August 28, 2025

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August 28, 2025

Finnair erweitert Streckennetz nach Südeuropa

Finnair wird im Sommerflugplan 2026 ihr südeuropäisches Streckennetz ausbauen. Die Fluggesellschaft nimmt Linienflüge zu vier neuen Zielen auf: Catania, Florenz, Valencia und die griechische Insel Kos. Die neuen Flugverbindungen nach Florenz werden zweimal wöchentlich bedient, die nach Catania auf Sizilien dreimal wöchentlich. Nach Valencia und Kos wird die Frequenz bei zwei Flügen pro Woche liegen. Die Flüge nach Kos werden von Charterflügen auf den regulären Linienverkehr umgestellt, was die gestiegene Nachfrage auf dieser Route widerspiegelt. Die neuen Ziele ergänzen das bestehende Finnair-Angebot in Italien, Spanien und Griechenland. Die Airline reagiert damit auf die hohe Nachfrage von Reisenden aus Finnland und Nordeuropa für Freizeitreisen in diese Regionen. Die neuen Routen sollen von Frühling bis Herbst bedient werden. Die Expansion des europäischen Netzes gilt als strategischer Schritt von Finnair, um ihre Position im Reisemarkt zu stärken. Die neuen Flugverbindungen sollen den Kunden eine größere Auswahl für Städtereisen und Strandurlaube bieten.

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Wien verschärft Kontrolle von illegaler Kurzzeitvermietung

Die Stadt Wien hat ihre Kontrollen gegen illegale Kurzzeitvermietung verstärkt. Seit Inkrafttreten der Bauordnungsnovelle vom 1. Juli 2024 ist die gewerbliche Vermietung von Wohnungen an Touristen auf maximal 90 Tage pro Jahr begrenzt, um dringend benötigten Wohnraum zu sichern. Das zuständige Referat der Baupolizei (MA 37) ist demnach auch in den Sommermonaten aktiv. Kontrollen finden in allen Wiener Bezirken statt, oft als Reaktion auf Anzeigen von Nachbarn. Die Behörden konnten demnach im Juni ein illegales Hotel im zwanzigsten Bezirk ausfindig machen, in dem sämtliche Wohnungen kurzzeitig vermietet waren. Nach Angaben der Baubehörde sind in den Monaten Juni bis August 2025 insgesamt 264 Anzeigen eingegangen. Von den Fällen wurden 69 Strafanträge an die zuständige Magistratsabteilung weitergeleitet. Seit Einführung der neuen Bestimmungen sind insgesamt über 1500 Anzeigen gestellt worden, was zu rund 300 Strafanträgen führte. Die Stadt Wien hat angekündigt, das Strafmaß für Wiederholungstäter zu erhöhen. Die Kontrollen konzentrieren sich auf gewerbliche Vermietung und undurchsichtige Firmenkonstrukte, um diese Art der Zweckentfremdung von Wohnraum einzudämmen. Touristen sind von den Strafen nicht betroffen.

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Österreichs Tourismusbetriebe fordern Bürokratieabbau

Der Tourismussektor in Österreich sieht sich durch übermäßige Bürokratie in seiner Wettbewerbsfähigkeit gehemmt. Susanne Kraus-Winkler, Bundesspartenobfrau der Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), betonte auf einer Konferenz in Alpbach, daß Unternehmen im Durchschnitt neun Stunden pro Woche mit administrativen Aufgaben verbringen. Besonders kleinstrukturierte Betriebe, die den Großteil der Branche ausmachen, leiden unter den hohen administrativen Anforderungen. Eine Umfrage zeigt, daß sich jedes zweite Unternehmen stark durch Bürokratie belastet fühlt. Dies führe zu hohem Zeit- und Kostenaufwand und schwäche die Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Die WKÖ fordert daher ein umfassendes Entbürokratisierungspaket von der Bundesregierung. Zu den konkreten Maßnahmen zählen die Lockerung von Prüfpflichten, eine Flexibilisierung des Betriebsanlagenrechts und die Schaffung eines einfachen Modells für Aushilfskräfte. Die Branche erwarte sich von der Herbstklausur der Regierung eine entschlossene Reaktion. Die Freisetzung von Ressourcen durch den Bürokratieabbau soll den Unternehmen die Möglichkeit geben, sich auf ihr Kerngeschäft und die Betreuung ihrer Gäste zu konzentrieren. Die WKÖ betont, daß dies Freiräume für Innovation und Investitionen schaffen würde.

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Ein Kampf der Billigflieger: Frontier Airlines visiert Spirit Airlines an

Der US-amerikanische Luftverkehrsmarkt erlebt eine neue Phase der Auseinandersetzung zwischen den beiden größten Billigfluggesellschaften. Frontier Airlines hat eine umfassende Netzwerkexpansion angekündigt und wird ab November 2025 bis Februar 2026 zwanzig neue Routen in ihren Flugplan aufnehmen. Im Fokus dieser aggressiven Strategie stehen große, etablierte Metropolen. Die bemerkenswerteste Facette dieser Expansion ist jedoch, dass alle zwanzig neuen Routen in direkter Konkurrenz zu Spirit Airlines stehen, einem Unternehmen, das derzeit mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten kämpft. Die Maßnahme von Frontier ist nicht nur eine Marktbereicherung, sondern eine gezielte Kampfansage an einen angeschlagenen Rivalen. Die Strategie der Dominanz in Metropolen Frontier Airlines verfolgt mit der Expansion ein klares, von Unternehmenschef Barry Biffle kommuniziertes Ziel: die führende Billigfluggesellschaft in den zwanzig größten US-Metropolregionen zu werden. Biffle hat in jüngsten Telefonkonferenzen mit Analysten betont, dass er davon überzeugt ist, dass Frontier der „letzte Überlebende“ im US-amerikanischen Billigflugsegment sein wird. Seine Argumentation stützt sich auf die Annahme, dass die Konkurrenz nicht in der Lage sei, eine vergleichbar schlanke Kostenstruktur oder eine ähnlich gesunde Bilanz aufrechtzuerhalten, und sich daher aus den aktuellen Märkten zurückziehen werde. Die neuen Routen, die in Baltimore, Charlotte, Dallas, Detroit, Fort Lauderdale und Houston an den Start gehen, sind ein klarer Beweis für diese Strategie. Obwohl Frontier auf jeder dieser Strecken auch mit mindestens einer der vier großen US-Fluggesellschaften (American, Delta, Southwest und United) konkurrieren wird, ist der Hauptgegner Spirit Airlines. Die Expansion ist eine gezielte Offensive, die die Schwachstellen von Spirit ausnutzen soll. Während Spirit Airlines öffentlich vor einem drohenden Liquiditätsengpass in den

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Eurowings nimmt neue Direktverbindung von Salzburg nach Marrakesch auf

Die Fluggesellschaft Eurowings erweitert ihren Winterflugplan ab dem Salzburg Airport um eine neue Direktverbindung nach Marrakesch in Marokko. Die Flüge sollen ab Anfang November zweimal pro Woche angeboten werden. Die Flugverbindung nach Marrakesch hat eine Flugzeit von weniger als vier Stunden. Bedient wird die Strecke dienstags sowie abwechselnd freitags oder samstags. Die neue Route ergänzt weitere neue Destinationen im Winterflugplan, darunter Beirut, Pristina und Barcelona. Die Stadt Marrakesch gilt als kulturelles Zentrum Marokkos und liegt am Fuße des Atlasgebirges. Sie ist bekannt für ihre historische Altstadt und den Djemaa el Fna-Platz. Die neue Flugverbindung diversifiziert das Winterangebot des Salzburg Airports um ein weiteres Freizeitziel. Mit der neuen Route erweitert Eurowings ihr Angebot ab Salzburg um eine weitere attraktive Destination. Im kommenden Winterflugplan werden auch andere Urlaubsdestinationen in Ägypten, auf den Kanarischen Inseln und Mallorca angeflogen.

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Flughafen BER schließt Ausbau mit neuen CT-Scannern ab

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat den Ausbau der Sicherheitskontrollen in den Bereichen 1 und 5 von Terminal 1 abgeschlossen. Damit stehen Reisenden nun insgesamt 24 Spuren mit modernen CT-Scannern zur Verfügung, an denen elektronische Geräte und Flüssigkeiten im Handgepäck verbleiben können. Die Installation der letzten vier Linien im Kontrollbereich 1 wurde deutlich früher als geplant abgeschlossen. Zuvor wurden bereits die Kontrollspuren in Terminal 2 sowie im südlichen Pavillon von Terminal 1 umgerüstet. Der Umbau der restlichen 18 Spuren im mittleren Bereich des Terminal 1 sei nun in Vorbereitung. Die Investition in die neue Technologie soll die Abläufe am Flughafen beschleunigen. Laut Betreibergesellschaft konnten in den letzten Ferienwochen die meisten Passagiere die Kontrollen mit Wartezeiten unter zehn Minuten passieren. Da jedoch nicht alle Spuren über die neue CT-Technik verfügen, empfiehlt die Flughafengesellschaft den Reisenden, die aktuellen Sicherheitsbestimmungen für Flüssigkeiten weiterhin zu beachten. Reisende können weiterhin Services wie BER Runway nutzen, um sich vorab ein Zeitfenster für die Sicherheitskontrolle zu buchen und so die Wartezeit zu minimieren.

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Das Königreich am Horizont: Riyadh Air rüstet sich für den Start

Die neue nationale Fluggesellschaft Saudi-Arabiens, Riyadh Air, nähert sich mit großen Schritten ihrem offiziellen Start. In einem symbolträchtigen Schritt hat das Unternehmen nun Bilder ihres ersten eigens gebauten Großraumflugzeugs veröffentlicht, einer Boeing 787-9, die in der Endmontagehalle in Charleston, South Carolina, zu sehen ist. Die Maschine trägt bereits das unverwechselbare Logo der Fluggesellschaft auf dem Leitwerk und signalisiert damit, dass die Vorbereitungen für den geplanten Betriebsstart im vierten Quartal 2025 auf Hochtouren laufen. Mit einer ambitionierten Flottenstrategie und einer luxuriösen Kabinenausstattung positioniert sich die Airline als neuer Player im internationalen Flugverkehr, der das Königreich als globalen Knotenpunkt etablieren soll. Der Aufbau einer modernen Flotte Die Fotos, die am 26. August 2025 auf dem offiziellen X-Account (ehemals Twitter) der Fluggesellschaft veröffentlicht wurden, zeigen das Flugzeug in einem weit fortgeschrittenen Zustand der Fertigstellung. Obwohl dies die erste Maschine ist, die direkt für Riyadh Air gebaut wurde, ist sie nicht die erste Boeing 787-9 im Design der neuen saudi-arabischen Fluggesellschaft. Bereits im Januar 2025 hatte Riyadh Air einen von Oman Air übernommenen Dreamliner erhalten. Dieses Flugzeug diente in den vergangenen Monaten als Trainings- und Schulungsplattform für die Crew und wurde auch bei verschiedenen Werbeveranstaltungen und auf internationalen Luftfahrtmessen, wie der Paris Air Show 2025, eingesetzt. Die Wahl der Boeing 787-9, auch bekannt als Dreamliner, ist ein strategischer Schachzug. Das Flugzeug ist für seine Wirtschaftlichkeit und Reichweite bekannt, was es ideal für Langstreckenflüge macht. Riyadh Air hat fest fixe Orders für 39 dieser Maschinen bei Boeing platziert und sich zusätzlich Optionen für 33 weitere

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British Airways kehrt mit London-Flügen nach Nürnberg zurück

Die Fluggesellschaft British Airways nimmt ab der Adventszeit 2025 eine Direktverbindung zwischen Nürnberg und London Heathrow (LHR) wieder auf. Die Flüge sollen vom 24. November 2025 bis zum 5. Januar 2026 angeboten werden. Die Flüge finden montags, donnerstags, freitags und sonntags statt. Die Verbindung richtet sich in erster Linie an Touristen aus dem Vereinigten Königreich, die den Nürnberger Christkindlesmarkt besuchen möchten. Gleichzeitig bietet die Strecke auch Reisenden aus Franken eine direkte Anbindung an die britische Hauptstadt. Das Londoner Drehkreuz Heathrow dient als Ausgangspunkt für zahlreiche Anschlußflüge nach Nordamerika, Asien und in andere Weltregionen. Mit der Wiederaufnahme der Route verbessert sich die globale Anbindung des Nürnberger Flughafens. British Airways ist Mitglied der Oneworld Alliance. Konkurrenz auf der Strecke besteht bereits durch die Fluggesellschaft Ryanair, die ganzjährig von Nürnberg zum Londoner Flughafen Stansted (STN) fliegt, teilweise mit mehreren täglichen Verbindungen.

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DRF Luftrettung stattet Hubschrauber mit Rettungsbojen aus

Die DRF Luftrettung hat alle ihre 31 Hubschrauberstationen in Deutschland mit einer neuen Rettungsboje ausgestattet. Der aufblasbare Schwimmkörper mit dem Namen Restube automatic kann bei Wasserrettungseinsätzen gezielt aus der Luft abgeworfen werden, um ertrinkenden Personen sofortigen Auftrieb zu verschaffen. Die Boje soll als lebensrettende Soforthilfe dienen, bis Wasserrettungskräfte eintreffen. Laut Udo Laux, Flottenchef Region Ost, sei das System besonders sinnvoll für Hubschrauber, die nicht über eine Rettungswinde verfügen. Das System kann in diesen Fällen eine aktive Rettungsmaßnahme aus der Luft ermöglichen. Die Restube automatic-Boje wird griffbereit auf der linken Cockpitseite verstaut. Beim Kontakt mit der Wasseroberfläche bläst sich die Boje dank einer integrierten CO2-Patrone automatisch auf. Die DRF Luftrettung sieht die flächendeckende Ausstattung ihrer Flotte als einen weiteren Schritt zur Verbesserung der Notfallversorgung und zur Optimierung der Rettungskette. Die DRF Luftrettung ist eine der größten Luftrettungsorganisationen in Europa. Die gemeinnützige Organisation mit Sitz in Filderstadt leistete im Jahr 2024 über 35.000 Einsätze und wird durch Fördermitglieder unterstützt.

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Der Faustschlag über den Wolken: Wie ein Zwischenfall die Delta Air Lines unter Druck setzt

Ein regulärer Linienflug von Atlanta nach Fresno wurde im Juli 2025 zum Schauplatz eines außergewöhnlichen und alarmierenden Vorfalls. Ein Passagier wirft einer Flugbegleiterin der Delta Air Lines vor, ihn nach einer verbalen Auseinandersetzung physisch angegriffen zu haben. Die Anschuldigung, die in einer von der Anwaltskanzlei CEO Lawyer verfassten Beschwerde öffentlich gemacht wurde, hat eine breite Debatte über die Sicherheit in der Kabine, die Rechte der Passagiere und die Ausbildung von Flugbegleitern ausgelöst. Während die genauen Umstände des Streits noch untersucht werden, hat der Fall bereits eine rechtliche Auseinandersetzung angekündigt, die potenziell weitreichende Konsequenzen für das amerikanische Luftfahrtunternehmen haben könnte. Der Hergang eines eskalierten Konfliktes Der Vorfall ereignete sich am 29. Juli 2025 an Bord des Delta-Fluges DL 561. Mohammed Shibli, ein palästinensischer Muslim, war mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Kindern auf dem Weg zu einer Familienhochzeit. Der Streit, so die Darstellung der Anwälte, begann, als die Familie Wasser für ihren zweijährigen Sohn zu bekommen versuchte. Eine erste Flugbegleiterin soll die Bitte zunächst abgelehnt haben, da sich der Getränkewagen noch nicht in ihrer Reihe befand. Obwohl eine andere Flugbegleiterin das Wasser später zur Verfügung stellte, schien der Konflikt nicht beigelegt. Laut Shibli habe die erste Flugbegleiterin ihn wiederholt nach seiner Getränkewahl gefragt, woraus sich eine hitzige verbale Auseinandersetzung entwickelte. Die Situation eskalierte, als, so die Klageschrift, die Flugbegleiterin nach einem vulgären Wortwechsel mit Shibli ihn mit der flachen Hand ins Gesicht schlug. Augenzeugenberichte, die von verschiedenen Nachrichtenagenturen wie Yahoo News und The Independent aufgegriffen wurden, bestätigen die Darstellung, dass

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