September 16, 2025

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September 16, 2025

Der Kampf um Subang: Scoot drängt auf Expansion

Die Billigfluggesellschaft Scoot, eine Tochter der Singapore Airlines Group, strebt eine deutliche Expansion ihrer Präsenz am malaysischen Flughafen Kuala Lumpur Subang an. Dies bestätigte ihr Chief Executive Leslie Thng in einem Interview mit der Zeitung New Straits Times. Obwohl der Flughafen mit erheblichen Infrastrukturproblemen zu kämpfen hat, die bereits dazu führten, daß Fluggesellschaften wie Air Asia und Firefly ihre Jet-Operationen wieder verlagerten, sieht Scoot ein großes Potential in der Drehscheibe. Die Nachfrage nach Flügen zwischen Subang und Singapur sei „fantastisch“, so Thng. Scoot betreibt bereits tägliche Flüge auf dieser Strecke, möchte aber bei Genehmigung der malaysischen Regierung „viel mehr Flüge“ von Subang aus anbieten. Der Wunsch nach Expansion unterstreicht die strategische Bedeutung des kleineren, zentrumsnahen Flughafens für Fluggesellschaften und Reisende gleichermaßen. Wachsende Nachfrage und strategische Vorteile Die Entscheidung von Scoot, auf eine Expansion in Subang zu drängen, basiert auf dem Erfolg der bestehenden Route. Thng hob die starke Nachfrage hervor und betonte, daß die Strecke von den Passagieren gut angenommen werde. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit tägliche Flüge zwischen Singapur Changi und Subang mit Flugzeugen des Typs Airbus A320. Die Nähe von Subang zum Geschäftszentrum von Kuala Lumpur macht den Flughafen zu einer attraktiven Option für Reisende, die Zeit sparen und bequemer reisen möchten. Die Strategie von Scoot sieht eine duale Präsenz in der Metropolregion Kuala Lumpur vor. Die Fluggesellschaft bedient neben Subang auch den größeren Kuala Lumpur International Airport (KLIA) sowie zehn weitere malaysische Destinationen wie Penang und Langkawi. Dieser Ansatz bietet den Passagieren die Flexibilität, ihren Start- oder Ankunftsort

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Erhöhung der Wiener Ortstaxe verschoben

Die geplante Erhöhung der Wiener Ortstaxe, die ursprünglich am 1. Dezember 2025 in Kraft treten sollte, wurde verschoben. Die Anpassung wird nun erst zur nächsten Sommersaison wirksam. Dieser Schritt wird von Vertretern der Hotellerie begrüßt, da viele Buchungen für die kommenden Monate bereits zu den bisherigen Preisen getätigt wurden. In den Verhandlungen mit der Stadt Wien wurde zudem vereinbart, daß es künftig möglich sein soll, die Ortstaxe gesondert auf Preislisten und Verträgen auszuweisen. Bisher mußte die Taxe im Endpreis enthalten sein. Ein Vertreter der Hotellerie betonte, daß dies die Preisvergleichbarkeit mit anderen Destinationen verbessern werde. Die Hotellerie erhofft sich von der neuen Regelung, daß die Preise Wiener Hotels im Vergleich mit anderen Standorten nicht mehr teurer erscheinen. Die Branche erwartet sich durch die Verlegung der Erhöhung einen stabilen Geschäftsverlauf in der bevorstehenden Winter- und Frühjahrssaison, insbesondere im Hinblick auf die bereits vorliegenden Buchungen.

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Aeroflot setzt auf heimische Produktion und plant Großbestellung von 90 MS-21-Flugzeugen

Die russische staatliche Fluggesellschaft Aeroflot plant, bis Ende 2025 einen Großauftrag für 90 Yakovlev MS-21-Flugzeuge zu unterzeichnen. Dies berichtet die staatliche Nachrichtenagentur TASS. Dieser Schritt ist Teil einer ehrgeizigen Strategie, das Flottenwachstum inmitten eines von internationalen Sanktionen geprägten Umfeldes voranzutreiben. Aeroflot-Chef Sergey Aleksandrovsky bestätigte, daß das Unternehmen beabsichtigt, seine Flotte bis 2030 auf 460 Flugzeuge zu erweitern. Das primäre Ziel dabei ist es, den Anteil heimischer Flugzeuge auf 50 Prozent der Gesamtflotte zu steigern. Mit diesem Plan versucht die russische Luftfahrtindustrie, sich von der Abhängigkeit von ausländischer Technologie zu lösen und die heimische Produktion zu stärken, die durch die Sanktionen nach 2022 massiv beeinträchtigt wurde. Die MS-21-Flugzeuge, die ursprünglich auf westliche Komponenten angewiesen waren, werden nun in einer vollständig russifizierten Version hergestellt. Vom Westen abgeschnitten: Die Wende zur heimischen Luftfahrtproduktion Seit der Invasion der Ukraine im Februar 2022 steht Rußlands Luftfahrtsektor unter starken Sanktionen. Diese Beschränkungen verbieten den Zugang zu ausländischen Flugzeugen, Ersatzteilen und Wartungsdienstleistungen. Infolgedessen sind russische Fluggesellschaften gezwungen, sich auf heimische Lösungen zu konzentrieren, ein Sektor, der bis dahin ebenfalls stark auf westliche Bauteile angewiesen war. Sowohl die Sukhoi Superjet– als auch die Yakovlev MS-21-Flugzeuge wurden ursprünglich mit Triebwerken und anderen Komponenten aus dem Westen ausgestattet. Die MS-21-Flugzeuge der ursprünglichen Generation (MS-21-300) nutzten beispielsweise Triebwerke von Pratt & Whitney und Hilfstriebwerke (APU) von Honeywell. Obwohl von Anfang an geplant war, heimische Komponenten einzusetzen, beschleunigten die Sanktionen die vollständige Lokalisierung der Produktion. Das Projekt, eine vollständig russifizierte MS-21 zu entwickeln, wurde massiv vorangetrieben. Der erste Flug der komplett russischen

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Ryanair fordert Schutz von Überflügen während Streiks

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die EU-Kommission aufgefordert, schnellstmöglich Maßnahmen zu ergreifen, um Überflüge während geplanter Streiks französischer Fluglotsen am 17. und 18. September zu schützen. Ryanair befürchtet, daß bis zu 700 Überflüge annulliert werden müssen, was mehr als 125.000 Reisende betreffen könnte. Ryanair argumentiert, daß der Schutz von Überflügen eine Angelegenheit des EU-Binnenmarktes und nicht eine nationale Zuständigkeit sei. Die Fluggesellschaft verweist auf die Forderungen europäischer Airlines, die eine Reform des europäischen Flugverkehrskontrollsystems verlangen. Dazu gehöre der Schutz der Überflüge während nationaler Streiks sowie eine volle Personalausstattung in der ersten morgendlichen Flugwelle. Der CEO von Ryanair, Michael O’Leary, forderte Kommissionspräsident von der Leyen in einer Mitteilung auf, die europäische Flugverkehrsorganisation Eurocontrol dazu zu ermächtigen, die Überflüge über Frankreich zu verwalten, um Annullierungen zu verhindern. Die Fluggesellschaft kritisiert, daß die im sogenannten Draghi-Bericht empfohlenen Reformen noch nicht umgesetzt wurden.

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Embraer kämpft mit Lieferkettenproblemen und peilt die 100-Flugzeug-Marke im Jahr 2028 an

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer, der weltweit drittgrößte Produzent von Verkehrsflugzeugen, hat seine langfristigen Produktionsziele neu justiert. Konzernchef Francisco Gomes Neto gab in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters bekannt, daß das Unternehmen erst im Jahr 2028 wieder 100 Verkehrsflugzeuge pro Jahr ausliefern werde. Als Hauptursache für die verhaltene Wachstumsplanung nannte er anhaltende und unvorhersehbare Probleme in der globalen Lieferkette. Trotz einer kontinuierlichen Erholung von der Pandemie-Krise, bei der Embraer seine Auslieferungen seit 2021 stetig steigern konnte, wird das kommende Jahr 2026 als besonders herausfordernd für die Produktion angesehen. Gleichwohl stützt ein solider Auftragsbestand die Wachstumsprognosen des Unternehmens, welches mit einem neuen Großauftrag aus den USA einen wichtigen Meilenstein erreicht hat. Herausforderungen in der Lieferkette und strategische Weitsicht Die Luftfahrtindustrie kämpft seit Jahren mit Störungen in den Lieferketten, die durch die Pandemie, geopolitische Spannungen und Engpässe bei Rohstoffen und Komponenten verursacht werden. Auch Embraer bleibt von diesen Problemen nicht verschont. Francisco Gomes Neto erläuterte, daß die Triebwerkslieferungen für die Jets der neuen Generation (E2) sich zwar verbessert hätten, es nun aber neue Schwierigkeiten mit Rumpfteilen aus Europa und GE-Aerospace-Triebwerken für die älteren E1-Jets gebe. Die Prognose von 77 bis 85 Auslieferungen für das laufende Jahr, nach 73 im Jahr 2024, spiegelt diese Realität wider. Der CEO gab einen ehrlichen Einblick in die Planungen des Unternehmens: „2026 wird noch ein herausfordernderes Jahr für die Produktion von Verkehrsflugzeugen“. Die Strategie des Unternehmens sei es, nur das zu versprechen, was auch gehalten werden könne. Erst ab 2027 werde Embraer seinen „starken Wachstumsplan“ wieder aufnehmen.

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Neubau einer Werkstätte für das Bundesheer in Graz

Das österreichische Bundesheer hat in der Erzherzog-Johann-Kaserne in Graz mit dem Bau einer neuen Werkstätte begonnen. Der Spatenstich fiel am 12. September im Beisein von Verteidigungsminister Klaudia Tanner sowie weiteren Vertretern aus Politik und Militär. Das Bauprojekt kostet rund 10,5 Millionen Euro und soll veraltete Einrichtungen ersetzen. Der Neubau ist darauf ausgelegt, die Wartung und Reparatur moderner Fahrzeuge, Waffen und Kommunikationssysteme zu ermöglichen. Die Fertigstellung ist für Dezember 2026 geplant. Die Verteidigungsministerin betonte, daß diese Investition die Einsatzbereitschaft der Truppe stärkt. Die neue Infrastruktur wird es ermöglichen, pro Jahr rund 400 Fahrzeuge, 800 Waffen und 500 Kommunikationssysteme zu warten. Die Durchführung des Projekts obliegt der Dienststelle Direktion 7 – Infrastruktur des Verteidigungsministeriums, welche für Bauprojekte des Bundesheeres verantwortlich ist.

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Die turbulenten Höhenflüge der Billigairlines: United-Chef Kirby sagt das Ende von Spirit Airlines voraus

Der Chef der amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines, Scott Kirby, hat in der Luftfahrtbranche für Aufsehen gesorgt, indem er das baldige Ende des Ultra-Low-Cost-Carriers Spirit Airlines prophezeite. Kirby, der während seiner Amtszeit bei United ein erklärter Kritiker des Geschäftsmodells von Billigfluggesellschaften war, bezeichnete dieses Modell als ein „interessantes Experiment“, das seiner Ansicht nach gescheitert sei. Seine Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Spirit Airlines zum zweiten Mal innerhalb von zwölf Monaten Insolvenz angemeldet hat und mit massiven finanziellen Verlusten kämpft. Während United bereits damit begonnen hat, sich in den Kernmärkten von Spirit zu positionieren, gibt sich die angeschlagene Fluggesellschaft in einer zweiten Restrukturierungsphase optimistisch, um ihre Zukunft zu sichern. Der Konflikt zwischen den beiden Airline-Chefs wirft ein Schlaglicht auf die harte Realität des US-Flugmarktes und die strukturellen Herausforderungen, mit denen Billigfluggesellschaften konfrontiert sind. Kirbys harte Worte und Spirits Gegenwind Scott Kirby äußerte seine düstere Prognose für Spirit Airlines auf dem Global Aerospace Summit der US-Handelskammer. Er begründete seine Zuversicht mit den Worten: „Weil ich gut in Mathe bin.“ Nach seiner Ansicht ist das Geschäftsmodell von Spirit „fundamentell kaputt“, weil es auf einem Prinzip basiere, das er als „den Kunden verärgern“ bezeichnete. Die Kunden würden die Fluggesellschaft nicht mögen, und der „Verbraucher hat abgestimmt“, so Kirby weiter. Spirit Airlines reagierte umgehend auf die Kommentare des United-Chefs. Auf der sozialen Plattform X lobte die Fluggesellschaft ihre neuen Produkte, wie das „Spirit First“ und die „Premium Economy“-Optionen. Sie konterte mit den Worten: „Vielleicht ist das der Grund, warum die Führungskräfte von United nicht

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Verkehrsunfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluß in Österreich gestiegen

Die Zahl der Verkehrsunfälle, die unter dem Einfluß von Alkohol und Drogen passieren, ist in Österreich gestiegen. Das Jahr 2024 verzeichnete mit 12 Getöteten einen Höchstwert bei Drogenunfällen, so die Daten der Statistik Austria. Der Anteil der Alkoholunfälle an allen Verkehrsunfällen lag bei 7,3 Prozent, dem dritthöchsten Wert seit 1992. Eine Analyse des ÖAMTC zeigt, daß die Beteiligung von Rad- und Scooterfahrern an Alkoholunfällen zunehmen scheint, während der Anteil der Pkw-Lenker zurückgeht. In fast der Hälfte der Alkoholunfälle waren 2024 Lenker von Pkw beteiligt, gefolgt von Radfahrern mit 25 Prozent und Scootern mit 11,5 Prozent. Ein Verkehrspsychologe des Clubs wies darauf hin, daß Konsum von Rauschmitteln die Fähigkeiten der Verkehrsteilnehmer massiv einschränkt. Mit den gestiegenen Fallzahlen im Hintergrund unterstützt der ÖAMTC die Kampagne der FIA, die unter dem Motto „Fahre nicht unter Einfluß. Behalte die Kontrolle“ darauf aufmerksam macht, daß die Entscheidung für nüchternes Fahren eine Grundvoraussetzung für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ist.

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