
Swiss setzt A330 zu Trainingszwecken auf Inlandsstrecke ein
Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines wird für einen befristeten Zeitraum im September einen ihrer Großraumjets des Typs Airbus A330-300 auf der Inlandsstrecke zwischen Zürich und Genf einsetzen. Die Maßnahme, die vom 1. bis zum 24. September täglich einmal stattfindet, dient primär dem Training von Besatzungen. Ein Sprecher der Airline bestätigte gegenüber CH-Aviation.com, daß die ungewöhnliche Flugplanung dazu gedacht sei, sicherzustellen, daß die Piloten die gesetzlich vorgeschriebene Anzahl an Starts und Landungen auf diesem Flugzeugtyp absolvieren. Diese als Recency bezeichnete Anforderung ist notwendig, um die Lizenzen aufrechtzuerhalten. Durch den Einsatz auf der kurzen Inlandsroute kann das nötige Training ohne Auswirkungen auf die regulären Langstreckenflüge durchgeführt werden. Swiss betreibt derzeit vierzehn Maschinen vom Typ A330-300. Diese werden normalerweise für interkontinentale Flüge nach Nordamerika und in den Nahen Osten eingesetzt, darunter Verbindungen nach New York, Boston, Chicago oder Washington. Ergänzend zu den A330-Flügen hat die Fluggesellschaft auch einen einmaligen Einsatz einer Boeing 777-300ER auf der gleichen Strecke für den 18. Oktober angekündigt. Auch diese Maßnahme dürfte der Sicherstellung der Flugtauglichkeit und Lizenzen der Piloten dienen.








