicherung reagieren auf das Eindringen von Drohnen in den Sicherheitsbereich mit der temporären Einschränkung oder Einstellung des Flugbetriebs. Solche Vorfälle stellen nicht nur ein Sicherheitsrisiko dar, sondern können auch erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen. Die Luftverkehrsordnung sieht klare Flugverbotszonen vor: Drohnen sind im Umkreis von einem Kilometer um den Flughafen sowie in den Verlängerungen der Start- und Landebahnen bis zu fünf Kilometern verboten. Die Polizei hat in diesem Jahr bereits drei Drohnenpiloten identifiziert und Ermittlungsverfahren gegen sie eingeleitet. Guido Zemp von der Unternehmenssicherheit der Fraport AG wies darauf hin, daß zivilrechtliche Schritte geprüft werden. Das Betreiben einer Drohne in einer Flugverbotszone gilt als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr, was nach dem Strafgesetzbuch als Straftat mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren geahndet werden kann. Angesichts der zunehmenden Vorfälle mit Drohnen an Flughäfen in ganz Europa, wie etwa am Flughafen London-Gatwick im Jahr 2018, setzen viele Flughäfen auf präventive und reaktive Abwehrmechanismen. Die Bevölkerung wird gebeten, Drohnenbeobachtungen umgehend bei der Polizei oder dem Fraport-Notruf zu melden, um die Behörden bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Eine genaue Beschreibung des Vorfalls kann dabei von entscheidender Bedeutung sein.

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Systemausfall legt WestJet-Flugbetrieb lahm: Tausende Passagiere von Flugverspätungen betroffen

Die kanadische Fluggesellschaft WestJet hat am 12. August 2025 mit einem landesweiten Systemausfall zu kämpfen gehabt, der den Flugverkehr der Airline vorübergehend zum Erliegen brachte. Der Vorfall, der von der US-Flugsicherheitsbehörde FAA als „ground stop“ deklariert wurde, führte zu massiven Verspätungen und betraf Tausende von Reisenden an den Flughäfen in ganz Kanada. Ursache für die Betriebsstörung war nach Angaben von WestJet ein technisches Problem, das die Freigabe von Flugzeugen aus der Wartung für den planmäßigen Betrieb verzögerte. Obwohl das Problem rasch behoben werden konnte, mußten die Passagiere den ganzen Tag über mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Anfälligkeit der modernen Luftfahrtindustrie gegenüber technischen Störungen und die weitreichenden Folgen für den Flugbetrieb. Der Blackout im System: Chronologie eines Ausfalls Der Tag begann für WestJet-Passagiere in ganz Kanada mit Chaos. Am Morgen des 12. August 2025, gegen 08:35 Uhr Ortszeit, gab die FAA eine Notfallmitteilung heraus, die alle Flüge von WestJet und ihrer Regionaltochter WestJet Encore am Boden hielt. Die Maßnahme betraf Flüge in den gesamten Vereinigten Staaten und Kanada, da die Flugsicherungen beider Länder eng zusammenarbeiten, um den Flugverkehr zu koordinieren. Die genaue Ursache für den Systemausfall blieb zunächst unklar, jedoch wurde bald darauf bekannt, daß das Problem im Zusammenhang mit der Übergabe von Flugzeugen von der Wartung an den Flugbetrieb stand. Mehrere große kanadische Flughäfen, darunter der internationale Flughafen Toronto Pearson (YYZ) und der Ottawa Macdonald-Cartier International Airport (YOW), informierten ihre Kunden über die sozialen Medien und über ihre Informationsschalter. In Toronto wurden Passagiere darauf

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