September 16, 2025

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September 16, 2025

Militärische Drohnenflüge an der NATO-Ostflanke beeinträchtigen den zivilen Flugverkehr

Der Einflug russischer Kampfdrohnen in den Luftraum von NATO-Mitgliedsstaaten wie Polen und Rumänien hat weitreichende Auswirkungen, die nun auch den zivilen Luftverkehr betreffen. Michael O’Leary, der Chef der Billigfluggesellschaft Ryanair, warnte auf der Hauptversammlung seiner Airline in Dublin, daß solche militärischen Störungen in den kommenden Jahren zu einem andauernden Problem für Fluggesellschaften in Europa werden könnten. Die jüngsten Vorfälle haben an der NATO-Ostflanke zu einer erhöhten militärischen Wachsamkeit geführt, wobei Kampfflugzeuge zum Einsatz kamen und Flughäfen vorübergehend geschlossen wurden. Diese Maßnahmen, die zur Sicherung des Luftraums ergriffen werden, haben weitreichende Konsequenzen für den Flugbetrieb, die Pünktlichkeit und die Abläufe der Fluggesellschaften, wie der Fall von Ryanair zeigt. Die Situation unterstreicht das zunehmende Konfliktpotential an der Grenze zwischen Rußland und den NATO-Staaten. Sicherheitsreaktion und betriebliche Auswirkungen Die jüngsten Vorfälle an der Ostgrenze der NATO haben die Spannungen in der Region weiter verschärft. Nach mehreren Drohnen-Vorfällen hat Polen mit Entschlossenheit reagiert. Radarsysteme erfaßten die unbemannten Flugobjekte, woraufhin Kampfflugzeuge aufstiegen, um sie unschädlich zu machen. Diese militärischen Reaktionen, die darauf abzielen, die Souveränität des Luftraums zu verteidigen, haben auch unmittelbare Auswirkungen auf den zivilen Flugverkehr. Die vorübergehende Schließung von Flughäfen ist eine notwendige Sicherheitsmaßnahme, um Kollisionen und andere Zwischenfälle zu vermeiden. Am vergangenen Wochenende erfaßten Radars auch im rumänischen Luftraum russische Drohnen, was zeigt, daß es sich nicht um einen Einzelfall handelt, sondern um ein andauerndes Muster. Michael O’Leary hob die Problematik aus der Perspektive einer Fluggesellschaft hervor. Er bezeichnete die Situation zwar nicht als direktes Sicherheitsproblem im Sinne einer Gefahr für die

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Wizz-Air-Flugzeug erleidet Tailstrike bei Landung in Prag

Ein neues Flugzeug des Billigfliegers Wizz Air ist bei der Landung in Prag beschädigt worden. Wie das Luftfahrtportal Aviation Herald berichtet, erlitt eine Airbus A321XLR während der Landung einen sogenannten Tailstrike, bei dem das Heck des Flugzeuges die Start- und Landebahn berührt hatte. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag während eines Fluges von London-Gatwick aus. Ein Tailstrike beschreibt in der Luftfahrt eine Situation, in der das untere Heckteil einer Maschine die Piste berührt, oftmals die Folge eines zu steilen Anflugwinkels. Ein veröffentlichtes Video zeigt, wie die Maschine nach dem ersten Aufsetzen leicht hochsprang und beim erneuten Aufsetzen mit dem Rumpf die Landebahn streifte. Die betroffene Maschine mit der Registrierung G-XLRA gehört zu den ersten Exemplaren des neuen Langstreckenjets, die Wizz Air kürzlich erhalten hatte. Das Flugzeug ist seit dem Vorfall nicht mehr abgehoben und wird derzeit einer umfassenden Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Da ein Tailstrike die Strukturintegrität des Flugzeuges beeinträchtigen kann, ist eine gründliche Inspektion erforderlich, bevor die Maschine wieder in Betrieb genommen werden kann. Die tschechischen Luftfahrtbehörden haben die Ermittlungen zu dem Zwischenfall aufgenommen.

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Lufthansa-Tochter Discover Airlines erhält neuen CEO

Die Lufthansa-Tochtergesellschaft Discover Airlines ernennt Ulrich Lindner zum neuen Geschäftsführer. Er wird das Amt am 1. Dezember 2025 von Bernd Bauer übernehmen, der bislang in Doppelfunktion die beiden Urlaubsfluggesellschaften im Konzern, Discover Airlines und Edelweiss, geführt hat. Die beiden Gesellschaften werden künftig wieder getrennt geleitet, da beide ihre Grösse erheblich ausgebaut haben. Unter der Führung von Bernd Bauer hat sich Discover Airlines, die im Jahre 2021 gegründet wurde, zu einem stabilen Anbieter im Urlaubsmarkt entwickelt. Die Fluggesellschaft hat in dieser Zeit ihre Flotte auf rund 30 Flugzeuge ausgebaut, ein breiteres Streckennetz geschaffen und mit München eine zweite Basis eröffnet. Bernd Bauer wird sich nach der Übergabe wieder vollständig auf seine Rolle als CEO der Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss konzentrieren. Der neue CEO Ulrich Lindner hat seine Laufbahn im Konzern vor über 25 Jahren begonnen. Er war zuletzt verantwortlich für die kommerzielle Strategie der Lufthansa Group. Sein Fokus lag hierbei insbesondere auf der Optimierung des Angebots und der Preisgestaltung. Seine Erfahrung in der Netzplanung und im Controlling gilt als Grundlage für die erwartete Weiterentwicklung der Geschäftsstrategie bei Discover Airlines.

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Silversea führt neues Tarifkonzept für Luxuskreuzfahrten ein

Die Luxusreederei Silversea revolutioniert ihr Angebot mit der Einführung des neuen Tarifmodells „The Luxury of Choice“. Seit dem 11. September 2025 können Reisende zwischen drei verschiedenen Tarifoptionen wählen, die ihnen eine noch nie dagewesene Freiheit bei der Gestaltung ihrer Kreuzfahrt ermöglichen. Die Reederei reagiert damit auf den Wunsch ihrer anspruchsvollen Klientel nach noch individuelleren Reiseerlebnissen. Während das bewährte umfassende All-inclusive-Konzept an Bord erhalten bleibt, werden die neuen Tarife um flexible Extras ergänzt, die sich an unterschiedliche Bedürfnisse und Planungspräferenzen anpassen. Diese strategische Neuausrichtung positioniert Silversea in der hart umkämpften Luxuskreuzfahrtbranche als Vorreiter für maßgeschneiderte Reisen, bei denen das Erlebnis an Land ebenso im Fokus steht wie der Komfort auf dem Schiff. Die neuen Tarifmodelle im Detail: Von flexibel bis spontan Das neue Konzept von Silversea umfaßt drei klare Tarifoptionen, die auf die unterschiedlichen Planungsstile der Gäste zugeschnitten sind. Der All-Inclusive Plus Tarif ist das umfassendste Angebot der Reederei. Er richtet sich an Reisende, die größtmögliche Flexibilität und Sicherheit wünschen. Dieser Tarif ermöglicht eine erstattungsfähige Anzahlung und beinhaltet das sogenannte „Fare Guarantee Programm“, welches den Gästen zusätzliche Sicherheit bietet. Abhängig von der gewählten Kreuzfahrt erhalten die Passagiere ein Guthaben für Landausflüge, das sie flexibel vor, während oder nach der Reise für verschiedene Landprogramme nutzen können. Für Expeditionsreisen sind in diesem Tarif bereits spannende Landausflüge, Zodiac-Touren und Fachvorträge sowie Inlandsflüge enthalten. Ein weiteres Highlight sind die inkludierten Hotelübernachtungen vor und nach der Kreuzfahrt, die den Reisenden einen sorgenfreien Start und ein entspanntes Ende ihrer Reise ermöglichen. Der All-Inclusive Tarif ist für Hochseereisen

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Hund in Brüssel nach Flugverbot ausgesetzt

Eine Reisende hat am Brüsseler Flughafen ihren Hund ausgesetzt, nachdem ihr die Mitnahme des Tieres verweigert worden war. Der Hund der Rasse American Bully durfte wegen der Bestimmungen der Fluggesellschaft nicht befördert werden. Statt nach einer Alternative zu suchen, schickte die Person das Tier per Taxi zu einem Tierheim in Anderlecht. Die Verantwortlichen des Tierheims Veeweyde verurteilten die Tat als Aussetzung, die in Belgien einen strafbaren Verstoß gegen die Tierschutzgesetze darstellt. Der Hund namens Pako, der in Frankreich registriert ist, ist gesundheitlich in gutem Zustand, zeigte aber deutliche Zeichen von Streß. Die Person hatte keine Angaben über den Gesundheitszustand oder das Verhalten des Tieres gemacht. Die Tierheimleitung hat nach dem Vorfall Verwandte der Halterin kontaktiert. Eine Rückgabe des Hundes steht nur unter der Voraussetzung einer gesicherten und artgerechten Haltung in Aussicht. Gleichzeitig werden die möglichen rechtlichen Folgen wegen der Aussetzung geprüft. Der Fall veranschaulicht die Probleme, die Reisende mit speziellen Hunderassen angesichts der häufig geltenden Bestimmungen von Fluggesellschaften haben können.

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Etihad Airways feiert Passagierrekord und setzt auf Luxus im Mittelstreckensegment

Die staatliche Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, Etihad Airways, hat im August 2025 einen Meilenstein erreicht. Zum ersten Mal seit ihrer Gründung im Jahr 2003 beförderte die Fluggesellschaft innerhalb eines einzigen Monats über zwei Millionen Passagiere. Diese Leistung wurde am 12. September 2025 bekannt gegeben und markiert einen Passagieranstieg von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Gleichzeitig stieg die Auslastung der Flugzeuge von 89 Prozent im August 2024 auf 91 Prozent im August 2025. Antonoaldo Neves, der CEO von Etihad Airways, zeigte sich hocherfreut und betonte, daß dieser Erfolg das Vertrauen der Reisenden in das Unternehmen und den herausragenden Service widerspiegele. Der Rekordmonat fiel zudem mit der Einführung eines neuen Flugzeugtyps zusammen, der das Angebot auf Mittelstrecken neu definiert. Historische Zahlen und gesteigerte Effizienz Die Erzielung von über zwei Millionen Passagieren in einem Monat ist ein klares Indiz für die starke Erholung und das Wachstum von Etihad Airways. Im August 2024 hatte die Fluggesellschaft noch 1,7 Millionen Passagiere befördert. Der Anstieg von 22 Prozent innerhalb eines Jahres zeugt von der erfolgreichen Strategie, das Streckennetz auszubauen und das Angebot zu verbessern. Gleichzeitig gelang es Etihad, die Effizienz ihrer Operationen zu steigern. Die erhöhte Auslastung von 91 Prozent zeigt, daß die Flugzeuge nicht nur voller waren, sondern daß die Fluggesellschaft auch besser darin ist, die Kapazitäten zu nutzen. Eine hohe Passagierauslastung ist ein wichtiger Indikator für die Rentabilität und operative Stärke einer Airline. Im bisherigen Jahresverlauf, also von Januar bis August 2025, hat Etihad Airways insgesamt 14,2 Millionen Passagiere befördert. Dies entspricht

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Tallink verzeichnet Anstieg bei Passagierzahlen im Sommer 2025

Die Fährgesellschaft Tallink Silja Line hat in den Sommermonaten Juni bis August 2025 insgesamt knapp zwei Millionen Passagiere transportiert. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr, wie das estnische Unternehmen mitteilte. Besonders stark wuchsen die Passagierzahlen auf der Route zwischen Estland und Finnland mit 1,3 Millionen Reisenden, einem Anstieg von über 15 Prozent. Dieser Zuwachs wird auf den Einsatz eines zusätzlichen Schiffes zurückgeführt. Dagegen sank die Passagierzahl auf der Strecke zwischen Estland und Schweden um 27 Prozent, da dort nur ein Schiff verkehrt war. Die Verbindung zwischen Finnland und Schweden blieb mit einer halben Million Passagieren stabil. Während die Zahl der beförderten Pkw auf 283.000 stieg, verzeichnete das Unternehmen bei den Frachtmengen einen Rückgang von fast 11 Prozent, was mit der allgemeinen wirtschaftlichen Lage begründet wird. Der Vorstandsvorsitzender, Paavo Nõgene, erklärte, daß die Firma ihren Betrieb an die Markterwartungen anpasse, um weiterhin rentabel zu bleiben.

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Entminungsdienst birgt über 17 Tonnen Kriegsrelikte

Der Entminungsdienst des österreichischen Bundesheeres hat in den ersten acht Monaten des Jahres 2025 über 17 Tonnen historisches Kriegsmaterial geborgen und unschädlich gemacht. In diesem Zeitraum gingen insgesamt 802 Meldungen über entsprechende Funde ein, die allein im August zu 113 Einsätzen führten. Die meisten Einsätze verzeichnete der Entminungsdienst in Niederösterreich mit deutlich über 55 im März und Juni. Auch in der Steiermark (95 Einsätze) und Kärnten (60 Einsätze) war die Einheit häufig im Einsatz. Der hohe Umfang der Funde unterstreicht, daß die Gefahr durch alte Munition in Österreich weiterhin besteht. Der EMD ist auf die Entschärfung und Beseitigung von Munition aus der Zeit vor 1955 spezialisiert. Die Einheit ist rund um die Uhr bereitschaftsbereit und wird bei Verdachtsfällen von der Polizei alarmiert. Das Verteidigungsministerium weist darauf hin, daß bei einem Fund unbedingt Abstand gehalten und die Exekutive verständigt werden soll, um Gefahren zu vermeiden.

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Boeing im Arbeitskampf: Streik der Rüstungsarbeiter in Missouri und Illinois geht in die siebente Woche

Der amerikanische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Boeing sieht sich mit einem andauernden Arbeitskonflikt konfrontiert. Nachdem die Gewerkschaftsmitglieder des IAM District 837 in den Verteidigungsanlagen in Missouri und Illinois ein weiteres Vertragsangebot abgelehnt haben, geht der Streik in seine siebente Woche. Am 12. September 2025 lehnten die rund 3.200 Arbeiter, die in der Gegend von St. Louis Kampfflugzeuge und andere militärische Systeme herstellen, den Vorschlag mit 57% zu 43% ab. Der Streik, der am 4. August 2025 begann, wirft ein Schlaglicht auf die tiefgreifenden Meinungsverschiedenheiten zwischen den Arbeitern und der Unternehmensleitung, insbesondere in Bezug auf finanzielle Leistungen und Vergütungen. Die Streitpunkte: Gehälter, Zusatzleistungen und Bonuszahlungen Die Ablehnung des jüngsten Vertragsangebots von Boeing ist primär auf die Unzufriedenheit der Belegschaft mit den angebotenen Zusatzleistungen zurückzuführen. Obwohl das Unternehmen eine durchschnittliche Erhöhung der Gesamtvergütung von etwa 45% über einen Zeitraum von fünf Jahren anbot, reichte dies den Arbeitern nicht aus. Nach Ansicht der Gewerkschaft waren die vorgeschlagenen Verbesserungen bei den 401(k)-Beiträgen, einem wichtigen Pensionsplan in den USA, nicht ausreichend. Zudem fehlte eine Bonuszahlung bei Vertragsabschluß, die vergleichbar wäre mit der, die andere IAM-Mitglieder in anderen Boeing-Werken erhalten hatten. Boeing bezeichnete das Angebot als das bislang beste und betonte, daß es Anpassungen auf der Grundlage des Feedbacks der Gewerkschaft vorgenommen hatte. Trotzdem war die Belegschaft nicht bereit, das Angebot zu akzeptieren. Brian Bryant, der internationale Präsident der IAM-Gewerkschaft, sagte, die Mitglieder würden sich nicht mit den „Halbherzigkeiten von Boeing“ zufriedengeben. Der Abstimmungsausgang zeige die Solidarität und Entschlossenheit der Arbeiter, die ihre Vorschläge als unzureichend ansehen.

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Thermen steigern Gästezahl bei unbeständigem Wetter

Die österreichischen Thermen haben im Juli 2025 von dem unbeständigen Wetter profitiert. Laut der Initiative Therme Plus verzeichneten viele Regionen mit einer Therme eine positive Tourismusbilanz, während andere Gebiete Rückgänge bei den Gästezahlen erfuhren. Der Zuwachs bei den Tagesgästen lag im Juli bei mindestens 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Initiative betont die Wirtschaftsrelevanz der Branche. Ein Bericht des Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO aus dem Jahr 2023 bezifferte die Wertschöpfung der heimischen Thermen mit 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2019. Zudem sicherten die Thermen in diesem Jahr rund 17.700 Arbeitsplätze. Während die Zahl der Tagesgäste gestiegen ist, zeigten sich bei den Übernachtungsgästen keine grossen Veränderungen. Analysen der Branche deuten darauf hin, daß besonders österreichische Gäste kurzfristige Zusatzurlaube buchen, während Reisende aus Deutschland diesen Kurztrip seltener wegen des Wetters unternehmen. Ferner sei eine wachsende Bedeutung von Märkten aus Osteuropa feststellbar.

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