August 20, 2025

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August 20, 2025

Frauenanteil im Österreichischen Bundesheer steigt an

Die aktuellen Zahlen des Österreichischen Bundesheeres belegen einen Anstieg des Frauenanteils auf allen Ebenen. Derzeit sind mehr als 800 weibliche Soldaten im aktiven Dienst, während es im Jahr 2022 noch 645 waren. Die Zahl der Frauen auf zivilen Posten stieg in den letzten vier Jahren auf über 2.700. Ein besonders deutlicher Zuwachs zeigt sich bei den Offizieren des Generalstabs, deren Zahl sich seit 2021 verdreifacht hat. Auch bei den Unteroffizieren ist ein Anstieg von etwa 13 Prozent zu verzeichnen. Zusätzlich nimmt die Zahl der Frauen in Führungspositionen kontinuierlich zu, was sich an Beispielen wie einer weiblichen Generalin in leitender Funktion im militärischen Gesundheitswesen zeigt. Auch zivile Leitungspositionen im Ministerium werden zunehmend von Frauen besetzt. Die kontinuierliche Steigerung des Frauenanteils ist Teil der Bemühungen des Heeres, sich für die Zukunft zu wappnen. Als Teil des umfassenden Modernisierungsprogramms „Mission Vorwärts“ werden gezielte Maßnahmen zur Förderung von Vielfalt und Kompetenz umgesetzt. Das Bundesheer betont, daß die Eignung für eine Führungsposition nicht vom Geschlecht abhängt. Die Förderung von Frauen und die Umsetzung von Gleichstellungsmaßnahmen sind eine wichtige Komponente der Strategie, die die Einsatzfähigkeit und Professionalität der Streitkräfte stärken soll.

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Emirates mit Sonderaktion für Flüge nach Dubai

Die Fluggesellschaft Emirates hat ein zeitlich begrenztes Sonderangebot für Kunden bekannt gegeben, die einen Flug von Wien nach Dubai buchen. Reisende erhalten eine kostenlose Tageskarte für eine der Hauptattraktionen in Dubai. Das Angebot gilt für Hin- und Rückflüge, die bis zum 7. September 2025 gebucht werden und bei denen der Abflug zwischen dem 25. August und dem 8. Oktober 2025 liegt. Als Teil der Aktion erhalten die Reisenden eine Tageskarte für die Aquaventure World im Resort Atlantis, The Palm, die während der regulären Öffnungszeiten gültig ist. Die Aquaventure World ist ein Wasserpark mit einer Vielzahl an Wasserrutschen, der sich auf einem 22 Hektar großen Gelände befindet und als einer der größten seiner Art gilt. Der Freizeitkomplex zieht zahlreiche Touristen und lokale Besucher an. Die Aktion ist eine gezielte Verkaufsförderungsmaßnahme von Emirates, um die Ticketnachfrage auf der Route von Wien nach Dubai in einem bestimmten Reisezeitraum zu steigern. Solche Angebote sind ein gängiges Mittel von Fluggesellschaften, um die Auslastung auf einzelnen Strecken zu erhöhen.

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Vom Zelt zum Luxus-Domizil: Wie der deutsche Campingmarkt durch Glamping eine Renaissance erlebt

Die deutsche Campingbranche erlebt einen beispiellosen Aufschwung, der alle Erwartungen übertrifft und den Tourismusmarkt nachhaltig verändert. Mit einem zweistelligen Wachstum und fast 43 Millionen Übernachtungen im Jahr 2024 hat der Markt die Vor-Pandemie-Zahlen deutlich hinter sich gelassen. Das Wachstum wird nicht mehr allein von den traditionellen Familien angetrieben, sondern auch von neuen Zielgruppen wie jungen Reisenden, Alleinreisenden und Mehrgenerationen-Gruppen. Ein zentraler Treiber dieser Entwicklung ist das Phänomen des Glampings, einer Kombination aus glamourösem und luxuriösem Camping, das den Wunsch nach Naturerlebnis mit dem Komfort eines Fünf-Sterne-Resorts vereint. Wie Simone Pokrandt, Geschäftsführerin von Leading Campings of Europe, im Reise vor9 Podcast betonte, ist dieser Trend nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa zu beobachten und verlängert die Saison auf vielen Plätzen bis zur Ganzjahresöffnung. Camping im Aufwind: Ein Markt übertrifft alle Erwartungen Die jüngsten statistischen Erhebungen zeigen, daß die Campingbranche in Deutschland ein Rekordjahr nach dem anderen verbucht. Die fast 43 Millionen Übernachtungen in 2024 markieren nicht nur einen neuen Höchstwert, sondern sind auch ein klares Zeichen für die Attraktivität dieser Urlaubsform. Das Wachstum liegt weiterhin im zweistelligen Prozentbereich, ein Wert, von dem viele andere Tourismussparten nur träumen können. Die hohe Nachfrage hat dazu geführt, daß viele Campingplätze in Europa nahezu durchgehend ausgebucht sind. Diese Entwicklung hat auch eine strukturelle Veränderung in der Branche nach sich gezogen: Die Saisonzeiten verlängern sich, und immer mehr Anlagen bieten ihren Service inzwischen ganzjährig an, um die anhaltend hohe Nachfrage zu bedienen. Dieser Aufschwung ist nicht allein auf das Reisen mit Wohnmobilen und Caravans

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Lapsus im Cockpit: Der brisante Zwischenfall, der die Luftfahrtwelt alarmiert

Ein Vorfall an Bord eines Fluges von British Airways von London nach New York hat die Debatte über Sicherheit im Cockpit neu entfacht. Ein Pilot der Fluggesellschaft wurde suspendiert, weil er während des Fluges die Cockpit-Tür für eine längere Zeit offen gelassen haben soll, um seiner Familie, die als Passagiere mitflog, einen Blick auf das Steuer zu gewähren. Das Ereignis, welches bei Passagieren Bedenken auslöste, ist nicht nur eine schwere Verletzung der strengen Sicherheitsvorschriften, sondern wirft auch ein Schlaglicht auf die kritische Rolle des Pilotverhaltens und der Disziplin in einer Branche, die auf dem absoluten Vertrauen der Reisenden aufbaut. Der Fall, der glücklicherweise ohne sicherheitsrelevante Folgen blieb, unterstreicht die Fragilität der professionellen Standards, wenn selbst kleinste Verstöße die operative Sicherheit gefährden können Verstoß gegen strenge Regeln: Der Hergang von Flug BA 173 Der Vorfall ereignete sich am 6. August an Bord des Fluges BA 173, einer Boeing 777-300ER mit 256 Passagieren an Bord, die den Transatlantikflug von London Heathrow nach New York JFK durchführte. Berichten von Augenzeugen zufolge bemerkten Passagiere mitten im Flug, daß die Cockpit-Tür über einen „signifikanten Zeitraum“ hinweg offen und ungesichert war. Einige besorgte Fluggäste machten die Flugbegleiter auf den Umstand aufmerksam. Es stellte sich heraus, daß der Pilot des Fluges Familienmitglieder an Bord hatte und beabsichtigte, diesen einen Blick in sein Arbeitsumfeld zu ermöglichen – eine Geste, die als unüberlegter, aber gut gemeinter Akt der persönlichen Verbundenheit zu werten war, jedoch in krassem Widerspruch zu den geltenden Vorschriften stand. Weder die Passagiere noch die Crew von

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Flughafen Dortmund bildet Fachkräfte aus

Der Dortmund Airport hat drei Lehrlinge für das Berufsbild Servicekaufmann im Luftverkehr begrüßt. Die neuen Lehrlinge starten ihre dreijährige Ausbildung, die sie mit einem umfassenden Einblick in die operativen und kaufmännischen Bereiche des Flughafens vorbereitet. Die Ausbildung beinhaltet nach einer theoretischen Vorbereitungsphase eine Einarbeitung in den täglichen Flughafenbetrieb. Die Auszubildenden durchlaufen verschiedene Abteilungen, die die Passagier- und Flugzeugabfertigung, die Verkehrsleitung und die Information umfassen. Auch Bereiche wie Buchhaltung und Marketing stehen auf dem Ausbildungsplan, um den Lehrlingen ein ganzheitliches Verständnis für die Abläufe eines Flughafens zu vermitteln. Die Ausbildung von Fachkräften ist für den Flughafen eine wichtige Maßnahme, um den Bedarf an qualifiziertem Personal in der Luftverkehrsbranche zu sichern. Das Airport-Management beabsichtigt, die neuen Mitarbeiter frühzeitig in die Teams zu integrieren und ihnen von Beginn an Verantwortung zu übertragen. Im Rahmen einer offiziellen Begrüßung wurden die Auszubildenden vom Flughafenmanagement willkommen geheißen. Der Flughafen hat bereits die Suche nach Lehrlingen für den nächsten Ausbildungsbeginn 2026 gestartet.

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Airbus zeichnet Aluminiumlieferanten erneut aus

Die AMAG Austria Metall AG ist von dem europäischen Flugzeughersteller Airbus zum vierten Mal in Folge mit dem Accredited Supplier Award ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung würdigt die durchgehend hohe Produktqualität und die Lieferzuverlässigkeit des österreichischen Unternehmens. Der Preis ist die höchste Auszeichnung innerhalb des Lieferantenprogramms SQIP (Supply Chain & Quality Improvement Program) von Airbus. Er wird ausschließlich an Unternehmen vergeben, die über einen Zeitraum von 24 Monaten herausragende Leistungen bei der Termintreue, der technischen Kompetenz und den Qualitätsstandards vorweisen können. AMAG und Airbus unterhalten seit Jahren eine enge Zusammenarbeit. Das Unternehmen liefert zertifizierte Aluminiumbleche und -platten, die für Struktur- und Außenhautteile von Flugzeugen verwendet werden. Dieses Angebot wird durch einbaufertige Bauteile ergänzt, die an den deutschen Standorten des Unternehmens gefertigt werden. Die vierte Auszeichnung in Folge bekräftigt die Position des Unternehmens als wichtiger und verlässlicher Partner in der Luftfahrtindustrie. Der kontinuierliche Einsatz von hochwertigen Materialien ist eine grundlegende Anforderung im Flugzeugbau.

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Deutsche Bahn in der Pünktlichkeitskrise: Ein Teufelskreis aus Baustellen, Störungen und Wetterkapriolen

Die Deutsche Bahn sieht sich mit einem dramatischen Rückgang ihrer Pünktlichkeitswerte konfrontiert, der im Juli 2025 einen neuen Tiefpunkt erreichte. Wie der Konzern mitteilte, erreichten im vergangenen Monat nur noch 59,4 Prozent der Reisenden im Fernverkehr ihr Ziel pünktlich. Dies bedeutet einen deutlichen Abfall im Vergleich zum Juli des Vorjahres, als 67,2 Prozent der Fernreisenden ihre Ankunft nicht verzögert antreten mußten. Die Zahlen spiegeln eine langjährige Krise wider, die von der Notwendigkeit einer umfassenden Sanierung des Schienennetzes, technischen Störungen und äußeren Einflüssen getrieben wird. Der neuerliche Rückschlag in der Pünktlichkeitsstatistik unterstreicht die massiven Herausforderungen, vor denen der Konzern steht, um das Vertrauen seiner Fahrgäste zurückzugewinnen. Die nackten Zahlen: Ein dramatischer Rückgang in der Statistik Die statistischen Daten des Juli 2025 zeichnen ein ernüchterndes Bild der Lage im deutschen Bahnverkehr. Besonders betroffen war der Fernverkehr, der die prestigeträchtigen ICE– und IC-Züge umfaßt. Hier lag die betriebliche Pünktlichkeit im Juli bei lediglich 56,1 Prozent, während der Wert im Vorjahresmonat noch bei 62,0 Prozent gelegen hatte. Dies bedeutet, daß fast jeder zweite Fernzug sein Ziel mit einer Verspätung von mindestens sechs Minuten erreichte. Die Deutsche Bahn definiert einen Zug als „pünktlich“, wenn er mit weniger als sechs Minuten Verspätung am Zielbahnhof ankommt. In manchen Ländern Europas werden abweichende Definitionen angewandt; der deutsche Standard ist somit bereits relativ tolerant. Im Regionalverkehr, der das Rückgrat der täglichen Pendlerströme bildet, kamen die Züge mit 88,1 Prozent ebenfalls seltener pünktlich ans Ziel als im Juli 2024, als der Wert noch 90,2 Prozent betragen hatte. Die Zahlen zeigen

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DHL bündelt Luftfrachtgeschäft an neuem Standort in Frankfurt

Der Logistikkonzern DHL hat sein Luftfrachtaufkommen am Flughafen Frankfurt in einem zentralen Neubau in der CargoCity Süd zusammengelegt. Mit der neuen Halle erweitert das Unternehmen seine Kapazitäten am Drehkreuz auf 300.000 Tonnen Luftfrachtumschlag pro Jahr. Nach einer Bauzeit von etwas mehr als einem Jahr hat der Flughafenbetreiber Fraport die neue Frachthalle vollständig an DHL Global Forwarding übergeben. Die neue Immobilie, die auf einem 55.000 Quadratmeter großen Grundstück liegt, umfaßt 24.500 Quadratmeter Hallenfläche. Dort sind insgesamt 54 Tore für Lastwagen vorhanden. Die Konsolidierung bündelt die bisherigen DHL-Aktivitäten an drei verschiedenen Standorten an einem Ort. Die neue Infrastruktur ist Teil der langfristigen Pläne des Flughafens, auf das prognostizierte Wachstum im Luftfrachtmarkt zu reagieren. Im Rahmen des Masterplans CargoHub plant Fraport, das Frachtaufkommen bis zum Jahr 2040 um rund 50 Prozent auf dann drei Millionen Tonnen Luftfracht pro Jahr zu steigern. Am neuen Standort in Frankfurt wurde auch die Europazentrale des konzerneigenen Dienstleisters StarBroker untergebracht, der die Luftfrachtkapazitäten für DHL Global Forwarding koordiniert. Die Investition am Flughafen Frankfurt stärkt die Position des Logistikkonzerns an einem der wichtigsten europäischen Drehkreuze für den Luftfrachtverkehr.

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Fehler im Handbuch: Airbus-Flugzeuge von technischem Mangel an wichtigen Sensoren betroffen

Die Luftfahrtindustrie sieht sich mit einem ungewöhnlichen Problem konfrontiert, das die Sicherheit von Tausenden von Flugzeugen berühren könnte: Der Flugzeugbauer Airbus hat einen Fehler in einem Online-Handbuch entdeckt, der die Wartung und den Austausch der sogenannten Anstellwinkelsensoren (Angle of Attack, AoA) betrifft. Der Fehler, der sich über mehr als 15 Jahre in technischen Zeichnungen befand, zwingt nun Fluggesellschaften, weltweit Inspektionen an den Maschinen der A330-, A330neo– und A340-Familie durchzuführen. Obwohl die europäischen Luftfahrtbehörden die Dringlichkeit betonen, sorgen die in modernen Flugzeugen eingebauten Redundanzsysteme für ein hohes Maß an Sicherheit. Der Fall unterstreicht die akribische Sorgfalt, die in dieser Industrie vonnöten ist, da selbst kleine Fehler in der Dokumentation die potentielle Fähigkeit haben, weitreichende Konsequenzen auszulösen. Die Wichtigkeit des Anstellwinkels: Ein Blick auf die Aerodynamik Der Anstellwinkel (AoA) ist für jedes Flugzeug, das sich in der Luft befindet, eine derart entscheidende Variable, daß er als Lebensversicherung des Fluges bezeichnet werden kann. Der Anstellwinkel beschreibt den Winkel zwischen der Anströmrichtung der Luft und der Profilsehne des Flugzeugflügels. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Neigungswinkel der Maschine. Ein einfaches Beispiel kann die Bedeutung veranschaulichen: Hält man seine Hand aus einem fahrenden Auto und neigt sie leicht nach oben, spürt man den erzeugten Auftrieb. Neigt man sie zu stark, geht der Auftrieb verloren, und die Hand „fällt“. Im Flugbetrieb ist dieser plötzliche Verlust des Auftriebs als Strömungsabriß (Stall) bekannt, ein aerodynamischer Zustand, der die Kontrolle über das Flugzeug gefährden kann. Um den AoA kontinuierlich und präzise zu messen, sind die Flugzeuge mit speziellen

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Kanadisches Gericht erklärt Flugbegleiterstreik für illegal

Das kanadische Arbeitsgericht (CIRB) hat den Streik der 10.000 Flugbegleiter von Air Canada für illegal erklärt. Das Gericht ordnete die sofortige Wiederaufnahme der Arbeit und die Einleitung eines verbindlichen Schiedsverfahrens an. Der Streik, der sich im dritten Tag befindet, hat am Höhepunkt der Sommersaison den Reiseverkehr von täglich rund 130.000 Passagieren gestört. Die Fluggesellschaft hatte bereits am Sonntag einen geplanten Neustart des Flugbetriebs gestoppt, nachdem die von der Gewerkschaft CUPE vertretenen Mitarbeiter eine frühere Anordnung zur Rückkehr an den Arbeitsplatz ignoriert hatten. Als Reaktion auf die jüngste Entscheidung zerriß der CUPE-Präsident in einer öffentlichen Geste eine Kopie des Gerichtsbeschlusses und erklärte, daß die Gewerkschaftsmitglieder in dieser Woche nicht zur Arbeit zurückkehren würden. Der Konflikt dreht sich hauptsächlich um Lohnforderungen und die Bezahlung von Aufgaben, die Flugbegleiter am Boden verrichten, wenn das Flugzeug nicht in der Luft ist. Ein Vorschlag der Fluggesellschaft, die Gesamtvergütung über vier Jahre um 38 Prozent zu erhöhen, wurde von der Gewerkschaft als unzureichend abgelehnt. Die jüngste gerichtliche Anordnung verlangt, daß die Gewerkschaft eine schriftliche Mitteilung an ihre Mitglieder zur Wiederaufnahme der Arbeit herausgibt. Es bleibt jedoch unklar, welche Zwangsmittel der Behörde zur Verfügung stehen, sollte die CUPE sich weiterhin weigern. Das Arbeitsgericht kann die Fluggesellschaft jedoch dazu verpflichten, eine Rückerstattung des Flugpreises auf ihrer Internetseite oder ihrer App anzubieten.

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