September 5, 2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

September 5, 2025

Schienen-Control: Wettbewerb mit der Straße größte Herausforderung für Eisenbahnunternehmen

Eine aktuelle Erhebung der Regulierungsbehörde Schienen-Control belegt, daß der Wettbewerb mit dem Straßenverkehr die größte Herausforderung für österreichische Eisenbahnunternehmen darstellt. Die Ergebnisse basieren auf einer systematischen Befragung von Marktteilnehmern in Österreich. In einigen Bereichen erreicht der österreichische Schienenverkehr im europäischen Vergleich weiterhin gute Werte. So werden etwa die Infrastrukturqualität, die Ausbildungseinrichtungen und die Sprachkompetenz des Personals als besonders positiv bewertet. Die Konkurrenz durch den Straßenverkehr wurde mit 3,82 in der Schulnotenskala so schlecht wie nie zuvor bewertet. Auch die Kosten und Verfügbarkeit von Triebfahrzeugen und Energie, sowie die Höhe der Trassengebühren, werden als Probleme angeführt. Zudem hemmen technische Probleme bei Sicherungssystemen wie ETCS die Interoperabilität im grenzüberschreitenden Verkehr. Die Erhebung der Schienen-Control dient als Grundlage für die Beurteilung der Lage im Schienenverkehr und solle politischen Entscheidungsträgern helfen, die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn zu erhalten.

weiterlesen »

Klagenfurt Airport Night Run findet am Samstag statt

Am Samstag, dem 6. September 2025, findet zum zweiten Mal der Klagenfurt Airport Night Run statt. Die Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten ausgerichtet wird, erwartet bis zu 1.500 Teilnehmer. Die nächtlich beleuchtete Start- und Landebahn des Flughafens dient als Laufstrecke. Die Läufer können eine 5,5 Kilometer lange Strecke innerhalb eines 1,5-stündigen Zeitfensters laufend oder gehend absolvieren. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Zeit, sondern die Freude an der Bewegung. Die Preise für die Teilnehmer werden über eine Tombola verlost, sodaß jede Startnummer eine Chance auf einen Gewinn hat. Ein weiterer Bestandteil der Veranstaltung ist der soziale Zweck. Der gesamte Erlös des Laufs geht an die Kärntner Krebshilfe. Ein Sportlerteam des österreichischen Bundesheeres leitet zudem ein professionelles Aufwärmprogramm für die Teilnehmer. Die Veranstaltung sei ein Teil der Initiative „Gesundheit fördern – Kärnten bewegen“ des Landes Kärnten. Das Event am Flughafen soll als Symbol für die Förderung von Sport und Gemeinschaftssinn dienen.

weiterlesen »

Streikwelle in Italien beeinträchtigt Flugverkehr

Reisende in ganz Italien müssen sich im September auf erhebliche Störungen im Flugverkehr einstellen. Mehrere angekündigte Arbeitsniederlegungen sollen das Flug- und Bodenpersonal betreffen, was zu weiten Verzögerungen und Ausfällen führen könnte. Für den 6. September ist ein 24-stündiger Ausstand des Flugpersonals von easyJet sowie ein Streik der Bodenabfertigung von Swissport geplant. Für den 14. September ist ein ganztägiger Streik des Bodenpersonals an den Mailänder Flughäfen Linate und Malpensa angekündigt. Am 26. September solle es zu landesweiten Streiks unter anderem bei der Fluggesellschaft Volotea kommen. Eine Expertin der Firma AirHelp wies darauf hin, daß ein Anspruch auf finanzielle Entschädigung nach der EU-Verordnung 261/2004 davon abhänge, wer genau die Arbeit niederlege. Während bei einem Streik von eigenem Flugpersonal unter Umständen eine Entschädigung möglich sei, gelten Streiks von externen Mitarbeitern als außergewöhnliche Umstände, die keinen Anspruch begründen. Generell gelte jedoch bei Verzögerungen von mehr als zwei Stunden der Anspruch auf Mahlzeiten und Getränke. Bei längeren Wartezeiten sowie bei Flugausfällen müssen die Fluggesellschaften zudem alternative Beförderung oder eine vollständige Rückerstattung des Ticketpreises anbieten.

weiterlesen »

Strategiewechsel an der Spitze: Fiji Airways bereitet sich auf den Abgang ihres langjährigen Chefs vor

Die nationale Fluggesellschaft Fidschis, Fiji Airways, steht vor einem bedeutenden Führungswechsel. Der langjährige Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer, Andre Viljoen, wird seine operative Rolle Ende September 2025 niederlegen, um die Position des CEO bei Air Mauritius anzutreten. Wie der Finanzminister Fidschis, Biman Prasad, bekanntgab, wird Viljoen jedoch dem Vorstand der Fiji Airways Group erhalten bleiben. Dieser Schritt, so Prasad, soll Kontinuität und eine reibungslose Übergabe gewährleisten. Die Nachfolge für Viljoens Posten soll durch einen Rekrutierungsprozeß unter der Aufsicht des Vorstands unter der Leitung von Nalin Patel bestimmt werden. Die Entscheidung, Viljoen als Vorstandsmitglied zu behalten, wirft Fragen nach möglichen Interessenkonflikten auf, die vom Ministerium jedoch verneint werden. Eine Ära des Aufschwungs geht zu Ende Andre Viljoen hat Fiji Airways in den vergangenen Jahren maßgeblich geprägt. Unter seiner Führung hat sich die Fluggesellschaft von einem regionalen Akteur zu einer international angesehenen Fluglinie entwickelt. Viljoen übernahm die Führung zu einem Zeitpunkt, als die Fluggesellschaft mit finanziellen und operativen Herausforderungen kämpfte. Durch eine konsequente strategische Neuausrichtung gelang es ihm, die Rentabilität zu steigern und die Flotte zu modernisieren. Die Einführung neuer Flugzeugtypen, insbesondere die Airbus A350-900, stärkte die Position von Fiji Airways auf dem Langstreckenmarkt. Die Fluggesellschaft expandierte ihr Netzwerk, erschloß neue Routen und verbesserte das Gesamterlebnis für die Passagiere, was ihr internationale Anerkennung einbrachte. Viljoens Entscheidung, nun zu Air Mauritius zu wechseln, wird in der Luftfahrtindustrie mit großem Interesse verfolgt. Er wird die Führung bei einer anderen nationalen Fluggesellschaft in einer geografisch entfernten, aber strategisch vergleichbaren Region übernehmen. Air Mauritius, die sich ebenfalls in

weiterlesen »

Teilzeit in Tourismusbranche in der Kritik

Die Gewerkschaft Vida kritisiert die hohe Teilzeitquote im österreichischen Tourismus und der Gastronomie. Sie sieht in dieser Entwicklung ein strukturelles Hindernis für Arbeitnehmer, die gerne Vollzeit arbeiten würden. Die Gewerkschaft wirft Arbeitgebern vor, Beschäftigte nach dem Ende der Hochsaison in Teilzeit zu drängen. Laut Angaben von Statistik Austria lag die Teilzeitquote im Tourismus im Jahr 2023 bei 39,2 Prozent, was deutlich über dem Gesamtdurchschnitt von 31,6 Prozent liegt. Auffällig sei auch, daß Männer im Tourismusbereich mit 24,8 Prozent überdurchschnittlich oft in Teilzeit arbeiten. Die Gewerkschaft fordert die konsequente Durchsetzung der bestehenden Regelungen sowie bessere Betreuungseinrichtungen als Grundlage für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zudem solle der gesetzliche Anspruch auf eine Stundenaufstockung durch die Arbeitgeber besser umgesetzt werden. Vertreter der Hotellerie- und Gastronomiebranche betonen hingegen, daß die saisonale Natur des Geschäfts eine hohe Flexibilität erfordere, um Betriebe zu führen und Massenentlassungen zu vermeiden.

weiterlesen »

Flughafen München begrüßt 84 neue Lehrlinge

Am Montag, dem 1. September, haben insgesamt 84 Nachwuchskräfte ihre Berufsausbildung oder ihr duales Studium am Flughafen München begonnen. Davon starten 57 bei der Flughafen München GmbH (FMG), während 27 junge Frauen und Männer bei Tochterunternehmen ausgebildet werden. Die Auszubildenden wurden aus rund 2.000 Bewerbungen ausgewählt, wobei viele von ihnen aus den Nachbargemeinden und der Flughafenregion stammen. Der Flughafen bietet eine Auswahl aus über 20 verschiedenen Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen in Bereichen wie IT, Technik, Sicherheit und Logistik. In den ersten Tagen werden die neuen Mitarbeiter mit einem Einführungsprogramm auf den Berufseinstieg vorbereitet. Dazu gehört auch ein mehrtägiges Training in den Allgäuer Bergen. Die Flughafenleitung betont die Bedeutung der Nachwuchsarbeit und die spätere Übernahme der ausgebildeten Kräfte.

weiterlesen »

Kein Urteil im Fall FTI: Außergerichtliche Einigung zwischen Reisenden und Vergleichsportal

Der seit Monaten andauernde Rechtsstreit zwischen Mandanten des Wiesbadener Anwalts Holger Hopperdietzel und dem Vergleichsportal Check 24 im Zusammenhang mit der Insolvenz des Reiseveranstalters FTI Group ist außergerichtlich beigelegt worden. Kurz vor einer möglichen Gerichtsverhandlung haben sich die Parteien geeinigt, wodurch ein Präzedenzurteil in der heiklen Frage der Informationspflicht von Reisevermittlern ausbleibt. Über die genauen Details der Einigung wurde Stillschweigen vereinbart. Die außergerichtliche Lösung des Falles, in dem eine Familie 7.725 Euro für Einzelleistungen bei FTI verloren hatte, stellt einen Dämpfer für die juristische Klärung der Haftung von Vermittlern dar. Obwohl die Einigung für die betroffene Familie eine finanzielle Kompensation bedeuten dürfte, bleibt die Branche mit der ungelösten Frage zurück, inwieweit Vermittler künftig über die finanzielle Situation von Reiseanbietern informieren müssen. Die Kernthemen des Rechtsstreits Der nun beigelegte Fall drehte sich um eine Familie aus dem Rhein-Main-Gebiet, die kurz vor der Insolvenz von FTI im Juni 2024 Hotelübernachtungen in Spanien als Einzelleistung über das Portal Check 24 gebucht hatte. Da es sich nicht um eine Pauschalreise handelte, trat die Absicherung durch den Deutschen Reisesicherungsfonds nicht in Kraft. Die Familie verlor dadurch den vollen Betrag von 7.725 Euro. Rechtsanwalt Holger Hopperdietzel reichte eine Klage auf Schadensersatz gegen Check 24 ein, die sich auf den Paragraphen 280 des Bürgerlichen Gesetzbuches stützte. Die zentrale Argumentation von Hopperdietzel war, daß Check 24 eine Informationspflicht gegenüber den Kunden verletzt habe. Seiner Auffassung nach waren die finanziellen Schwierigkeiten der FTI Group bereits lange vor der Pleite bekannt. Ein seriöser Vermittler, so die These, hätte seine Kunden

weiterlesen »

Alpbachtal testet digitalen Sprachassistenten für Tourismus

Die Tourismusregion Alpbachtal in Tirol hat in 24 Pilotbetrieben ein Sprachassistenzsystem installiert. Mit dem sogenannten „Alpbachtal Voice Concierge“ sollen Fragen von Gästen automatisiert beantwortet werden. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Thoesch GmbH entwickelt. Das System, das auf der Technologie von Amazon Alexa basiert, kann Auskünfte über Frühstückszeiten oder Ausflugsziele geben. Zusätzlich ist es möglich, Zusatzleistungen wie Tischreservierungen vorzunehmen. Ziel ist es, Mitarbeiter von Routineaufgaben zu entlasten, damit diese mehr Zeit für die persönliche Betreuung der Gäste haben. Das Alpbachtal führt als erste Destination in Europa eine flächendeckende Lösung ein. Zudem wird erstmals ein spezielles Modul für den Kongressbereich getestet. Die Einführung fiel bewußt in die Zeit des European Forum Alpbach, um das System unter realen Bedingungen zu erproben`. Der Betreiber betont, daß Datenschutz gewährleistet werde. Sprachanfragen werden nicht gespeichert und personenbezogene Daten nicht erhoben. Jedes Gerät kann zudem jederzeit deaktiviert werden. Nach einem Jahr sollen die Ergebnisse des Projekts ausgewertet werden.

weiterlesen »

SITA führt neue Technologie für Passagierabfertigung ein

Das Luftfahrt-IT-Unternehmen SITA hat mit „SITA Connect Fly“ einen neuen Konnektivitätsdienst für Fluggesellschaften vorgestellt. Der Service soll die Passagierabfertigungssysteme modernisieren und die Abflugkontrolle mit den Arbeitsplätzen an den Flughäfen verbinden. Das neue System basiert auf modernen Netzwerk- und Sicherheitstechnologien. Es wird mit dem Partnerunternehmen Versa entwickelt. Laut SITA können Fluggesellschaften ihre Abläufe vereinfachen und die Zeit für die Eröffnung neuer Standorte von Monaten auf wenige Wochen verkürzen. Für die Reisenden soll die neue Technologie zu kürzeren Wartezeiten beim Check-in und Boarding führen. Das System solle zudem das Ausfallrisiko reduzieren und die Sicherheitsrichtlinien auf allen Flughäfen konsistent halten, was einen reibungsloseren Reiseablauf gewährleiste. Die Einführung spiegelt die Bemühungen der Luftfahrtindustrie wider, alte Netzwerkstrukturen durch flexible, Cloud-basierte Lösungen zu ersetzen. Der neue Dienst baut auf den bestehenden Abfertigungssystemen von SITA auf, die bereits an über 400 Standorten im Einsatz sind.

weiterlesen »

Der Inselstaat im Stillstand: Cabo Verde Airlines kämpft mit gravierenden operativen Problemen

Die staatliche Fluggesellschaft Cabo Verde Airlines steht erneut vor erheblichen Herausforderungen, nachdem sie gezwungen war, ihren Flugbetrieb teilweise einzustellen. Die Stilllegung von zwei im Wet-Lease betriebenen Flugzeugen am 31. August 2025 infolge zweier voneinander unabhängiger Zwischenfälle hat die ohnehin fragile operative Situation des Unternehmens weiter verschärft. Während sich die Fluggesellschaft um eine schnelle Lösung durch die Aushandlung neuer Wet-Lease-Verträge bemüht, ist dies bereits die dritte operationelle Störung innerhalb eines Monats, die auf Flotten- und Kapazitätsengpässe zurückzuführen ist. Diese wiederkehrenden Probleme beeinträchtigen nicht nur den regulären Flugplan, sondern werfen auch Fragen über die Stabilität und Zuverlässigkeit der nationalen Fluglinie auf, die für die Anbindung der Inseln des Archipels von entscheidender Bedeutung ist. Zwei Zwischenfälle, zwei Flugzeuge am Boden Am 31. August ereigneten sich am Flughafen von Praia zwei Zwischenfälle, die zur sofortigen Stilllegung von zwei Flugzeugen führten. Betroffen waren die Flugzeuge LY-JUP, eine ATR72-500, die von der Fluggesellschaft Jump Air im Wet-Lease betrieben wurde, und ZS-DHA, eine DHC-8-Q300, die von CemAir stammte. Während die genaue Natur der Zwischenfälle nicht öffentlich gemacht wurde, versicherte Cabo Verde Airlines in einem Update über soziale Medien, daß alle Passagiere sicher an Bord des Fluges VR4501 und VR4204 von Praia aus von Bord gegangen seien. Seitdem sind die Maschinen laut Flugverfolgungsdaten nicht mehr in Betrieb gewesen. Die Fluggesellschaft hat eine Untersuchung der Vorfälle eingeleitet und ein spezielles Team eingesetzt. Die Konsequenzen dieser Zwischenfälle sind jedoch weitreichend, da sie die ohnehin begrenzte Flotte der Fluggesellschaft weiter dezimieren. Die Praxis des Wet-Lease, bei dem eine Fluggesellschaft ein Flugzeug

weiterlesen »