August 20, 2025

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August 20, 2025

Streik bei Air Canada führt zur Einstellung des Flugbetriebs

Die kanadische Fluggesellschaft Air Canada hat aufgrund eines anhaltenden Arbeitskampfes mit der Flugbegleitergewerkschaft CUPE ihren Flugbetrieb vollständig eingestellt. Als Folge der massiven Betriebsstörungen zog das Unternehmen seine Finanzprognosen für das dritte Quartal sowie für das Gesamtjahr 2025 zurück. Der Arbeitskampf spitzte sich zu, nachdem die Gewerkschaft ihre Mitglieder angewiesen hatte, eine gerichtliche Anordnung zum Wiederaufnehmen der Arbeit zu ignorieren. Das kanadische Arbeitsgericht CIRB hatte am 17. August die Fluggesellschaft aufgefordert, den Betrieb wieder aufzunehmen. Gleichzeitig wurde die Gewerkschaft verpflichtet, ihre Mitglieder zur Wiederaufnahme der Arbeit aufzurufen, während ein verbindliches Schiedsverfahren angeordnet wurde, um den Tarifstreit zu lösen. Trotz der gerichtlichen Anordnung verweigerte die Gewerkschaft die Rückkehr zur Arbeit, so daß Air Canada den geplanten Neustart des Flugbetriebs erneut stoppen mußte. Der Streik, der auf einen noch nicht geklärten Tarifvertrag zurückgeht, hat weitreichende Folgen für Tausende Reisende und die betrieblichen Abläufe des Unternehmens. Die Einstellung des gesamten Flugbetriebs hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Geschäftszahlen von Air Canada. Das Unternehmen bedauerte in einer Mitteilung die Unannehmlichkeiten für Kunden und Partner. Der andauernde Konflikt stellt die Fluggesellschaft vor die große Herausforderung, das Vertrauen der Kunden wiederzugewinnen.

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Schwerer Zwischenfall am Rollfeld: Ein Fremdkörper beschädigt Flugzeugtriebwerk in Charlotte

Ein Vorfall am Charlotte-Douglas International Airport (CLT) in North Carolina hat die Luftfahrtindustrie an die kritische Bedeutung der Sicherheit am Boden erinnert. Ein am Gate stehender Airbus A320 der Fluggesellschaft Frontier Airlines erlitt schwere Schäden an seinem linken Triebwerk, nachdem es eine am Boden befindliche Klimaanlage in sich eingesogen hatte. Das Ereignis, welches zu einer neunstündigen Verzögerung für die Passagiere führte, wirft ein Schlaglicht auf die allgegenwärtige Gefahr durch Fremdkörper (sogenannte Foreign Object Debris oder FOD) und die Notwendigkeit strikter Prozeduren im Flugbetrieb. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, doch der materielle Schaden und die operativen Störungen sind erheblich. Schrecksekunde am Gate: Hergang des Zwischenfalls in Charlotte Der Zwischenfall ereignete sich am 16. August 2025, als das Flugzeug mit der Registrierung N365FR am Gate stand und sich auf seinen Abflug als Flug F9 3134 in Richtung New York-LaGuardia Airport (LGA) vorbereitete. Die Fluggesellschaft Frontier Airlines hatte bereits alle Passagiere an Bord des Airbus A320 genommen, als sich das Unglück ereignete. Augenzeugen und Passagiere filmten den Moment, in dem die am Boden befindliche Klimaanlage, ein großer, schlauchartiger Gegenstand, in das linke Triebwerk des Flugzeugs gesogen wurde. Videos und Berichte zeigten, wie der Schlauch in den äußeren Fanschaufeln des Triebwerks zerfetzt wurde, wobei sich Überreste des Materials in den Schaufeln verfingen und über das Rollfeld geschleudert wurden. Ein Passagier äußerte sich mit den Worten, das Triebwerk sei „hinüber“. Angesichts der Schwere des Vorfalls entschied die Crew, alle Passagiere zur Sicherheit von Bord zu nehmen, während die Fluggesellschaft einen Aktionsplan erarbeitete. Schnell wurde klar,

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Antonov An-24 rollt in Tjumen über das Ende der Startbahn

Am Montagmorgen ist es auf dem Flughafen Roshchino in Tjumen (Rußland) zu einem Zwischenfall gekommen. Eine Maschine des Typs Antonov An-24 ist während eines Startversuchs über das Ende der Start- und Landebahn hinausgerollt. An Bord des Flugzeuges der russischen Fluggesellschaft Utair befanden sich 40 Passagiere und sechs Crewmitglieder. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Auch die Maschine mit dem Kennzeichen RA-46493 blieb unbeschädigt. Ersten Hinweisen zufolge wird ein technisches Problem mit dem Bremssystem als mögliche Ursache für den Bahnüberschuß vermutet. Eine offizielle Untersuchung wurde eingeleitet, um die genaue Ursache des Vorfalls zu ermitteln. Die Antonov An-24 ist ein älteres russisches Turboprop-Flugzeug, das vorwiegend im Regionalverkehr eingesetzt wird. Der Zwischenfall unterstreicht die Wichtigkeit der regelmäßigen Wartung und der strikten Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, insbesondere bei älteren Flugzeugtypen.

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Triebwerksprobleme zwingen LOT-Dreamliner zur Sicherheitslandung

Ein Flug der LOT Polish Airlines von Tokio nach Warschau mußte kürzlich aufgrund eines Triebwerksproblems über China sicherheitslanden. Das Ereignis, das glücklicherweise ohne weitere Zwischenfälle verlief, ist jedoch weit mehr als ein isoliertes technisches Versagen. Es wirft ein Schlaglicht auf die seit Jahren andauernden und kostspieligen Zuverlässigkeitsprobleme des Rolls-Royce Trent 1000-Triebwerks, das die Boeing 787 Dreamliner antreibt. Der Vorfall in Urumqi unterstreicht, daß die globalen Fluggesellschaften weiterhin mit den operativen und finanziellen Folgen dieser technischen Herausforderungen zu kämpfen haben, die die Flugplanung und die Rentabilität des Betriebs beeinträchtigen. Sicherheitslandung in der Wüste: Der Vorfall um Flug LO-80 Am Freitag, dem 15. August, mußte der Flug LO-80 der LOT Polish Airlines, der auf dem Weg von Tokio nach Warschau war, seinen planmäßigen Kurs ändern. Die eingesetzte Maschine, eine Boeing 787-9 Dreamliner mit der Kennung SP-LSA, meldete während ihres Fluges über dem westlichen China ein technisches Problem mit einem ihrer Triebwerke. Die Crew des Fluges, der typischerweise um 22:50 Uhr Ortszeit vom Tokyo Narita Airport (NRT) abhebt, leitete umgehend einen Sinkflug ein und traf die Entscheidung, zum nächstgelegenen größeren Flughafen auszuweichen. Die Wahl fiel auf den Ürümqi Diwopu International Airport (URC) in der autonomen Region Xinjiang. Rund anderthalb Stunden nach der initialen Meldung setzte der Dreamliner sicher auf der Landebahn 26R auf. Wie im modernen Luftverkehr üblich, wurden die Passagiere umgehend von der Fluggesellschaft betreut und auf alternative Verbindungen umgebucht, um ihre Reise fortsetzen zu können. Für die betroffene Maschine endete die Reise jedoch abrupt. Das Flugzeug, dessen exakte Störung nicht im

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Zugfahrt zum BER wird erheblich schneller

Die Zuganbindung an den Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) wird für viele Fahrgäste erheblich schneller. Mit der lang erwarteten Inbetriebnahme der Dresdner Bahn verkürzt sich die Fahrzeit vom Berliner Hauptbahnhof zum Flughafen ab Mitte Dezember auf nur noch gut 20 Minuten. Der Flughafenexpress (FEX) wird dann nicht mehr über Gesundbrunnen und Ostkreuz fahren, sondern südlich über den Potsdamer Platz und Südkreuz. Die Frequenz der Züge wird auf einen 15-Minuten-Takt erhöht. Die 16 Kilometer lange neue Trasse der Dresdner Bahn zwischen Südkreuz und Blankenfelde soll zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember in Betrieb gehen und damit die Bahnanbindung des BER rund fünf Jahre nach seiner Eröffnung vollenden. Von den Änderungen profitieren insbesondere die Bewohner des Berliner Ostens, da der Flughafen dann besser an das dortige Verkehrsnetz angebunden ist. Die neuen Linien RE20 von Lübbenau und RB24 aus Eberswalde werden zum Flughafen verlängert. Die Linie RE32 aus Oranienburg soll ab Februar 2026 ebenfalls zum BER fahren. Für einige Fahrgäste wird es allerdings umständlicher. So verliert der Bahnhof Gesundbrunnen seine direkte Regionalbahn-Verbindung zum Flughafen, und auch Reisende aus den westlichen Bezirken Spandau und Falkensee müssen künftig umsteigen. Vor den Verbesserungen kommt es zudem zu Einschränkungen: Für die Einrichtung neuer elektronischer Stellwerke wird der Bahnhof Südkreuz zwischen dem 24. Oktober und dem 12. Dezember für den Regional- und Fernverkehr gesperrt.

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Strategisches Tor zur Neuen Welt: Qatar Airways verlegt JFK-Basis und eröffnet exklusive Lounge

Die Fluggesellschaft Qatar Airways hat einen bedeutenden strategischen Schritt in ihrem nordamerikanischen Geschäft angekündigt. Ab 2026 wird sie ihre Operationen am New Yorker John F. Kennedy International Airport (JFK) verlegen und vom bisherigen Terminal 8 in das neue, im Bau befindliche Terminal 1 umziehen. Der Umzug ist Teil einer weitreichenden Expansion und wird von der Eröffnung der ersten exklusiven Qatar Airways-Lounge auf amerikanischem Boden begleitet. Diese 15.000 Quadratfuß große Anlage soll den Premium-Reisenden der Fluggesellschaft ein neues Maß an Komfort und Service bieten und unterstreicht die wachsende Bedeutung des US-amerikanischen Marktes für das Unternehmen. Der Schritt ist zugleich ein Zeichen für die umfassende Modernisierung, die am Flughafen JFK derzeit in vollem Gange ist. Ein neues Tor zu New York: Der Umzug zum Terminal 1 Die Entscheidung, die Basis am Flughafen JFK zu wechseln, ist für eine internationale Fluggesellschaft von großer Tragweite. Qatar Airways, die im Jahr 2008 ihren Betrieb in New York am Terminal 8 aufnahm, sieht in dem Umzug zum neuen Terminal 1 eine Chance, ihr Produkt auf ein höheres Niveau zu heben. Der Kern der Neupositionierung ist die Eröffnung einer exklusiven Lounge, die speziell für die Passagiere der Business Class konzipiert wurde. Die Anlage wird sich durch eine moderne Ausstattung und eine Größe von rund 1.400 Quadratmetern auszeichnen. Die neue Lounge soll den Reisenden vor dem Flug ein nahtloses Erlebnis bieten. Von VIP-Check-in-Schaltern über exklusive Speisen- und Getränkeoptionen bis hin zu dedizierten Entspannungsbereichen und Gebetsräumen wird die Lounge den Aufenthalt der Passagiere aufwerten. Ein besonders hervorgehobenes Merkmal ist

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Tödlicher Hubschrauberabsturz in Portugal: Mängel bei Pilotenausbildung

Nach den Ermittlungen der portugiesischen Luftfahrtbehörde GPIAAF haben Mängel in der Ausbildung und der Aufsicht von Piloten zu einem tödlichen Hubschrauberabsturz im vergangenen Jahr beigetragen. Bei dem Unglück, das zu den schwersten in der Geschichte der Luftbrandbekämpfung des Landes zählt, kamen fünf Feuerwehrmänner ums Leben. Die Untersuchung ergab, daß es keinen mechanischen Defekt an der Maschine gab. Stattdessen wurde der Absturz auf die Entscheidung des Piloten zurückgeführt, den Hubschrauber in geringer Höhe und mit hoher Geschwindigkeit über dem Douro-Fluß zu fliegen, was das Unfallrisiko erheblich erhöhte. Die Ermittler stellten fest, daß dieses Vorgehen eine tief verwurzelte Kultur unsicherer Praktiken und fehlender Aufsicht widerspiegelte. Der Pilot Luís Rebelo ist bereits wegen fahrlässiger Tötung angeklagt und hat Flugverbot erhalten. Die Ermittler gaben ihm die volle Verantwortung für das Unglück. Die GPIAAF hat zudem Empfehlungen für eine strengere Überwachung der Piloten herausgegeben. Die Vereinigung der GNR-Berufsleute, der die Opfer angehörten, bestätigte zusätzlich, daß die fünf Feuerwehrmänner kein Training für den Fall eines Absturzes in Wasser erhalten hatten. Dieser Mangel unterstreicht weitere Lücken in den Sicherheitsvorschriften.

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Vom Twinni bis zur Pistazie: Die heimischen Eis-Vorlieben im Sommer 2025

Nach einem eher verregneten Sommeranfang hat die Hitze des Augustes in Österreich die Nachfrage nach Eis in die Höhe getrieben. Eine Analyse des Online-Supermarktes Gurkerl gibt Aufschluß über die aktuellen Vorlieben der Konsumenten. Die Daten des Sommers 2025 zeigen eine spannende Mischung aus Nostalgie für klassische Kindheitssorten, einem starken Wachstum bei pflanzlichen Produkten und der ungebrochenen Dominanz von Pistazieneis. Dieser Überblick über die Eistrends bietet tiefe Einblicke in das Konsumverhalten der Österreicher, welches zwischen Tradition, bewußter Ernährung und dem Wunsch nach neuen Geschmackserlebnissen schwankt. Die Ergebnisse zeichnen das Bild eines Marktes, der sowohl von altbekannten Favoriten als auch von aufstrebenden Nischenprodukten geprägt ist. Eine Ode an die Kindheit: Das Comeback der Klassiker Die Analyse der meistbestellten Eissorten im Zeitraum von Juni bis August 2025 bei Gurkerl zeigt ein klares Bild: Die Österreicher sehnen sich nach ihren Kindheitserinnerungen. Die Liste der meistverkauften Sorten wird von Klassikern dominiert, die seit Generationen in den heimischen Gefriertruhen zu finden sind. Angeführt wird das Ranking vom Eskimo Twinni Multipack, einem zweiteiligen Eis am Stiel mit Zitrone und Himbeere, das für viele ein Symbol unbeschwerter Sommerferien ist. Auf den Plätzen folgen das Eskimo Jolly Multipack, der Eis-Klassiker mit Schokoladenüberzug, und der vielteilige Eskimo Eis Legenden Multipack, eine Sammlung der beliebtesten Sorten der Marke. Auch das traditionelle Cornetto Classico Multipack hat es in die Top 5 geschafft. Dieses „Retro-Revival“ ist kein Zufall, sondern ein bemerkenswertes Phänomen des modernen Konsumverhaltens. In einer schnelllebigen und komplexen Welt greifen viele Menschen gerne auf Produkte zurück, die ihnen ein Gefühl von

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Air Europa startet neue Verbindung zwischen Madrid und Genf

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa nimmt im Sommerflugplan 2026 eine neue Flugverbindung in die Schweiz auf. Ab dem 19. Juni 2026 wird die Airline zweimal täglich die Strecke zwischen der spanischen Hauptstadt Madrid und Genf bedienen. Für die neue Verbindung setzt das Unternehmen Maschinen des Typs Boeing 737-800 ein. Die neue Route erhöht die Reisemöglichkeiten zwischen Spanien und der Schweiz und schafft zusätzliche Kapazitäten auf dieser Strecke. Air Europa, die zur Allianz SkyTeam gehört, stärkt mit der neuen Route ihre Präsenz auf dem schweizerischen Markt. Sie tritt in den Wettbewerb mit anderen Fluggesellschaften, die die Verbindung zwischen den beiden Städten ebenfalls bedienen. Die neue Flugroute verbindet das internationale Drehkreuz Madrid mit Genf, einem bedeutenden Zentrum für Handel und internationale Organisationen in der Schweiz. Die geplante Frequenz von zwei täglichen Flügen deutet auf eine erwartete hohe Nachfrage, sowohl von Geschäfts- als auch von Freizeitreisenden, hin.

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