September 22, 2025

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September 22, 2025

Air Baltic benennt Flugzeugflotte nach baltischen Städten

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic benennt ihre Flotte von Airbus A220-300 nach Städten der drei baltischen Staaten. Die Initiative steht im Zusammenhang mit dem 35. Jahrestag des historischen Baltischen Weges, einer Protestaktion im Jahre 1989, die die Einheit der Region symbolisierte. Im Rahmen einer öffentlichen Abstimmung wurden insgesamt 48 Städte ausgewählt, wobei mehr als eine Million Stimmen abgegeben wurden. Bisher wurden 28 Flugzeuge der Flotte mit den Namen von Städten in Lettland, Litauen und Estland versehen. Die ersten drei Maschinen erhielten die Namen der Hauptstädte Riga, Tallinn und Wilna und wurden zudem mit den Farben der jeweiligen Nationalflagge bemalt. Mit dieser Aktion möchte die Fluggesellschaft das kulturelle Erbe der Region feiern und den Tourismus fördern. Die Benennung von Flugzeugen ist eine häufig genutzte Methode von Fluggesellschaften, um die Markenidentität zu stärken. Air Baltic nutzt seine Flotte als Werbefläche, um die ausgewählten Städte innerhalb des eigenen Netzwerks von über 80 Destinationen in Europa und darüber hinaus bekannt zu machen. Die verbleibenden 20 Flugzeuge sollen nach und nach ebenfalls Namen aus der Auswahl der 48 Städte erhalten.

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Die Wiener Tourismusbilanz im August 2025: Eine Analyse des Rückgangs und der anhaltenden Herausforderungen

Die Wiener Tourismusbranche verzeichnet im August 2025 einen leichten, aber spürbaren Rückgang der Übernachtungszahlen. Mit rund 1,9 Millionen Gästenächtigungen schließt die Bundeshauptstadt den Sommermonat mit einem Minus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Dieser Rückgang im August, einem traditionell starken Reisemonat, steht im Gegensatz zur positiven Entwicklung seit Jahresbeginn, in der die Übernachtungszahlen um vier Prozent auf 12,6 Millionen stiegen. Auch die Auslastung der Hotelzimmer ging zurück, während das Angebot an Betten leicht zunahm. Die Zahlen spiegeln eine komplexe Situation wider, in der einzelne Märkte schwächeln, während andere Märkte wie Polen und die Ukraine ein beachtliches Wachstum verzeichnen. Die wirtschaftlichen und geopolitischen Entwicklungen könnten eine Ursache für diese gemischten Ergebnisse sein. Rückgang der Nächtigungen und sinkende Auslastung Die Statistiken für den August 2025 zeigen eine unerwartete Trendwende im Wiener Tourismus. Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Rückgang von drei Prozent bei den Übernachtungen, was einer Gesamtzahl von 1.889.000 Nächtigungen entspricht. Gleichzeitig sank die durchschnittliche Auslastung der Hotelzimmer von rund 82 Prozent im August 2024 auf 78 Prozent. Auch die Bettenauslastung verringerte sich von 63,4 auf 60,2 Prozent. Dies geschah, obwohl die Anzahl der verfügbaren Hotelbetten um 2.000 auf insgesamt 83.000 Betten stieg, was einem Zuwachs von 2,6 Prozent entspricht. Dieser Rückgang im August wirkt sich auch auf die bisherige Jahresbilanz aus, schmälert jedoch nicht den Gesamterfolg. Von Jänner bis August 2025 verzeichnete Wien 12.551.000 Übernachtungen, ein Zuwachs von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ebenso stiegen die Netto-Nächtigungsumsätze in den ersten sieben Monaten des Jahres um sechs Prozent auf

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Wiener Linien gewinnen VCÖ-Mobilitätspreis mit „Auto-Wette“

Die Wiener Linien haben den diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis Wien gewonnen. Ausgezeichnet wurde das Projekt Auto-Wette, bei dem 37 Wiener Haushalte aus dem Bezirk Währing ihr Fahrzeug für drei Monate abgegeben hatten. Die Haushalte waren in diesem Zeitraum mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Sharing-Angeboten mobil und sparten dabei im Schnitt rund 160 Euro pro Monat. Die Studie zeigte, daß ein Viertel der Teilnehmer ihr Fahrzeug nach dem Versuchszeitraum bereits verkauft hatte. Insgesamt wollen zwei Drittel der Haushalte künftig autofrei leben. Der VCÖ wies darauf hin, daß in Wien 47 Prozent der Haushalte ohne Auto leben und die Zahl der Autos pro Kopf in den letzten zwanzig Jahren gesunken ist. Neben der Auto-Wette wurden zwei weitere Projekte ausgezeichnet. Dazu gehörte die Umgestaltung der Galileigasse in Alsergrund durch Studenten der TU-Wien in eine temporäre Fussgängerzone. Die Strasse, die sich in der Nähe einer Volksschule befindet, wurde zu einem sicheren Begegnungsort. Ebenfalls prämiert wurde die Neugestaltung der Praterstrasse, die nun mehr Platz für Fussgänger und Radfahrer bietet und durch neue Bäume das Stadtklima verbessert.

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Turbulenter Sommerreiseverkehr: Europa erlebt eine Welle von Verspätungen und Flugausfällen

Der europäische Flugverkehr hat in den Sommermonaten Juni, Juli und August 2025 erhebliche Probleme verzeichnet. Laut einer Untersuchung des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp war jeder dritte Fluggast in Europa von Verspätungen und Flugausfällen betroffen. Insgesamt litten rund 88,9 Millionen Reisende unter verspäteten Abflügen, und 8,8 Millionen sahen sich mit annullierten Flügen konfrontiert. Das Chaos im europäischen Luftraum hat zur Folge, daß über vier Millionen Menschen Anspruch auf Entschädigungszahlungen haben. Die Analyse zeigt, daß insbesondere beliebte Urlaubsziele wie Griechenland und Portugal von massiven Verspätungen betroffen waren, während andere Regionen der Welt eher zu Flugausfällen neigten. Europa führt das globale Ranking der Verspätungen an Die Sommeranalyse von AirHelp zeichnet ein klares Bild: Europa dominiert die globale Statistik der Flugverspätungen. Mit 39,4 Prozent der betroffenen Fluggäste liegt Griechenland an der Spitze des Rankings, gefolgt von Portugal mit 37,6 Prozent. Beide Länder, die in diesem Sommer von zahlreichen Streiks im Flugverkehr betroffen waren, führen die globale Rangliste an. Bemerkenswert ist, daß auf den Plätzen drei bis neun ausschließlich europäische Länder zu finden sind. Dazu gehören Frankreich (34,9 Prozent), Italien (33,5 Prozent), Malta (33,5 Prozent), die Schweiz (33,2 Prozent), Luxemburg (33,2 Prozent), Serbien (31,7 Prozent) und Albanien (31,2 Prozent). Erst auf Platz zehn folgt mit Fidschi das erste nicht-europäische Land. Deutschland belegt mit einer Verspätungsquote von 29,5 Prozent den 13. Platz. Die Daten zeigen jedoch auch, daß es erhebliche regionale Unterschiede gibt. Länder wie Jordanien (11,2 Prozent), Panama (11,5 Prozent) und Ecuador (12,3 Prozent) verzeichneten weltweit die niedrigsten Verspätungsquoten. Innerhalb Europas waren die nordischen Länder am zuverlässigsten:

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Münchener Flughafen bereitet sich auf Ansturm zur Wiesn vor

Mit einer feierlichen Veranstaltung hat der Münchener Flughafen den Beginn der Oktoberfestzeit markiert. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und der Luftfahrtbranche nahmen an der Eröffnung im Terminal 2 teil. Während der 16-tägigen Wiesn-Periode erwartet der Flughafen rund 2,3 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Angesichts des erwarteten Fluggastaufkommens von über 16.000 Starts und Landungen rät die Flughafenleitung den Passagieren, genügend Zeit für Anreise und Kontrollvorgänge einzuplanen. Um die internationalen Reisenden zu begrüssen, führt die Lufthansa eine langjährige Tradition fort, indem Flugbegleiter in bayerischer Tracht auf ausgewählten Langstreckenflügen zu Destinationen wie Shanghai und Seoul eingesetzt werden. Für ankommende Reisende wird ein besonderes Angebot zur Verfügung gestellt. Dazu gehören die Ausgabe von Lebkuchenherzen und gebrannten Mandeln sowie Auftritte von Trachtengruppen an ausgewählten Tagen. Die Lufthansa serviert während der Wiesn in ihren Lounges und an Bord ihrer Flüge bayerische Spezialitäten. Am Flughafen selbst werden zusätzliche Geschäfte mit passenden Angeboten zur Festzeit eröffnet.

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RegioJet nimmt Zugverkehr zwischen Warschau und Krakau auf

Das tschechische Eisenbahnunternehmen RegioJet hat heute seinen Betrieb auf der Verbindung zwischen den grössten polnischen Städten Warschau und Krakau aufgenommen. Zunächst verkehrt ein einziges Zugpaar zwischen den beiden Metropolen, jedoch plant der private Anbieter eine umfassende Ausweitung seiner Dienste in Polen. Der erste Zug hatte mehrere Dutzend Passagiere an Bord. Mit seinem Markteintritt wird RegioJet zum ersten privaten Konkurrenten des bislang staatlich dominierten Eisenbahnmarktes in Polen. Das Unternehmen kündigte an, die Verbindung zum halben Preis des polnischen Staatseisenbahnunternehmens PKP Intercity anzubieten. Ein weiteres Ziel von RegioJet sei, neue Lokführer und weiteres Fachpersonal durch wettbewerbsfähigere Löhne anzuziehen, die über dem Gehaltsniveau von PKP liegen sollen. An Bord der Züge werden den Reisenden vier Klassen sowie ein Speise- und Getränkeangebot angeboten. Der Fahrplan sieht derzeit einen Halt in Zawiercie sowie drei Bahnhöfe in Warschau vor. Das Unternehmen bereitet bereits weitere Strecken in Polen vor, darunter Verbindungen nach Danzig und Posen. Auch die Einführung von internationalen Linien zwischen Prag und Warschau sowie Warschau und Wien sei in Planung.

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Kurioser Zwischenfall auf Korsika: Fluglotse schläft im Tower ein

Ein Flug der französischen Fluggesellschaft Air Corsica wurde am 15. September 2025 in der Nähe des Flughafens Ajaccio Napoleon Bonaparte (AJA) zu einer ungewöhnlichen Warteschleife gezwungen. Der Grund: Der Fluglotse im Kontrollturm war eingeschlafen und reagierte weder auf Funkrufe noch schaltete er die Landebahnbeleuchtung ein. Erst nachdem die Crew die Flughafenfeuerwehr alarmierte und diese schließlich mit Hilfe der Polizei in den Tower gelangte, konnte der Fluglotse geweckt werden. Das Flugzeug, das rund 20 Minuten lang über dem Flughafen kreiste, landete schließlich sicher, jedoch mit erheblicher Verspätung. Der Vorfall, der von der französischen Zivilluftfahrtbehörde (DGAC) untersucht wird, wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen von Nachtschichten an weniger stark frequentierten Flughäfen. Der genaue Hergang des nächtlichen Zwischenfalls Der Flug XK777 von Air Corsica war am 15. September von Paris Orly Airport (ORY) nach Ajaccio unterwegs. Mit einer einstündigen Verspätung startete die Airbus A320neo um 22:46 Uhr. Die reguläre Flugzeit für die Strecke von rund 70 bis 80 Minuten verlief ohne Zwischenfälle. Die Probleme begannen, als die Maschine sich dem Zielflughafen näherte und in den Sinkflug ging. In einer Höhe von 15.000 Fuß (ca. 4.572 Meter) bemerkten die Piloten, daß die Landebahnbeleuchtung noch ausgeschaltet war. Mehrere Funkversuche, den Fluglotsen zu kontaktieren, blieben unbeantwortet. In dieser ungewöhnlichen Situation entschlossen sich die Piloten, in eine Warteschleife einzutreten. Der Kapitän des Fluges erklärte später, er habe in seiner jahrzehntelangen Erfahrung nie eine solche Situation erlebt. Die Passagiere im Flugzeug, von denen einige das Dilemma mitbekamen, nahmen es Berichten der Zeitung „Corse-Matin“ zufolge mit Humor. Die Flugbegleiter

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Luftfahrtsymposium in Wien diskutiert Zukunft des Standorts Österreich

In Wien fand heute das 23. Luftfahrtsymposium der Aviation Industry Austria (AIA) statt. Die Veranstaltung, die über 200 Gäste aus Wirtschaft, Forschung und Luftfahrt zusammenführte, widmete sich der Zukunft des Luftverkehrs am Standort Österreich. In seiner Eröffnungsrede betonte Peter Hanke, der österreichische Wirtschaftsminister, die unverzichtbare Rolle der Luftfahrt für die Wirtschaft des Landes. Die Teilnehmer des Symposiums diskutierten vor allem die Wettbewerbsfähigkeit und die strategische Position des Landes im globalen Luftverkehr. Laut Peter Malanik, Geschäftsführer der AIA, haben europäische Drehkreuze in den vergangenen Jahren an Konnektivität verloren. Er verwies auf Studien, die einen Zusammenhang zwischen der Anbindung und dem Bruttoinlandsprodukt herstellen, und betonte die Notwendigkeit einer starken Position Österreichs im globalen Wettbewerb. Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung lag auf Forschung und Innovation. Es wurde die Rolle von österreichischen Zulieferbetrieben hervorgehoben, die mit ihrer Innovationskraft international gut aufgestellt seien. Diskutiert wurden auch technologische Entwicklungen wie neue Antriebsarten sowie alternative Treibstoffe. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, betonte die Notwendigkeit politischer Unterstützung, um das Potenzial der österreichischen Luftfahrtindustrie auszuschöpfen.

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Flug nach Las Vegas eskaliert: Frau greift Crew an und muß gefesselt werden

Ein Flug von American Airlines von Charlotte nach Las Vegas wurde am 16. September 2025 zum Schauplatz eines dramatischen Vorfalls, bei dem eine Passagierin randalierte und die Besatzung bedrohte. Die 47jährige Ketty Dilone mußte von der Crew mit sogenannten Flex-Cuffs und Duct Tape (Panzerband) fixiert werden, nachdem sie verbal aggressiv wurde und sich handgreiflich zeigte. Der Vorfall, der sich auf Flug AA2470 ereignete, ist ein weiteres Beispiel für die anhaltende Problematik renitenter Passagiere im Luftverkehr. Die Frau wurde nach der Landung in Las Vegas festgenommen und sieht sich nun mit schweren Bundesklagen konfrontiert. Das Problem der sich mißbräuchlich verhaltenden Passagiere, das 2021 einen Höhepunkt erreichte, bleibt trotz eines Rückgangs der Zahlen eine ernste Herausforderung für Fluggesellschaften und Behörden. Ablauf des Vorfalls: Von verbaler Aggression zur körperlichen Gewalt Der Flug AA2470 von Charlotte Douglas International Airport (CLT) zum Harry Reid International Airport (LAS) in Las Vegas verlief zunächst ohne Zwischenfälle. Etwa auf halbem Weg änderte sich die Situation jedoch schlagartig, als die Passagierin Ketty Dilone ihren Platz verließ und schreiend den Gang entlangging. Laut einer eidesstattlichen Erklärung des FBI filmte sie dabei andere Passagiere mit ihrem Mobiltelefon. Als sie von der Crew aufgefordert wurde, das Filmen einzustellen, eskalierte die Situation. Dilone reagierte wütend und bedrohte mehrere Besatzungsmitglieder, Berichten zufolge soll sie gerufen haben: „Ich werde dich umbringen, du Schlampe!“. Die Flugbegleiter versuchten vergeblich, die Frau zu beruhigen. Als ihr Verhalten immer aggressiver wurde, entschloß sich die Crew, sie auf ihrem Sitz zu fixieren. Zunächst wurden Flex-Cuffs und ein Sicherheitsgurt verwendet. Um

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Studie zeigt zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei Reisenden

Eine neue Studie des Technologieanbieters Amadeus zeigt einen deutlichen Anstieg der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Reiseplanung. Demnach ist der Einsatz generativer KI-Technologien im Vergleich zum Vorjahr um 64 Prozent gestiegen. Reisende nutzen die Technologie vor allem, um Zeit zu sparen, personalisierte Empfehlungen zu erhalten und neue Ziele zu entdecken. Obwohl die Technologie zunehmend genutzt wird, zeigt die Erhebung auch Schwächen auf. Jeweils ein Viertel der Befragten gab an, bereits Erfahrungen mit ungenauen oder veralteten Informationen gemacht zu haben. Andere kritisierten, daß die KI ihre persönlichen Präferenzen nicht ausreichend berücksichtigte. Dennoch würden 64 Prozent der Befragten für einen zuverlässigen KI-Reiseassistenten bezahlen, der sie auch während der Reise mit Informationen unterstützt. Die Studie belegt, daß viele Reisende im Verlauf ihrer Reise bestimmte Sorgen verspüren. Diesen Sorgen gegenüber stehen konkrete Wünsche nach technologischen Lösungen. Zwei Drittel der Befragten interessieren sich für einen Gepäck-Check-in von zu Hause aus, um Stress zu reduzieren. Eine noch grössere Zahl bevorzugt die Nutzung biometrischer Systeme an Flughäfen, die wiederholte Dokumentenkontrollen überflüssig machen sollen. Weitere gewünschte Technologien sind digitale Wallets zur sicheren Speicherung von Dokumenten und intelligente Gepäckverfolgungssysteme.

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