September 1, 2025

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September 1, 2025

Flughafen Hamburg und Heinemann verlängern Partnerschaft

Der Flughafen Hamburg und der Einzelhändler Gebr. Heinemann haben ihre Zusammenarbeit im Travel-Retail-Bereich vorzeitig um zehn Jahre verlängert. Der neue Vertrag zwischen dem Flughafenbetreiber und dem Duty-Free-Spezialisten läuft nun bis zum Jahr 2037. Die Verlängerung des Vertrages gilt als Zeichen für die langfristige Stabilität in der strategischen Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen. Die Einnahmen aus dem Einzelhandel und anderen non-aeronautical-Bereichen stellen einen wichtigen Bestandteil der Erlöse des Flughafens dar. Das Hamburger Familienunternehmen Gebr. Heinemann ist weltweit an zahlreichen Flughäfen tätig. Der Betrieb am heimischen Flughafen umfaßt die Duty-Free-Shops und weitere Einzelhandelsflächen in den Terminals. Durch die vorzeitige Verlängerung erhalten beide Kooperationspartner Planungssicherheit für die kommenden Jahre und können die Entwicklung des Reisemarktes am Flughafen gemeinsam gestalten.

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Bergkunst-Festival in Filzmoos beginnt

 In Filzmoos im Land Salzburg findet vom 5. bis 28. September 2025 das Bergkunst-Festival Mountain-Art project statt. Die Veranstaltung bringt internationale Kunstschaffende nach Filzmoos, die ihre Werke an 20 ausgewählten Orten präsentieren. Das Festival, das zum dreizehnten Mal stattfindet, wird von Tourismuschef Peter Donabauer und dem Künstler und Kurator John Wieser organisiert. Zwanzig Künstler aus den Bereichen Bildhauerei, Fotografie und Malerei stellen ihre Exponate aus. Die Ausstellungen sind kostenfrei zugänglich. Besucher können die Werke zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln besichtigen. Alle ausgestellten Kunstwerke sind zudem erwerbbar. Die Veranstaltung soll das Bergdorf in eine Freiluftgalerie verwandeln und Kunst in der Umgebung zugänglich machen.

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Millionengeschäft in der Luft: Die extreme Wertschöpfung der Start- und Landerechte in London-Heathrow

Die weltweite Nachfrage nach Flugreisen wächst stetig, und Fluggesellschaften erweitern ihre Kapazitäten, um diesem Bedarf gerecht zu werden. Gleichzeitig stossen viele der weltweit wichtigsten Flughäfen an ihre physischen und regulatorischen Grenzen. Dies führt dazu, daß Start- und Landerechte, die sogenannten Slots, zu einigen der wertvollsten Güter der gesamten Luftfahrtindustrie avancieren. Nirgends wird dieser Trend so deutlich wie am Flughafen London-Heathrow, der als einer der meistfrequentierten und am stärksten kapazitätsbeschränkten Drehkreuze der Welt gilt. Die Verknappung der verfügbaren Zeitfenster hat die Preise in schwindelerregende Höhen getrieben, wobei einzelne Transaktionen Summen von bis zu 75 Millionen US-Dollar erreichten. Während eine geplante Kapazitätserweiterung durch eine dritte Startbahn die Hoffnung auf eine Entspannung des Marktes nährt, bleibt die grundlegende Frage, wie die neuen Kapazitäten verteilt werden, ein zentraler Streitpunkt. Die Goldgrube am Londoner Himmel: Warum Start- und Landerechte so wertvoll sind Ein Slot ist im Wesentlichen das Recht einer Fluggesellschaft, zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Tag an einem Flughafen zu starten oder zu landen. Die Verwaltung dieser Rechte ist für die sichere und effiziente Steuerung des Flugverkehrs an belebten Flughäfen unerlässlich. London-Heathrow ist hier ein Paradebeispiel. Mit seiner strategischen Bedeutung als Tor zum globalen Flugnetz und seinem Zwei-Startbahn-System, das kaum Spielraum für zusätzliche Bewegungen bietet, ist der Flughafen ständig am Limit seiner Kapazität. Nach Angaben des Luftfahrtanalyseunternehmens IBA ist Heathrow auf etwa 10.500 wöchentliche Flugbewegungen beschränkt, was einem Durchschnitt von 40 bis 45 Starts und Landungen pro Stunde entspricht. Die jüngste Analyse der IBA zeigt, daß das Angebot an verfügbaren Slots im

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Norwegian-Flugzeug muß in Stockholm notlanden

Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Norwegian mußte am Mittwochmorgen eine Notlandung am Flughafen Stockholm Arlanda durchführen. Die Boeing 737-800 mit dem Kennzeichen SE-RRS war auf dem Weg nach Paris. Die Piloten des Fluges D8-2046 wurden zur Umkehr gezwungen, nachdem Reifenteile auf der Startbahn gefunden wurden. Bei einem Tiefflug wurde eine Beschädigung am linken Vorderreifen der Maschine bestätigt. Daraufhin wurden Rettungsdienste und Ambulanzen vorsorglich in Bereitschaft versetzt. Um 10.40 Uhr landete das Flugzeug sicher. Verletzte gab es bei dem Vorfall keine. Die Fluggäste wurden auf ein Ersatzflugzeug umgebucht, das mit einer Verspätung von viereinhalb Stunden am Flughafen Paris CDG eintraf. Der Flughafenbetreiber Swedavia bestätigte, daß die Startbahn kurz nach der Notlandung wieder freigegeben wurde. Der Flugbetrieb am Flughafen konnte sich normalisieren.

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Globale Luftfrachtmärkte im Aufwind: Wachstum trotz regionaler Spannungen

Der globale Luftfrachtmarkt hat im Juli 2025 ein solides Wachstum verzeichnet. Gemäss den jüngsten Daten der International Air Transport Association (IATA), dem Weltverband der Fluggesellschaften, stieg die Nachfrage, gemessen in Frachttonnenkilometern (CTK), um 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch die Kapazität, ausgedrückt in verfügbaren Frachttonnenkilometern (ACTK), legte um 3,9 Prozent zu. Trotz dieser positiven Gesamtentwicklung zeigen sich jedoch deutliche regionale Unterschiede und eine markante Schwäche auf den wichtigsten Handelsrouten, die auf sich verändernde globale Handelsströme und die Unsicherheiten in der Handelspolitik zurückzuführen sind. Der wichtigste Handelskorridor, der zwischen Asien und Nordamerika, schwächelt, während andere Routen, insbesondere die zwischen Europa und Asien, ein robustes Wachstum verzeichnen. Ein differenziertes Bild: Die Kluft zwischen globalem Wachstum und regionalen Schwächen Die Veröffentlichung der IATA-Daten bietet einen differenzierten Einblick in die globale Konjunktur. Obwohl die Gesamtzahlen positiv sind, weisen die Details auf eine komplexe Marktdynamik hin. Der IATA-Generaldirektor Willie Walsh bezeichnete das Ergebnis im Juli als „stark“, wies aber gleichzeitig auf die bemerkenswerte Ausnahme hin: Die Nachfrage auf der Handelsroute Asien-Nordamerika ging im Jahresvergleich um 1,0 Prozent zurück. Dieser Rückgang, der bereits den dritten Monat in Folge zu verzeichnen ist, steht in scharfem Kontrast zur starken Leistung auf fast allen anderen wichtigen Routen. Der Rückgang der Nachfrage auf dem Asien-Nordamerika-Korridor, der mit einem Anteil von 24,4 Prozent an den gesamten CTKs des Jahres 2024 die grösste Handelsroute ist, dämpft die positiven Effekte des Wachstums auf anderen Strecken erheblich. Diese Entwicklung unterstreicht, daß der Luftfrachtmarkt ein sensibler Indikator für die globale Handelsaktivität ist. Er reagiert

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Sommer-Bergbahnen führen neue Verhaltensregeln ein

Die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen (BÖSB) haben erstmals eine überregionale Handlungsempfehlung für Gäste vorgestellt. Die „Gipfelcharta“ soll den respektvollen Umgang mit der Bergwelt und anderen Besuchern fördern. Die Charta legt klare Leitlinien fest. Kornel Grundner, Sprecher der BÖSB, erklärte, daß die Empfehlungen auf erfolgreichen Initiativen aus den Bundesländern beruhen. Die „Gipfelcharta“ wurde in den Kriterienkatalog des Qualitätssiegels aufgenommen und muß bei Zertifizierungen kommuniziert werden. Die Bergbahnen berichteten zudem über eine positive Zwischenbilanz zur Saisonhalbzeit 2025. Laut einer Blitzumfrage waren rund zwei Drittel der Betriebe mit den ersten Monaten zufrieden, fast 60 Prozent verzeichneten stabile oder steigende Gästezahlen. Als Erfolgsfaktoren gelten die hohe Gästezufriedenheit und das Familien- und Aktivsegment. Der Sprecher der BÖSB betonte, daß die Bergbahnen trotz Herausforderungen wie Kostensteigerungen eine stabile Entwicklung zeigten.

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Warten auf die Lizenz: Fastjet Mosambik und das Tauziehen mit der Regierung

Die mosambikanische Regierung hat Vorwürfe zurückgewiesen, sie würde die Genehmigung für die Neugründung der Fluggesellschaft Fastjet Mosambik blockieren. Ein Regierungssprecher versicherte, der Lizenzierungsprozess befinde sich in seinen abschliessenden Phasen. Diese Erklärung steht im direkten Widerspruch zu den wachsenden Bedenken der Fastjet Group, die bereits angedroht hatte, die für das Projekt vorgesehenen Flugzeuge umzulegen, falls die anhaltenden Verzögerungen nicht bald enden. Das Tauziehen zwischen dem privaten Luftfahrtunternehmen und den staatlichen Behörden wirft ein Schlaglicht auf die Spannungen zwischen privatem Unternehmertum und staatlicher Regulierung in einem Markt, der derzeit von einem finanziell angeschlagenen Staatsunternehmen dominiert wird. Ein komplexer Prozess: Das Verfahren zur Erteilung einer Flugbetriebsgenehmigung Die Erteilung einer Flugbetriebsgenehmigung (AOC – Air Operator’s Certificate) ist ein mehrstufiger und oft langwieriger Prozess, der für jedes Luftfahrtunternehmen vor dem Start seiner Operationen obligatorisch ist. Die Agência de Informação de Moçambique berichtete, daß der Regierungssprecher Inocencio Impissa die Fortschritte des Antrags von Solenta Aviation Mozambique detailliert darlegte, jenem Unternehmen, das die Marke Fastjet Mosambik als Franchisepartner betreiben will. Der Antrag, der bereits im Februar 2025 eingereicht wurde, durchläuft demnach verschiedene Phasen der behördlichen Prüfung. Nach Angaben von Herrn Impissa haben die Behörden bereits die finanzielle Kapazität der angehenden Fluggesellschaft, ihre Wartungsverfahren sowie die Qualifikationen des Personals gründlich bewertet und als zufriedenstellend befunden. Die abschliessende Prüfung, so der Sprecher, konzentriere sich nun darauf, ob die geplanten Operationen von Fastjet mit den nationalen Luftverkehrsrichtlinien des Landes übereinstimmen. Eine genaue Zeitangabe für den Abschluß dieser letzten Phase gab der Sprecher jedoch nicht, was die Ungewissheit für das Unternehmen

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Latam Airlines modernisiert Boeing 787-Flotte mit Recaro-Sitzen

Die Latam Airlines Group hat den Sitzhersteller Recaro Aircraft Seating mit der Ausrüstung ihrer Boeing 787-Flotte beauftragt. Der Auftrag umfaßt die Nachrüstung von 41 Flugzeugen der Typen 787-8 und 787-9 mit dem Premium-Sitz PL3530. Laut Hersteller ist der Sitz für die Premium-Economy-Klasse konzipiert. Er zeichne sich durch einen Sitzabstand von 102 Zentimetern und eine um 20 Zentimeter verstellbare Rückenlehne aus. Die Modernisierung zielt darauf ab, den Komfort der Reisenden auf den Langstreckenflügen zu erhöhen. Die Sitze sollen mit 16 Zoll großen 4K-Bildschirmen, Bluetooth-Technologie und USB-C-Ladeanschlüssen ausgestattet werden. Die erste Auslieferung ist für das erste Halbjahr 2027 geplant, wonach die Nachrüstung der Flugzeuge sukzessive erfolgen soll. Der Auftrag gilt als bedeutendes Projekt für Recaro in Deutschland und für Latam als Teil ihrer strategischen Kabinenmodernisierung zur Stärkung ihres Premium-Angebotes.

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Geldstau in Mosambik: Airlink kämpft um die Rückführung von Ticket-Einnahmen

Die südafrikanische Fluggesellschaft Airlink steht vor einem gravierenden operativen und finanziellen Problem in Mosambik. Das Unternehmen ist optimistisch, daß die mosambikanischen Behörden bald eine Lösung für die Blockade der Gelder aus dem Ticketverkauf finden werden, nachdem es mit einer Einstellung der Ticketverkäufe gedroht hatte. Der Fall von Airlink ist dabei kein Einzelfall, sondern reiht sich ein in eine wachsende globale Problematik. Die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) hat Mosambik jüngst als den Staat mit den weltweit größten Schwierigkeiten bei der Rückführung von Airline-Einnahmen eingestuft. Die andauernde Blockade der Gelder stellt eine erhebliche Belastung für die Fluggesellschaften dar und bedroht die internationale Konnektivität des Landes. Das operative Dilemma: Blockierte Gelder belasten die Fluggesellschaften Für internationale Fluggesellschaften ist die Möglichkeit, ihre im Ausland erwirtschafteten Einnahmen in die Heimatwährung zu überführen, ein grundlegendes Element ihres Geschäftsmodells. Die Hauptkosten einer Fluggesellschaft, wie Treibstoff, Flugzeugleasingraten und Wartungskosten, werden in der Regel in stabilen Währungen wie dem US-Dollar beglichen. Wenn Einnahmen, die vor Ort in lokaler Währung (in Mosambik der Mozambikanische Metical) generiert werden, nicht in die Heimatwährung umgewandelt und repatriiert werden können, gerät die Bilanz der Fluglinie in Schieflage. Sie kann ihre Betriebskosten nicht mehr decken und die Nachhaltigkeit der Flugverbindungen ist gefährdet. Genau dieses Dilemma schilderte Airlink in einem internen Schreiben, das am 20. August 2025 an die mosambikanische Vereinigung der Reisebüros und Reiseveranstalter (AVITUM) gesandt und später an die lokalen Medien weitergegeben wurde. Der Fluggesellschaft zufolge setzten die anhaltenden Schwierigkeiten bei der Rückführung der Gelder ihre gesamten Operationen in Mosambik unter „erheblichen Druck“ und bedrohten

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Brussels Airlines meldet Passagierwachstum in den Sommermonaten

Die Fluggesellschaft Brussels Airlines hat im Juli und August 2025 eine positive Bilanz gezogen. Mit über 1,9 Millionen beförderten Passagieren verzeichnete das Unternehmen einen Zuwachs von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Kapazitäten wurden durch eine Flottenerweiterung erhöht. Um Wartezeiten am Brüsseler Flughafen zu verkürzen, verdoppelte die Fluggesellschaft die Kapazität im Gepäckabgabebereich. Über 170.000 Gepäckstücke wurden in diesem Zeitraum über die Selbstbedienungsschalter aufgegeben. Als beliebteste Reiseziele der belgischen Passagiere galten Spanien, Italien und Portugal. In den Top 10 der Reiseziele waren auch Städte wie Genf und Berlin vertreten. Die Pünktlichkeit der Flüge ging in den Sommermonaten zurück. Die Fluggesellschaft nannte Streiks der Flugsicherung in Frankreich und Italien als Grund dafür.

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