
Stuttgarter Winter: Wachsendes Flugangebot trotz Standortherausforderungen
Mit der Umstellung auf die Winterzeit am Sonntag, dem 26. Oktober 2025, beginnt die neue Wintersaison im Luftverkehr, die bis zum Samstag, dem 28. März 2026, andauern wird. Der Flugplan sieht eine Steigerung der Starts und Landungen um 5,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr vor, was insgesamt rund 26.000 Flugbewegungen entspricht. Dieses Wachstum wird maßgeblich durch die Expansion des touristischen und interkontinentalen Angebots getragen. Airlines wie Eurowings erweitern ihre Streckennetze um attraktive Warmwasserziele im nahen Osten und in Nordafrika, während die Anbindung an internationale Umsteigedrehkreuze durch erhöhte Frequenzen und neue Routen gestärkt wird. Parallel zu diesem Angebotsausbau steht der deutsche Luftverkehrsstandort jedoch weiterhin vor Herausforderungen, da das Wachstum im europäischen Vergleich spürbar langsamer verläuft und die Betriebskosten steigen. Eurowings im Fokus: Neue Ziele im Nahen Osten und Nordafrika Eurowings, als einer der größten Ferienflieger Deutschlands, setzt einen klaren Schwerpunkt auf die Erweiterung seiner Mittelstreckenflüge in Destinationen, die auch im Winter milde Temperaturen versprechen. Drei neue Strecken, die sowohl für Urlauber als auch für Geschäftsreisende von Interesse sind, wurden in den Flugplan aufgenommen: Jeddah in Saudi-Arabien, Amman in Jordanien und Marrakesch in Marokko. Die jordanische Hauptstadt Amman wird mit bis zu zweimal wöchentlich ab Stuttgart bedient. Die Verbindung bietet Reisenden Zugang zu touristischen Attraktionen wie der Felsenstadt Petra und dem Toten Meer. Jeddah, die wichtige Metropole am Roten Meer, stärkt die Anbindung an den arabischen Raum und ist ein bedeutendes Ziel für wirtschaftliche Kooperationen und Pilgerreisen. Jeddah wird im Winterflugplan 2025/2026 mehrmals wöchentlich von verschiedenen deutschen Flughäfen aus angeflogen: Zweimal pro




