August 15, 2025

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August 15, 2025

Swiss setzt A330 zu Trainingszwecken auf Inlandsstrecke ein

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines wird für einen befristeten Zeitraum im September einen ihrer Großraumjets des Typs Airbus A330-300 auf der Inlandsstrecke zwischen Zürich und Genf einsetzen. Die Maßnahme, die vom 1. bis zum 24. September täglich einmal stattfindet, dient primär dem Training von Besatzungen. Ein Sprecher der Airline bestätigte gegenüber CH-Aviation.com, daß die ungewöhnliche Flugplanung dazu gedacht sei, sicherzustellen, daß die Piloten die gesetzlich vorgeschriebene Anzahl an Starts und Landungen auf diesem Flugzeugtyp absolvieren. Diese als Recency bezeichnete Anforderung ist notwendig, um die Lizenzen aufrechtzuerhalten. Durch den Einsatz auf der kurzen Inlandsroute kann das nötige Training ohne Auswirkungen auf die regulären Langstreckenflüge durchgeführt werden. Swiss betreibt derzeit vierzehn Maschinen vom Typ A330-300. Diese werden normalerweise für interkontinentale Flüge nach Nordamerika und in den Nahen Osten eingesetzt, darunter Verbindungen nach New York, Boston, Chicago oder Washington. Ergänzend zu den A330-Flügen hat die Fluggesellschaft auch einen einmaligen Einsatz einer Boeing 777-300ER auf der gleichen Strecke für den 18. Oktober angekündigt. Auch diese Maßnahme dürfte der Sicherstellung der Flugtauglichkeit und Lizenzen der Piloten dienen.

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Deutsche Bahn setzt neue barrierefreie ICE L-Züge ein

Die Deutsche Bahn wird ihre ersten neuen ICE L-Züge ab Mitte Dezember in den regulären Betrieb nehmen. Wie das Unternehmen mitteilte, hat der vom spanischen Hersteller Talgo gebaute Fernverkehrszug die finale Zulassung für das deutsche Schienennetz erhalten. Der Einsatz der Züge fällt mit dem Wechsel auf den Winterfahrplan zusammen. Zunächst werden die Züge auf der Strecke zwischen Berlin und Köln zum Einsatz kommen. Die Bahn plant, noch in diesem Jahr insgesamt vier neue ICE L-Züge in Dienst zu stellen. Ursprünglich sollten die ersten Maschinen bereits im Jahr 2023 verkehren, doch die Inbetriebnahme hatte sich aufgrund von Lieferschwierigkeiten des Herstellers und Verzögerungen im Test- und Zulassungsverfahren verzögert. Eine der wichtigsten Neuerungen des ICE L ist der stufenlose Einstieg, der eine bessere Zugänglichkeit für Reisende mit Rollstühlen oder Kinderwagen ermöglicht. Zudem sind die Züge so konzipiert, daß sie auch auf nicht elektrifizierten Strecken fahren können. Im Inneren bieten die Züge ein modernisiertes Innendesign, mobilfunkdurchlässige Fensterscheiben sowie verbesserte Sitze mit Klapptischen und Halterungen für mobile Endgeräte. Mit der Einführung des ICE L setzt die Deutsche Bahn ihre Strategie fort, die Fernverkehrsflotte zu modernisieren. Die neuen Züge sollen nicht nur den Reisekomfort steigern, sondern vor allem die Barrierefreiheit im Fernverkehr erheblich verbessern.

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Seabourn kündigt 60-tägige Pol-zu-Pol-Expeditionsreise an

Die Luxusreederei Seabourn hat eine mehrmonatige Expeditionsreise von der Arktis in die Antarktis angekündigt. Die 60-tägige Tour namens Pole to Pole: Grand Expedition an Bord des Schiffes Seabourn Venture ist für den Zeitraum vom 17. August bis zum 19. November 2027 geplant und erstreckt sich über 20.500 Seemeilen. Die Route soll in Grönland starten und Reisende zu entlegenen Expeditionszielen führen. Zu den Höhepunkten der Reise gehören mehrtägige Aufenthalte in der Antarktis, auf Südgeorgien und den Falklandinseln. Eine weitere Besonderheit der Route ist eine dreitägige Expedition zur selten besuchten Ellesmere-Insel im kanadischen Arktischen Archipel sowie die Durchfahrt der berühmten Nordwestpassage. Die Reise, die sich an ein exklusives Klientel richtet, umfaßt zahlreiche Sonderleistungen. Inbegriffen sind unter anderem der Hin- und Rückflug in der Business Class, ein Bordguthaben von bis zu 10.000 US-Dollar pro Suite, sowie ein U-Boot-Tauchgang und Kajaktouren. Mit dieser Premiere einer so langen und umfassenden Expeditionsreise erweitert Seabourn sein Angebot im Markt für Luxuskreuzfahrten. Die Route von Pol zu Pol stellt ein einzigartiges Produkt im wachsenden Segment der Expeditionsreisen dar.

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Tarifkonflikt bei Air Canada: Streik der Flugbegleiter droht

Die Gewerkschaft Canadian Union of Public Employees (CUPE) hat einen möglichen Arbeitskampf bei Air Canada angekündigt. Die Vertreter von 10.000 Flugbegleitern haben die gesetzlich vorgeschriebene 72-Stunden-Streikankündigung eingereicht, nachdem die Tarifverhandlungen mit der Fluggesellschaft gescheitert waren. Passagiere müssen ab Samstag, dem 16. August, mit Flugstreichungen rechnen, falls es zu einer Einigung kommt. Die Fluggesellschaft teilte in Reisehinweisen mit, daß es ab dem Wochenende zu Beeinträchtigungen im Flugbetrieb kommen kann. Ein Streik würde sowohl Air Canada als auch die Tochtergesellschaft Air Canada Rouge betreffen. Laut Angaben der Airline nutzen täglich etwa 130.000 Kunden die Dienste, die von einem möglichen Ausstand betroffen sein könnten. Flüge unter der Marke Air Canada Express, die von regionalen Partnern wie Jazz Aviation oder PAL Airlines durchgeführt werden, seien von dem Streik jedoch nicht betroffen. Diese machten allerdings nur etwa 20 Prozent des täglichen Kundenaufkommens aus, was bedeutet, daß der Großteil des Flugbetriebs lahmgelegt würde. Air Canada arbeitet an Lösungen für betroffene Passagiere. Sie sollen so früh wie möglich auf den nächsten verfügbaren Flug umgebucht werden. Unter bestimmten Voraussetzungen bietet die Airline auch eine kostenlose Umbuchung für Kunden an.

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Lufthansa Technik will Aeroshark-Technologie für Airbus A330 zertifizieren lassen

Der Wartungsriese Lufthansa Technik hat den Zertifizierungsprozeß für den Einsatz der Aeroshark-Technologie an Airbus A330-Flugzeugen begonnen. Der von Lufthansa Technik und BASF Coatings entwickelte spezielle Folienüberzug soll den Luftwiderstand reduzieren und damit den Treibstoffverbrauch der Maschinen senken. Die Zulassung der Technologie für den A330 wird im Jahr 2026 erwartet. Die „Haifischhaut“-Technologie, die die Oberfläche eines Flugzeugs mit feinen Rippen versieht, führt zu einer Reduzierung des Treibstoffverbrauchs um etwa ein Prozent. Nach der geplanten Zulassung sollen sowohl die Modelle A330-200 als auch A330-300 mit dem Film ausgestattet werden können. Dies würde eine Steigerung der betrieblichen Effizienz für die Fluggesellschaften bedeuten. Bisher ist Aeroshark bereits für die Boeing 777 zertifiziert. Die Technologie wurde auf 28 Maschinen dieses Typs installiert, die durch den geringeren Luftwiderstand zusammen bereits über 13.000 Tonnen Kerosin einsparen konnten. Der Airbus A330 gilt, ebenso wie die Boeing 777, als Langstreckenflugzeug als besonders geeignete Plattform für diese Anwendung. Die Ausweitung der Technologie auf den weit verbreiteten Airbus A330 würde die Marktreichweite von Lufthansa Technik im Bereich der Wartung und Modifikation deutlich vergrößern. Mit der geplanten Zertifizierung soll die Technologie einem noch breiteren Kreis von Kunden angeboten werden.

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Gerichtsurteil nach Abschuss in Teheran: Fluglinie muß Opferfamilien vollständig entschädigen

Im Fall des Abschusses von Flug PS752 der Ukraine International Airlines hat ein kanadisches Gericht ein Grundsatzurteil gefällt. Das Berufungsgericht der Provinz Ontario entschied, daß sich die Fluggesellschaft nicht auf eine Haftungsbeschränkung berufen kann und die Angehörigen der 176 Insassen in voller Höhe entschädigen muß. Damit wird eine Entscheidung einer Vorinstanz bestätigt. Der Vorfall ereignete sich am 8. Januar 2020, als iranische Flugabwehrraketen die Boeing 737-800 kurz nach dem Start vom Flughafen in Teheran trafen. Die Katastrophe, die alle 176 Menschen an Bord tötete, geschah in einer Phase erhöhter militärischer Spannungen zwischen dem Iran und den USA. Die iranische Regierung räumte den Abschuss erst nach erheblichem internationalen Druck ein. Die Richter begründeten ihr Urteil damit, daß die Fluggesellschaft ihre Sorgfaltspflicht mißachtet habe. Sie warfen der Ukraine International Airlines vor, keine ausreichende Risikoanalyse vorgenommen zu haben. Auch ohne ein offizielles Flugverbot hätte die angespannte Sicherheitslage in Teheran am Unglückstag eine Gefährdung des zivilen Luftverkehrs erkennen lassen müssen. Normalerweise wären die Entschädigungszahlungen durch das Montrealer Abkommen gedeckelt. Das Urteil gilt als richtungsweisend für die internationale Luftfahrt. Es sendet eine klare Botschaft an Fluggesellschaften, daß sie in Zeiten verschärfter Konflikte eine erhöhte Verantwortung für die Sicherheit ihrer Passagiere tragen. Während die Familien der Opfer in Kanada ein Versäumnisurteil über 107 Millionen kanadische Dollar gegen den Iran erwirkten, läßt sich diese Forderung aufgrund der diplomatischen Immunität von Staatsvermögen nicht vollstrecken.

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Liebherr-Aerospace beurlaubt Mitarbeiter nach Verdachtsfällen

Die Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH hat einen Mitarbeiter beurlaubt, der im Verdacht steht, Kontakte zu russischen Institutionen zu unterhalten und der sogenannten Reichsbürger-Szene nahezustehen. Das Unternehmen, das Bauteile für die Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie herstellt, hat eine interne Untersuchung des Falls eingeleitet. Auf Nachfrage bestätigte das Unternehmen, daß die Situation ernst genommen werde und der betreffende Mitarbeiter für die Dauer der Untersuchung beurlaubt sei. Nach Angaben von Liebherr-Aerospace, die auf eine Rechercheanfrage in der vergangenen Woche hin erfolgten, hatte der Mann in seinen bisherigen Funktionen als strategischer Einkäufer und in der Kostenanalyse keinen Zugriff auf strategische oder sicherheitsrelevante Daten. Er ist seit 2011 im Unternehmen beschäftigt. Liebherr-Aerospace betonte, daß keine geheimhaltungspflichtigen Projekte bearbeitet werden und daher auch keine behördlichen Sicherheitsüberprüfungen vorgesehen seien. Alle Arbeitsverträge würden jedoch eine strenge Verschwiegenheitsverpflichtung beinhalten. Weder der bayerische Verfassungsschutz, der für das Bundesland zuständig ist, noch die russische Botschaft in Berlin wollten sich zu dem Fall äußern. Der Verfassungsschutz verwies auf die Persönlichkeitsrechte des Betroffenen, während die Botschaft erklärte, bei ihren öffentlichen Veranstaltungen keine personenbezogenen Daten der Besucher zu erfassen.

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Lufthansa-Flüge nach Tel Aviv und Beirut wieder aufgenommen, Teheran bleibt ausgesetzt

Der Lufthansa-Konzern hat die Flugverbindungen nach Tel Aviv und Beirut wieder in seinen Flugplan aufgenommen. Im Gegensatz dazu bleibt die Strecke nach Teheran vorläufig ausgesetzt. Geopolitische Spannungen und Konflikte in der Nahostregion haben das Flugnetz der Airline im ersten Halbjahr 2025 erheblich beeinträchtigt. Der Chef des Konzerns, Carsten Spohr, erklärte, daß die Unterbrechungen der Flugverbindungen zu Gewinneinbußen in dreistelliger Millionenhöhe geführt hätten. Die fehlenden Passagierströme betrafen nicht nur die direkten Linien zwischen Europa und dem Nahen Osten, sondern auch wichtige Umsteigeverbindungen auf den Transatlantikstrecken. Lufthansa ist auf diesen Routen stark positioniert. Die Entscheidung, die Teheran-Flüge nicht wieder aufzunehmen, steht im Gegensatz zur Praxis anderer großer Fluggesellschaften wie Emirates und Turkish Airlines, die den iranischen Luftraum bereits wieder überfliegen. Auch die europäische Luftsicherheitsbehörde EASA hatte ihre allgemeine Warnung zwischenzeitlich aufgehoben. Ein Sprecher von Lufthansa bestätigte jedoch, daß es derzeit keine konkreten Pläne für eine Wiederaufnahme der Teheran-Verbindung gebe. Die vorsichtige Haltung von Lufthansa deutet darauf hin, daß die Fluggesellschaft die Sicherheitslage in der Region weiterhin genau bewertet. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs nach Tel Aviv und Beirut ist ein Zeichen für die Stabilisierung der Situation an diesen Destinationen, während in Bezug auf Teheran offensichtlich noch Bedenken bestehen.

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Kulinarik-Serie „Vollmund“ gastiert am Flughafen Graz

Die Veranstaltungsreihe „Vollmund“ in der Erlebnisregion Graz ist im Jahr 2025 erfolgreich gestartet. Die Serie, welche die regionale Küche mit besonderen Orten verbindet, hat bereits mit den ersten beiden Veranstaltungen positive Resonanz erhalten. Der Auftakt fand unter dem Vollmond in Semriach statt, die zweite Veranstaltung wurde in Frohnleiten abgehalten. Auf dem Hüblerhof in Semriach kreierten die Köchinnen Maria Möstl und Sylvia Loidolt ein Fünf-Gänge-Menü. In Frohnleiten war Haubenkoch Reinhard Rois vom Landhaus Rois für die kulinarische Gestaltung verantwortlich. Die Stadtgemeinde sorgte für eine besondere Atmosphäre, indem die Skyline von Frohnleiten für die Gäste der Veranstaltung beleuchtet wurde. Laut den Veranstaltern erweist sich das Konzept, Kulinarik und besondere Örtlichkeiten zu verbinden, als ein kulinarisches Leitprodukt für die Region. Die Reihe wird in den kommenden Monaten fortgesetzt. Im September wird der Grazer Flughafen zum Veranstaltungsort, wo der bekannte Koch Johann Lafer seine steirische Heimat kulinarisch in Szene setzen wird. Das Finale ist für Oktober geplant und soll in der Kanonenbastei auf dem Grazer Schloßberg stattfinden. Dort wird Christof Widakovich vom Restaurant Schloßberg das Abschlußmenü präsentieren. Die bisherigen Veranstaltungen haben gezeigt, daß die Kombination aus regionaler Küche, besonderen Kulissen und engagierten Köchen das Publikum anspricht. Die Veranstaltungsreihe hat sich als ein festes Element im kulinarischen Angebot der Region etabliert.

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A&O Hostels verzeichnet Umsatzplus trotz geringerer Auslastung im Halbjahr 2025

Europas größte Hostelkette A&O Hostels hat die Bilanz für das erste Halbjahr 2025 veröffentlicht. Demnach verzeichnete das Unternehmen insgesamt 3,1 Millionen Übernachtungen bei einer Zimmerauslastung von 73 Prozent. Der Gesamtumsatz stieg auf rund 116 Millionen Euro, was einem leichten Plus gegenüber dem Vorjahr entspricht. Laut CEO Oliver Winter ist dennoch eine Zurückhaltung der Gäste spürbar, was zu einem leichten Rückgang bei der Auslastung führte. Das Buchungsverhalten der Gäste hat sich verändert. Reisende buchen zunehmend kurzfristiger und bleiben auch kürzer. Ein Wochenendtrip umfaßt oft nur noch eine Übernachtung. Gleichzeitig verzeichnet die Kette einen starken Zuwachs bei Gästen aus fernen Märkten. Der Anteil der Gäste aus dem Vereinigten Königreich stieg auf 4,6 Prozent, der aus den USA auf 4,3 Prozent. Insgesamt liegt der Anteil internationaler Gäste nun bei 46,1 Prozent. Um auf die veränderten Marktbedingungen zu reagieren, setzt das Unternehmen auf Effizienzsteigerungen durch digitale Lösungen wie Self-Check-in und den Einsatz von KI für die Bedarfsplanung. Außerdem expandiert die Kette weiter. Nach Eröffnungen im zweiten Halbjahr 2024 kamen im ersten Halbjahr 2025 bereits neue Standorte in Milano und Florenz hinzu. Zwei weitere Häuser sollen noch in diesem Jahr den Betrieb aufnehmen. Für das gesamte Jahr 2025 erwartet das Unternehmen mehr als sechs Millionen Übernachtungen. Die Marke von 30.000 Betten soll in diesem Jahr überschritten werden. Langfristig strebt A&O Hostels eine Präsenz in jeder europäischen Metropole an.

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